Im Rahmen der Sitzung des Finanzausschusses am Montagnachmittag hat ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz seinen Antrag zur Standortfrage insofern konkretisiert, dass St. Marx in den Erläuterungen nun nicht mehr vorkommt. Geplant ist nun vorerst die "Primär-Konzentration" der Standorte am Küniglberg. Wie aus der Sitzung zu hören war, soll aber auch die Beibehaltung des ORF-Funkhauses nicht völlig ausgeschlossen sein.
Auch in seiner ursprünglichen Version hatte der Antrag des Generaldirektors auf eine Konsolidierung der Standorte am Küniglberg abgezielt, hatte die Möglichkeit für einen Neubau in St. Marx aber als Plan B offengelassen. Nach Diskussionen im Finanzausschuss und dem ausdrücklichen Wunsch nach Klarheit in der Standortfrage kommt St. Marx nun nicht mehr vor, dem Vernehmen nach dürfte das Angebot von Morgan Stanley und Bondi Consult, die für die ORF-Liegenschaften 70 Millionen Euro bieten, aber dennoch geprüft werden.
Der Antrag des Generaldirektors sieht die Planung eines zentralen multimedialen Newsrooms am Küniglberg vor. Weiters soll das Unternehmen modernisiert werden, sowohl bei den Strukturen als auch bei den Arbeitsabläufen. Der Antrag wurde im Finanzausschuss schließlich mit einer Enthaltung einstimmig angenommen. Ein Sitzungsteilnehmer sprach vom "Sieg der Vernunft".
(APA)



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