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ORF-Sondersitzung: "Faymann statt Dr. House?"

31.03.2009 | 14:40 |   (DiePresse.com)

Sondersitzung des Nationalrats zum ORF: Kanzler Faymann verspricht Aufsichtsrat ohne Partei- und Regierungsvertreter sowie Teilrefundierung der Gebühren.

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Die Opposition zeigt sich besorgt um die Zukunft des ORF. In einer Sondersitzung des Nationalrats wird heute über einen Dringlichen Antrag ein "parteipolitisch völlig unabhängiger" ORF gefordert. BZÖ, FPÖ und die Grünen haben die Sondersitzung gemeinsam erwirkt. Stoßrichtung aller Oppositionsparteien ist, den ORF im Falle einer Gesetzesänderung vor einem stärkeren parteipolitischen Einfluss zu bewahren.

Dies will Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) nun garantieren: Weder Parteien noch Regierung sollen künftig ORF-Aufsichtsratsmitglieder nominieren. Statt dessen sollen sie von einem Gremium gewählt werden, das ähnlich wie der jetzige Stiftungsrat beschickt wird (also u. a. von Regierung, Ländern, Parteien). Außerdem hat der Kanzler dem ORF am Dienstag die Teilrefundierung der Gebühren der 300.000 davon befreiten Haushalte zugesagt.

>>Live-Übertragung aus dem Parlament

 

"Faymann statt Dr. House"

Als erster Diskutant trat Ewald Stadler (BZÖ) ans Rednerpult und legte eine Reihe an Themen vor, die man hinterfragen müsse: Etwa, ob der ORF-Betriebsrat an der Wahl des Generaldirektors beteiligt sein solle. Besonderes Anliegen war Stadler das Hauptabendprogramm: In den letzten Tagen (konkret nannte er Dancing Stars, Tatort, die Millionenshow und Dr. House) sehe er den Programmauftrag nicht erfüllt - das sei allein bei "Universum" der Fall gewesen.

Nach dem ORF-Gesetz sei "Faymann statt Dr. House" angesagt, fürchtete er. Der Kanzler sei ein "Alpen-Berlusconi". Wrabetz' Strukturkonzept, das er schon kenne, sei aber eine gute Diskussionsgrundlage, so Stadler. Außerdem plädierte er für die Vereinheitlichung der Gebühren in den verschiedenen Bundesländern.

Faymann: Aufsichtsrat soll Direktoren wählen

Kanzler Werner Faymann wehrte sich als zweiter Redner gegen die Annahme, es gebe bereits ein ORF-Gesetz, an dem die Regierung arbeite: "Falsch: Es gibt keine Vorlage für die gesetzliche Änderung", sagte er. Nach dem Ministerrat am Vormittag sprach er sich dafür für den Beschluss eines neuen ORF-Gesetzes bis Jahresende aus.

Sein Ziel ist unter anderem ein verkleinerter Aufsichtsrat, dem keine Parteienvertreter (also auch keine von der Opposition entsandten) mehr angehören sollen. Sowohl er als auch Vizekanzler Josef Pröll (ÖVP) plädierten gegen einen Teilverkauf des ORF. Ziel des neuen ORF-Gesetztes sei eine Verkleinerung des derzeitigen Stiftungsrates (35 Personen) auf einen Aufsichtsrat mit 12 bis 15 Mitgliedern. Wer die künftigen Aufsichtsratsmitglieder nominieren soll, sagte Faymann nicht. Er betonte lediglich, dass "die Parteien als Parteien" künftig niemanden mehr entsenden sollen.

Die Regierung sehe ein, dass der ORF durch die Digitalisierung und die deutschen Werbefenster "in eine schwierige Situation" gekommen sei. "Ohne zusätzliche Mittel kommt das Unternehmen nicht in die schwarzen Zahlen", so der Kanzler. Mehr Geld vom Staat für den Sender ist für Faymann vorstellbar, aber erst nach Abschluss der Reformen. Konkret nannte er in der Sondersitzung, dass er sich eine Teilrefundierung der Gebührenbefreiung vorstellen könne. Sein Ziel sei es, den ORF auf eine wirtschaftliche Basis zu stellen.

