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Medien und Werbung sollen gendergerechter werden

27.09.2012 | 16:19 |   (DiePresse.com)

Der "Gender Award Werbung" will das Bewusstsein für diskriminierungsfreie Werbung erhöhen. Ausgezeichnet wurde die Werbeagentur McCann Wien für den Spot "Fleisch bringt's - Reifenpanne".

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"Geschlechterdiskriminierung ist genauso wenig tolerierbar wie Diskriminierungen aus rassischen, religiösen und nationalen Gründen", sagt Hans Gasser, Präsident des Verbandes Österreichischer Zeitungen (VÖZ). Um hier auch in den Medien ein Zeichen zu setzen haben das Frauenministerium, der ORF und der VÖZ den "Gender Award Werbung" ausgelobt, außerdem will der VÖZ in den Ehrenkodex für Journalisten einen Passus zur geschlechtersensiblen Berichterstattung aufnehmen, kündigte Gasser an.

Der Gender Award honoriert Werbesujets mit besonderem Vorbildcharakter und soll damit das gesellschaftliche Bewusstsein für gleichstellungsorientierte und diskriminierungsfreie Werbung erhöhen, wie Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) erklärte. Der Preis, der am Mittwoch erstmals vergeben wurde, ging an die Werbeagentur McCann Wien für den Spot "Fleisch bringt's - Reifenpanne", der für AMA Marketing GmbH entwickelt wurde.

Informieren statt reglementieren

"Dieser Werbepreis hebt nicht Negatives mit erhobenem Zeigefinger hervor, sondern zeichnet positive Musterbeispiele aus. Unser Ansatz ist: Sensibilisieren und informieren statt reglementieren", so Gasser. Gerda Reichl-Schebesta, Präsidentin des Creativ Club Austria, betonte, dass Werbung gewöhnlicherweise nie Vorreiter einer Gesellschaft ist, sondern sie spiegelt. "Wir müssen hier unsere Gewohnheiten ändern", sagte sie bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen der Medientage.

Der Kaufmännische Direktor des ORF, Richard Grasl, erklärte, dass Werbung grundsätzlich immer an die Grenze geht und auch immer polarisieren wird wollen, um Aufmerksamkeit zu erhaschen. Im ORF unterliege jeder Spot einer Qualitätskontrolle. Darauf angesprochen, dass aber auch hier schon der eine oder andere Spot durchgerutscht sei, meinte Grasl: "Wir werden demnächst noch ein bisschen genauer hinsehen." Michael Straberger, Präsident des Österreichischen Werberats, will vor allem die Bevölkerung und kleinere Unternehmen sensibilisieren und ein Gespür für sexismusfreie Kommunikation wecken: "Wir wollen etwas bewegen", so Straberger.

(APA)

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16 Kommentare
Gast: tutep
27.09.2012 23:13
2 0

Gendertepm

Als Opfer is halt bequem...

Detail am Rande:

Ohne jetzt den üblichen Gender-Schmonzes, zu dem eigentlich schon alles gesagt ist, eines Kommentars würdigen zu wollen:

Bezeichnend, dass der Preis an ein staatsnahes Unternehmen geht, denn privatwirtschaftlich geführte Unternehmen haben weder Zeit noch Geld für die Bedienung der Sozialutopien einer gestörten Minderheit.

...

wer bezahlt den Preis?
und warum fällt das nicht unter Gehirnwäsche?
was verspricht man sich von einer "gendergerechten" Welt?

Gast: pan-tora
27.09.2012 19:43
2 0

???

fuer so einen debilen spot wie "fleisch bringts" kann man heutzutage einen preis bekommen?!?

Gast: mensmagazine
27.09.2012 17:51
6 4

Was bleibt den Frauen noch als berufliche Perspektive? Frauen können heiraten und durch eine Scheidung ein Einkommen durch Unterhaltszahlungen erzielen.

In den Behörden sitzen sich die Hühner die Hintern platt und wer als Mann einen Behördengang machen muss, wird stets angewidert sein, denn er muss brav und ausgesprochen nett sein, damit die Behördendame ihre Grundpflichten erfüllt. Aus diesem Grund sind Behörden ein Negativbeispiel für Service und Dienstleistung. Der Kunde ist nicht König, sondern ein Bittsteller. Frauen können weder dienen noch etwas leisten.

