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David Alaba geht juristisch gegen den ORF ins Match

02.11.2012 | 15:36 |   (Die Presse)

Fußballer David Alaba sieht in der Satiresendung „Willkommen Österreich“ von Stermann/Grissemann gegen ihn gerichteten Rassismus am Werk. Alaba sieht sich verhöhnt und in seinen Persönlichkeitsrechten gekränkt.

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Am 2. Oktober legte das Komikerduo Dirk Stermann/Christoph Grissemann in der ORF-Satiresendung „Willkommen Österreich“ eine Probe seines Humors vor und fingierte ein Gespräch zwischen Frank Stronach und David Alaba. Stermann war schwarz geschminkt und bekam von Grissemann als Stronach einiges zu hören: „Blackman“, „Wo lebst du, im Flüchtlingslager?“, „Das kennst du sicher, das ist eine Banane!“

Alaba und seine Familie konnten darüber nicht lachen, sie wandten sich an ÖFB-Generalsekretär Alfred Ludwig, der den ORF aufrief, die Sendung aus dem Netz zu nehmen. Das geschah nicht, deshalb schaltete Alaba, der sich verhöhnt und in seinen Persönlichkeitsrechten gekränkt sieht, einen Anwalt ein, dessen Schreiben ging an ORF-Chef Alexander Wrabetz. Der ORF entschuldigte sich matt: „Dem ORF tut es leid, dass sich David Alaba in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt sieht. Eine tatsächliche Verletzung gab es aber nicht.“

Das sehen nicht alle so, nun meldete sich auch der FC Bayern – bei dem Alaba unter Vertrag steht – zu Wort: „Im gesamten europäischen Fußball und in allen Ligen wird Rassismus ausdrücklich geächtet und bekämpft“, erklärte Klubsprecher Markus Hörwick. „Und dann passiert so etwas. Ich finde das geschmacklos. In Deutschland wäre so etwas unmöglich, das sollte es auch in Österreich sein. Der FC Bayern wird seinen Spieler schützen.“

Alaba selbst vermutet als möglichen Hintergrund seinen Werbeeinsatz für den ORF-Konkurrenten Puls 4. Der ORF bestreitet das energisch. Und Stermann und Grissemann, die Stronach parodieren wollten und nicht Alaba kränken, bemühen sich um eine Aussprache mit dem Fußballer.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.11.2012)

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328 Kommentare
 
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Re: Re: Mich wundert es ...

aber da sind sie doch wie die Linken, die immer glauben: die Rechten sind das Problem- erbschuld der Nazis quasi

Bin selber weder links noch rechts, aber die elitäre Abgehobenheit und einseitigkeit der Linken stört mich mittlerweile mehr, weil sie doch so hohe Ansprüche hatten

Posten


hier eigentlich nur fpöler?die das ganze wieder einmal rein politisch sehen u jetzt wo einmal eine eher linksdenkende Partie (s

10 5

Von Außen...

...sehr lustig zu beobachten. Ich schaue eigentlich ganz gerne die beiden. Ist meistens gute Unterhaltung, da ist mir die Ideologie ziemlich wurscht - ich kann halt noch von politischen und privaten unterscheiden.

Die eindeutige Linksaußen-Ideologie der Sendung ist aber auch nicht zu verleugnen. Und da will man weidermal einen rechtsgerichteten Politiker ins Rassisteneck ziehen, geht der Schuss von hinten los. Ein kleiner Schmunzler ist das schon wert. :)

17 3

es gibt irgendwo immer einen Punkt

wo selbst erfolgreiche Menschen ihr Repetoir ausgeschöpft haben. Stermann und Grissemann haben agressiven aber guten Humor kreiert und lange eine gute Performance geboten - sie wurden zum Kult. Wenn man aber diese Performance jede Woche aufs Neue im selben Format bringen muss - wird es halt einfach seicht oder wie aktuell bewiesen wurde, "tief". Mangelnde Rücksicht auf Tabus, die selbst bei größter Quotengeilheit nicht überschritten werden sollten, gibt es viele und nicht nur bei Hrn. Alaba, hier ist es jedoch ausgesprochen deutlich und es gibt auch keine Entschuldigung.

1 0

Re: es gibt irgendwo immer einen Punkt

sterwas und grisiwie waren mal Kult? Wann war das und womit?
Mit dem seichten dumpfen Blödelabklatsch?

