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Manifest: Rettet den ORF!

30.03.2009 | 16:41 |   (DiePresse.com)

Österreichs unabhängige Zeitungen starten die Aktion "Rettet den ORF": Denn Parteipolitik und Führungsprobleme bedrohen Existenz und Unabhängigkeit.

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Österreich droht eine gesellschaftspolitische Katastrophe: Der ORF ist ein Sanierungsfall und wie noch nie zuvor in seiner wirtschaftlichen Existenz bedroht. Der Untergang des öffentlich-rechtlichen ORF, etwa in Form seiner Zertrümmerung und Privatisierung, wäre nicht wiedergutzumachen.

Der ORF ist eine der wichtigsten gesellschaftspolitischen Institutionen Österreichs. Er ist ein unersetzlicher Partner für Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Sport. Er ist eines der wenigen Medien österreichischer Identität, kaum ein anderes kann seine Aufgaben übernehmen. Er ist der unverzichtbare Partner der österreichischen Filmindustrie und fast aller Sparten des Kulturlebens. Er ist eines der wenigen Massenmedien, die nicht nur eine nationale, sondern auch eine übernationale Rolle spielen.  Zumindest sollte er das alles sein und tun. Dies ist der öffentlich-rechtliche Auftrag.

Die Hauptursachen des ruinösen Zustandes sind: Führungsposten wurden und werden nach parteipolitischen und nicht nach fachlichen Gesichtspunkten besetzt. Dadurch wurde und wird eines der komplexesten Unternehmen vielfach von heillos überforderten Leuten geführt. Aus dem gleichen Grund fehlt es auch in den Aufsichtsgremien an fachlicher Kompetenz. Hätten sie ihrer gesetzlichen Aufgabe entsprochen (z.B. bei der Anstellung von 1400 Mitarbeitern), wäre ein betriebswirtschaftlicher Unsinn zu verhindern gewesen. Der Betriebsrat verteidigt den gegenwärtigen Zustand.

Der ORF ist von innen nicht mehr sanierbar. Nur ein neues Gesetz mit radikalen Personal- und Strukturmaßnahmen kann seine Zukunft sichern. Die
große Koalition plant ein neues Gesetz. Jedoch retten den ORF nicht kosmetische "Reformen" mit neuen Leuten, die es wiederum nicht können. Es bedarf faktisch einer Neugründung, die dem legendären Rundfunkvolksbegehren der unabhängigen Presse Österreichs entspricht, das in den 60er Jahren nach dem Vorbild der britischen BBC den öffentlich-rechtlichen ORF schuf.

Die wichtigsten Inhalte des erforderlichen Gesetzes sollten sein:

  • Rückzug von Regierungen und Parteien aus den personellen, strukturellen und finanziellen Entscheidungen des Unternehmens. 
  • Entparteipolitisierung  und deutliche Verkleinerung des Stiftungsrates, um ihn arbeitsfähig zu machen. Der Stiftungsrat ist nur mit ausgewiesenen, erfahrenen Fachleuten der Medienbranche zu besetzen. Der Publikumsrat ist verzichtbar oder in ein Gremium gesellschaftspolitischer Repräsentanz umzuwandeln.
  • Der öffentlich-rechtliche Auftrag ist zwingend und im Detail festzulegen.   
  • Alle nicht zum Kernauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zählenden Aufgaben soll der ORF  von kommerziellen Dritten besorgen lassen; Auslagerung allein erbringt nicht die notwendige Produktivität.   
  • Neue Kollektivverträge, die den ORF konkurrenzfähig machen.   
  • Einsparung von Direktionen und Hauptabteilungen.
  • Rückführung des Personalstandes auf höchstens den Stand vor dem Massenengagement.
  • Alle Struktur- und Personalmaßnahmen treffen selbstverständlich auch auf die Landesstudios zu.

Der ORF muß gesundschrumpfen, um zu überleben.

