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ÖAK: "Presse" hängt "Standard" im Verkauf deutlich ab

23.08.2012 | 16:01 |   (DiePresse.com)

ÖAK-Erfolg: 73.627 Exemplare hat die „Presse“ im 1. Halbjahr täglich verkauft – um 3649 Stück mehr als der „Standard“.

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Die Österreichische Auflagenkontrolle zeigt eines klar und deutlich: „Die Presse“ bleibt nicht nur die auflagenstärkste Tageszeitung im Qualitätssegment, sie hat sich zuletzt auch einen deutlicheren Vorsprung auf dem Markt erarbeitet. Mit 73.627 verkauften Exemplaren hat „Die „Presse“ den „Standard“ (69.978) im vergangenen Jahr deutlich abgehängt und den Vorsprung von 896 (1. Halbjahr 2011) auf nunmehr 3649 täglich mehr verkaufte Exemplare mehr als vervierfacht. An einem durchschnittlichen Freitag, dem nach dem Samstag stärksten Wochentag beider Zeitungen, ist der Abstand noch höher: da liegt „Die Presse“ mit 78.784 verkauften Exemplaren um 9484 Stück vor dem „Standard“. 57.523 Stück der „Presse“ gehen per Abo an die Leser – hier wurde der „Standard“ (56.513) überholt. Auch die „Presse am Sonntag“ entpuppt sich als krisenfestes Erfolgsprodukt: Mit 94.393 verkauften Exemplaren blieb ihre Verkaufsauflage im ersten Halbjahr auf einem sehr hohem Niveau stabil.

Eines zeigt die am Donnerstag veröffentlichte Auflagenkontrolle allerdings auch: Der Auflagentrend zeigt generell nach unten. Mit Ausnahme des „Kurier“, der im Verkauf um 697 Exemplare auf 159.110 zulegen konnte, mussten alle Kauf-Tageszeitungen einen Auflagenverlust hinnehmen. Erklären lässt sich der Abwärtstrend u. a. mit der Nachrichtenlage: Das erste Halbjahr 2011 lieferte mit Fukushima oder dem Arabischen Frühling mehr Schlagzeilen als die ersten sechs Monate des heurigen Jahres.

Das zahlenmäßig größte Minus (5650) aller Tageszeitungen musste die „Kronen Zeitung“ hinnehmen – an deren Spitzenposition ändert das freilich nichts. Sie verkaufte 812.876 Exemplare täglich. Auf Platz zwei der meistgekauften Zeitungen lag nach wie vor die „Kleine Zeitung“ (279.282).

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„Heute“ und „Österreich“ legen zu

Die Gratismedien druckten im ersten Halbjahr mehr Exemplare denn je. Eva Dichand legt von „Heute“ täglich 620.011 Hefte auf – 32.874 mehr als im Vorjahr. Wolfgang Fellners „Österreich“ hatte montags bis freitags eine Druckauflage von 481.162 Stück, 81.458 werden verkauft. In der ÖAK wird „Österreich“ nur mehr von Montag bis Freitag ausgewiesen, am Samstag erscheint es als Kombi „Madonna mit Österreich“, weshalb die Zahlen nicht direkt vergleichbar sind – hier wurde eine Verkaufsauflage von 81.458 Stück gemeldet.

Großer Gewinner der ÖAK ist „Servus in Stadt und Land“ aus dem Red Bull Media House, das seine Verkaufsauflage gegenüber dem ersten Halbjahr 2011 auf 106.668 Exemplare mehr als verdreifachte. Die News-Gruppe, die nach überzogenen Meldungen ihre Angaben für das 1. Halbjahr 2011 bereits deutlich nach unten korrigieren musste, verzeichnete weitere Verluste: Die Verkaufszahlen von „News“ gingen um 10.667 Stück auf 125.751 zurück, „Woman“ verlor 8259 Käufer (147.421), „Profil“ verkaufte 68.093 (minus 3660), das „Format“ 31.854 Stück (minus 523). Der „Trend“ legte auf 38.597 Stück leicht zu. (i. w./apa)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.08.2012)

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64 Kommentare
 
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Gast: Kohlmeise
24.08.2012 19:30
2 0

Gratuliere

es ist gut, dass es noch eine starke bürgerliche Stimme in Form der Presse gibt. Der Standard ist leider zu einem Sprachrohr der GrünInnen verkommen, vor allem seit diese in Wien in der Stadtregierung sitzen. Irgendwelche Antiradfahrphilosophen oder ein Furz des VCÖ werden zu großen Artikeln an prominenter Stelle aufgemotzt. Wenn es um mehr direkte Demokratie in Wien geht, wird es nur als schwarz-blaue Propaganda im Standard abgetan.

Gast: wie schauts aus?
24.08.2012 19:06
0 1

so oder so

In Österreich gibt es keine Qualitätszeitungen, nur zwei Blätter, die ihre jeweilige Klientel bedienen.
Ich lese beide. Wenn die Presse schreibt, etwas ist schwarz und der Standard, es ist weiß, dann kann ich mir sicher sein, dass es sich um eine Sache in grauestem Grau handelt.

Gast: gastfreund
24.08.2012 18:59
0 0

pahhhhhhh

Suuuper! das spricht für die Leser - klaro!

Keine Sorge. Mit der neuen Redaktion wird das aufhören


Qualitätsgrenze

Tja, wenn man nur wüsste, wo genau die Grenze des "Qualitätssegments" verläuft....ich nehme an, am Horizont des jeweiligen Blattes.

"Die große bürgerliche Tageszeitung des Landes" (reloaded ?)

