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Gier, Katholizismus, Alkohol: Neue ORF-Saga startet

06.09.2012 | 15:52 |   (DiePresse.com)

Urösterreichische Themen stehen im Fokus von "Braunschlag". Die neue Serie mit Robert Palfrader und Nicholas Ofczarek läuft ab 18. September.

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Noch vor dem TV-Start von "Braunschlag" (ab 18. September, jeweils Dienstag um 21.05 Uhr) kann man die Serie bereits als Erfolg werten. Die Saga erhielt nicht nur geradezu hymnische Kritiken und gilt als kultigste und kreativste österreichische Fernsehserie seit dem "Mundl", sie verkaufte sich auch gut: 15.000 DVD-Boxen gingen mittlerweile über den Ladentisch.

Laut Drehbuchautor und Regisseur David Schalko geht es in "Braunschlag" um urösterreichische Themen wie "Gier, Korruption, Katholizismus und Alkohol". "Braunschlag ist ein Ort, der in einem dunklen, abgelegenen Winkel des österreichischen Herzen liegt", meint Schalko weiter, der spätestens seit Erfolgsproduktionen wie "Willkommen Österreich" landesweit Bekanntheit erlangte.

"Braunschlag" ist der Name eines fiktiven Waldviertler Orts, der "zu einem zweiten Griechenland", wie es in einer der ersten Folgen heißt, heruntergewirtschaftet wurde. Die zentralen Charaktere der Serie sind der bauernschlaue Bürgermeister Gerri Tschach (gespielt von Robert Palfrader) und der dem Alkohol nicht abgeneigte Bauerndiscobesitzer Richard Pfeisinger (Nicholas Ofczarek). Die beiden fingieren eine Marienerscheinung. Die Folge: Nicht nur Pilger, sondern auch der Vatikan und die allmächtige, unter dem Synonym "St. Pölten" firmierende, Landespartei stürmen das Nest.

Neben Palfrader und Ofczarek wirken bekannte Schauspieler wie Maria Hofstätter, Nina Proll, Sabrina Reiter, Manuel Rubey, Simon Schwarz, Thomas Stipsits und Karlheinz Hackl mit. Quotenerwartungen will man bei den ORF-Verantwortlichen nicht äußern. Nur Palfrader selbst wagte sich vor: "Wenn wir unter 400.000 Zusehern sind, bin ich beleidigt. Dann überlege ich, nach Nordschweden auszuwandern".

(APA)

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41 Kommentare
 
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Gast: renate k.
19.09.2012 13:30
0 1

was für ein riesen schmarrn

wenn ich mir vorstelle das diese sendung
auch im ausland gesendet wird kann ich nur
sagen
liebe grüße aus dem land der proleten

Gast: Sepp Aurel
08.09.2012 17:17
1 0

Köstlich!

Braunschlag war ja schon unterhaltsam, aber einige Kommentare hier schlagen alles. Diese maßlos übertriebene Miniserie als linksradikale ORF-Propaganda zu bezeichnen und den Schein zu wahren, sich mit dort konstruierten Feindbildern zu identifizieren, zeugt von Humor auf allerhöchstem Niveau. Respekt!

Gast: AchDuMeineGüte
07.09.2012 10:34
4 3

Wieder mal

Wieder mal bringt der ORF nix anderes zusammen, als ein Mundartprimitivwerk. Zu mehr Phantasie reichts halt beim ORF nicht. Ein echter Wiener, Kaisermühlenblues, Mitten im Achten....wird immer kreativer und immer schön mitten im Primitivmilieu. Damit sich auch der letzte Hilfsarbeiter schön wohl und auch niveaumäßig überlegen fühlt.

Nein Danke!

4 4

Hach, wie kultig

die subtile Anspielung schon im Namen "Braunschlag". Hahaha, da haben sich die ORF-Kreativen sicher vor Lachen nicht mehr halten können.
Und die Landespartei "St.Pölten" ist natürlich auch ganz subtil und ein Brüller.
Weiter hat die Kreativität der ORF-Künstler dann halt nicht mehr gereicht, denn der restliche Inhalt ist beinahe 1:1 aus dem deutschen TV gefladert und halt nur mit dem ostösterreichischen Dialekt "vermundelt" worden. Dass man nebenei auch noch die katholische Kirche anstrudeln kann, hat die Kulturrevolutionäre am Küniglberg sicher restlos begeistert.

Eine ORF Eigenproduktion ganz im Stile der Propagandafilme aus dem ehemaligen Ostblock. Dem Zuschauer muss per Propaganda eingehämmert werden, wo der Feind steht. Dass sich die ebenso linke APA (von der ja dieser Artikel stammt, wie man unten in Klammer lesen kann) vor Begeisterung überschlägt, versteht sich von selbst. Ich werde mir diesen Mist jedenfalls nicht ansehen, wiewohl ich schon seit 3 Jahren jeglichen Konsum des Österreichischen Rotfunks konsequent meide.

Re: Hach, wie kultig

Haben Sie denn die DVD schon gesehen oder fühlen Sie sich gar von den Thema zu sehr angesprochen?

3 3

Re: Re: Hach, wie kultig

Weder noch. Ich finde nur die voraussagbare ORF-Komik einfach nicht lustig. Wobei es nicht nur die Komik ist, sondern eigentlich das ganze Programm. Aus jeder Pore trieft da eine linke Schlagseite gepaart mit political correctness bis zum Erbrechen heraus. Wer das lustig findet, fand wohl auch "den schwarzen Kanal" der DDR witzig.

Re: Re: Re: Hach, wie kultig

nicht bös sein, aber etwas nicht gesehen haben und dann eine abhandlung darüber zu verfassen, wie schlecht etwas ist, sagt relativ viel über den verfasser aus.

