Stronach: Diskussion um Autorisierung bei Interviews

17.11.2012 | 17:28 |   (DiePresse.com)

Von Journalisten will Stronach vor Interviews eine Unterschrift unter ein Formular, in dem die Zustimmung vor Veröffentlichung vereinbart wird.

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Wer mit Neo-Politiker Frank Stronach ein Interview führen will, muss sich offensichtlich schriftlich verpflichten, dieses vor Veröffentlichung von vorne bis hinten autorisieren zu lassen - das Magazin "Datum" veröffentlichte nun ein entsprechendes Formular. Eine solche Vereinbarung zu brechen ist nicht empfehlenswert, ist sie doch laut Medienanwältin Maria Windhager rechtlich bindend. Stronach selbst begründet die Maßnahme damit, dass er "einige sehr schlechte Erfahrungen mit manchen Medien gemacht" habe. "Ein Federstrich kann vernichtender sein als ein geladener Revolver", warnte er die schreibende Zunft.

Wie "Datum" berichtete, sollen Journalisten mit der vorgefertigten Erklärung laut "Datum" namentlich zustimmen, vor einer Veröffentlichung von Gesprächen und Interviews mit Stronach "den gesamten Interviewtext" Kathrin Nachbaur, der Leiterin des Stronach "Instituts für sozialökonomische Gerechtigkeit", "zur Einsicht und schriftlichen Freigabe" zu senden. "Ich schicke auch Titel und Einleitung zur etwaigen Richtigstellung von Fakten zu", heißt es in dem veröffentlichten Formular. Und außerdem: "Falls die Autorisierung des Interviews nicht erteilt wird, werde ich weder den Umstand des Interviews noch das Gespräch ganz oder auszugsweise veröffentlichen."

Zivilrechtliche Vereinbarung

Im Absatz darunter hält Stronach dann demnach fest, dass er "die Freiheit des Journalismus respektiert" und er ein "absoluter Befürworter des Journalismus als objektives, neutrales Kontrollorgan" sei. Die Vereinbarung gelte ausschließlich "zur Einhaltung der Werte Wahrheit, Fairness und Transparenz".

Eine solche Erklärung ist eigentlich eine zivilrechtliche Vereinbarung, erläuterte Medienanwältin Windhager. Wenn man als Journalist eine Autorisierung mündlich oder schriftlich ausmacht, ist man auch daran gebunden.

Eine Missachtung der Vereinbarung kann in erster Linie eine Unterlassungsklage zur Folge haben - wegen der Wiederholungsgefahr auch nach der Veröffentlichung. Das sei nicht ohne, "das ist wie ein Maulkorb", meinte Windhager. Kann ein konkreter Schaden durch die Veröffentlichung des Interviews nachgewiesen werden, seien theoretisch auch Geldstrafen möglich. Autorisierungen seien vor allem im politischen Tagesgeschäft unüblich, betont die Anwältin. Sie hält Autorisierungen auch für problematisch, da diese missbräuchlich eingesetzt werden könnten.

"Wichtige Rolle in Demokratie"

Stronach hielt fest, dass die Medien "eine sehr wichtige Rolle in einer Demokratie" spielten, "da sie die Menschen unabhängig und korrekt informieren und auch öffentlich Kritik an Missständen üben", wie es in einer Stellungnahme hieß. Doch so manche Zeitungseigentümer würden "auch gewisse Interessen vertreten", und "leider wird unabhängige und objektive Berichterstattung auf der ganzen Welt zu einer demokratischen Seltenheit."

Medien beeinflussten die öffentliche Meinung und hätten daher verantwortungsvoll zu handeln, so der Austrokanadier weiter, denn "ein Federstrich kann vernichtender sein als ein geladener Revolver". Gerade in Österreich befinde sich die Medienlandschaft "zu einem nicht unwesentlichen Teil in der Hand der Machterhalter, die für die verfilzten Strukturen der Freunderlwirtschaft in unserem Land stehen".

