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ORF-"Report": Schnabl-Wunderlich ersetzt Waldner

30.10.2012 | 11:23 |   (DiePresse.com)

Gabi Waldner verlässt das ORF-Fernsehen. Ab 4. Dezember wird Susanne Schnabl-Wunderlich das ORF-Politmagazin "Report" moderieren.

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Ab 4. Dezember hat das ORF-Politmagazin "Report" ein neues Gesicht: Die 32-jährige Susanne Schnabl-Wunderlich folgt Gabi Waldner nach und wird künftig den "Report" moderieren. Das teilte der ORF am Dienstag in einer Aussendung mit. Waldner verlässt das ORF-Fernsehen auf eigenen Wunsch, laut Aussendung, weil sie sich "grundsätzlich beruflich verändern möchte". Dem Vernehmen nach könnte sie als Ö1-Infochefin zu ihren Radio-Wurzeln zurückkehren.

Waltraud Langer, Chefredakteurin der ORF-Magazine, bedauert den Abgang Waldners, "weil mit ihr eine hervorragende Innenpolitikjournalistin das Team des ORF-Fernsehens verlässt".

Bei der Nachbesetzung fiel die Wahl nach mehreren Castings und aufgrund ihrer innenpolitischen Erfahrung auf Schnabl-Wunderlich. Die promovierte Philologin ist derzeit Innenpolitik-Redakteurin der "Zeit im Bild" und eine der Moderatorinnen der "Pressestunde". Von 2006 bis 2010 war die Kärntnerin in der ORF-Hörfunk-Innenpolitik-Redaktion mit Schwerpunkt Bildungs- und Sozialpolitik tätig.

Lob der Fernsehdirektorin

Laut Langer zählt Schnabl "zu den besten Innenpolitikjournalistinnen des Landes. Sie ist sowohl beim Radio mit ihren 'Journal zu Gast'-Interviews und Analysen als auch mit zahlreichen Beiträgen in der 'ZiB' positiv aufgefallen." Man habe sich "bewusst für eine Kandidatin der nächsten Generation entschieden da es als ORF auch unsere Aufgabe ist, neue, hervorragende Leute aufzubauen", betonte ORF-Fernsehdirektorin Kathrin Zechner. Schnabl zähle eindeutig zu den bestens ausgebildeten und unabhängigen Journalistinnen dieser nächsten Generation.

(APA)

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9 Kommentare
Gast: ökono-mist
01.11.2012 02:54
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Ein "Report", der nicht beißt - der nicht verreißt, sondern verreist?


Wenn man nicht aufpaßt, dann wird der "Report" noch einmal von den Wiener Festwochen gefressen werden. Oft genug mußte er Ähnlichem schon weichen, viele Dekaden lang geriet man mit der journalistischen Aufarbeitung der Innenpolitik dadurch (und durch die langen Sommer- und Winterpausen) in Rückstand, und die Themen wurden auch immer schmeichelweicher.

Gast: Pips
30.10.2012 16:40
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Mit

Laut Langer zählt Schnabl "zu den besten Innenpolitikjournalistinnen des Landes - zumindest dürfte sie das richtige Parteibuch haben. Ohne dem geht sowieso nix

Gast: Plach2
30.10.2012 12:02
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Brauchen wir wirklich ein Staatsfernsehen wir Nordkorea & Co?

SPÖ+ÖVP verhalten sich so als ob ihnen der gesamte ORF gehören würde. Im Proporz versorgen sie ihre Parteigünstlinge. Die uns später wie z.B. in China ihre "unabhängigen" Informationen senden.

Wer ORF schauen will soll zahlen (wie beim Sky)

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Re: Brauchen wir wirklich ein Staatsfernsehen wir Nordkorea & Co?

Dazu passt die erste Folge von "Die Vier da", die gestern (natürlich zur Unzeit) gelaufen ist.

Interessanterweise auch in der ORF TVthek verfügbar, echt ein Brüller nach dem anderen ... :-)))

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Re: Brauchen wir wirklich ein Staatsfernsehen wir Nordkorea & Co?

Ja brauchen wir da nur öffentlich rechtliches Fernsehen ein Mindestmaß an Qualität sichert.Wollen sie wirklich nur ATV,RTL usw?
Und bitte nicht mit dem Argument ARD, ZDF, Arte und 3Sat kommen, auch die sind wie sie es ausdrücken staatlich

Re: Re: Brauchen wir wirklich ein Staatsfernsehen wir Nordkorea & Co?

Die Privaten haben den ORF in Sachen Qualitaet, Bildungs- und Kulturauftrag laengst ueberholt.

Alleine Servus-TV ist im Vergleich zum ORF ein grandioser Sender. Die Nachrichten, Diskussionen und Dokumentationen sind im Gegensatz zu den Nordkoreanern am Kueh-Berg neural und einwandfrei!

Antworten Antworten Gast: Plach2
30.10.2012 14:56
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Re: Re: Brauchen wir wirklich ein Staatsfernsehen wir Nordkorea & Co?

Ein Mindestmaß an Qualität hat der ORF heute geliefert.

Auf dem einen Sender läuft Pipi Langstrumpf am anderen die Parlamentsdebatte.

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Re: Re: Re: Brauchen wir wirklich ein Staatsfernsehen wir Nordkorea & Co?

Ab nächste Woche sind sie im Presseforum Geschichte , lieber Gast

Re: Re: Re: Re: Brauchen wir wirklich ein Staatsfernsehen wir Nordkorea & Co?

Ja, aber nur weil auch die Presse sparen muss und sich Personal für die Betreuung und Kontrolle der anonymen Postings ersparen will.

p.s. Das Sichern eines Mindestmaßes an Qualität ist leider nur in der Theorie ein Argument für einen gebührenpflichtigen öffentlich-rechtlichen Sender - zumindest im Falle des ORF. Da ist "Plach 2"leider Recht zu geben: die Qualität des ORF ist praktisch nicht mehr besser als jene der privaten Senden - und das trotz enormer Einnahmen an Gebühren + regelmäßig erforderlicher staatlicher Finanzhilfen!