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"24"-Fans zittern: Kiefer Sutherland droht Haftstrafe

08.05.2009 | 07:58 |   (DiePresse.com)

Fans der Echtzeit-Serie "24" zittern um deren Hauptdarsteller. Kiefer Sutherland soll den Modemacher Jack McCollough tätlich angegriffen haben. Sutherland hat damit gegen Bewährungsauflagen verstoßen - ihm droht Haft.

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Der 42-jährige US-Schauspieler Kiefer Sutherland muss sich wegen Körperverletzung vor Gericht verantworten. Der Star, der in der TV-Serie "24" als Bundesagent Jack Bauer den Ton angibt, stellte sich am Donnerstag der Polizei in New York, berichtete der Internetdienst "People.com".

Brooke Shields als Augenzeugin

Den Ermittlungen zufolge soll Sutherland zwei Tage zuvor angeblich den Modemacher Jack McCollough tätlich angegriffen haben. Der nächtliche Vorfall, bei dem die Schauspielerin Brooke Shields (43) Augenzeugin war, ereignete sich auf einer Party im Anschluss an eine Mode-Gala im Metropolitan Museum of Art. Sutherland soll dem Designer einen Kopfstoß versetzt und ihn dabei an der Nase verletzt haben.

Droht Sutherland neuerliche Haft?

Sutherland ist schon häufiger mit dem Gesetz in Konflikt geraten. 2007 musste er wegen Trunkenheit am Steuer in Kalifornien eine mehrwöchige Haftstrafe absitzen. Im Zusammenhang damit ist dem gebürtigen Kanadier noch eine fünfjährige Bewährungsstrafe anhängig. Zunächst war unklar, ob der neue Fall eine Verletzung seiner Auflagen und damit eine neuerliche Haftstrafe bedeuten könnte.

"The Hollywood Reporter" fragt sich nun, ob Sutherlands Ausraster auch die Zukunft der Echtzeitserie "24" bedrohen könnte. Denn jede Gerichtsstrafe könnte die Produktion der achten Staffel der Serie gefährden. Drehbeginn sollte Ende Mai sein.

(Ag.)

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1 Kommentare
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Wenn Schauspieler zu sehr "in echt" mit ihrer Rolle verwachsen...

Wer "24" kennt, der weiß: Für Zartbesaitete ist diese Serie nix! Vor allem dem Helden "Jack Bauer" (Kiefer S.)) geht es oft hart an den Kragen. Er wird angeschossen, verprügelt und gefoltert, daß die Schwarteln krachen. Er selbst ist auch nicht faul und gibt¿s den Bösewichtern entsprechend zurück: Er schießt sie an, er verprügelt sie und auch er ist Folterungen gegenüber keineswegs abgeneigt, wenn es gilt, wichtige Infos aus ihnen raus zu holen. Seit dieser TV-Serie glaubt sogar das Weiße Haus, das Pentagon und die CIA, daß diese Praktiken wirklich was nützen...

Schon früher hat sich K.S. in Extremrollen (Psycho-Killer, Vampir oder sonstwie grenzwertig) offenbar pudelwohl gefühlt, da floß wohl sehr viel an eigener Persönlichkeitsstruktur hinein. Wo andere Darsteller noch eine gewisse innere Distanz zur verkörperten Figur bewahren, ging K.S. meist voll darin auf. Wogegen auch kaumwas einzwenden wäre, wenn er endlich erkennen würde, wo die Fiktion endet und die Realität beginnt...