Dessen sich die nächste, designierte Presse-Chefredaktion hoffentlich klar werden wird :
Dass es in diesem Land nach wie vor eine schweigende Mehrheit von Mitte-rechts gibt,
die nach wie vor ein großes Bedürfnis (od.Anliegen) nach einer
großen bürgerlichen, eigenständig denkenden, agierenden (!) Tageszeitung hat (und nicht nach einer zweiten Reserve-"Standard" Teilkopie). M.M.n. eine Blattlinie nach dem Vorbild der "Welt"( DBR u.a.) im Sinne und Spektrum der bürgerlichen Mitte.
Der frühere CR A.Unterberger hatte das kapiert, deshalb war er auch erfolgreich.

Standard

Aber der Standard ist die führende ROSAROTE Zeitung, gell Ihr Lieben....

Gast: Till aus dem Haus der Freude
24.08.2012 14:55
2 1

Na ja,...

...eines hat die zuckerlrosa Schülerzeitung der Presse wirklich voraus: die schöneren Bildchen.
Und ist damit das perfekte Angebot für ihre Klientel.

An einer Fotoserie "Werner & Eva geben sich ein Stelldichein in der Natur" dürfen sich die schlichten Gemüter heute delektieren.

Morgen hoffentlich: "Elsner gibt sich auf dem Golfplatz von Aix-en-Provence die Ehre".

Humor gibt's auch reichlich: der Blog einer Renner-Preis-Trägerin...unbedingt lesen! Mein persönlicher Verdacht: Michi_Austria geht schriftstellerisch fremd.

jaja

den Standard würde ich nicht mal gratis lesen ist das selbe wie Heute und Österreich nur das viele Standard Leser glauben das sie intelligent sind....

12 1

mich wundert das nicht,

denn der Standard ist, war und wird immer mehr linkslastiger, bringt auch keine guten Artikel wie die eines Schellhorn oder Urschitz bspw !!!

Somit zeigt sich für mich, dass die linke Linie immer weniger Zuspruch bekommt, und hoffentlich bald schon auch abgewählt werden wird, bevor noch mehr Schäden (Esm & co) an unserem Land und seiner Bürger angerichtet werden können !

Online ist die Presse wirklich prima...

...aber das Print Abo hab ich beim Standard.

Antworten Gast: Presse- und Standardleser
24.08.2012 19:41
1 1

Re: Online ist die Presse wirklich prima...

Vor allem das Forum der Presse ist großartig für Einblicke in die tiefsten Abgründe der österreichischen Bevölkerung.

Re: Online ist die Presse wirklich prima...

"... das Print Abo ...":
Da erübrigt sich jeder weitere Kommentar.

Sich brünsten(d)?

Das Gefühl werde ich nicht los, dass es für eine Qualitätszeitung nicht so stimmig sein kann, sich gegenüber einer vermeintlichen 'Konkurrenz' so hervorzustreichen. Bitte einfach eine gute Zeitung machen und der Rest erledigt sich von selbst.

Antworten Gast: AllesBleibtSchlecht
24.08.2012 16:25
2 0

Sich brüsten(d) - vielleicht!


Aber "brüNsten" - noch dazu als reflexives Verb? Wahrscheinlich brünstig mittels Standard-Abo....

Kein Wunder!

Der Standard ist ja auch zur grünen Parteizeitung avanciert!

Gast: zynischer_zweifler
24.08.2012 11:10
1 26

der standard ist die bessere zeitung

das wird wohl niemand ernsthaft bestreiten wollen.

es verkauft eben auch der schachtlwirt mehr produke als ein haubenlokal ...

10 1

Das ist wohl ein Scherz


Lesen Sie dort den heutigen Artikel "Wahlkampf im Sumpf" von Günter Traxler.
Immer wieder das infantile Geschreibsel auf Schülerzeitungsniveau mit dem Geiferl vor dem Mund.
Damit hat er schon seinerzeit mitgeholfen, die "Arbeiter-Zeitung" in den Konkurs zu schreiben.
Und so jemanden hält man sich dort als Chefideologen

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Re: der standard ist die bessere zeitung

Den Standard als gute Zeitung zu bezeichnen zeugt von großer Unwissenheit und Naivität.


Antworten Gast: schwarzleser
24.08.2012 11:25
11 4

Re: der standard ist die bessere zeitung

danke für die Wortmeldung und jetzt ab zum rosa Blatt'l....

Antworten Antworten Gast: zynischer_zweifler
24.08.2012 11:44
2 2

Re: Re: der standard ist die bessere zeitung

nein, jetzt geht's zur washington post.

etwas anders sieht es schon mal in Deutschland aus

Dort sind die Verluste der Zeitungen, allen voran
die BILD, durch nichts mehr zu kaschieren.

Hier die letzten Quartalszahlen in Deutschland:
http://meedia.de/print/zeitungen-durch-neue-ivw-regel-im-plus/2012/07/20.html

Recht beeindruckend sind auch die Verluste
der britschen Zeitungen:
http://www.pressgazette.co.uk/story.asp?sectioncode=1&storycode=49875&c=1

Gast: Genosse Graf Gudenus
24.08.2012 10:58
0 0

Vergleich?

Kann man Lefigaro, LeMonde, FAZ zum gleichen Preis in Wien - wie im Ursprungsland - erwerben?

Wer finanziert

eigentlich dieses rot-grüne Kampfblatt?

Re: Wer finanziert

der steuerzahler, so wie jede andere zeitung auch!

Gast: lajtnant_austrijske_vojske
24.08.2012 10:08
7 3

Gut so!

Die österreichfeindliche (gegen Inländer, FPÖ, FPK, BZÖ, Stronach, ÖVP, Bundesheer, Polizei) Berichterstattung des Standards werde ruhig bestraft!

Mir gehen allerdings die Gastkommentare des Herrn Mölzer in der Presse ab ;-((

 
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