Lance Armstrong tritt bei Oprah Winfrey auf

09.01.2013 | 07:01 |   (DiePresse.com)

Am 17. Jänner wird sich der ehemalige US-Radstar erstmals nach seiner lebenslangen Sperre wegen Dopings öffentlich zu dem Thema äußern.

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Lance Armstrong wird sich am 17. Jänner bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach seiner lebenslangen Sperre wegen Dopings in der Talkshow der Starmoderatorin Oprah Winfrey zu dem Thema äußern. Im vorigen Jahr war Armstrong Doping nachgewiesen worden, das er unter anderem bei seinen Tour-de-France-Siegen zwischen 1999 und 2005 betrieben hatte. Die Erfolge wurden ihm deswegen aberkannt.

In der Ankündigung von Winfrey's Kabelkanal OWN hieß es am Dienstag, Armstrong werde sich zu den jahrelangen Anschuldigungen des betrügerischen Verhaltens und den Vorwürfen des Lügens über den Gebrauch leistungssteigernder Mittel während seiner Radrennfahrerkarriere äußern. Die 90-minütige Talkshow werde am 17. Jänner ab 21 Uhr Ortszeit (3 Uhr 18. Jänner MEZ) ausgestrahlt und sei auch über Livestream unter Oprah.com zu sehen. Armstrong hatte stets alle Dopingvorwürfe bestritten und seine Kritiker zum Teil scharf angegriffen. Kürzlich berichtete die "New York Times", der gesperrte Sportler denke über ein Geständnis nach. Offiziell bestätigt wurde dies bisher nicht.

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"Das System ist das Problem"

"Wenn er 100 Prozent gesteht, droht dem Radsport ein Sabbatjahr. Eine umfassende Beichte hätte weitreichende Folgen für den Weltverband UCI und die Tour-de-France-Organisation ASO. Armstrong hatte Einfluss in die höchsten politischen Kreise", sagte dazu der deutsche Ex-Radprofi und Doping Kronzeuge Jörg Jaksche am Sonntag. Der ehemalige Telekom-Fahrer gehört zu jenen 26 Zeugen, die Armstrong mit ihren Aussagen vor der US-Anti-Doping-Agentur USADA zu Fall gebracht haben. Ihre Bekenntnisse unter Eid ebneten den Weg zu Armstrongs Sperre auf Lebenszeit und zur Aberkennung seiner sieben Tour-Siege.

Jaksche würde ein Geständnis des 41-jährigen Texaners befürworten. "Seine Situation und seine Rolle würde dadurch objektiver betrachtet werden", meinte der in Innsbruck studierende Ex-Profi, der bereits nach der Verurteilung Armstrongs bemerkte: "Lance ist nicht das Problem. Das Problem ist das System. Jeder hat doch das gleiche gemacht."

Vorwürfe enden nicht

Indes enden die Vorwürfe gegen Lance Armstrong nicht. Er soll der US-Anti-Doping-Agentur (USADA) vor über sieben Jahren ein unmoralisches Angebot gemacht haben. Wie USADA-Chef Travis Tygart in einem Interview mit der TV-Sendung "60 Minutes Sport" verriet, wollte der ehemalige Radsport-Star der USADA eine "Spende" von rund 250.000 Dollar (192.800 Euro) zukommen lassen. "Das war ein klarer Interessenskonflikt. Wir haben nicht gezögert, dieses Geld abzulehnen", sagte Tygart und bezeichnete Armstrong und dessen Ärzte, Trainer und Teamkollegen als "Mafia".

(APA/dpa)

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11 Kommentare
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Nachgewiesen ist ihm gar nix geworden. So schaut's aus!

Komischer Artikel. Es gab und gibt nur Indizien.

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Na da bin ich mal gespannt !!!

Habe dass Buch von Tyler Hamilton u. Daniel Coyle gelesen, unglaublich was da drinn steht ... sehr zu empfehlen !!
"Die Radsport Mafia und Ihre schmutzigen Geschäfte"

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Er läßt sich halt sein Doping finanziell vergolden.

Als nächstes folgt vermutlich ein Buch. Filmrechte auch schon verkauft?

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Re: Er läßt sich halt sein Doping finanziell vergolden.

recht hat er und wenn sie glauben die anderen waren nicht gedopt leben sie in einer traumwelt.

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Re: Re: Er läßt sich halt sein Doping finanziell vergolden.

Immer wieder interessant wie eine einfache Aussage die Leute zu Mutmaßungen verleitet, was jemand glaubt oder nicht glaubt.

In jedem Sport wird gedopt. Wer besser dopt oder besser schmiert hat bessere Chancen zu gewinnen. Allerdings ist es trotzdem Betrug. Es geht ja nicht nur um die Ehre sondern auch um eine ganze Menge Geld.

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Re: Re: Re: Er läßt sich halt sein Doping finanziell vergolden.

wer am besten gedopt ist gewinnt wer nicht gedopt ist gewinnt auch nicht und der mit dem meisten geld ist auch am besten gedopt.

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Re: Re: Re: Re: Er läßt sich halt sein Doping finanziell vergolden.

und das ist im jeden sport so.

Re: Re: Re: Er läßt sich halt sein Doping finanziell vergolden.

Korrektur: in jeden Profisport wird gedopt

Kultur?

ist das wirklich Kultur?

was für Heuchler, alle!



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