Mehr als 13 Millionen Menschen verfolgten den Einstand des neuen Moderators Markus Lanz bei der TV-Show "Wetten, dass ...?" am vergangenen Samstag allein in Deutschland. Von einem Drama, das sich hinter der Bühne abspielte, bekamen sie aber nichts mit: Eines der Tiere, das Teil der "Hundewette" war, starb noch währen der Show. Das berichtete das "Passauer Wochenblatt" am Dienstag.
In der Wette erkannte Kandidatin Monika Thaler, eine Hundefriseurin, Hunderassen nur anhand der Haare. 22 Hunde waren mit ihren Besitzern auf der Bühne, darunter auch der vier Jahre alte Toypudel Monarch. Nach der Wette kollabierte das Tier hinter der Bühne und starb.
Der Hund habe sich unglücklich den Kopf gestoßen, ohnmächtig geworden und trotz umgehender tiermedizinischer Versorgung verstorben, erklärte das ZDF in einer Stellungnahme gegenüber dem "Passauer Wochenblatt". Stress dürfte nicht zum plötzlichen Tod des Pudels beigetragen haben, so das ZDF: "Monarch war ein Ausstellungshund, insofern solche Belastungen (viele Menschen und Scheinwerfer) gewöhnt. Im Vorfeld wurde mit allen Hundebesitzern ausführlich gesprochen und abgeklärt, dass die Hunde einer solchen Situation gewachsen sind. Wir bedauern diesen Vorfall außerordentlich, aber die Besitzerin hat im Nachgespräch den Vorfall ebenfalls als einen unglücklichen Unfall bezeichnet."
Kandidatin Thaler hat von dem Todesfall nichts mitbekommen, denn sie saß bis Ende der Show auf der "Kandidatencouch" vor der Kamera. "Auf der Bühne waren besonders stressfreie Hunde, die extra ausgewählt worden waren", sagte sie. "Vor Ort war außerdem eine Hundetrainerin, die sich bestens um die Tiere kümmerte. Die Hunde wurden gut betreut."
(Red.)

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