Dass sich Stronach von Medien schnell schlecht behandelt fühlt, konnte man schon mehrmals live im Fernsehen verfolgen. Er selbst hat eigenen Angaben zufolge quasi damit gerechnet: "Ich habe gewusst, dass sie Unwahrheiten über mich verbreiten werden, um mich in der Öffentlichkeit schlecht darzustellen." Er habe leider "einige sehr schlechte Erfahrungen mit manchen Medien gemacht, die meine Aussagen verkürzt, außer Kontext oder einfach unkorrekt wiedergegeben haben". Da er seine Worte sehr genau wähle, sei es ihm wichtig, "richtig und im Zusammenhang zitiert zu werden": "Ich bin jederzeit bereit Antworten zu geben, man kann mich alles fragen, aber die Fakten in der Berichterstattung müssen stimmen."

Kritik von Journalisten Club

Scharfe Kritik an der von Frank Stronach bei Interviews verlangten Autorisierungs-Vereinbarung kommt vom Österreichischen Journalisten Club (ÖJC). "Dies verstößt eindeutig gegen die Grundregeln der Pressefreiheit, die blutig erkämpft wurden", sagte ÖJC-Präsident Fred Turnheim in einer Aussendung. Als Antwort auf den "Maulkorb des Herrn Stronach" plädiert Turnheim für einen Interview-Boykott gegen den Milliardär.

"Der ÖJC ersucht alle Kolleginnen und Kollegen solange keine Interviews mit Herrn Stronach und seinen Parteigranden zu führen, bis dieser sein demokratiefeindliches Formular zurückzieht, das im Alltagsgeschäft in Österreich völlig unüblich ist", heißt es in der Aussendung. Immerhin könne eine derartige Erklärung eine Unterlassungsklage zur Folge haben. "Da ist es doch gleich besser, kein Interview mit dem Herrn Stronach zu führen", so Turnheim.

(APA)

 
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35 Kommentare
 
12
vegetation
18.11.2012 13:41
3

totalitär

nicht ganz unspannend dieser Wunsch von Stronach - derartige Dinge sind eigentlich ein Kennzeichen eines totalitären Regimes.

Antworten ein mündiger
18.11.2012 14:34
1

Re: totalitär

viele hier stehen halt mit den medien auf kriegsfuß, weil sie vollkommene meinungsfreiheit und kein verbotsgesetz wollen… außerdem hat hier kaum einer eine ahnung warum ein unabhängiges mediensystem wichtig ist und was medien für eine demokratie leisten sollen. stronach gehört da dazu. er will kontrollieren, nicht sich der kontrolle aussetzen. als unternehmer geht das, aber nicht als politiker.

Michael
18.11.2012 12:55
5

Gut so. Ihr habt das ja herausgefordert

indem ihr ständig Dinge aus dem Zusammenhang gerissen habt, wie zB die berühmten "Haider-Sager", die im Original stets anders lauteten, als von den Medien behauptet wurde.

Wer hat denn zB mit der Diskussion der Beschäftigungspolitik im 3. Reich begonnen? Und Haider hat nur kurz "besser als die der SPÖ" oder ähnlich geantwortet. Was daraus wurde, wissen wir heute.

Herman
18.11.2012 12:10
3

nach all der Privilegien- u. Pfründewirtschaft und den Korruptionen nun die Maulkorbherrschaft eines Wolfes im Schafsfell,

. . . bleiben nur mehr die Grünen.

ServusMiteinend
18.11.2012 11:35
7

Grundsätzlich bleibt er seinen Grundsätzen treu.