Nun lässt sich das Versagen der Frauen nicht mit dem deutlich geringeren Stuhlgang gegenüber Männern begründen. Wo sind die erfolgreichen und pflichtbewussten Frauen? Sie sind im Wirtschaftsleben kaum zu finden und das ist schade, denn Frauen sollen das Leben des Mannes bereichern. Es ist billig, Frauen nur als Putz- und Sexsklavinnen zu sehen und sie auf ihre Vagina zu reduzieren. Deshalb wenden sich immer mehr Männer genervt von Frauen ab. Diese Negativentwicklung haben die Frauen selbst verursacht und sie müssen nun damit zurechtkommen. Alleine, das versteht sich von selbst.

Hauptthema Nr. 1 ist das allseits bekannte Thema unter Männern: Die Weiber. Natürlich kommt das Standardargument, dass nicht alle Frauen so sind und man nur die richtige Frau auswählen muss. Auf die Nachfrage, ob man denn kluge und fleissige junge Frauen kenne, muüssen die meisten passen. Keiner der Männer, die ich bisher fragte, kennt eine intelligente und fleissige weibliche Persönlichkeit. In einem Punkt sind sich jedoch alle Männer einig: Alle Frauen kosten Geld und davon jede Menge.

Re: Was bleibt den Frauen noch als berufliche Perspektive? Frauen können heiraten und durch eine Scheidung ein Einkommen durch Unterhaltszahlungen erzielen.

Vielleicht sollten Sie kluge und fleißige Männer fragen, ob die welche kennen. Aber wahrscheinlich kennen Sie keine intelligenten Männer.

Re: Was bleibt den Frauen noch als berufliche Perspektive? Frauen können heiraten und durch eine Scheidung ein Einkommen durch Unterhaltszahlungen erzielen.

Ich kann nicht glauben, was sie hier von sich geben. Meine Erfahrungen sehen ein bisschen anders aus.
Ich bin verheiratet, mein Sohn ist dreieinhalb, seit knapp 2 Jahren arbeite ich wieder Vollzeit, trage also wesentlich zum Einkommen bei und wäre durchaus in der Lage mein Kind und mich zu finanzieren.
Während mein Mann nach der Arbeit genau gar nix mehr zu tun hat, hab ich den ganzen Haushalt und ein Kleinkind, welches Aufmerksamkeit braucht.
Freie Tage gibt es für mich nicht, ausschlafen ist ein Fremdwort und krank sein kann ich mir selbst bei einer anständigen Grippe zeitlich nicht leisten. Wenn mein Mann allerdings Schnupfen hat, dann ist er schwer krank und muss liebevoll umsorgt werden.
Diesen Alltag haben mit Sicherheit ganz, ganz viele Frauen und ich bin mir sicher, dass die meisten Männer das nicht sehr lange durchhalten würden.
Wäre ich alleinerziehend, hätte ich wahrscheinlich weniger zu tun, aber ohne dem Staat auf der Tasche zu liegen.

Antworten Gast: frauenversteher
27.09.2012 23:15
1 1

Re: Was bleibt den Frauen noch als berufliche Perspektive? Frauen können heiraten und durch eine Scheidung ein Einkommen durch Unterhaltszahlungen erzielen.

"Frauen kosten Geld?" Ahso, alles klar.

Antworten Gast: Garstiger
27.09.2012 20:48
3 4

Re: Was bleibt den Frauen noch als berufliche Perspektive? Frauen können heiraten und durch eine Scheidung ein Einkommen durch Unterhaltszahlungen erzielen.

Oje, da ist wohl viel falsch gelaufen bei Ihnen... ich hoffe Sie sind noch nicht zu alt damit sich Ihre Geisteshaltung noch aendern kann. Ich empfehle einen laengeren Auslandsaufenthalt. Das relativiert oft ein wenig das eigene eingefahrene kleinbuergerliche Weltbild.

Antworten Antworten Gast: allesfrauenversteherheute
27.09.2012 23:16
0 0

Re: Re: Was bleibt den Frauen noch als berufliche Perspektive? Frauen können heiraten und durch eine Scheidung ein Einkommen durch Unterhaltszahlungen erzielen.

