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ORF kündigt Nulllohnrunde für 2013 an

07.08.2012 | 17:33 |   (Die Presse)

Laut ORF-Chefs soll es 2013 eine Nulllohnrunde bei der Kollektivvertragserhöhung und den Pensionsanpassungen geben. Zentralbetriebsratsobmann Gerhard Moser lehnt die Vorschläge verärgert und verwundert ab.

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Keine gute Nachrichten haben ORF-Chef Alexander Wrabetz und Finanzdirektor Richard Grasl für den Stiftungsrat: Sie berichten in einem Schreiben, dass der ORF aufgrund der einbrechenden Werbeerlöse und der internen Widerstände gegen Einsparungen im Personalbereich im ersten Halbjahr 2012 finanziell unter den Erwartungen liegt. Daher soll es 2013 eine Nulllohnrunde bei der Kollektivvertragserhöhung und den Pensionsanpassungen geben. Geplant ist auch der Verkauf der Rosenhügel-Studios, der einen Erlös von zehn Millionen Euro bringen soll.

Verärgert und verwundert reagiert der Betriebsrat auf die Sparpläne. Zentralbetriebsratsobmann Gerhard Moser sagt zur APA: „Drohgebärden und Diktate fruchten bei uns nicht.“ Dass die ORF-Chefs nun, nach den bereits 2009 und 2010 erfolgten Personaleinsparungen in Höhe von 50 Millionen Euro, weitere Einsparungen beim Personal fordern, sei „am Rande der Unverschämtheit. Noch dazu, wo sich die Direktorenschaft gerade fette Boni für das letzte Jahr ausbezahlen ließ und sich gleich vorweg für heuer eine gut zehnprozentige Gehaltserhöhung genehmigt hat. Erklären Sie mal den ORF-Mitarbeitern, die das Programm machen und ermöglichen – Journalisten, Techniker und administrative Kräfte –, warum sie mit einer Null zufrieden sein sollen, während andernorts abgecasht wird?“ Die Belegschaft mache seit dem Start der Spartenkanäle mehr Programm als je zuvor – mit immer weniger Menschen. APA

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.08.2012)

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7 Kommentare
Gast: Der Mann aus la Mancha
11.08.2012 09:45
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Die einzige gebührenpflichtige Anstalt aus der es kein Entkommen gibt

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Einmal versteh ich unseren Boni-Abgreifer (politische Abhängigkeit macht sich bezahlt) Wrabetz, für kreativ-audiovisuelle Nullnummern eine Nulllohnrunde.

Noch dazu, wo sich die Direktorenschaft gerade fette Boni für das letzte Jahr ausbezahlen ließ und sich gleich vorweg für heuer eine gut zehnprozentige Gehaltserhöhung genehmigt hat.

Eine Riesensauerei. Schluss mit den Zwangsgebühren!

Vernünftiger wäre wohl

20 % Gehaltskürzung, für die schwachen Leistungen!

Künstler Wrabetz mit seinem Laien-Kanzlerdarsteller

in die Wüste schicken. Das ist das einzig wahre Programm!

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Ceterum censeo ORF esse delendam


Gast: UKW
07.08.2012 22:04
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Leere Versprechen

In Wahrheit suhlen sie sich am Küniglberg in den Zwangsbeiträgen.

Gast: Knut Ogris
07.08.2012 20:40
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Weil es mir wichtig ist:

Wenn man gratis-fast 100% finanziertes Programm ohne ProductPlacement anbietet, reden sie nicht mal mit dir, keiner! Bis zu den Satellitenkanälen ist keiner interessiert-und dass das kein Schas ist, weiss man auch- aber Hochmut kommt vor dem Fall!!

Wenn wirklich Boni anfallen, dann frage ich mich wofür? Und dass der Rosenhügel mit 10 mio Euro bewertet wid, halt ich auch für ein Gerücht - in der Lage wird ja keine Fabrik gebaut - und ein Rene Benkö wird wohl zahlen können, mit seinem Griechen im Schlepptau - oder der Meischberger?

Nein, der wohnt ja im 19.
Und hoffentlich lassen die die Tonhalle stehen und lassen sie für Aufnahmen stehen!