"Wahrheit" heist keine Verzerrung der Realität, "Fairness" heist keine mediale Fehlinterpretation der Tatsachen, "Transparenz" heist er beantwortet alle Fragen, wie er selbst immer wieder betont.
Wenn er noch keine Antwort hat gibt er keine, oder verweist auf später, um die beste Lösung für Probleme zu finden

Trotz der Negativschlagzeile ein weiterer Pluspunkt für Team Stronach.

eumlinger
18.11.2012 11:32
5

ZB Sommergespräche

da wird vorher genau festgelegt welche Fragen gestellt werden.
Stache ist eine Ausnahme, er wird jedes mal wegen seiner 2 Bier niedergehalten.

eumlinger
18.11.2012 11:00
9

sehr richtig

eine erkämpfte Pressefreiheit.
Schamlos instrumentiert für Parteiparolen, verwendet zum Dreckschleudern gegen politische Gegner.
Gefüttert mit Steuergelder.
Das hat man mit den Medien gemacht.

Antworten ein mündiger
22.11.2012 00:06
1

Re: sehr richtig

die besten im medien instrumentalisieren waren die nazis.

wer soll ihrer meinung nach medien finanzieren, wenn nicht wir alle wähler, die information brauchen? glauben sie, dass medien "objektiver" berichten, wenn sie sich nicht mehr zu 70%, sondern zu 100% über inserenten finanzieren und sich auch nach ihnen ausrichten, um ein positives werbeumfeld zu schaffen?

die finanzielle abhängigkeit der medien von mächtigen ist das problem! nicht die medien selbst.

der logiker
18.11.2012 10:06
9

Medienjustiz

wo er recht hat, hat er recht. Diese "Pressefreiheit" wandelt sich sehr schnell zur Medienjustiz, wie man ja bei unserer Politkultur von gekauften abhängigen Zeitungen immer wieder erleben kann.

sowas
18.11.2012 01:46
4

Ekelhaft, oder?

Wieder ein Superdemokrat, der unsere politische Landschaft bereichern möchte! Und das mit nicht gewählten Groupies, die sich in unserem Parlament auf unsere Kosten durchfüttern lassen!

Antworten eumlinger
18.11.2012 11:43
4

Re: Ekelhaft, oder?

wirklich ekelhaft wie sich unsere Politiker von uns durchfüttern und wir uns von ihnen auf den Kopf pi..en lassen.
Der StronyFrank braucht sich nicht bereichern. Und seine Leute bekommen ihre Kohle wie alle anderen "Politiker"in unserem fast zu Tode verwalteten Austria.
Nur - seien sie sich sicher - Das Team Stronach wird seine Werte umsetzen und die Vewaltungs - sowie die Krankenkassareform durchziehen.
Die werde was tun für die Bevölkerung.
Was positives.

sowas
18.11.2012 01:44
4

Stronach und Anhang - NEIN DANKE!

Der Kaiser hat nun seine Kleider abgelegt, und es darf gewählt werden: Wer will den Herrn des Goldes und seine Entrourage weiter auf unsere Steuerzahlerkosten durchfüttern?
Soll dieser feine Herr doch seinen Hobbies auf eigene Kosten frönen und sich eine Zeitung kaufen, wie er das ja schon einmal getan hat...

Der Gastrokritiker
18.11.2012 01:34
2

Verstehe die Aufregung überhaupt nicht:

Für einen professionellen Journalisten, der seinen Beruf erstens gelernt hat, zweitens ernst nimmt und drittens ein Thema differenziert (!) aufarbeitet, ist eine Autorisierung weder Hürde noch Thema.

Hiezulande, wo Qualitätsjournalisten, die ihren Namen verdienen, ohnehin an der Hand eines alten Sprenmeisters abzuzählen sind, ist leider die Unart eingerissen, Redaktionsfreiheit mit Meinungsfreiheit des Journalisten zu verwechseln.

superjo1
17.11.2012 22:44
3

Die Autorisierung von Interviews ist international üblich

Natürlich sind unsere Machterhalter und deren Reporter nicht glücklich über diese Erklärung!
Oder glauben sie wirklich das z.?B. Pröll und andere kein Einverständnis für z.B.ORF- heute geben, bevor es gesendet wird?

