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"Krone" feiert "flatternd-stechenden Faymann"

12.09.2012 | 14:12 |   (DiePresse.com)

Sommergespräche: Gleich zwei "Krone"-Kommentatoren lassen sich über ORF-Mann Wolf aus. Der Kanzler wird mit Box-Legende Ali verglichen.

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Werner Faymann dürfte die Mittwoch-Ausgabe der "Kronen Zeitung" mit Wohlgefallen gelesen haben. Sein Auftritt bei den ORF-Sommergesprächen verleitete "Krone"-Kolumnist Michael Jeannée gar, den SP-Bundeskanzler mit Box-Legende "Muhammad Ali in Hochform" zu vergleichen. Ein "elegant flatternd-stechender Faymann" sei der Kanzler gewesen. Er hätte nämlich "flatternd wie ein Schmetterling und stechend wie eine Biene" und natürlich "mit linken Körperhaken" die Angriffe von ORF-Mann Armin Wolf beantwortet. Faymann hätte jedenfalls einen "haushohen Punktesieg" eingefahren, befand der "Krone"-Kolumnist in seiner an den "lieben Armin Wolf" adressierten "Post von Jeannée".

Bissiger Wolf vs. Parteichefs: Das waren die Sommergespräche 2012

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Die "Krone" war freilich selbst Thema im Sommergespräch. Denn dem Kanzler wird seit jeher eine Nähe zum Boulevard nachgesagt. Die Staatsanwaltschaft prüft derzeit, ob diese Nähe die Grenzen des Strafrechts überschritten hat. Der Vorwurf: Faymann soll als Infrastrukturminister wohl gesinnten Medien Inserate zugeschanzt haben, die dann ÖBB und Asfinag bezahlen mussten. Es geht dabei auch um eine ÖBB-Anzeigenserie in der "Krone", in der Faymann den Ombudsmann für Pendler gab.

--> Die fünf ORF-"Sommergespräche" im Überblick

Wolf hielt Faymann im „Sommergespräch“ eines dieser ÖBB-Inserate vor die Nase. Jeannée: „(...) Eine öde wie wiederkäuende vorgebrachte Attacke, Faymann habe sich Sympathie, Aufmerksamkeit und Wählergunst vermittels in der 'Boulevard-Presse' geschalteten Inserate“ gekauft. Dass Faymann daraufhin ein ORF-Inserat zeigte, mit dem Verweis, dass Wolfs Kopffoto darauf größer ausfalle als sein eigenes auf den ÖBB-Inseraten, beeindruckte den „Krone“-Kolumnisten: "Ein Volltreffer."

Wolf wurde aber noch an zweiter Stelle in die Zange genommen: Auf Seite 3 zerpflückte "Krone"-Kommentatorin Doris Vettermann das Sommergespräch mit Faymann. "Für viele wichtige Sachthemen blieb gar keine Zeit mehr." Nachsatz: "Und das lag nicht an Faymann."

Auch wenige hunderte Meter vom "Krone" Sitz in der Muthgasse entfernt kam der Auftritt des Kanzlers offenbar an: "Faymann zähmt Wolf", titelte das an der Heiligenstädter Lände ansässige Gratisblatt "Heute".

(just)

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111 Kommentare
 
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Jeannee......

.....ist es nicht wert, ihn zu kommentieren !

FPÖ

Die FPÖ muss weg!

Das Niveau von Faymann und der Krone ist ident!

Das Niveau der Krone und von Faymann ist ident!
Ideenlos, Skandaljournalismus, Artikel, die jeglichem Grundsatz der deutschen Sprache und Grammatik widersprechen!

Ich denke mir FAYMANN IST DIE KRONENZEITUNG! Seine Pressesprecherin ist ja mit dem Pandi verheiratet, da ist es ja ganz einfach, den Text für den am nächsten Tag erscheinenden Artikel ins Handtascherl zu stecken und oh Zufall, am nächsten Tag steht er schon frisch gedruckt in der Zeitung und unser korrupter Kanzler hat wieder jemanden gefunden, der diesen Artikel von Pandi bezahlen muss. Wann bekommt der Pandi mal Besuch vom Staatsanwalt. Wann bekommt Pandi einen Kontoöffnungsbeschluss zugestellt????

Gast: Defender
13.09.2012 15:09
6 0

Es kommt nichts Besseres nach

Nach Gusenbauer war ich in dem Glauben, dass es nicht mehr weiter abwärts gehen kann.