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk wird im Ausland vorwiegend durch Gebühren und nicht durch Werbung finanziert. Die Werbung mit ihrem Quotendruck widerspricht vom Prinzip her öffentlich-rechtlichem Selbstverständnis und verwischt die Unterscheidung von kommerziellen Programmen. Würden Bund und Länder für den ORF einen ähnlichen Aufwand erbringen wie für Theater, Opernhäuser usw., so müssten sie nur auf jenes Drittel an ORF-Gebühren verzichten, das sie bekanntlich kassieren. Die Gebührenbefreiungen sind jedenfalls vom Bund dem ORF zu ersetzen. Eine Reduzierung der Werbung wäre mit den geschilderten Maßnahmen möglich. Die kommerziellen Sender würden von dieser Maßnahme profitieren.  

Die Plattform „Rettet den ORF!" fordert Regierung und Parteien auf, die Unabhängigkeit des ORF besonders in personalpolitischer Hinsicht zu respektieren. Bund und Länder gehen mit dem ORF um, als gehörte er ihnen. Die interessierte Öffentlichkeit liest von personellen Vorstellungen der großen Koalition, eine neue parteiengenehme Führung zu installieren, deren fachliche Qualifikation keinesfalls den notwendigen Anforderungen entspricht. Es gibt aber  in- und außerhalb des ORF geeignete Führungspersönlichkeiten.

Die Plattform ist jederzeit zu fachlichen Gesprächen über ein Sanierungsgesetz bereit. Sie wird demnächst  die Eckpunkte eines neuen Rundfunkgesetzes veröffentlichen. Die Plattform vertritt keine persönlichen oder parteipolitischen Interessen, besteht aus unabhängigen Fachleuten und ist überparteilich zusammengesetzt. Diese Aktion möchte Österreich die Schande einer medialen Zukunft ersparen, wie sie in postkommunistischen Staaten oder im Berlusconi-Italien herrscht.

''Rettet den ORF!''
Eine Aktion unabhängiger Zeitungen und der Plattform „Rettet den ORF!“

Kurier, Der Standard, Die Presse, Wirtschaftsblatt, Kleine Zeitung, Oberösterreichische Nachrichten, Salzburger Nachrichten, Tiroler Tageszeitung, Vorarlberger Nachrichten, Falter, Die Furche.

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154 Kommentare
 
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Gast: indeed
23.08.2009 20:23
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Nein!

Ich seh' lieber Dr.House als unseren Bundeskanzler im TV.

Gast: Steuerzahler
05.06.2009 12:17
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Landespolitiker in OÖ (Hiesl): Maulkorb für ORF

So wird der ORF tatsächlich ruiniert:
Landespolitiker am untersten Niveau versuchen "unliebsame" Berichte vor dem Entstehen zu verhindern.

Beweis: OÖ LHStv. Hiesl versucht per "Maulkorb"-Anruf an die ORF-Land-OÖ Redaktion eine Berichterstattung über die Umstände einer von ihm verordneten Trassenführung einer Bundesstrasse zu verhindern.
Die Veranstaltung mit den Experten Univ.Prof. Dr. Knoflacher (TU-Wien) am 5.6. um 19.30 in der Gemeinde Schalchen (OÖ), die durch die Strasse mitten (!!) durch den Ort "gekillt" würde, sollte durch "verhinderte Berichterstattung" über die Umstände der Trassenwahl mundtot gemachrt werden:
Bis 2006 waren alle (betroffene Bürgemermeister, Gemeinden, einschliesslich LHStv. Hiesl für eine Variante West von Mattighofen aus gesehen). Durch eine Häufung von Zufällen
a ) Hiesl war bei dem Waldbesitzer, der als Eigenjagd diesen Status eventuell verlieren könnte, zur Jagd eingeladen
b) Die Gemeinde Munderfing südlich von Mattighofen erhielt ein 50 Hektar grosses Gebiet als Gewerbegebiet als Gewerbegebiet gewidmet (Zustimmung des Landes OÖ) jedoch ohne Bahnanschluß

sodann waren auf einmal das Land OÖ (weisungsgebundene Beamte der Hiesl unterstellten Abteilungen).

