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ORF-Standort: Wrabetz verzichtet auf St. Marx im Antrag

11.09.2012 | 08:43 |   (DiePresse.com)

Trotz eines saftigen Angebots der Bank Morgan Stanley, stehen in Sachen ORF-Standort alle Zeichen auf Küniglberg.

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Im Rahmen der Sitzung des Finanzausschusses am Montagnachmittag hat ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz seinen Antrag zur Standortfrage insofern konkretisiert, dass St. Marx in den Erläuterungen nun nicht mehr vorkommt. Geplant ist nun vorerst die "Primär-Konzentration" der Standorte am Küniglberg. Wie aus der Sitzung zu hören war, soll aber auch die Beibehaltung des ORF-Funkhauses nicht völlig ausgeschlossen sein.

Auch in seiner ursprünglichen Version hatte der Antrag des Generaldirektors auf eine Konsolidierung der Standorte am Küniglberg abgezielt, hatte die Möglichkeit für einen Neubau in St. Marx aber als Plan B offengelassen. Nach Diskussionen im Finanzausschuss und dem ausdrücklichen Wunsch nach Klarheit in der Standortfrage kommt St. Marx nun nicht mehr vor, dem Vernehmen nach dürfte das Angebot von Morgan Stanley und Bondi Consult, die für die ORF-Liegenschaften 70 Millionen Euro bieten, aber dennoch geprüft werden.

Der Antrag des Generaldirektors sieht die Planung eines zentralen multimedialen Newsrooms am Küniglberg vor. Weiters soll das Unternehmen modernisiert werden, sowohl bei den Strukturen als auch bei den Arbeitsabläufen. Der Antrag wurde im Finanzausschuss schließlich mit einer Enthaltung einstimmig angenommen. Ein Sitzungsteilnehmer sprach vom "Sieg der Vernunft".

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(APA)

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1 Kommentare
Gast: jajajajajaja
11.09.2012 10:54
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na dann brauchen die betriebsraete weiterhin nicht mehr so weit zur arbeit fahren

schliesslich wohnen die meisten in der gegend vom kueniglberg. das waere ja eine zumutung wenn sie durch die stadt fahren muessten. zahlt ja eh alles der wehrlose zwangsgebuehrenzahler.