Dann kam Werner F, der aktuelle BK ist eine derartige Zumutung, dass ich sehr hoffe, dass sich das Sprichwort nicht wieder bewahrheitet.

Re: Es kommt nichts Besseres nach

Nach der Nullperformance des Faymännchens wäre eine Steigerung nur mehr möglich, wenn der nächste BK neben dem permanenten Nichtstun noch mehr Schaden anrichten würde. Im Hinblick auf die Rekordverschuldung der Regierung Werner F. und dem ESM sind hier die Steigerungsmöglichkeiten aber begrenzt. Mehr als pleite gehen, gibt es nicht.


Re: Re: Es kommt nichts Besseres nach

Sie meinen also: Wenn HC BK würde...

stimmt das wäre eine Steigerung: er würde Schaden anrichten und nicht bloß dumm aussehen (das gibts beim StraCHE umsonst)

Gast: ökono-mist
13.09.2012 14:43
0 0

Jeannée verleiht Bienenkönigen Flüügel. Und bringt demokratieunkundigen Erschlagzeilen-Fressern den Ali Shuffle bei...


Vielleicht ist es ja eine indirekte Folge der sogenannten Inseratenaffäre, daß man offenes Politiker-Bewerben nun flatterhaft-stechend verbrämen - und somit verschlüsseln - muß?

Nichtsdestotrotz ist für alle Welt erkennbar, daß die "Krone" dem Kanzler für den Fall des Ausuferns der Causa ein riesengroßes
Flug(schlupf)loch im prall mit (Berater-)Honig-Energy gefüllten Bienenstock der (falsch beratenen?) Expolitiker offenhalten dürfte:

Willkommen, neuer "Red', Pool-Chef Faymann"?!

P. S.: Red' wenigstens in der doppelseitig steuerzahlerbekrückten HypoAlpeAdria(-Skandal-Unter-)Affäre! Für 18.000 Euro. Und ein paar zerquetschte Gusischröders - > Quellenangabe:

http://diepresse.com/home/meinung/pizzicato/1287967

P. P. S.: Das (zweimalige einseitige) Duzen des Kanzlers möge bitte nicht als plumpe Respektlosigkeit mißverstanden werden; es ist lediglich eine (stilistisch bedingte) Ausnahme - denn: was ich nicht will daß man mir tu', füg' ich tunlichst keinem anderen zu!

Zum Schluß noch ein sich gut ins (reaktionäre?)sozialdemokratische Dilemma einfügendes Linkerl (das eigentlich eher ein ziemliches "Rechtserl" ist...):

http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/oesterreich/1283134

Da kann man sich schon vorstellen, daß die ÖVP langsam nervös wird - angesichts einer solchen übermächtig gewordenen Kapitalkonkurrenz.

Mit lauem, politisch korrektem Vokabular á la "Es lebe der politische Mitbewerber" wird da wohl kein kapitaler Blumentopf zu gewinnen sein.

das einzige, was "flatternd-stechend" war,

waren zahllose mücken und käfer...

der wolf hingegen war bissig und das wernerle schwer in der defensive!

Gast: Die böse Wahrheit
13.09.2012 13:25
3 0

Ich sehe bei Faymann nur eine Qualifikation

Befehle seiner Hintermänner bedingungslos ausführen. Deshalb wird er wohl auch als "Privatmann" zum Bilderbergertreffen kommen.

Gast: Anderl74
13.09.2012 12:27
10 0

Werner F.....

der lächerlichste und ordinärste kleine Wurm, den Österreich seit menschengedenken als Kanzler gehabt hat.

Gast: Das Ekel Alfred
13.09.2012 12:21
7 0

Im Lebenslauf - Studium der Rechtswissenschaften


Wenn ich in meinem Lebenslauf als Bildungsweg Studium der Rechtswissenschaften angegeben habe, und mein Arbeitgeber kommt mit drauf, daß ich kein Abschlußdiplom habe, fliege ich bei dieser Firma im im selben Moment hochkant hinaus.


Aber Österreich ist anders!

(siehe Biografie Werner Faymann des Österr. Parlaments)






7 0

Die Hand die einen füttert

beisst man nicht. Ist ja klar, dass die Hundemeute ihr Herrchen verteidigt, das sie täglich füttert.

