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Sido kehrt in die ORF-Show "Die große Chance" zurück

31.10.2012 | 16:07 |   (DiePresse.com)

Der ORF gibt dem Rapper "eine zweite Chance" als Juror in der Castingshow. Am "Nein zur Gewalt" halte man fest, doch man glaube auch an Aussöhnung.

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Die Konsequenzen aus der "Watschenaffäre" mit dem scheidenden ORF-Societyreporter Dominic Heinzl sind für den deutschen Rapper Sido offenbar zeitlich begrenzt: Sido kehrt in die ORF-Show "Die große Chance" zurück. Das teilte Fernsehdirektorin Kathrin Zechner am Mittwoch in einer Aussendung mit: "Wir geben Sido nach intensiven Gesprächen und reiflicher Überlegung eine zweite Chance - es ist seine große, aber auch letzte." Der ORF hatte sich von dem beliebten Juror getrennt, nachdem dieser bei einer Auseinandersetzung nach der Sendung Chili-Moderator Heinzl geschlagen hat. Sido warf Heinzl "Schauspielerei" vor und Heinzl fühlte sich öffentlich gemobbt.

Dass Sido nun wieder Juror werde, sei keine Rücknahme dieser Entscheidung, so Zechner. "Der Stopp war nötig, weil auf beiden Seiten überzogen wurde. Das klare Nein zu Gewalt steht", so die Fernsehdirektorin. Man habe mit beiden Gespräche geführt. Das klare Nein zu Gewalt stehe. "Genauso unumstößlich ist aber mein Glaube an Aussöhnung."

"Versöhnung am Ende eines Streits"

"Sowohl Dominic Heinzl als auch Sido haben zuerst im Netz, dann in Gesprächen und zuletzt in Dreiergesprächen mit mir gezeigt, dass sie sich bewusst sind, öffentliche Personen zu sein. Deshalb: zurück zum Start." Mit der Entscheidung wolle man "ein Beispiel geben, dass am Ende eines Streits idealerweise Aussprache und Versöhnung steht."

Sido: Prügel-Rapper, Maskenträger und ORF-Darling

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Zechner kritisierte auch die öffentliche Darstellung von Sido und Heinzl und betonte vielmehr deren mildtätige Charaktere. Sowohl Sido als auch Heinzl würden abseits der Kameras in Sozialprojekten tätig sein und sich in den Dienst hilfsbedürftiger Menschen stellen. "Schon allein diese Tatsache zeigt, dass den beiden die mediale Verknappung als Kontrahenten nicht gerecht wird."

Trotzdem kommt das Aus für Heinzl

Beide Beteiligten werden bereits im dritten Halbfinale von "Die große Chance" am Freitag, dem 2. November, in ihren gewohnten Rollen tätig sein, kündigte man im ORF an: Sido als Juror, Heinzl berichterstattend für das Societymagazin "Chili" - das allerdings mit Ende des Jahres ersatzlos gestrichen wird ("Die Presse" berichtete).

Dass Heinzls Vertrag nicht verlängert wurde, stand laut ORF-Kommunikationschef Martin Biedermann "in keinen Zusammenhang mit dem Sido-Konflikt. Da ändert auch dessen Rückkehr nichts." Die Entscheidung sei aus programmstrategischen und budgetären Überlegungen gefallen, die nun nicht zurückgenommen würden.

Schlechte Qutoen für Seyffenstein

Sido-Ersatz Rudi Roubinek in seiner Rolle als Obersthofmeister Seyffenstein ist somit Geschichte. In der medialen Berichterstattung hatte die Besetzung der Figur aus dem Kabarettformat "Wir sind Kaiser" großteils zu heftigen Verrissen geführt. Auch die Zuseher blieben mit 707.000 hinter denen der Vorwoche mit Sido zurück.

(APA/Red.)