Dass der FPÖ die "fehlende Qualität und Objektivität in vielen Bereichen" ein Anliegen sei, provozierte den Kanzler offenbar: "Es sind eher die Einbrecher für Sicherheitstüren als Sie für Objektivität, Herr Strache!"

Stutz gegen "tschuschen:power"

Erstmals mit dabei war BZÖ-Generalsekretär Martin Strutz. Er hat das Mandat seines Kärntner Bündnisfreundes Gernot Darmann übernommen, der nunmehr im Landtag seiner Beschäftigung als Abgeordneter nachgeht. Strutz widmete sich in seiner Rede in erster Linie der fünfteiligen ORF-Serie "tschuschen:power", die das Leben von Jugendlichen mit Migrationshintergrund beleuchtet.

Josef Cap (SPÖ) strich die guten Quoten des ORF hervor. Er sagte, man solle "keine billigen machtpolitischen Spiele auf dem Rücken des ORF" austragen. ÖVP-Klubchef Karlheinz Kropf warf Grünen, BZÖ und FPÖ die schlechte wirtschaftliche Lage des ORF vor: "Ihre Vertreter haben diese Situation herbeigeführt."

Geplanter Aufsichtsrat: "Opposition ausschalten"

Heinz-Christian Strache (FPÖ) und Eva Glawischnig (Grüne) stieß vor allem Faymanns Plan eines neuen Aufsichtsrats auf: Der werde vom Stiftungsrat mit einfacher Mehrheit bestellt, so Strache. Das bedeute, er werde von der Regierung bestellt. In Wirklichkeit wolle man "die Kontrollmöglichkeiten der Opposition ausschalten", sagte er. Dieser Meinung ist auch Glawischnig. Man wolle politisch unliebsame Personen "weghaben". Dass er eine Gebührenrefundierung plötzlich doch für möglich halte, sei wohl ein "Einstandsgeschenk" für die neue ORF-Spitze. "Herr Kanzler, wenn sie einen Sender wollen, dann kaufen Sie sich einen", forderte sie Faymann auf.

 

(APA/her)

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154 Kommentare
 
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Gast: indeed
23.08.2009 20:23
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Nein!

Ich seh' lieber Dr.House als unseren Bundeskanzler im TV.

Gast: Steuerzahler
05.06.2009 12:17
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Landespolitiker in OÖ (Hiesl): Maulkorb für ORF

So wird der ORF tatsächlich ruiniert:
Landespolitiker am untersten Niveau versuchen "unliebsame" Berichte vor dem Entstehen zu verhindern.

Beweis: OÖ LHStv. Hiesl versucht per "Maulkorb"-Anruf an die ORF-Land-OÖ Redaktion eine Berichterstattung über die Umstände einer von ihm verordneten Trassenführung einer Bundesstrasse zu verhindern.
Die Veranstaltung mit den Experten Univ.Prof. Dr. Knoflacher (TU-Wien) am 5.6. um 19.30 in der Gemeinde Schalchen (OÖ), die durch die Strasse mitten (!!) durch den Ort "gekillt" würde, sollte durch "verhinderte Berichterstattung" über die Umstände der Trassenwahl mundtot gemachrt werden:
Bis 2006 waren alle (betroffene Bürgemermeister, Gemeinden, einschliesslich LHStv. Hiesl für eine Variante West von Mattighofen aus gesehen). Durch eine Häufung von Zufällen
a ) Hiesl war bei dem Waldbesitzer, der als Eigenjagd diesen Status eventuell verlieren könnte, zur Jagd eingeladen
b) Die Gemeinde Munderfing südlich von Mattighofen erhielt ein 50 Hektar grosses Gebiet als Gewerbegebiet als Gewerbegebiet gewidmet (Zustimmung des Landes OÖ) jedoch ohne Bahnanschluß

sodann waren auf einmal das Land OÖ (weisungsgebundene Beamte der Hiesl unterstellten Abteilungen).

