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Graz: Gratiszeitungen "o.k." und "Heute" werden eingestellt

03.07.2007 | 12:49 |   (DiePresse.com)

Die Marktverteidigung der Styria mit "o.k." ist ohne ihren Angreifer "Heute" nicht mehr nötig. Die "o.k."-Mitarbeiter sollen aber weiter im Konzern beschäftigt werden.

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Jetzt ist es fix: "o.k.", die Gratiszeitung der Styria Medien AG, wird mit 6. Juli in Graz und Kärnten eingestellt. Gerüchte um das Aus des Blatts gab es schon seit längerem, die Bestätigung lieferten die Styria-Titel "Kleine Zeitung" und "Presse" am Dienstag. Grund für den Marktrückzug ist laut "Kleine Zeitung", dass das Konkurrenzprodukt "Heute" ebenfalls mit Schulschluss aus Graz verschwindet. "Heute"-Geschäftsführerin Eva Dichand war für eine Stellungnahme vorerst nicht zu erreichen.

"Strategisches Projekt"

"o.k." war im Mai 2006 als "strategisches Projekt" zur Verteidigung der Heimmärkte Steiermark und Kärnten, wo das Styria-Kernprodukt "Kleine Zeitung" erscheint, gegründet worden. Styria-Vorstand Horst Pirker hatte bereits des Öfteren erklärt, dass man die Verteidigung einstellen werde, sobald der Angreifer, in diesem Fall der Wiener Mitbewerber "Heute", aufgibt. "Kriegsschluss" ist nun offenbar für kommenden Freitag vereinbart.

Das Styria-Gratisblatt hatte eine tägliche Auflage von rund 90.000 Stück und rund 170.000 Leser. Laut Pirker hat die Verteidigung der Heimmärkte "mehr als die medial kolportierten fünf Millionen Euro" gekostet. Zu Entlassungen soll es durch den Marktrückzug nicht kommen - die "o.k."-Mitarbeiter sollen weiter im Konzern beschäftigt werden, hieß es. (Ag.)

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Der Mediator

  • 28.01.2012 Angeprangert
    von Norbert Mayer
    Der Pranger hat wieder Saison – in der Politik und sogar in einer Kirche im Weinviertel. Wie gut, dass vorurteilslose Blätter der Aufklärung kompetent über solchen Missbrauch berichten.