Gast: Vien
02.11.2012 12:48
1 19

Denken

Wenn man sich sämtliche Kommentare hier durchliest, dann scheint es sich wieder mal zu bestätigen, dass ernsthaftes und ausführliches Nachdenken aus der Mode gekommen ist..
Die meisten Poster hier haben überhaupt keine Menschenkenntnis und sehen die bequemste Antwort als die richtige an.
Aber ist klar: Bei über 7 Milliarden Menschen auf der Welt muss man sich halt bei jeder sich bietenden Gelegenheit behaupten, indem man andere möglichst schlecht darstellt. Schade, dass solche Menschen - und das ist in Österreich die große Mehrheit - nicht akzeptieren wollen, dass sie selbst ziemlich einfach g'strickt sind..

Szenen einer linken Ehe.

Das Komikerduo Dirk Stermann/Christoph Grissemann scheint sich ohnedies in einer Art Beziehungskrise zu befinden.

Wer die letzte - schmäharme - Sendung ansehen musste, konnte einen äußerst gereizten Grissemann vorfinden, der sichtlich unter Einfluss bewusstseinserweiternder Mittel stand.

Szenen einer linken Ehe.

Antworten Gast: Dummheitgehörtbestraft
02.11.2012 14:05
0 19

Re: Szenen einer linken Ehe.

"Grissemann [...], der sichtlich unter Einfluss bewusstseinserweiternder Mittel stand."

Dann müsste Herr Strache ständig unter Einfluss bewusstseinserweiternder Mittel stehen... Auch ein Linker?

Gast: PÖHSE
02.11.2012 12:09
28 3

ORF abschaffen, jedenfalls die beiden Zurken



in die Wüste schicken !

Nicht lustig, nicht gescheit, nur links, und Rassisten obendrein, die alles für ihre billigen Schmäh, mit denen man auf keinerKinderparty punkten könnte, verheizen .

sie wandten sich an ÖFB-Generalsekretär Alfred Ludwig

und wenn sich wer anderer verhöhnt und in seinen Persönlichkeitsrechten gekränkt fühlt geht er zum Präsidenten seines Kleintierzuchtvereines ?

Was sind diese Sportfunktionäre in den Köpfen der Sportler ???

Gast: Zwangsgebührenzahler
02.11.2012 12:00
29 1

der Rotfunk beschäftigt nur ausgesuchte "Komiker"

die sich über Rechte lustig machen. Rote Meinungsmanipulation ist immerhin der gesetzliche Bildungsauftrag für den ORF.

3 29

Re: der Rotfunk beschäftigt nur ausgesuchte "Komiker"

Sie täuschen sich. Der ORF, macht sich nicht über die Rechten lustig, er zeigt deren Denkungsweise auf.

Antworten Antworten Gast: Gastohex873z
02.11.2012 12:40
19 1

Re: Re: der Rotfunk beschäftigt nur ausgesuchte "Komiker"

De RAL ist ein Pharisäer

Wieder mal eine Beweis fuer die erbaermliche Lage des ORF

Der ORF hat abgewirtschaftet. Miese Qualitaet, abgelutschte Produkte, sauteuer, und noch nicht einmal genug Mut, um sich zu entschuldigen.

Und fuer so was muss ich auch noch gebuehren zahlen. Ich geniere mich fuer den ORF.

Gast: sid44
02.11.2012 11:54
1 8

Sehr gut gemacht!

Der ORF versteht etwas von Marketing. Zuerst die Watschn vom Sido, jetzt die Aufregung um eine Satiresendung.

Gratulation an die ORF Werbefachleute!

Gast: Salonsky K
02.11.2012 11:52
22 1

Diese zwei Kulturhilfeempfänger sind an Peinlichkeit nicht zu übertreffen

Aber noch viel peinlicher ist der Rote Unnützfunk, der mit unseren Zwangsgebühren solchen Banausen wie Sido und Stermann und Grissemann eine Plattform bietet und sie noch dazu fürstlich entlohnt.

