Weg von den Computerspielen, hinein in die real existierende Welt: Dort spielt John Hunter, Pädagoge aus Virginia, mit zehnjährigen Kindern ein „World Peace Game“, in dem es um nicht weniger als um die Rettung der Welt geht. Er erhält am 27.9. den GlobArt Award, einen Preis, der bisher u.a. an Václav Havel, Franz Küberl, Riccardo Muti und Ernesto Cardenal ging. Und er spricht über „Teaching for Tomorrow“ – einer der Höhepunkte der 15. GlobArt Academy, die von 27. bis 30.9. stattfindet. Erstmals im Kloster Und, in dem Örtchen Und, das zwischen Krems und Stein liegt.
Per definitionem global ist auch das Projekt des deutschen Designers und Designtheoretikers Friedrich von Borries: Es steht unter den Mottos „Welt entwerfen“ und „Zukunft gestalten“, zu diesem Behufe hat er sich zehn Experten nach Und geladen, darunter sind etwa der Psychiater und Schriftsteller Paulus Hochgatterer und der Ökonom Thomas Sedlacek.
„All for one and one for all“, das ist das Motto von „One“, einem zufallsgesteuerten Lichtspiel, dem einzigen Film des Komponisten John Cage, der heuer seinen 100.Geburtstag feiern würde: „One“ läuft bei GlobArt am Samstag um 18.30 Uhr, ab 20 Uhr interpretiert Pianist Markus Hinterhäuser (ab 2014 Intendant der Wiener Festwochen) Partituren von Cage. Danach werden, ebenfalls im Sinn des Komponisten, Pilzgerichte serviert.
Info: www.globart.at
("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.09.2012)

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