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Üble Nachrede: "ZiB"-Sprecher Armin Wolf freigesprochen

11.12.2008 | 15:11 |   (DiePresse.com)

Der Freiheitliche John Gudenus klagte den "ZiB 2"-Moderator. Wolf sagte in der Nachrichtensendung, dass Gudenus den Holocaust bezweifle. Gudenus wurde 2006 wegen Wiederbetätigung verurteilt.

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Am Donnerstag stand "ZiB 2"-Moderator Armin Wolf in Wien wegen übler Nachrede vor Gericht. Der ehemalige freiheitliche Bundesrat John Gudenus hatte ihn geklagt. Wolf hatte am 1. Oktober in der "ZiB 2" den mittlerweile zum Dritten Nationalratspräsidenten gewählten Martin Graf (FPÖ) als Interviewpartner zu Gast. Unter anderem richtete er folgende Frage an ihn: "Bezweifeln Sie so wie Ihr langjähriger Parteikollege Gudenus, dass in Gaskammern Millionen Juden vernichtet worden sind im Deutschen Reich?" Das veranlasste Gudenus zu einer Privatanklage, da er sich durch diesen Satz in seiner Ehre herabgesetzt fühlte. Wolf wurde freigesprochen.

"Notorischer Zweifler an NS-Verbrechen"

Wolf bot den Wahrheitsbeweis an. Gudenus wurde im April 2006 für das Leugnen von Gaskammern im Dritten Reich wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung zu einem Jahr bedingt verurteilt worden war. Der ORF-Moderator wunderte sich nun im Grauen Haus im Hinblick auf die Verurteilung des Ex-Bundesrats, dass überhaupt verhandelt wurde. Er halte die Klage für Zeitverschwendung, gab er sinngemäß zu verstehen. Sein Anwalt Alfred Noll nannte Gudenus einen "notorischen Zweifler an NS-Verbrechen".

Nach kurzer Verhandlung wies Richterin Birgit Schneider die Klage mit Hinweis auf das Strafregister des Klägers als unbegründet ab. Gegen diese Entscheidung meldete dessen Rechtsbeistand Adrian Hollaender volle Berufung an, weshalb Wolfs Freispruch formal noch nicht rechtskräftig ist.

 

(APA)

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16 Kommentare

Brille

Seht euch mal die Differenz der Augen an!

Noll nannte Gudenus einen "notorischen Zweifler ...".

...dann ist also der wolf ein
..."notorischer zweifler an notorischen zweiflern..."
...das ist ja fast zum verzweifeln!

Bin gespannt auf den Winter-Prozess

Dieser Prozess dürfte auch sehr kurz werden. Mit Hinweis auf das Tatenregister des sogenannten Propheten Mohammed erübrigen sich weitere Erörterungen der mutigen Aussagen von Susanne Winter.

Übrigens hat es der Herr Wolf zusammengebracht, im Zusammenhang mit den islamischen Anschlägen in Mumbai keines der Wörter "Islam", "Islamisten", "islamistisch" etc zu verwenden. Auch im Filmbeitrag war keine Rede vom Islam.

Ebenso warten wir bis heute auf die investigativen Fähigkeiten des Herrn Wolf in Bezug auf das Debakel im ORF.

Wolf ist einer der fanatischsten Repräsentanten der linken Journalistenclique, der ja bekanntermaßen ca 80% der Journalisten angehören.

Tu felix austria

Linke Socke, die Position im öffentlich-rechtlichen Sender missbraucht, um ihre Gesinnung unter die Leute zu bringen, duelliert sich mit rechtem Recken, der ein Geschichtsverständnis besitzt, dass normale Leute auch nicht auf Crack hinbekommen.
Was für ein glückliches Land, in dem solch Provinzpossen die Probleme sind, die es in die Schlagzeilen schaffen...

Gast: Don Quichote
11.12.2008 16:25
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In einem freien, demokratischen Land ...