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350 Kommentare
 
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"Versöhnung am Ende eines Streits" wann berichtet der ORF über 30 Jahre Jubiläum 2012 der Künstler für Frieden ?!

http://www.youtube.com/watch?v=Z1DJCUZDIvY :) 15.9.11
Aktenkundig Beweis KommAustria die Anträge nicht würdigt, Begründung Wahlanfechtung Mitwerber (=Interviewer). im Spruch keine Anträge genannt ?!
http://www.rtr.at/de/m/KOA1140012013
wie z.B. bei Bescheid Anfechtung der selben Wahl durch Heller Bacher Huemmer:
http://www.rtr.at/de/m/KOA140012011
Berufunginstanz BKS: verdreht Wahrheit "Wahl wäre unter Anhörung alle unparteiischen Kandidaten vor der Wahl zustande gekommen ?!"+ Frist Beschlussfassung 15.09.2011 für Antrag = Tag Video, nicht 9.8.2011 Wahltag/Beschluss d. Stiftungsrates ? Antrag laut Gesetz und bescheiden binnen 6 Monaten möglich, wurde fristgerecht am 9.2.2012 gestellt.
http://www.bundeskanzleramt.at/DocView.axd?CobId=49083
ebenso aktenkundiger Sachverhalt sowohl Staatsanwaltschaft wie Instanzen der Kontroll-Behörde:
http://www.peaceartist.net/peaceartist.net/Net_News/Eintrage/2012/1/10_Strafanzeige_gegen_Alexander_Wrabetz_und_Stiftungsrate.html
Keiner fühlt sich zuständig wenn Stiftungräte Verschwiegenheirtspflicht verletzen um mitbewerbern zu Schaden und ermittelt oder berichtet darüber ?! Faires Verfahren ?! Interesse wie Recht der Öffentlichkeit auf Information ?! Österreichische Lösung: NEIN
Also ORF muss nicht berichten:
KOA1140012013 Seite 3:"Anträge sind innerhalb von sechs Monaten, gerechnet vom Zeitpunkt der behaupteten Verletzung dieses Bundesgesetzes, einzubringen" Seite 2:
„Weiters wurde beantragt, die „Wahlen“ zu annulieren, fristgerecht 9.2.12

ORF macht leider alles Richtig

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Platz 1 geht an ORF Alaba
Platz 2 geht an ORF Sido


Gast: Wurschtwer
02.11.2012 20:04
3 5

Ihr widerlichen Heuchler

Sido schlägt einmal zu, schon wird er als Person vernichtet: "Schlägertyp", "Prolet", "Rüpel", "Asozialer" etc.

Schon komisch, dass ihr nie etwas gegen die tägliche elterliche Gewalt an Kindern sagt (die stört euch nicht); aber kaum schlägt einer öffentlich einen anderen Erwachsenen (der ihn provoziert hat), kommt ihr moralisierenden "Bildungsbürger" an den Plan und empört euch.

Schämt euch.

Zechners Programm

Das stellt sich der ORF für sein neues Programm eine schlagkräftige Truppe zusammen.

Ab 2013 neue Sendungen / schlechte Kopien im öffentlich rechtlichen:

"Schlag den Heinzl, als Kopie von Schlag den Raab" - Trailer wurde halt zu wörtlich genommen.

"Mein Block - Sido gibt Nachhilfe für Literaturstudenten in Vulgärsprache"

"Das Ansateam wird aus Kostengründen zum Zwarateam - Heinzl und Sido mischen den Opernball auf."

"Die Juroren von Dancing Stars 2013 werden zukünftig nur noch zugeschalten. Sido aus den Gefängnis - Heinzl aus dem Krankenhaus"

"Restart von Mitten im Achten - Heinzel berichtet live vom Sido Prozess aus dem Landesgericht für Strafsachen"


Brot und Spiele

und es waren halt mehr Daumen nach oben als nach unten gerichtet

Gast: Bri
02.11.2012 14:30
4 1

ORF zeigt kein Rückgrat !