Antworten Gast: sg gerald!
07.09.2012 10:06
1 1

Re: Hach, wie kultig

sie trauen sich was:

"Quotenerwartungen will man bei den ORF-Verantwortlichen nicht äußern. Nur Palfrader selbst wagte sich vor: "Wenn wir unter 400.000 Zusehern sind, bin ich beleidigt. Dann überlege ich, nach Nordschweden auszuwandern"."

durch ihre komnsumverweigerung riskieren sie eine majestätsbeleidigung-und exil von kaiser palfrader.

;-)

zu ihrem postimng: volle zustimmung. es fällt übrigens auch auf wie massiv diese neue serie medial schon vor erscheinen gehypt wird.

m besten g
s.

Gast: Skiny
06.09.2012 23:10
2 0

Habe mir die Box mit den 3 DVDs gekauft

einfach genial zum totlachen.

.

Ich werde am 18. September noch immer keinen Fernseher haben ...

ORF

Ich dachte bisher, weiter nach links kann der ORF nicht mehr abdriften.

Aber die schaffen es, wie man sieht.


"...hymnische Kritiken..."

Von wem? Ja, von der Redaktion der ORF-Nachlese.
Auch die weltweit publizerte Zeitschrift "Der Kleingärtner" hat positiv geurteilt!

Gast: Rotholz
06.09.2012 18:22
4 3

Unsere Staatsschauspieler und unser Staatsrundfunk, wenn es um Gier geht, sprich Überbezahlung, sollten sie sich da nicht selbst an der Nase nehmen?

Wenn Katholizismus, dann nicht viel mehr die linken Kinderheime und öffentlichen Betriebe wie AKH &Co.?

Aber lieber in Braunschlag im Waldviertel bei den anderen herumstochern aber selbst mit bestem Gewissen abkassieren, statt dieses in Rotneusiedl anzuprangern.

Dafür ist im ORF natürlich genug Geld da......


Gast: Staatskünstler wär' ich auch gern...
06.09.2012 17:20
7 4

Wie hoch waren denn die Subventionen die das Genossen-TV

dafür kassiert hat???
Bei so hochkarätigen Staatskünstlern wird das sicher eine Sache zum Totlachen........

Antworten Gast: Woas is da hochkarätig?-der hackl vielleicht
07.09.2012 19:25
0 0

Re: Wie hoch waren denn die Subventionen die das Genossen-TV


Gast: Staatskanzler
06.09.2012 17:19
12 5

Nun

Unfassbar, wofür Filmförderungen aus Steuergeld zum Fenster hinaus geschmissen werden. Wie wäre es denn mit "Rotschlag", angesiedelt im Wiener Millieu, oder "Grünschlag", spielend in Boboville des 7./8. Wiener Bezirkes? Halt, Nein! Das verstieße ganz eindeutig gegen die linkslinke bzw. pseudoliberale Grundeinstellung und Unternehmensverfassung des Staatsfunks!

Antworten Gast: kültür
06.09.2012 18:35
3 2

Re: Nun

Erinnern sie sich an die Plakataktion: Wien ist andersrum. Destruktiv ist urgeil und in.

Gast: mens sana
06.09.2012 17:07
9 2

Alternativvorschlag:

Ein Doku-Drama über regierungsnahe Humoristen und andere Künstler, die vom Unterrichtsministerium mit Stipendien versorgt werden, während die Medienszene vom Infrastrukturministerium mit absurden Inseratenaufträgen versorgt werden.

Arbeitstitel "Die Volksaufklärer".

Aus Gründen der leichteren Wiedererkennbarkeit tragen die Politiker Namen wie "Failmann", "Osterhaas", Häuptl", "Drogenbos", und die Künstler heissen "Menachem", "Ralfpaddler" und "Offenzeck".

Ganz Österreich wird brüllen vor Lachen, und wenn nicht, dan wander' ich auch aus.

Antworten Gast: Bademeisterin
06.09.2012 17:21
2 2

Re: Alternativvorschlag:

Bingo !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Gast: ROTENbeobachter
06.09.2012 17:07
5 3

Zwangs-Gebuehrenfinanzierter Bildungsauftrag

Zum immer SP"oe"-waehlenden menschewikischen Proleten.

Gast: mens sana
06.09.2012 17:01
7 1

noch was

Läuft da nicht im deutschen TV irgendeine Schmonzette mit exakt demselben Plot (abgwirtschaftete Gemeinde, fingierte Marienerscheinung...)?

Plagiat?

Die Idee scheint jedenfalls sehr abgestanden.

Gast: mens sana
06.09.2012 16:59
9 4

Sehrgut! Ab nach Nordschweden mit ihm!

Das wird ein Erfolg wie seinerzeit "Mitten im Achten".

Gast: Die Gummistiefel Weitwerfer
06.09.2012 16:51
1 2

Die Wahrheit schmerzt am meisten.


McSchlag

"Willkür, Frauenfeindlichkeit , Islamismus und Sharia"

Die Wette gilt, Palfrader!

"Wenn wir unter 400.000 Zusehern sind, bin ich beleidigt. Dann überlege ich, nach Nordschweden auszuwandern". - Teufel, ein besseres Argument dafür, sich diese Serie NICHT ANZUSEHN gibt es wohl kaum. Wenn sich noch die gesamte ORF-Redaktion diesem Angebot anschließt, hebe ich eine Initiative aus der Taufe, die sich dem Boykott dieser Serie verschreibt.

Oh Österreich, um wie vieles schöner wärst Du nicht ohne all diesen Archetyp der Schießbudenfigur?

 
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