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ZDF-Krimidreh: Mime durch Pistolenschuss verletzt

23.08.2012 | 15:53 |   (DiePresse.com)

Schauspieler Edgar Selge hatte versehentlich seinen "Chiemsee-Krimi"-Kollegen Max Schmidt verletzt. Dieser wurde ins Krankenhaus gebracht.

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Dieser Schuss ging nach hinten los. Bei Dreharbeiten zum TV-Film "Hattinger - Der Chiemsee-Krimi" hat der Schauspieler Edgar Selge versehentlich einen Kollegen am Bein verletzt. Das ZDF bestätigte am Donnerstag Medienberichte, wonach sich bei einer Szenes aus einer Pistole ein Schuss löste. "Da dieser aus unmittelbarer Nähe abgegeben wurde, kam es zu einer Verletzung, obwohl die Waffe nicht mit scharfer Munition, sondern mit Platzpatronen geladen war." Der Leidtragene war der Mime Max Schmidt. Er wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht, konnte aber nach der Behandlung wieder entlassen werden.

Selge, bekannt aus TV-Krimis wie "Polizeiruf 110" ist geschockt: "Nach der ausführlichen Besprechung mussten wir davon ausgehen, dass die Schreckschuss-Pistole im Augenblick des Schusses auf Max Schmidt nicht geladen war. Es tut mir unendlich leid für Max Schmidt", ließ er über seine Agentur mitteilen.

Die genauen Umstände des Unfalls, unter anderem auch die Frage, ob die Waffe überhaupt mit Platzpatronen geladen sein durfte, werden derzeit nach Angaben des ZDF geprüft. Der Ablauf der Szene sei wie im Drehbuch vorgesehen gewesen, sagte ein ZDF-Sprecher. Die Polizei nahm Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung auf. Ein Routinevorgang, wie ein Sprecher der Polizei in Rosenheim sagte.

Produziert wird "Hattinger - Der Chiemsee-Krimi" von Network Movie für das ZDF. Seit Anfang August wird am Chiemsee gedreht.

(APA)

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