Denzel Washington fand "Wetten, dass ...?" altmodisch

Der Hollywoodstar war zuletzt bei der Samstagabend-Show zu Gast. Der für den Oscar nominierte Mime fühlte sich dabei an seine "Kindertage erinnert".

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(c) EPA (JENS KALAENE)

Nach Tom Hanks, der sich nach seinem Auftritt bei "Wetten, dass ...?" im November zur Samstagabend-Show äußerte, äußerte nun mit Denzel Washington ein weiterer Hollywoodstar seine Meinung zur Wettsendung. Das ist tatsächlich ein Showformat aus einer andern Zeit", sagte zweifache Oscar-Gewinner nach seinem Auftritt am vergangenen Samstag der "Stuttgarter Zeitung". Die Sendung, bei der er am vergangenen Wochenende zu Gast war, "hat mich an die Fernsehshows aus meinen Kindertagen erinnert", meinte Washington. "So etwas haben wir in den USA gar nicht mehr." Allerdings habe er "das Altmodische des Konzepts" auch als "sehr rührend empfunden".

Denzel Washington stellte auf der Wett-Couch seinen neuen Film "The Flight" vor. Für seine Hauptrolle in dem Trinkerdrama ist der 58-Jährige für den Oscar nominiert, der am 24. Februar verliehen wird. Washington empfindet die Nominierung als große Ehre, versucht aber ausgeglichen heranzugehen, "nicht zu euphorisch und nicht zu pessimistisch". Der Mime bekam bereits einen Oscar als bester Nebendarsteller für "Glory" im Jahr 1990 und einen als bester Hauptdarsteller für "Training Day" 2002.

Im November erst hatte sich Tom Hanks nach seinem Auftritt bei der "Wetten, dass..?"-Show irritiert gezeigt. In den USA wäre jeder Verantwortliche einer solchen vierstündigen Fernsehmarathons "am nächsten Tag gefeuert" worden, sagte der "Cloud Atlas"-Darsteller.

(APA)

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