24.05.2013 09:44 Merkliste 0

ORF-Redakteure berufen gegen Thomas Prantner

29.08.2012 | 08:54 |   (DiePresse.com)

Die Belegschaftsvertreter sehen "eklatante Schwächen des ORF-Gesetzes". Sie wollen gegen seine die Bestellung zum Online-Hauptabteilungsleiter vorgehen.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Die ORF-Redakteure lassen nicht locker. Sie wollen weiter gegen die Bestellung von Thomas Prantner zum ORF-Online-Hauptabteilungsleiter vorgehen. Mit ihrer Beschwerde gegen die Verletzung des ORF-Redakteursstatuts sind sie bei der Komm Austria in erster Instanz abgeblitzt. Nun wenden sie sich mit einer Berufung an den Bundeskommunikationssenat.

Empört sind die Redakteure von der Begründung der KommAustria: Sie sieht sich für Verletzungen des Redakteursstatuts nicht zuständig. Unverständlich für Redakteursratsprecher Fritz Wendl. Wenn es nämlich keine Möglichkeit gäbe, gegen Verletzungen des Redakteursstatuts vorzugehen, hieße das ja, das Statut ist wertlos und keine Garantie für die Unabhängigkeit des ORF. Die Entscheidung der KommAustria zeige jedenfalls "eklatante Schwächen des ORF-Gesetzes", so Wendl. Die Redakteure sind zudem überzeugt, dass sie ein Mitspracherecht bei Prantners Besetzung gehabt hätten, da die Personalie auch Auswirkungen auf die Redakteure habe.

(awa)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

1 Kommentare
Gast: geh anders
29.08.2012 09:28
0 0

.

wenn hier eine art information über diverse mediale phänomene rechtlich richtig gewesen wäre, sagen wir, danielle spera (Sheffield?) hat beeinflussend gehandelt oder geredet, wie könnte eine frau cameron (sheffield) da politisch intervenieren? wenn die einander unterstützen.