Geh, die Kleinbürger von Heute sind doch nicht so.

Antworten Antworten Gast: mensmagazine
27.09.2012 21:35
1 0

Re: Re: Was bleibt den Frauen noch als berufliche Perspektive? Frauen können heiraten und durch eine Scheidung ein Einkommen durch Unterhaltszahlungen erzielen.

WArum, sind leicht Frauen im Ausland der grosse Bringer?

Wäre mir bei meinen Auslandsreisen (Afrika, Indien, arabische Länder, Südamerika, Balkan, Russland) eigentlich nicht aufgefallen.

Ich hatte eher den Eindruck dass im - zumindest südlichen - Ausland die mediokre Stellung der Frau viel ausgeprägter ist als hierzulande - dort sind Frauen nicht nur auf Baustellen unsichtbar sondern sogar in der Gastronomie oder in Geschäften... (sieher Bazar oder orientalische Kultur).

Auslandsreisen führten eher zur Bestätigung des "kleinbürgerlichen Weltbilds", zum. bei Reisen in den Süden - dass dort die Verhältnisse jetz grundlegend anders wären war nicht ins Auge fallend, eher im Gegentum...

Re: Was bleibt den Frauen noch als berufliche Perspektive? Frauen können heiraten und durch eine Scheidung ein Einkommen durch Unterhaltszahlungen erzielen.

Sind Sie Mitglied der Männerpartei oder leiden Sie ganz allgemein unter einer Frauenphobie?

Unglaublich,welchen Machomist Sie hier absondern!

Gast: mensmagazine
27.09.2012 17:47
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Männer tragen eine große Verantwortung, Geist und Körper sind stimmig und arbeiten in Harmonie zusammen.

Der Männerslogan: "Wenn ich krank bin, dann liege ich im Krankenhaus" wird aktiv gelebt. Frauen dagegen machen schon schlapp, wenn sie ihre Blutungen bekommen. Ein wenig Migräne, Schüttelfrost oder Unwohlsein und schon bleiben sie der Arbeit fern. Auf Frauen ist kein Verlass.

Auch sind Frauen nicht vom Ehrgeiz zerfressen. Angeblich sollen Frauen viel wirtschaftlicher und sozialer als Männer denken und handeln. Das klingt lustig, denn Frauen schaffen es noch nicht mal, sich selbst zu finanzieren. Die vielen Alleinerziehenden, die ihr Einkommen vom Staat beziehen, dürften Beweis genug sein. Ohne Mann und ohne Staat würden Frauen reihenweise im Frauenhaus wohnen. Die Sozialgesetze, die mehrheitlich von Männern finanziert werden, dienen fast ausschließlich den Frauen.

Nun klingt das angeblich frauenfeindlich und deshalb kommen jetzt die handfesteren Beweise. In Norwegen wurde die Frauenquote von 40% in den Aufsichtsräten bejubelt, wodurch der große Wirtschaftsaufschwung kommen sollte. Norwegen wird von den Feministinnen stets als das Musterbeispiel genannt und das stellt sich wie immer als ein Bumerang heraus.

"Viele Unternehmen umgingen den Quotenzwang, indem sie ihre Rechtsform änderten."

Selbst ehemalige Vorzeigefrauen entpuppen sich regelmäßig als Vollnieten. Den Medien fehlen Positivbeispiele und deswegen ist es um die Frauenquote in Deutschland ruhig geworden. Kein Politiker oder Wirtschaftswissenschaftler wünscht sich eine Frauenquote, es ist eine Geldvernichtungsmasch

Antworten Gast: schadeschadee
27.09.2012 23:18
2 0

Re: Männer tragen eine große Verantwortung, Geist und Körper sind stimmig und arbeiten in Harmonie zusammen.

Gib's einfach zu: deine besten Jahre sind vorbei...

Re: Männer tragen eine große Verantwortung, Geist und Körper sind stimmig und arbeiten in Harmonie zusammen.

Sind Sie Mitglied der Männerpartei oder leiden Sie ganz allgemein unter einer Frauenphobie?

Unglaublich,welchen Machomist Sie hier absondern!

Das Frauenministerium

ist verantwortlich für den Sexismus in diesem Land. Welche Heuchelei!