Terror und die Rückkehr der Texaner

05.01.2013 | 18:12 |   (Die Presse)

Der ORF zeigt demnächst die Neuauflage von »Dallas«, Sat1 bringt ab Februar die CIA-Serie »Homeland«, und in den USA geht es zu Beginn des Serienjahres vor allem um »Girls«.

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Die Serie wurde in den USA hymnisch gelobt, mit einem Golden Globe geehrt– und doch löste sie hierzulande unter den frühen DVD-Konsumenten zwiespältige Reaktionen aus: Die einen sind von der CIA-Terrorgeschichte „Homeland“ begeistert, die anderen können mit den hysterischen Aussetzern der paranoiden Hauptfigur Carrie Mathison (gespielt von Claire Danes) wenig anfangen. Man darf also gespannt sein, wie hoch die Einschaltquoten auf Sat1 sein werden, wo die Serie ab 3. Februar erstmals auf Deutsch zu sehen sein wird.

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ORF eins setzt zum Start des Serienjahres auf die Neuauflage der texanischen Serienintrige „Dallas“ und zeigt ab 27. Jänner die erste Staffel in deutscher Erstausstrahlung (So, 22h); nur einen Tag später beginnt in den USA bereits Staffel zwei, in der der im November verstorbene Larry Hagman alias J. R. Ewing noch in einigen Folgen zu sehen ist. Sonst zeigt der ORF vor allem neue Ware altbekannter Serien, das Finale von „Private Practice“ etwa, die fünften Staffeln von „The Mentalist“ und „Dexter“ und ab 12. Jänner neue Folgen von „Two and a Half Men“.

In den USA beginnt das Serienjahr mit Frauenpower: Den Auftakt macht Staffel zwei des HBO-Überraschungshits „Girls“ (ab 13. Jänner), und um ein weiteres „Girl“ drehen sich die „Carrie Diaries“. Die neue Serie ist der Vorläufer von „Sex and the City“ und erzählt vom Leben der jungen Carrie Bradshaw in einer Kleinstadt in den 1980er-Jahren (ab 14. Jänner). Auf Showtime geht es ab 13. Jänner mit der Unternehmensberater-Persiflage „House of Lies“ weiter, im Herbst soll die dritte Staffel von „Homeland“ folgen. Fortsetzungen sind auch für die HBO-Erfolgsserien „Mad Men“ und „Boardwalk Empire“ geplant, sowie für die weniger hymnisch aufgenommene Serie von Aaron Sorkin, „The Newsroom“. Für Fans von Walter White (Bryan Cranston), der Hauptfigur aus „Breaking Bad“, heißt es 2013 Abschied nehmen, die Serie endet im Sommer.

Etwas frischere Serienware als ORF und die Privatsender liefert der Pay-TV-Sender Sky. Dort läuft ab 9. Jänner erstmals „How to make it in America“ – zwei Freunde versuchen in Manhattan in die Modeszene einzusteigen. Am Tag darauf beginnt die dritte Staffel von „Boardwalk Empire“, und immer Sonntags steht die mit 13 Emmys und vier Golden Globes ausgezeichnete Miniserie über den zweiten Präsidenten der USA, „John Adams“, auf dem Programm. Den Präsidenten Adams verkörpert Paul Giamatti (bekannt aus dem Film „Sideways“), die kluge Präsidentengattin Abigail spielt Laura Linney (ab 13.1.). awa

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.01.2013)

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