Weitere Details über diese Zufälle am 5.6.2009 in SCHALCHEN.

Anrufe für weitere Details : am Gemeindeamt Schalchen oder beim Bürgermeister Fuchs.

mfg

Gast: Steuerzahler
05.06.2009 11:39
0 0

Politische Beeinflussung wie im früheren Ostblock

So wird der ORF ruiniert:
Der oö LHStv Hiesl versucht die Berichterstattung über eine Veranstaltung (5.6. in Gemeinde Schalchen) einer von ihm verordneten (wahrscheinlich rechtswidrigen) Strasse per "Maulkorbanweisung" zu verhindern.
So wird die 1848 erkämpfte Pressefreiheit in Ostblockmanier behindert und untergraben. Dies zeigt den miserablen Einfluss mancher Landespolitiker auf Medien und ORF.

Konsequenz daher: Rechnung im Herbst senden: abwählen !

mfg

Antworten Gast: Lester
14.06.2009 12:20
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Ostblock

Die Ostblockmanieren hat die Schalchner SPÖ selbst.Aussage SPÖ-Obmann:Die GUtachter haben Gegen die eigene Überzeugung ein bestelltes Gutachten geliefert.Der Schalchner Bgm.Fuchs ist durch einen Aufsichtsratsposten ruhiggestellt.

heri3
31.03.2009 18:22
0 0

wenn der bacher und seine schwarze bande dabei ist,

kann nichts gescheites herauskommen! die paar feigenblätter die das schwarze komplott aus anderen parteien mitgenommen hat zählen nicht! wer bezahlt das alles die presse oder der lindner habera konrad?es mue den schwarzen immer noch sehr schmerzen,das ihre erfüllungsgehilfin lindner vertrieben wurde!! zum glück für den orf!!!!!!!!!

Gast: HDTV
31.03.2009 17:55
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Der unnötige ORF

als selbstbeweihräucherungs Sender, ab nach Brüssel zur EU und in Ö. Störsender installieren, damit man in hier nicht mehr empfangen kann/muss.

beardsley
31.03.2009 17:37
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das thema scheint ja der presse nahe zu gehen ...


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WENN DIE POLITIKER WIRTSCHAFTEN



KONSUM, AUA, ÖBB, BAWAG, ORF....


Antworten heduda
31.03.2009 18:47
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Re: WENN DIE POLITIKER WIRTSCHAFTEN

@ginger
eine zeitlang,sehr lang.haben ja viele menschen durch den konsum ein auslangen gefunden.
die autoindustrie fällt jetzt auch ins loch(nicht alle)politikerfrei.jetzt verlangen diese(privaten)kohle von politikern,schlussendlich steurgelder der zukunft.also nicht nur mit der parteibrille andere demütigen.
das soll für alle brillenträger gelten.

MariaB
31.03.2009 16:58
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Traurig, traurig

die Politik wird sich immer beim Orf einmischen

Gast: Mitzi
31.03.2009 16:50
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ORF wird überschätzt

Der ORF nervt

Gast: Stefan
31.03.2009 16:17
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Faymann alter Studienabbrecher?

Stimmt es eigentlich, dass der Faymann nicht einmal den 1. Abschnitt bei Jus geschafft hat? :-)

Antworten beardsley
31.03.2009 17:39
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Re: Faymann alter Studienabbrecher?

1. abschnitt jus? *lach* der hat vielleicht mal im juridicum in der kantine gearbeitet. soviel ich weiß, findet er nicht einmal sein maturazeugnis :)

Gast: Beobachter
31.03.2009 15:44
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Der Staat als "glaenzender" Unternehmer, wieder mal, wie immer...

Es ist einfach traurig. Der Demokratisch-Republikanische Staat ist voellig unfaehig. Bundesheer im Eimer, Executive voellig unfaehig, Propagandaministerium (ORF) bankrott, Hofburg durch Nordkorea-Heinzi besudelt.