Gast: nanuuu
02.11.2012 11:46
4 17

Faszinierend

Faszinierend wie man hier den Alaba zum Vorwand nimmt um gegen den ORF und die Beiden, die schon seit Jahren immer wieder (zugegeben manchmal etwas zu heftige Satire) auf das Problem des Rassismus hinweisen, zu wettern. Hätten sie in ihrem Sketch einfach jemanden genommen den keiner kennt und der kein Fußballer ist, was wäre dann passiert? Genau nichts. Ich kann hier aus den Kommentaren nicht erkennen das es primär um Rassismus oder Herrn Alaba geht. Vielmehr kann ich nur erkennen, dass die meisten Ihre Hasstiraden gegen den ORF, die Sozialisten, Gutmenschen sowie die verhassten Linken zum Ausdruck bringen. Ein Thema zum Rassismus wird also dazu genutzt, noch mehr Hass und Vorurteile gegenüber andersdenkenden zu erzeugen. Das ist schon merkwürdig. Gerade im Fußball greift man nun auf internationaler Ebene sehr hart gegen Rassismus durch. Das ist lobenswert sollte aber eigentlich selbstverständlich sein, wie gerade ein aktueller Fall in England zeigt, wo nach einem Fan gefahndet wird, der eine affenartige Bewegung in Richtung eines dunkelhäutigen Spielers, während eines Spiels von Chelsea, gemacht haben soll.

Re: Faszinierend

Sinnlos. Heute kommen Sie gegen das Forum nicht an.

Schade. Dachte, dass die Presseleser schon weitger wären als dumpfe Hamsterbacken.

Re: Faszinierend

Ein Thema zum Rassismus wird also dazu genutzt, noch mehr Hass und Vorurteile gegenüber andersdenkenden zu erzeugen.

moi wurde den linken das alleinstellungsmerkmal geklaut? mein herzliches beileid.

Antworten Antworten Gast: nanotesla
02.11.2012 23:37
0 2

Re: Re: Faszinierend

nein, das ist noch fest in der hand der rechten.

Gast: emilia001
02.11.2012 11:40
13 4

Unterstützung

Alaba verdient in dieser Sache jede Unterstützung!!! Abgesehen vom erschreckenden Niveau der Sendung- Falls Herr Wrabetz diese Rechtfertigung auf Anraten seiner PR-Berater getan hat, sind die rücktrittsreif, falls es seine eigene Formulierung war, ist er es. Der ORF ist, wie der Name sagt, der "öffentlich rechtliche Rundfunk", es scheint, die Verantwortlichen wollen selbst den Gegenbeweis antreten. Es ist eine Ungeheuerlichkeit zu behaupten, dass er, der für die Diffarmierungen letzverantwortlich ist, bestimmen kann, ob das Opfer sich verletzt fühlen darf oder nicht!!! Wrabetz (lange her, am 20.3.2009):"In allen Medien des ORF spiegelt sich Österreich. Der ORF ist der mediale Hauptträger nationaler und regionaler Identität von österreichischer Information und Kultur, er ist Mittler zwischen Österreich und der Welt." Na wenn das so ist, dann Gute Nacht, Österreich. Oder:Gute Nacht, ORF?

Gast: Heinrich Faust
02.11.2012 11:36
15 1

Unterhaltung nur mehr unter dem Gürtel?

Der Quotendruck ist anscheinend so groß, dass jedes Mittel recht ist, um noch ein paar versprengte Zuseher anzulocken. A Watschn für den Heinzl, a Banane für den Alaba, auf diesem Niveau findet hierzulande Unterhaltung statt. Neidisch blickt man über die Grenzen zu Pelzig, Priol (Neues aus der Anstalt), zu Lanz, Beckmann, Illner und vielen anderen. Der Verfall, die Flachheit und die Bösartigkeit der österr. "Unterhaltung" ist nicht mehr zu unterbieten. "Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen Schatten"(Karl Kraus).

11 1

Wie wird man in Rekordzeit vom verkrachten Studenten zum gutverdienenden Intellektuellen ?


Indem man einen einflussreichen Papa beim ORF hat, der einen dort unterbringt und eine massgeschneiderte Sendung verschafft.
Und seinen Freund aus Deutschland mit einem ähnlichen Lebenslauf, darf er gleich mitnehmen

Da hat sich der Falsche betroffen gefühlt

Wer Grissemann und Stermann kennt weiß, dass der Scetch gegen Stronach gerichtet war. Alaba wurde gegen ihn eher in Schutz genommen. Und überhaupt die beiden machen ausgezeichnetes Programm auch wenn manchmal etwas daneben geht. Solche Programme sind wichtig in Zeiten in denen Castingshows Megaquoten machen.