.... darf jeder Bürger glauben oder bezweifeln, was er will. Meint man als unbedarfter Bürger einer demokratischen Republik. Wir leben aber in Österreich. Da darf doch ein dahergelaufener Goi nicht einfach sagen, was er sich denkt. Wo kämen wir denn da hin. Und überhaupt. Wie lange wird es wohl noch dauern, bis dieser Schandparagraph gegen die Meinungs- und Redefreiheit aus dem Österreichischen Gesetzbuch verschwindet? Und wie lange will der ORF den selbstgerechten Stichler Wolf seinen Zwangssehern noch antun?

Antworten Gast: Graf Gudenus
11.12.2008 17:22
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bezweifeln,

in Frankreich empfiehlt sich das nicht! Vielleicht darf man es in America bzw. Israel?

Gast: Grotius
11.12.2008 16:16
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"Mandantschaft"

Es gibt Anwälte, die vom Vater zwar den Hang zum Autoritären, nicht aber die Affinität zur Kultur übernehmen.

Zweifler

Wenn ich also an Etwas zweifle und aeussere meine private Meinung werde ich eingesperrt; das nennt man Einschraenkung persoenlicher Freiheit.
Es lebe die Demokratie!

Antworten Gast: N:N
11.12.2008 16:23
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Re: Zweifler

Sehen Sie: Deswegen brauchen wir mehr Zuwanderer. Sonst sinken die Pisa Ergebnisse für Österreich noch weiter ab. Sinnerfassendes Lesen sollten Sie ein wenig üben. Also nochmals den Artikel gaaanz langsam lesen, meinetwegen laut. Hinterher das dort Geschriebene mit Ihrem Posting vergleichen. Dann erwarte ich mir eine Richtigstellung

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@Gast: N:N

Danke - jetzt wissen wir, wie Sie Artikel hier lesen um sie zu verstehen. Trotzdem mühsam für Sie, gell?

Antworten Antworten Antworten Gast: N;N
11.12.2008 19:05
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Re: @Gast: N:N

Der Beistrich gehört dort nicht hin.

Gast: 666
11.12.2008 15:48
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na wo sind die konservativen

presseleser die den guddenus nun verteidigen?? raus mit Euch!!

Gast: Sorecht
11.12.2008 15:27
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Eine teutsche Nuß, eine gudde Nuß,

eine Gudenus. Frei nach Stermann und Grissemann ...

Re: Eine teutsche Nuß, eine gudde Nuß,

Eine Dumpfnuss, naemlich die Erstinstanz, die sich die Sache wieder einmal sehr einfach gemacht hat. Gusenus' spitzfindiger Punkt war ja, dass es die Kammern nicht im Reichsgebiet, sondern "nur" in okkupierten Gebieten (die also voelkerrechtlich nicht Reichsgebiet waren) gegeben habe, was zu behaupten klarerweise ganz etwas anderes ist als ihre Existenz an sich zu bestreiten. Daher war Wolfs Behauptung falsch. Das alte Urteil tut auch nichts zur Sache, denn der betreffende Gummiparagraph braucht zur Verurteilung ja keine harten Fakten, sondern da reicht notfalls auch das richterliche Gefuehl, einer habe durch seine Wortwahl irgendwas verharmlosen wollen. Als "Wahrheitsbeweis" fuer die klare und natuerlich ehrenruehrige Falschbehauptung also untauglich.

Antworten Antworten Gast: t.
11.12.2008 16:35
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Re: Re: Eine teutsche Nuß, eine gudde Nuß,

http://de.wikipedia.org/wiki/Gaskammer_(Massenmord)#Gaskammern_in_Konzentrationslagern

Im deutschen Reichsgebiet gab es jedenfalls Gaskammern.

Re: Re: Re: Eine teutsche Nuß, eine gudde Nuß,

Das ist egal, denn es macht Wolfs Aussage ueber das, was Gudenus gesagt habe, nicht richtiger.