Es ist eine Schande für den Sender, einen Mann der sich nicht unter Kontrolle hat, wieder zu holen.
Ich möchte gerne wissen, ob das auch der Fall gewesen wäre, wenn er Fr. Zechner`s Mutter als Hure bezeichnet hätte.
So ein Mann hat in einer Sendung wo viele Jugendliche zusehen nichts verloren, das darf den zahlenden Zusehern nicht zugemutet werden.
Diese Sendung schaue ich bestimmt nicht mehr an !

Antworten Gast: Guckst du halt nicht
02.11.2012 15:57
1 6

Re: ORF zeigt kein Rückgrat !

Na und?

Wie sieht es eigentlich mit dem polizeilichen Ermittlungen aus?

Es war für Fr. Zechner zweifellos auch hilfreich, dass der Sendungsverantwortliche Stefan Zechner ihr Bruder ist. Nicht nur, dass Sie dem ORF damit endgültig eine fürchterliche Vorbild- und Außenwirkung verpasst, beweist dieses Beispiel einmal mehr die äußerst fragwürdige Personalpolitik im ORF.

Fr. Zechner ist an Inkompetenz wohl kaum noch zu überbieten; ihre Sprunghaftigkeit mehr als seltsam. Gewalt sei inakzeptabel, rechtfertigte sie Sidos Rauswurf. Aber für die Quote werden offenbar gerne beide Augen zugedrückt.

Zurück an den Start, sagt Fr. Zechner jetzt. Und das ist recht praktisch, denn eigentlich musste sie schon im Nov. letzten Jahres wg. seines "Österreicher"-Sagers beide Augen schließen. Nun kann sie sie wieder öffnen, eben "zurück an den Start".

Wir hofieren jetzt also nicht nur gewaltbereite Egozentriker und stellen ihnen mit öffentlichen Geldern eine Selbstdarstellungsplattform zur Verfügung. Viel besser noch: selbst laufende Ermittlungen wegen "des Verdachts der Körperverletzung und des Suchtmittelmissbrauchs" sind für den Österreichischen Rundfkunk kein würdigungswichtiges Hindernis mehr.

Dass wir uns damit international bis auf die Knochen blamieren und sich der ORF selbst in eine sehr schlechte Position bei zukünftigen Gagen-Verhandlungen manövriert, stört akut nicht. Das kann man später durch Gebührenerhöhungen leicht ausgleichen. Und wenn Sido wieder ausrastet und hinschlägt, wird sich niemand mehr an Frau Zechners Rolle erinnern...

Antworten Gast: Guckst du ganz genau
02.11.2012 15:59
3 0

Re: Wie sieht es eigentlich mit dem polizeilichen Ermittlungen aus?

Jetzt komm doch nicht mit solch abgedroschenen Sätzen wie: "Dass wir uns damit international bis auf die Knochen blamieren...". Das ist doch echt kümmerliche Argumentation. Überhaupt bei der allseits bekannten "internationalen Wahrnehmung" Österreichs :-))

Gast: Käptn Iglo
02.11.2012 12:46
2 1

... und die Mücke wird zum Elefant...

Hauptsach es nützt den unfassbar zahlreichen Moralaposteln hier, mal den eigenen Frust loszuwerden.
Gibts wirklich keine anderen, gröberen Probleme in diesem Land?????

Gast: Käptn Iglo
02.11.2012 12:42
1 1

... und die Mücke wird zum Elefant...

Hauptsach es nützt den unfassbar zahlreichen Moralaposteln hier, mal den eigenen Frust loszuwerden.
Gibts wirklich keine anderen, gröberen Probleme in diesem Land?????

Gast: ChuckNorris
02.11.2012 11:59
3 3

Ohne Sido hätte die freie Welt nie erfahren

das es einen ORF gibt.

Gast: Sardel der Gangstarappar
02.11.2012 11:12
5 1

Sido zurückzuholen, nachdem man ihm verdientermaßen den Sessel vor die Türe gestellt hat . . .