4 0

Re: Da hat sich der Falsche betroffen gefühlt

Und warum macht der Rotfunk einen Sketch über Stronach, hat vielleicht der Propagandastaatsekretär Ostermayer eingegriffen?

15 3

Den Tiroler Landeshauptmann haben die Guten schon dafür geprügelt,


weil er Alaba auf Englisch angesprochen hat.

Und jetzt soll es auf einmal nur urlustig sein, wenn ihm eine Banane hingehalten wird ??

Antworten Antworten Gast: Dummheitgehörtbestraft
02.11.2012 14:07
4 0

Re: Den Tiroler Landeshauptmann haben die Guten schon dafür geprügelt,

Da, muss ich gestehen, haben Sie Recht.

Antworten Gast: TheDude
02.11.2012 11:41
8 1

Re: Da hat sich der Falsche betroffen gefühlt

Auch wenn sich ein paar zugedröhnte Erstsemestler intellektuell von S&G stimuliert fühlen, sind diese trotzdem guten Gewissens auf eine Stufe mit Castingshows zu stellen.

10 1

Re: Da hat sich der Falsche betroffen gefühlt

Sorry, aber die Gürtellinie ist so hoch über diesem Programm, wie der Mt. Everest über dem Mariannengraben.
Vor allem Grissemann ist extrem tief!

Die waren einmal witzig. Aber das ist lang vorbei.

Jetzt sind die beiden meistens nur noch gekünstelt und peinlich. Wie die meisten Produkte des ORF.

Ich finde es super, dass sich Alaba gegen die beiden wehrt. Die PC Revolution frisst ihre linken Kinder.

Antworten Gast: Heinrich Faust
02.11.2012 11:48
6 2

Re: Die waren einmal witzig. Aber das ist lang vorbei.

Vollkommen richtig! Was ist aus dem geistreichen und gutem Schmäh in Österreich geworden? Warum gelingt es ausgerechnet in Deutschland, erstklassige Comedy zu machen, wie "Neues aus der Anstalt", "Pelzig hält sich"und andere Sendungen, die mit spitzer Feder geschrieben sind aber nur selten die Grenze zum banalen Klamauk überschreiten?

Re: Re: Die waren einmal witzig. Aber das ist lang vorbei.

das ich nicht Lache-in Deutschland erstklassige Comedy??abgesehen von diesem wirklich misslungenen Gag sind s

Gast: Humerus
02.11.2012 11:10
18 0

..fällt selber rein...

Wer andere mit der Faschismuskeule erschlagen will, kriegt sie selber auf den Kopf.

PS: den Stronach als Rassisten zu verhöhnen ist völlig substanzlos, das ist letzklassig und auch dumm, wie man sieht: Die Aktion völlig zu recht nach hinten losgegangen un beschädigt die Verursacher.

man stelle sich vor,

dass so ein "Witz" von jemand anderem getätigt worden wäre. Sprich, FPÖ Politiker o.ä.

6 22

Re: man stelle sich vor,

Der große Unterschied : Wenn die FPÖ derartige Anspielungen macht, meint sie das - im Gegensatz zu dieser Satire leider ernst.

7 1

Re: Re: man stelle sich vor,

Da fällt mir der Ermittler ein, der Kinderporno-Fotos recherchiert hatte und auch eine private Sammlung hatte.

Die neuen Faschisten werden als Antifaschisten auftreten. So ist es eher.

Re: Re: man stelle sich vor,

genauso ist es!!

Antworten Gast: Bruder Kain
02.11.2012 11:25
16 1

Ja, wie hat man den LH Dörfler damals

für einen harmlosen Witz geprügelt. Da waren sie alle in heller Empörung, unsere "Guten".

1 12

Re: Ja, wie hat man den LH Dörfler damals

Dörfler hat das geringschätzig gemeint. Das ist ein großer Unterschied.

Antworten Antworten Antworten Gast: Bruder Kain
02.11.2012 12:42
11 0

Wie wollen Sie das wissen?

Sind Sie Parapsychologe mit telepathischen Fähigkeiten? Ich glaube nicht, dass LH Dörfler einen Star wie Roberto Blanco (um diesen ging es in diesem Zusammenhang) gering schätzt.