Weitere Details über diese Zufälle am 5.6.2009 in SCHALCHEN.

Anrufe für weitere Details : am Gemeindeamt Schalchen oder beim Bürgermeister Fuchs.

mfg

Gast: Steuerzahler
05.06.2009 11:39
0 0

Politische Beeinflussung wie im früheren Ostblock

So wird der ORF ruiniert:
Der oö LHStv Hiesl versucht die Berichterstattung über eine Veranstaltung (5.6. in Gemeinde Schalchen) einer von ihm verordneten (wahrscheinlich rechtswidrigen) Strasse per "Maulkorbanweisung" zu verhindern.
So wird die 1848 erkämpfte Pressefreiheit in Ostblockmanier behindert und untergraben. Dies zeigt den miserablen Einfluss mancher Landespolitiker auf Medien und ORF.

Konsequenz daher: Rechnung im Herbst senden: abwählen !

mfg

Antworten Gast: Lester
14.06.2009 12:20
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Ostblock

Die Ostblockmanieren hat die Schalchner SPÖ selbst.Aussage SPÖ-Obmann:Die GUtachter haben Gegen die eigene Überzeugung ein bestelltes Gutachten geliefert.Der Schalchner Bgm.Fuchs ist durch einen Aufsichtsratsposten ruhiggestellt.

heri3
31.03.2009 18:22
0 0

wenn der bacher und seine schwarze bande dabei ist,

kann nichts gescheites herauskommen! die paar feigenblätter die das schwarze komplott aus anderen parteien mitgenommen hat zählen nicht! wer bezahlt das alles die presse oder der lindner habera konrad?es mue den schwarzen immer noch sehr schmerzen,das ihre erfüllungsgehilfin lindner vertrieben wurde!! zum glück für den orf!!!!!!!!!

Gast: HDTV
31.03.2009 17:55
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Der unnötige ORF

als selbstbeweihräucherungs Sender, ab nach Brüssel zur EU und in Ö. Störsender installieren, damit man in hier nicht mehr empfangen kann/muss.

beardsley
31.03.2009 17:37
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das thema scheint ja der presse nahe zu gehen ...


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WENN DIE POLITIKER WIRTSCHAFTEN



KONSUM, AUA, ÖBB, BAWAG, ORF....


Antworten heduda
31.03.2009 18:47
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Re: WENN DIE POLITIKER WIRTSCHAFTEN

@ginger
eine zeitlang,sehr lang.haben ja viele menschen durch den konsum ein auslangen gefunden.
die autoindustrie fällt jetzt auch ins loch(nicht alle)politikerfrei.jetzt verlangen diese(privaten)kohle von politikern,schlussendlich steurgelder der zukunft.also nicht nur mit der parteibrille andere demütigen.
das soll für alle brillenträger gelten.

MariaB
31.03.2009 16:58
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Traurig, traurig

die Politik wird sich immer beim Orf einmischen

Gast: Mitzi
31.03.2009 16:50
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ORF wird überschätzt

Der ORF nervt

Gast: Stefan
31.03.2009 16:17
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Faymann alter Studienabbrecher?

Stimmt es eigentlich, dass der Faymann nicht einmal den 1. Abschnitt bei Jus geschafft hat? :-)

Antworten beardsley
31.03.2009 17:39
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Re: Faymann alter Studienabbrecher?

1. abschnitt jus? *lach* der hat vielleicht mal im juridicum in der kantine gearbeitet. soviel ich weiß, findet er nicht einmal sein maturazeugnis :)

Gast: Beobachter
31.03.2009 15:44
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Der Staat als "glaenzender" Unternehmer, wieder mal, wie immer...

Es ist einfach traurig. Der Demokratisch-Republikanische Staat ist voellig unfaehig. Bundesheer im Eimer, Executive voellig unfaehig, Propagandaministerium (ORF) bankrott, Hofburg durch Nordkorea-Heinzi besudelt.

