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Frauentrio in der Führungsetage des „Standard“

28.08.2012 | 17:53 |   (Die Presse)

„Standard“-Gründer und Herausgeber Oscar Bronner kündigt Teilrückzug an: Alexandra Föderl-Schmid, seit 2007 Chefredakteurin der Tageszeitung, wird Ko-Herausgeberin, Anita Zielina Vize-Chefin für Print und Online.

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Weil er sich verstärkt „seinem zweiten Leben als Maler“ widmen will, kündigte „Standard“-Gründer und Herausgeber Oscar Bronner einen Teilrückzug an. Alexandra Föderl-Schmid, seit 2007 Chefredakteurin der Tageszeitung, rückt zur Ko-Herausgeberin des Blattes auf.

Für Aufsehen sorgte noch eine weitere Personalbesetzung: Mit Anita Zielina befördert Bronner neben Föderl-Schmid und Online-Chefredakteurin Gerlinde Hinterleitner nicht nur die dritte Frau in die oberste Führungsetage – er fällt zusätzlich eine strategische Entscheidung, indem er Zielina als stellvertretende Chefredakteurin von Print und Online installiert. In einer Aussendung zeigt sich Bronner zuversichtlich, „dass wir mit diesen Weichenstellungen unsere beiden Medien besser durch eine schwieriger werdende Zukunft führen werden“.

Zielina (Jahrgang 1980) studierte Jus und Politik in Wien und begann 2004 beim „Standard“. Bis 2011 war sie Ressortleiterin Innenpolitik und Bildung beim Online-Standard und studierte im vergangenen Jahr mit dem Knight Journalism Fellowship an der Stanford University (Palo Alto, Kalifornien) im Bereich Medieninnovation, Social Media und Change Management. Aus angeblich mehreren Jobangeboten in ganz Europa wählte sie doch das ihres ersten journalistischen Arbeitgebers, zu dem sie im Oktober zurückkehrt. awa/APA

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.08.2012)

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21 Kommentare
3 1

Förderungen staatlicherseits...

...sind dem Standard mit dieser Personalentscheidung sicher, die Leser allerdings nicht.
Aber das Steuergeld wird schon fürs Überleben des Rosablattes reichen.

Der Brauner kann halt Leute motivieren...

...so scheint es. Mal was anderes als Hau-Ruck Management.

2 1

Informationsgehalt

Der Informationsgehalt dieses Mediums geht unaufhörlich zurück. Anstatt zu berichten wird lieber das eigene Klientel bedient.

Ich kenne DerStandard als er versuchte liberal zu sein, heute ist sie ein Kampfblatt.

Chrome App gegen DieStandard
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Binnen-I be gone 2.0.2
(Entfernt die gängigsten Sorten von Binnen-Is auf besuchten deutschsprachigen Webseiten.)

Gast: male111
29.08.2012 05:46
3 1

danke, standard, das war's - und tschüss!


Gast: habe zur Presse gewechselt
29.08.2012 00:07
4 1

sollen halt gleich die ganze Zeitung in dieStandard umbenennen

die waren ja schon vor Jahren unerträglich in ihrem Genderwahn, kaum auszudenken, was die heutzutage dahinfabulieren... nachschauen werde ich jedenfalls nicht mehr

Re: sollen halt gleich die ganze Zeitung in dieStandard umbenennen

dieStandardIn !

Gast: beschwerer
28.08.2012 21:19
6 2

zu viele frauen

verderben den brei. födischmid hat ja jetzt schon artikulationsprobleme

Antworten Gast: Presse-Leser24
28.08.2012 22:48
3 2

Re: zu viele frauen

Sie verbreiten so einen Schwachsinn. Mehr Frauen sind kein Problem, sondern vielmehr eine Bereicherung. Und das sage ich als Mann.

Re: Re: zu viele frauen

Sie könnten durchaus mehr Frauen vertragen, aber mit Ihrer Fußabstreifer-Einstellung wird das eher nichts werden.