. . . das ist der absolute Tiefpunkt in der Geschichte diese Senders, der mit Zwangsbeiträgen umgeht, als wären sie Eigentum der rotgrünen Genossen dort. Skandalös! Aber Hauptsache, niemand "brunzt den ORF an", wie Herr Vrabetz so schön zu formulieren pflegt.

Gast: Weilswahrist
02.11.2012 10:28
5 0

Was wollen Sie

von einem Unternehmen, dessen Generaldirektor seinen Mitarbeitern schreibt, den ORF nicht "anzubrunzen"?!
Sprach da nicht auch noch einer von "Trutschen" und "Pritschen"?

Scheint ein raues Klima auf der Höhe des Künüglberges zu haben.

Gast: sido
02.11.2012 10:08
7 2

sidoraus

wie brauchen keine hascher und schläger im Zwangsorf

BITTE was soll das !!!!!!!!!!! ORF mir graust vor euch

Antworten Gast: Kindergartenbeobachterin
02.11.2012 16:02
0 5

Re: sidoraus

War wohl dein erster Kommentar, den du in deinem Leben geschrieben hast. Noch fleißig üben, üben, üben..... vielleicht wird es dann mal was in ein bis zwei Jahren.

Gast: Gast IV
02.11.2012 10:07
7 0

Das Interessanteste

an den Msg. ist, dass auch Kathi Zechner's Bruder, Stefan Zechner, Redaktionsverantwortlicher beim ORF ist.
D. h. kurze Dienstwege;- oder verwechsel ich da was mit Vetternwirtschaft?

Wir wählen freiheitlich,

denn wir wollen keine Verherrlicher von Gewalt, Sexismus und Drogenkonsum als Idole unserer Jugend!

Gandhi statt Sido!

Antworten Gast: Gute Idee
05.11.2012 02:50
1 1

Re: Wir wählen freiheitlich,

Finde ich eine tolle Idee!
Die schneiden sich ja nur gegenseitig mit Säbeln das Gesicht auf, vertreten ein Frauenbild, das schon vor hundert Jahren veraltert war und fahren dann betrunken mit 140 durch ein Ortsgebiet.

Sie haben sich weise entschieden. DAS sind die Vorbilder die unsere Jugend braucht...

Antworten Gast: Wir schreiben das Jahr 2012
02.11.2012 16:04
0 2

Re: Wir wählen freiheitlich,

1. ist Gandhi tot
2. ist das schon über ein halbes Jahrhundert her
3. interessiert das die heutige Jugend nicht

6 0

Es scheint

ein Problem dieses Jahrzehnts zu sein, dass man für seine Fehler nicht zur Verantwortung gezogen wird.

Gast: Tom tom
02.11.2012 08:50
9 0

Sudo

Typisch ORF
kein Rückgrad
für mich ein Skandal
Nun sinkt das ORF - Niveu schon auf Schlägertypen Niveau

Gast: total crash
02.11.2012 08:37
5 1

Hab auch eine irrsinnig-spannende Nachricht!

Am Südpol hat grad ah Pinguin g`furzt !!!!

Is mindestens genauso spannend & interessant wie die Neuigkeit über den ORF versus des Juror hick hack ;o)

Antworten Gast: Zoodirektor Balduin
02.11.2012 16:06
2 0

Re: Hab auch eine irrsinnig-spannende Nachricht!

Pinguine können gar nicht furzen, das lässt ihr besonderer Verdauungstrackt nicht zu.

Gast: oideomi
02.11.2012 07:58
0 6

ich

schätze den hrn sido sehr!
der kümmert sich nix, wenn er dem österreichischen geld- und medienadel eine vor den latz knallt.
der hat keine abhängigkeiten zu bedienen.
man sollte ihn als hofnarr am ballhausplatz beschäftigen!

Gast: Allmer H
02.11.2012 07:52
12 0

Weg mit dieser Proletensendung

Und die Karlich Verblödungsorgie gehört ebenfalls weg von einem öffentlich rechtlichen Sender mit Bildungsauftrag.

 
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