Antworten Gast: Gast
31.03.2009 16:31
0 0

Re: Der Staat als

Nicht einmal mehr ihre roten Heiligen sind herzeigbar. Kreisky bröselt, Zilk verblasst, was soll das nur werden. Wenn wenigstens der Rotfunk noch funzen würde.

Gast: Sepp
31.03.2009 15:31
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Lasst den ORF ...

... in Konkurs gehen. Dann sind überflüssige Freunderlposten und übertriebene Gehälter Geschichte und der ORF kann neu anfangen. Die ORF Gebühr sollens dann gleich abschaffen und wir sparen uns alle 23 € im Monat, die wir für das ausgeben was wir wollen und nicht für Freunde und Bekannte diverser Politiker und Funktionäre.

Gast: aeiou
31.03.2009 14:55
0 0

Faymann betreibt doch nur Facelifting.

Die Grünen haben schon recht. Was dahintersteckt. Ein für allemal die Opposition mit dem Dreh "ein politikerfreier ORF" mundtot zu machen. Wie dreckig muß es der Sippschaft SÖVP gehen, daß sie sich bereits zu solchen Untergriffen bekennt. Na, man wird ja sehen. Der erste Test wird die Europawahl werden.

Gast: Bürger
31.03.2009 14:32
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Vorsicht bei den Postings

So stimmt das nicht, dass der ORF abgeschafft gehört. Dann bleiben nur die Privaten die sind viel abhängiger:
Von Werbekunden immer, auch wenn die oft Öffis sind - siehe die vielen Faymann¿schen Einschaltungen aus dem Infrastrukturbereich (Post, ÖBB, Telekom, etc..) die Zeitungen wie Heute, Österreich und Krone massiv unterstützen. zT am Leben erhalten.
Die Gegenleistung sehen sie in der Berichterstattung.

Auch die Lizenzvergabe für elektronische Medien ist ein bissiges Instrument zur Meinungssteuerung in den privaten Redaktionen.
Willst Du weiter senden dürfen.....usw.

Und last but not least - es führt dazu, dass wir von privaten Medien und deren Eigentümern regiert werden - denn es prostituieren sich dann notgedrungen die Verantwortlichen - siehe Gusi und Faymann vor der letzten Wahl!

NEIN - es braucht einen starken, nicht privaten, wahrlich öffentlich rechtlichen ORF. Daran sollten wir arbeiten und nicht schimpfen wie die Rohrspatzen - viel laut und unqualifiziert!


Antworten Gast: Jaja
31.03.2009 15:29
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Re: Vorsicht bei den Postings

Meiner Meinung nach schreibt diese Plattform auch nur für sich. Ich nehme an, da sind die ganzen "unabhängigen" Zeitungen drinnen. Und wenn der ORF privatisiert werden würde, wären die Zeitungs- sprich Medienunterstützungen auch bald weg.
Auch wenn Ich Ihren Ruf nach einem starken öffentl. rechtl. Sender verstehe (als Gegengewicht zu den Privaten), aber ich sehe nicht ein, warum ich zum Zahlen zwangsverpflichtet werden soll. Denn: mich interessiert weder der ORF noch das Privatfernsehen. Und nur weil ich auf einem großen Flachbildfernseher meine DVDs ansehe (oder hat schon jemand einen Computermonitor mit 102cm Diagonale für max. 900 gefunden?), sehe ich NICHT ein das mitzufinanzieren. Und selbst wenn es einen so großen Monitor gebe, dann kommt die GIS daher und will für den Internetanschluss Gebühren! Also für mich: ORF privatisieren und Gebühren weg!!

Antworten Antworten standpunkt
31.03.2009 18:37
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fernsehen

ich kann mir filme auch über den beamer ansehen und brauche keine fernsehgebühren zu zahlen.

leider sind die nachrichten von ö1 auch schon sehr schwach geworden.
das ist noch das einzige, für das ich bereit bin zu zahlen.

Gast: Gast
31.03.2009 14:26
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Was ist denn noch zu "Retten" ?