Gast: free111
02.11.2012 10:48
1 4

pfui gack!

und ja, es stimmt: in d hätte eine solche äußerung bzw. so ein "schmäh" keine chance wie so vieles nicht, was in ö überhaupt kein problem ist, weil... "ja eh nicht so gemeint".

3 0

Re: pfui gack!

Das ist leider nicht ganz wahr. Zwar nicht rassistisch, aber körperliche Behinderungen oder Missbildungen sind in Deutschland immer ein Schenkelklopfer.

Gast: TheDude
02.11.2012 10:45
12 4

da zahl ich doch gerne...

Für Rassismus, pöbelnde Rapper und geistig zurückgebliebene Celebrity-Journalisten zahl ich also GIS-Gebühren. Nur gut, dass der ORF sich so um seinen Bildungsauftrag schert.

Danke dafür!

Gast: mir reichts
02.11.2012 10:42
12 1

wenn man

die herrliche doppelconference farkas und waldbrunn gesehen hat (einiges gibt es auf youtube) oder den lukas resetarits, der weiss,

was humor ist.

Gruppen "JA", Personen "NEIN"

Ich persönlich habe bereits einige Sendungen von Stermann und Grissemann gesehen und diese meistens als humorvoll empfunden. Die Debatte ob die beiden nun rassistisch sind oder nicht, erübrigt sich wenn man mehrerere Sendungen gesehen hat.

Trotzdem finde ich es nicht gut, wenn der Inhalt einer solchen Show auf eine bestimmte Person gezielt ist. Hier besteht die große Gefahr die Gefühle des betroffenen zu verletzen und ihm vor allem das Gefühl der Zugehörigkeit zu nehmen. Wenn jedoch der Inhalt einer solchen Show die Vorurteile gegenüber eine grösseren Gruppe in der Bevölkerung thematisiert und diese humorvoll näher bringt, dann zielt das nicht auf eine einzige Person unter den betroffenen ab und bietet sogar die Gelegenheit zum mitlachen.

Andererseits hat der ORF mit sinkenden Zuschauerzahlen zu kämpfen. Wahrscheinlich ist dieser kurzer Ausflug in die heimische Medienlandschaft notwendig um die Zahlen wieder ein wenig anzukurbeln.

Gast: Ganz in der Linie des ORF
02.11.2012 10:36
16 1

Stermann und Grissemann sind immer geschmacklos. Aber was will man von einem Sender, der Leute wie den Herrn "Deine Mutter war eine Hure!" beschäftigt (und einen Kniefall vor ihm macht) anderes erwarten?


Gast: wen wundert´s
02.11.2012 10:19
12 1

billig

Stermann/Grissemann wie immer äusserst billig

Gast: L.eric-fotoart.com
02.11.2012 10:15
7 3

stil des orf

das sowas gesendet wird, das solch eine antwort aus wrabetz büro kommt, nun, wen wunderet es noch . . .
wer die letzen jahre unter wrabetz den orf beobachtet den wundert nichts mehr.
rassismus im orf, einfach unerträglich.

könnte die presse mal einen beitrag zur bildung leisten

und ihren lesern (eigentlich: ihren postern, also den intellektuell verwahrlosten unter ihren lesern (c by fleischhacker, jänner 2011)) erklären, dass eine satirische überzeichnung von rassismus nicht rassismus sondern dessen gegenteil ist...?!!

es muss wirklich peinlich für nowak & co sein, sich selbst als 'qualitätsjournalisten' zu deklarieren und das gegenteil von qualität zu seinen gratisblitzern zu zählen.

7 2

Re: könnte die presse mal einen beitrag zur bildung leisten

Stermann und Grissemann: leider nicht Satire, dazu zu wenig spitz, zu wenig Sprachbeherrschung, zu wenig pointiert....

2 6

Re: Re: könnte die presse mal einen beitrag zur bildung leisten

Es ist eine Geschmacksfrage (ich finde die beiden auch nur manchmal lustig), und wenn sie das so sehen (natürlich ihr gutes Recht) ist es eben "sehr schlechte" Satire - aber trotzdem Satire, weil sie beiden eben Satire machen - ob gut oder schlecht....

Es ist auch relativ absurd Stermann und Grissemann Rassismus vorzuwerfen, da es sehr offensichtlich ist, dass sie keine Rassisten sind.

Viele Personen der Öffentlichkeit müssen damit leben, dass sie - eben oft auch schlecht - auf die Schaufel genommen werden.

 
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