Antworten ein mündiger
22.11.2012 00:09
0

Re: Die Autorisierung von Interviews ist international üblich

… und in deutschland muss ein bp zurücktreten, wenn er den chefredakteur der bild-zeitung anruft um einfluss auf die berichterstattung zu nehmen.

der stronach muss die hornhaut an der richtigen stelle haben, wenn er das sogar öffentlich und mit formular macht ;)

mit dem kopf durch die wand. er wird sich noch öfters eine blutge nase holen.

ein mündiger
17.11.2012 20:41
1

stronach ein demokratiefeindlicher narzist?

"Im Absatz darunter hält Stronach dann demnach fest, dass er "die Freiheit des Journalismus respektiert" und er ein "absoluter Befürworter des Journalismus als objektives, neutrales Kontrollorgan" sei. Die Vereinbarung gelte ausschließlich "zur Einhaltung der Werte Wahrheit, Fairness und Transparenz"."

wer die freiheit des journalismus schätzt, akzeptiert auch dessen kontrolle. dass nur seine meinung "objektiv" ist und veröffentlicht werden darf, zeigt wie egozentrisch er denkt. schließlich ist ziel einer intakten medienlandschft eine vielfalt an meinungen (!!!) zu schaffen. er will das gegenteil: nur seine (subjektive) meinung soll veröffentlicht werden. und das behindert die meinungs- und willensbildung der leser. so jemand hat in einer demokratie einfach nichts in der politik verloren. er lebt den wert "transparenz". dass ich nicht lache…

weiters: dass er durch klagsdrohungen versucht die demokratische kontrollfunktion der medien zu unterwandern, ist ein weiterer aspekt, der ihn als autoritären, konsensunfähigen sturkopf entlarvt…
ausserdem kann er imho damit nicht verhindern, dass journalisten über ihn schreiben… einfach starrköpfig und dumm. im gegenteil: es wird kaum mehr intervews mit ihm geben, das meiste wird ohne seine beteiligung geschrieben werden. ob das zu mehr "kontrolle" über das, was über ihn veröffentlicht wird, führt? ich wage es stark zu bezweifeln! was für ein stümperverein!

Antworten ein mündiger
18.11.2012 14:41
0

Re: stronach ein demokratiefeindlicher narzist?

stronach rudert inzwischen zurück:

http://diepresse.com/home/politik/1314033/Nach-Kritik_Stronach-aendert-InterviewFormular?_vl_backlink=/home/index.do

superjo1
17.11.2012 20:07
7

Ich habe gewusst, dass sie Unwahrheiten über mich verbreiten werden

Die Autorisierung von Interviews ist international üblich!
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20121117_OTS0037/team-stronach-stellungnahme-zur-diskussion-rund-um-die-autorisierung-von-interviews

Antworten ein mündiger
18.11.2012 14:43
0


Antworten ein mündiger
17.11.2012 20:52
0

Re: Ich habe gewusst, dass sie Unwahrheiten über mich verbreiten werden

nicht in der art, wie er es macht und nciht in europa! bei der normalen "freigabe" geht es (ohne vertrag) darum fehler zu korrigieren. es geht nicht um meinungszensur und darum die veröffentlichung von meinungen zu verhindern und meinungsvielfalt zu unterminieren!

wenn stronach kontrollieren will, was an zitaten erscheint, soll er inserate bezahlen. kein leser will, dass im redaktionellen teil nur mehr inhalte kommen, die nicht unabhängig, sondern vom interviewten bestimmt (bezahlt oder nicht bezahlt) werden. das verhältnis von bestimmten/bezahlten inhalten zu unabhängigen inhalten ist relevant für die leser/blatt-bindung.

buhbuh
17.11.2012 19:32
9

aber er hat doch recht, wer soll denn

das Gerede , das er so von sich gibt, verstehen.
Das muss man schon in Form bringen.

sowas
17.11.2012 18:51
3

Kein Problem!