Vor ca. 20 Jahren, als es noch eine ORF, der diesen Namen verdiente, gab hätte man etwas retten können. Jetzt, wo sogar die Mitarbeiter den ORF Sat.2 nennen ist nichts mehr zu retten.
Man müsste Phoenix spielen um auch nur irgendwas zu verändern.
Quoten dürften nicht so eine große Rolle spielen.
Der Schwerpunkt des Programms sollte Bildung (muß nicht fad sein ---> BBC, Arte, 3sat[Das einzige kleine Lichtlein am ORF Himmel]) und nicht Unterhaltung der Unterhaltung wegen sein.

Back to the roots. Die BBC war und ist noch immer (mit all Ihren Problemen) ein Vorbild dem es zu Folgen gilt.

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Re: Was ist denn noch zu

Ich gebe Ihnen völlig Recht: Der ORF, den wir jetzt haben, muss wirklich nicht "gerettet" werden, um den ist es wirklich nicht schade. Und was den Schwerpunkt betrifft, den Sie angeben, das wäre genau das, was man sich vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen sowieso erwärten müsste: Also back to the roots und weg vom Quotenschielen hin zu einem interessanten, aber anspruchsvollen Programm - das ist ja der ureigenste Sinn dahinter!

Und endlich weg von diesem fürchterlichen Nepotismus und der Inside-ORF-Seitenblicke-Gesellschaft! Die geht einem wirklich auf die Nerven.

Gast: mischermann0
31.03.2009 14:18
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Öffentlich-rechtliches Fernsehen

Jedes öffentlich-rechtliche Fernsehen hängt im Endeffekt am Tropf der öffentlichen Hand und ist demzufolge letztendlich immer direkt oder indirekt von der jeweiligen Bundesregierung abhängig.

Wenn man das nicht will, dann wäre die gänzliche Öffnung diese Marktes die einzige Lösung. Jeder Sender würde seine Lieblingspartei haben, aber finanziell nicht mehr von der Regierung abhängig sein.

Außerdem würde ein nicht unerheblicher Batzen wegfallen, der schon seit Jahren nur mehr rote (*g*) Zahlen schreibt. Es wäre eh interessant, wie sich der ORF im Wettbewerb mit der Pro7-Gruppe behaupten würde, wenn er nicht mehr durch die Rundfunkgebühren gesponsert werden würde.

Saskatoon
31.03.2009 14:10
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dancing stars

hat nicht mit öffentlich rechtlichem medienauftrag zu tun

im gegenteil. Z promis werden mit 5000 euro pro woche finanziell aufgepeppelt.

Gast: nolan
31.03.2009 14:07
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Was soll daran gerettet werden? Reformiert den ORF!!!

Dass nicht Parteipolitik den ORF beherrschen soll, ist ja klar und dass Parteipolitiker nicht ORF-Programmmacher sein sollen ebenso, aber wer anders soll die Direktion bestellen als jene, die von der Öffentlichkeit gewählten wurden?

Das Problem ist, dass die derzeitige Bestellungsform sich zwar breit mit Vertretern versch.Couleur bemäntelt, aber letztendes doch nur eine Art "Regierungsfunk" daraus wird. Die Alternative kann zwar nicht ein Oppositionsfunk sein, sondern besteht darin, dass die Bestellung der Führung einer solchen öffentlichen Institution dem Parlament vorbehalten sein sollte. D.h. nicht mit einfacher Mehrheit, sondern im Konsens, zumindest aber durch 3/4 Mehrheit, um keine Parteipolitiker dort zu haben, sondern Personen, die sich als Fachleute ausgewiesen haben und auch durch Objektivität und parteipolitische Unabhängigkeit! Eines sollte auch klar sein, nur mit Gesetzen wird man dem Problem nicht Herr werden, sondern da bedarf es auch jener, die objektiv sein wollen!

Saskatoon
31.03.2009 14:05
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warum sitzt da kein

einziger gebührenzahler drinnen ????

 
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