Antworten Gast: Gast
31.03.2009 16:31
0 0

Re: Der Staat als

Nicht einmal mehr ihre roten Heiligen sind herzeigbar. Kreisky bröselt, Zilk verblasst, was soll das nur werden. Wenn wenigstens der Rotfunk noch funzen würde.

Gast: Sepp
31.03.2009 15:31
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Lasst den ORF ...

... in Konkurs gehen. Dann sind überflüssige Freunderlposten und übertriebene Gehälter Geschichte und der ORF kann neu anfangen. Die ORF Gebühr sollens dann gleich abschaffen und wir sparen uns alle 23 € im Monat, die wir für das ausgeben was wir wollen und nicht für Freunde und Bekannte diverser Politiker und Funktionäre.

Gast: aeiou
31.03.2009 14:55
0 0

Faymann betreibt doch nur Facelifting.

Die Grünen haben schon recht. Was dahintersteckt. Ein für allemal die Opposition mit dem Dreh "ein politikerfreier ORF" mundtot zu machen. Wie dreckig muß es der Sippschaft SÖVP gehen, daß sie sich bereits zu solchen Untergriffen bekennt. Na, man wird ja sehen. Der erste Test wird die Europawahl werden.

Gast: Bürger
31.03.2009 14:32
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Vorsicht bei den Postings

So stimmt das nicht, dass der ORF abgeschafft gehört. Dann bleiben nur die Privaten die sind viel abhängiger:
Von Werbekunden immer, auch wenn die oft Öffis sind - siehe die vielen Faymann¿schen Einschaltungen aus dem Infrastrukturbereich (Post, ÖBB, Telekom, etc..) die Zeitungen wie Heute, Österreich und Krone massiv unterstützen. zT am Leben erhalten.
Die Gegenleistung sehen sie in der Berichterstattung.

Auch die Lizenzvergabe für elektronische Medien ist ein bissiges Instrument zur Meinungssteuerung in den privaten Redaktionen.
Willst Du weiter senden dürfen.....usw.

Und last but not least - es führt dazu, dass wir von privaten Medien und deren Eigentümern regiert werden - denn es prostituieren sich dann notgedrungen die Verantwortlichen - siehe Gusi und Faymann vor der letzten Wahl!

NEIN - es braucht einen starken, nicht privaten, wahrlich öffentlich rechtlichen ORF. Daran sollten wir arbeiten und nicht schimpfen wie die Rohrspatzen - viel laut und unqualifiziert!


Antworten Gast: Jaja
31.03.2009 15:29
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Re: Vorsicht bei den Postings

Meiner Meinung nach schreibt diese Plattform auch nur für sich. Ich nehme an, da sind die ganzen "unabhängigen" Zeitungen drinnen. Und wenn der ORF privatisiert werden würde, wären die Zeitungs- sprich Medienunterstützungen auch bald weg.
Auch wenn Ich Ihren Ruf nach einem starken öffentl. rechtl. Sender verstehe (als Gegengewicht zu den Privaten), aber ich sehe nicht ein, warum ich zum Zahlen zwangsverpflichtet werden soll. Denn: mich interessiert weder der ORF noch das Privatfernsehen. Und nur weil ich auf einem großen Flachbildfernseher meine DVDs ansehe (oder hat schon jemand einen Computermonitor mit 102cm Diagonale für max. 900 gefunden?), sehe ich NICHT ein das mitzufinanzieren. Und selbst wenn es einen so großen Monitor gebe, dann kommt die GIS daher und will für den Internetanschluss Gebühren! Also für mich: ORF privatisieren und Gebühren weg!!

Antworten Antworten standpunkt
31.03.2009 18:37
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fernsehen

ich kann mir filme auch über den beamer ansehen und brauche keine fernsehgebühren zu zahlen.

leider sind die nachrichten von ö1 auch schon sehr schwach geworden.
das ist noch das einzige, für das ich bereit bin zu zahlen.

Gast: Gast
31.03.2009 14:26
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Was ist denn noch zu "Retten" ?