Antworten Antworten Gast: Konservativer
29.08.2012 08:37
1 0

"Mann"


Gast: danna
28.08.2012 20:30
1 1

Verdient!

Frau Föderl vergönne ich jeden Karrieresprung der Welt. Wie die hart gearbeitet hat, um sich sich ihr Mühlviertler Dialektsprech abzutrainieren: Hut ab!

Gast: OCD
28.08.2012 19:29
7 2

Wo bleibt die Forderung nach Männerförderung?

Gründer und Herausgeber - Mann
Co-Herausgeber - Frau
Chefredakteur Printausgabe - Frau
Chefredakteur Onlineausgabe - Frau
Co-Chefredakteur Online- und Printausgabe - Frau

Die Toppositionen sind also praktisch ausschließlich von Frauen besetzt. Das ist auch voll in Ordnung so, kann ja jedes Unternehmen frei und ohne Druck entscheiden wen man wo haben will und aus welchen Gründen (die man natürlich nicht bekannt geben muss). Naja, außer man entscheidet sich (nur/hauptsächlich) für Männer, dann kommen gleich Vorwürfe und Forderungen.

Toller Doppelstandard (Wortspiel unbeabsichtigt), der ja gerade auch von Medien wie dem Standard produziert wird. Nur Männer --> voll böse; nur Frauen --> yay, super progressives Unternehmen. Zum kotzen, passt auch zu vielen Inhalten und dem Stil des Standards.

4 1

den erfolg weiterführen...

ja, klar, oskar. die sinkenden leserzahlen weiterführen. na dann: viel glück!

Soviel zum "Qualitätsblatt"

Der Standard ist über die letzten Jahre zum feministischen Echo Chamber verkommen.

USPs wie Objektivität, Qualität und Meinungspluralität (bzw. was davon noch übrig ist, also nicht viel) werden offensichtlich noch weiter heruntergewirtschaftet.

Soll mir recht sein, ich boykottiere diese zum Schmierblatt verkommene Kampfpostille bereits seit einigen Jahren, und ich fühle mich dadurch im Kopf wesentlich freier.

Gast: Johan Meltini
28.08.2012 16:30
8 2

oh je

Föderl-Schmids Artikel kommen mir meistens als ein Flickwerk aus Buzzwords vor. Den üblichen Effekt bei der Lektüre journalistischer Artikel erlebe ich dabei nie.
Gut, der Standard hat schon ein bisschen abgewirtschaftet. Scheint eine Zeitung für us-amerikanische Demokraten geworden zu sein, die eigentlich konservativ sind. Naja.

Mir soll es recht sein...

...denn so wird das Blatt zumindest nie "größer" werden.

Die Fr. F-Schm. ist sicherlich nicht das, was man ein Zugpferd nennt. Zumindest nicht in normalen Kreisen, auf Ebene der Feministen und Linken sicherlich schon.

Frauenzeitschrift

Der Standard wird scheinbar zu Frauenzeitschrift bzw. ein Feministinnen-Blatt. Ob dies der richtige Weg ist, wird Herr Bronner wohl selbst wissen. Ob das aber ein weiteres Sinken der Verkaufszahlen verhindern wird, ist aber fraglich.

Antworten Gast: Gast2
28.08.2012 21:56
0 0

Re: Frauenzeitschrift

"Ob dies der richtige Weg ist, wird Herr Bronner wohl selbst wissen."

Deshalb zieht er sich doch zurück.

Antworten Gast: Freund der Presse-Sicherheitscodes
28.08.2012 15:58
3 10

Re: Frauenzeitschrift

Mir ist aber schon öfters Aufgefallen, dass der Standard teilweise (vor allem in der Außenpolitik) objektiver berichtet als die Presse (ausgenommen APA Kopien)

Antworten Antworten Gast: b754
28.08.2012 17:11
6 1

Re: Re: Frauenzeitschrift

Objektiver, weil Ihrer Meinung entsprechend?

Re: Re: Re: Frauenzeitschrift

OK objektiv ist, wenn es Ihrer meinung entspricht