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Keine Nachrichten: Griechische Journalisten streiken

31.10.2012 | 10:20 |   (DiePresse.com)

Weil ihre Krankenkasse mit einer defizitären Versicherung fusionieren soll, legten die Journalisten die Arbeit nieder.

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Keine Nachrichten aus Athen: Griechische Journalisten sind am Mittwoch aus Protest gegen die Fusion ihrer finanziell gesunden Krankenkasse mit einer schwer defizitären staatlichen Versicherung in den Streik getreten. Im Radio und Fernsehen gab es keine Nachrichten. Wann der Streik enden soll, ist unklar.

Der griechische Finanzminister Ioannis Stournaras hatte am Dienstag dem Parlament einen Gesetzentwurf vorgelegt, wonach die Journalisten-Krankenkasse (ETAP-MME) mit der neuen allgemeinen EOPYY-Versicherung zusammengelegt werden soll. Die Kontrollore der internationalen Geldgeber hatten in den vergangenen Wochen die Fusion aller griechischer Krankenkassen zu einer einzigen gefordert.

Die neue Krankenkasse (EOPYY) ist für viele ihrer Mitglieder seit Monaten ein Ärgernis. Patienten müssen wochenlang warten, bis sie einen Arzttermin bekommen.

Der Präsident des Journalistenverbandes, Dimitris Trimis, kritisierte die Pläne der Regierung hart: "Diese Fusion ist eine feindliche Tat und ein Kriegsgrund für die Arbeitnehmer im Bereich Presse." Die Regierung versuche damit die Gelder der Journalisten-Krankenkasse zu "konfiszieren".

Mit dem Streik protestieren die Journalisten zudem gegen Entlassungen, verspätete Auszahlung ihrer Löhne und die Schließung zahlreicher griechischer Medien.

(APA/dpa)

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1 Kommentare
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warum nicht auch die unsrigen...

some times no news, are the best news!