Vor ca. 20 Jahren, als es noch eine ORF, der diesen Namen verdiente, gab hätte man etwas retten können. Jetzt, wo sogar die Mitarbeiter den ORF Sat.2 nennen ist nichts mehr zu retten.
Man müsste Phoenix spielen um auch nur irgendwas zu verändern.
Quoten dürften nicht so eine große Rolle spielen.
Der Schwerpunkt des Programms sollte Bildung (muß nicht fad sein ---> BBC, Arte, 3sat[Das einzige kleine Lichtlein am ORF Himmel]) und nicht Unterhaltung der Unterhaltung wegen sein.

Back to the roots. Die BBC war und ist noch immer (mit all Ihren Problemen) ein Vorbild dem es zu Folgen gilt.

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Re: Was ist denn noch zu

Ich gebe Ihnen völlig Recht: Der ORF, den wir jetzt haben, muss wirklich nicht "gerettet" werden, um den ist es wirklich nicht schade. Und was den Schwerpunkt betrifft, den Sie angeben, das wäre genau das, was man sich vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen sowieso erwärten müsste: Also back to the roots und weg vom Quotenschielen hin zu einem interessanten, aber anspruchsvollen Programm - das ist ja der ureigenste Sinn dahinter!

Und endlich weg von diesem fürchterlichen Nepotismus und der Inside-ORF-Seitenblicke-Gesellschaft! Die geht einem wirklich auf die Nerven.

Gast: mischermann0
31.03.2009 14:18
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Öffentlich-rechtliches Fernsehen

Jedes öffentlich-rechtliche Fernsehen hängt im Endeffekt am Tropf der öffentlichen Hand und ist demzufolge letztendlich immer direkt oder indirekt von der jeweiligen Bundesregierung abhängig.

Wenn man das nicht will, dann wäre die gänzliche Öffnung diese Marktes die einzige Lösung. Jeder Sender würde seine Lieblingspartei haben, aber finanziell nicht mehr von der Regierung abhängig sein.

Außerdem würde ein nicht unerheblicher Batzen wegfallen, der schon seit Jahren nur mehr rote (*g*) Zahlen schreibt. Es wäre eh interessant, wie sich der ORF im Wettbewerb mit der Pro7-Gruppe behaupten würde, wenn er nicht mehr durch die Rundfunkgebühren gesponsert werden würde.

Saskatoon
31.03.2009 14:10
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dancing stars

hat nicht mit öffentlich rechtlichem medienauftrag zu tun

im gegenteil. Z promis werden mit 5000 euro pro woche finanziell aufgepeppelt.

Gast: nolan
31.03.2009 14:07
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Was soll daran gerettet werden? Reformiert den ORF!!!

Dass nicht Parteipolitik den ORF beherrschen soll, ist ja klar und dass Parteipolitiker nicht ORF-Programmmacher sein sollen ebenso, aber wer anders soll die Direktion bestellen als jene, die von der Öffentlichkeit gewählten wurden?

Das Problem ist, dass die derzeitige Bestellungsform sich zwar breit mit Vertretern versch.Couleur bemäntelt, aber letztendes doch nur eine Art "Regierungsfunk" daraus wird. Die Alternative kann zwar nicht ein Oppositionsfunk sein, sondern besteht darin, dass die Bestellung der Führung einer solchen öffentlichen Institution dem Parlament vorbehalten sein sollte. D.h. nicht mit einfacher Mehrheit, sondern im Konsens, zumindest aber durch 3/4 Mehrheit, um keine Parteipolitiker dort zu haben, sondern Personen, die sich als Fachleute ausgewiesen haben und auch durch Objektivität und parteipolitische Unabhängigkeit! Eines sollte auch klar sein, nur mit Gesetzen wird man dem Problem nicht Herr werden, sondern da bedarf es auch jener, die objektiv sein wollen!

Saskatoon
31.03.2009 14:05
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warum sitzt da kein

einziger gebührenzahler drinnen ????

 
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