Gast: betadonna
13.09.2012 11:42
7 0

faymann kauft sich die krone mit steuergeldern u. der altersdemente staberl schreibt halt positiv über ihn - wen wundert's?

aber früher oder später wird auch dieser stimmenkauf-kanzler seine strafe erhalten - denn wer sein ganzes leben lang nur auf kosten anderer lebt, sich selbst u. seine partei bereichert u. das auch noch mit schmiergeldzahlungen in form fremden geldes an seine hofpostillen finanziert, wird sicher nicht ungeschoren davon kommen..

Peinlich, peinlich!

Am lustigsten fand ich ja, dass in der Krone bereits am Montag um 19:30 h eine kurze "Rückschau" auf das eineinhalb Stunden später live ausgestrahlte Sommergespräch veröffentlicht war.

Gast: Die Ente Lippens
13.09.2012 11:05
7 0

Demokratie Oesterreich 2012. Zum weinen.


7 0

Jeannee war gestern etwas beeinträchtigt


nach einem ausgiebigen Frühstück mit Michael Häupl

Re: Jeannee war gestern etwas beeinträchtigt

Ähem. Wann war er das nicht (ich meine nicht frühstücken)?

Gast: economeus 445
13.09.2012 10:05
15 0

Herr, lass Abend werden!

Ich kann mich nicht erinnern, einen anderen Politiker gesehen zu haben, der einen derart unguten Eindruck bei mir hinterlassen hat. Er scheint genau jener Typ Mensch zu sein, mit denen ich absolut nichts zu tun haben will. Agressiv, das Wort im Munde umdrehend, demagogisch, verleugnend, grosssprecherisch, andere heruntermachend, unvergleichbare Dinge pausenlos gleichsetzend, eigene Taten ohne erkennbaren Grund lobend, im Stil also eher einem albanischen Provinzpolitiker gleichend als einem Bundeskanzler unseres Landes. Ein Statist, nein, ein Surrogat. Wenn man das Interview erlebt hat kann man nur hilflos nach oben blicken und murmeln: "Herr, lass Abend werden - am besten schon gestern!"

16 0

Sido hatte Recht

Jeannée sieht nicht nur aus wie ein Hausmeister.Er schreibt auch wie einer. Allerdings selbstverständlich elegant flatternd-stechend...

Da stellt sich schon die Frage: Wie können sich solche Leute des Morgens in den Spiegel schauen ohne sofort von übelsten Brechreiz befallen zu werden?

19 0

Kein Wunder

dass die Abo-Zahlen der Krone im permanenten Sinkflug sind. Dieses offensichtliche A...kriechertum gegenüber dem großen Inserator auf Steuerzahlerkosten, Werner das Letzte, dürfte ja selbst für einfach gestrickte Kroneleser kaum noch zu ertragen sein.

Flatternd!!!

Sorry, vertippt

Re: Flatternd!!!

... das kommt von "Fladern"!

Latternd ja,

stechend, nein!

11 0

Rotes Jubelblatt?


13 0

Post von Jeannée

= geistige Vergewaltigung.

Gast: Hubertus
12.09.2012 23:34
16 0

Jeannee

Faymann mit Cassius Clay zu vergleichen: Da kann man wohl nur sein Gesicht als Entschuldigung anführen- Angelus Silesius:Es gibt eine Gerechtigkeit auf Erden, daß die Gesichter wie die Menschen werden.Überhaupt der Vergleich, der ORF habe auch mit dem Gesicht von Wolf geworben. Ja, aber da hat die Geschäftsleitung des ORF entschieden und nicht irgendein Dritter wie Faymann bei der ÖBB. Ich hätte hrn. Wolf nicht zugetraut, daß er Faymann so auf die Nerven geht. In diesem Fall sehe ich ihm sein Verhalten beim Strache Interview nach. Das Faymann überhaupt sein Ius Studium erwähnt und dann stellt sich heraus, er hat nach einer Pflichtvorlesung eine Prüfung abgelegt (wahrscheinlich:die Grundbegriffe des Staates und des Rechtes) ist ein starkes Stück. Es ist sogar mehr:es ist ein Witz. Da könnte ja jeder der ein Semester Medizin inskribiert hat in seinem Lebenslauf Medizinstudium anführen.Der Gipfel der Peinlichkeit war aber, daß er jederzeit einer Einladung zum U-Ausschuß folgen und kein Druck auf die SPÖ Mandatare ausgeübt würde. Die Peinlichkeit wird nur durch die Dummdreistigkeit der Aussage übertroffen. Alles in allem: So etwas von Nichts hatten wir noch nie als Bundeskanzler.

 
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