Am besten, die Medien berichten dann einfach noch über all die nicht gegebenen Interviews im Stile des seligen Guglhupfs, da erfahren wir dann auch wesentlich mehr, als wenn der alte Herr ("Die Alte Dame"?) interviewt würde.
Gut so, das kann nur ein Informationsgewinn sein.
Und die Bilder sollten dann dazu passend ebenfalls wie seinerzeit in einer Zeitschrift ohne Speichern aufgenommen werden. Die geben dann auch wesentlich mehr von der Persönlichkeit des Herrn, der das Gold besitzt, und seiner Vasallen, äh seiner Abgeordneten wieder.
Auch die Sommergespräche sollten auf diese Weise veranstaltet werden, oder vielleicht kann sich da der Kaiser zur Verfügung stellen, einfach in den Anzug des Herrn, der das Gold besitzt, stecken, und los!

Fintofanto
17.11.2012 18:32
4

Üblich, oder unüblich?


Vielleicht könnte "Die Presse"-Redaktion mit ihren eigenen Erfahrungen zu den Fragen eines Laien aufwarten:

Welchen Ministern und "Spitzen"Politikern, bzw. deren Büros, müssen vor einem Interview NICHT die Fragen bekannt gegeben werden?

Ist es die Ausnahme, oder die Regel, dass die Bonzen vor einem Interview die Fragen wissen wollen?

Gibt es nicht sogar andere Vereine, Clubs, Firmen, etc. von geringerer Bedeutung, die die vorherige Zusendung der Fragen verlangen?

Welche Politiker und sonstige Bonzen lassen NACH erfolgtem Interview NICHT Änderungen, bzw. Zusatzfragen mit Antworten an die Redaktionen weiter leiten?

Gibt es Bonzen, Ämter, Ministerien, etc., die NICHT auf irgend eine andere Art versuchen zu intervenieren, bzw. Änderungen durchzusetzen, und/oder in die Redaktions-Arbeit einzugreifen?

Nota bene, selbst ahnungslos: Wem oder was ist dieses Magazin "Datum" zuzuordnen?

Antworten ein mündiger
17.11.2012 21:02
1

Re: Üblich, oder unüblich?

es ist unüblich mit einem vertrag und klagsandrohung inhalte zu erzwingen oder zu verhindern. medien haben wichtige demokratiepolitische funktionen und wenn mächtige das unterwandern und die inhalte kontrollieren wollen, ist das ein anschlag auf die demokratie.

viele interviews werden schriftlich durchgeführt, was nicht bedeutet, dass das ein gratis werbeplatz im höchst glaubwürdigen redaktionellen teil ist, für den nicht einmal bezahlt werden muss.
wenn man sich medien öffnet, muss man auch mit ihnen arbeiten, nicht gegen sie.

ja, leider gibt es außer stronach genügend andere, die versuchen macht auf medien auszuüben, was kein legitimationsgrund für stronach sein darf es auch zu machen (um dennoch auf ihre rhetorische frage zu antworten). in deutschland müssen politiker zurücktreten, wenn sie versuchen direkt einfluss auf medien auszuüben (zb wulff). daher ist der bereich auch so sensibel, denn medien bedeuten macht. was nicht veröffentlicht wurde, existiert nicht - gerade, wenn es sich um den redaktionellen teil handelt und nicht um ein als werbung gekennzeichnetes inserat. aber so plump wie stronach das macht ist schon einzigartig. er ist wie ein elefant im porzellanladen.

roger
17.11.2012 18:04
19

Wo ist das Problem?

Wenn Journalisten wahrheitsgemäß ein Interview wiedergeben, nichts weglassen und auch nichts dazudichten, dann ist ja der Zweck des Interviews voll erfüllt. Was Stronach fordert, sollte selbstverständlich sein.

Dass sich der ÖJC aufregt wie ein Rohrspatz zeigt ja nur, dass die Herrschaften nicht verkraften können, dass ihnen jemand einen Riegel gegen willkürliche Berichterstattung vorschiebt.

Antworten lurzifer
17.11.2012 18:58
3

Re: Wo ist das Problem?

sind sie naiv oder von der anderen seite?

 
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Meinung

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