Weil sich das Jahr langsam ins Finale treibt, erinnern wir uns an dieser Stelle noch einmal an ein schlagkräftiges Kapitel des Jahres 2012. Das "Seitenblicke"-Magazin hat die ORF-Streithähne, Talente-Juror Sido und "Chili"-Moderator Dominic Heinzl, um ein Resümee gebeten. Der mit Charlotte Engelhardt frisch verlobte deutsche Rapper, der sich durch seine Faustschlag-Affäre mit Heinzl als Sympathieträger der Nation bestätigen ließ, betonte in dem Gespräch, dass der Wutausbruch im Oktober für ihn nicht überraschend kam: "Seit zwei Jahren schon hat mich der Typ genervt, seit zwei Jahren ging er mir auf den Sack. Und da ging es dann einfach zu weit".
Ein wenig "ekelig" fand er rückblickend aber den großen Zuspruch: "Ich fand die Reaktion vieler Leute im Internet total falsch, die mich für meine Aktion auch noch gelobt haben", sagte er dem "Seitenblicke"-Magazin. Auch wenn er sich nicht geläutert fühle, wisse er, dass Gewalt keine Probleme löst. Seine Beliebtheit schiebt Sido auf seine freche Art: "In Österreich ist es oft noch so, dass man kuscht vor den oberen 10.000." Einen Rebellen wie ihn, würde man deshalb mit offenen Armen empfangen.
"That's Showbiz"
Während Sido seinen Hauptwohnsitz in Berlin wieder bezogen und das Best-of-Album "#Beste" auf den Weihnachtsmarkt geworfen hat, soll sich sein Gegner Dominic Heinzl derzeit auf den Malediven von den Strapazen des verflossenen Jahres entspannen. Sein schlimmster Moment sei es gewesen, als man ihn nach Sidos Schlag "der Schauspielerei bezichtigt" hat.
Die derzeit schwangere Moderatorin Doris Golpashin müsse außerdem mit Konsequenzen rechnen, da sie "wissentlich Unwahrheiten" getwittert hatte. Golpashin behauptete, kurz nachdem die Affäre öffentlich wurde, Heinzl habe Sido angespuckt und damit zuerst provoziert. Der Shitstorm gegen seine Person lasse ihn auch zwei Monate nach dem Eklat kalt. "That's Showbiz", diagnostiziert er. Abgesehen davon konnten ihm erfahrene Kampfsportler bestätigen, dass ein "zeitverzögertes Blackout" absolut normal ist. Wie dem auch sei, Heinzl würde "alles genauso wieder machen" und hofft für 2013 auf bessere Zeiten.
(sh.)






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