Die Kündigung des Journalisten-Kollektivverlags durch die Verleger zieht dieser Tage in den meisten Printhäusern Österreichs Betriebsversammlungen nach sich. Am Montag hat die "Kleine Zeitung" und ihre Digital-Tochter "Kleine Zeitung Digital GmbH" eine Resolution verabschiedet, in der der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) aufgerufen wird, die Kündigung des Kollektivvertrags "unverzüglich zurückzunehmen".
"Sobald dies der Fall ist, mögen sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer die Verhandlungen mit dem Stand von vor 18. Juni mit dem Ziel einer Einigung zum ehestmöglichen Zeitpunkt wieder aufnehmen." Die Betriebsversammlung bei der "Kleinen Zeitung" wurden unterbrochen, könne aber zu jedem Zeitpunkt wieder aufgenommen werden, teilte der Betriebsrat mit.
Unter anderem bei "Kurier", "Presse", "Wiener Zeitung" oder der APA - Austria Presse Agentur - gab es bereits in der Vorwoche entsprechende Versammlungen. Die Journalistengewerkschaft in der GPA-djp will bei einer Präsidiumssitzung am Mittwoch über das weitere Vorgehen beraten.
(APA)

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