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Fernduell mit Jauch: Raab wird Polit-Talker

09.09.2012 | 14:49 |   (DiePresse.com)

Das Format heißt "Absolute Mehrheit", es gibt 100.000 Euro Siegprämie: Entertainer Raab macht ARD und Co. mit eigener Politshow Konkurrenz.

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Mit einer neuen Talkshow wagt sich Stefan Raab bei ProSieben an politische Themen: Am 11. November wird der erfindungsreiche Entertainer dem Publikum erstmals das neue Format "Absolute Mehrheit - Meinung muss sich wieder lohnen" präsentieren. Ein Sprecher des Münchner Privatsenders bestätigte am Sonntag einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel".

Die Show wird sonntags nach dem Spielfilm auf den Sender gehen - also in Konkurrenz zu Günther Jauch in der ARD. "Herr Jauch hat in unseren Zielgruppen einen recht überschaubaren Marktanteil. Wir wollen ihn da natürlich schlagen", sagte Raab dem "Spiegel" - es kommt also zum Fernduell zwischen den beiden beliebten deutschen Entertainern.

"Dass das noch niemand gemacht hat"

Bei Raab sollen fünf Talkgäste - "zwei bis drei Berufspolitiker, ein Promi und ein Normalbürger" - mit dem Ziel diskutieren, die absolute Mehrheit der Zuschauer hinter sich zu versammeln. Wer mehr als die Hälfte der Zuschauer hinter seine Meinung schart, wird mit 100.000 Euro belohnt. "Während die anderen Talks alles völlig ergebnislos vor sich hin diskutieren, wissen Sie bei uns am Ende künftig wenigstens, welche Meinung die Masse der Zuschauer hat", sagte Raab. "Ehrlich gesagt wundere ich mich, dass das bisher noch niemand gemacht hat." Die Themen seiner Sendung sollen nach Angaben des Senders "gesellschaftsrelevant" sein.

"Wir werden es am Anfang nicht einfach haben. Aber nicht, weil unser Konzept absurd wäre, sondern weil es so neu und deshalb riskant ist", meinte der 45-jährige Fernsehmacher. Er hofft, dass die Berliner Politik schnell mitspielt: "Wenn einer wie der CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt bei uns 100.000 Euro abräumt, wäre er doch im Berliner Betrieb zwei Wochen lang King of Kotelett."

Abstimmung per SMS

Diskutiert wird über vier Themen. ProSiebenSat.1-Nachrichtenchef Peter Limbourg soll am Ende jeder Gesprächsrunde das Geschehen zusammenfassen und analysieren. Die Zuschauer können dann über Telefon und SMS für ihren Favoriten stimmen. In einer Finalrunde debattieren noch drei Gäste. Sollte keiner die absolute Mehrheit der Zuschauer überzeugen, wandern die 100.000 Euro in den Jackpot.

Produziert wird die Show, die mehrmals im Jahr laufen soll, von der Firma Raab TV, an der Raab und das Kölner Unternehmen Brainpool TV beteiligt sind. Raabs Ziel: "Ich will die einzige relevante Talkshow im Privatfernsehen machen" und "die jungen Zielgruppen mit solchen Formaten wieder für Politik interessieren".

 

(APA/dpa)

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9 Kommentare

Der Kopf Stefan Raabs...

...ähnelt immer mehr einem Hackstock.
Na ja, so füllt er wenigstens einen 16:9 Bildschirm zur Gänze.

Gast: Idio
10.09.2012 08:13
0 0

Zielgruppen?


Glaubwürdig

... Erst wenn die Abstimmung gesichert und gebührenfrei über Internet dirchgeführt wird! Abet dann würde die Sendung wohl den "eigentlichen Zweck" verfehlen!

7 2

zuviel raab

meiner meinung nach, haben wir jetzt schon zuviel raab im tv!

5 5

Ich freu mich schon

wenn die Politiker der NPD endlich auch einmal die Möglichkeiten haben ihre Diskussionsbeiträge zu aktuellen Fragen einzubringen - oder endet dort die Meinungsfreiheit von Raab und Pro7?

9 1

und sie werden

schön brav die SMS Gebühren bezahlen...ein gutes Geschäft für den Sender.
Ansonsten halte ich von dem Selbstdarsteller Raab nichts, der würde seine Großmutter verkaufen um beim Publikum anzukommen.

Re: und sie werden

aber er hat Erfolg!!!

Scheinbar...

...will sich Raab die Blöße geben.
Pfff.
No way. Jauch ist eine Klasse für sich.

9 3

Ausgerechnet ProSieben

und ausgerechnet Stefan Raab wollen ein Politformat rausbringen!

Da lachen ja die Hühner!

Aha.... und das auch noch mit super Einschaltquoten - Kann mir schon jetzt das Niveau der Gesprächsthemen vorstellen.....