Serienjahr 2017

Amerikanische Götter und Berliner Araberclans

Reihenweise neue Fernsehserien starten - aber bei welchen lohnt es sich, reinzusehen? "Die Presse" stellt 29 Kandidaten vor.

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Das Motto des heurigen Serienjahres lautet "Winter is coming" - aber bevor der Juli und mit ihm "Game of Thrones" da ist, kommt erst einmal der Frühling. Er bringt einige vielversprechende Neustarts mit sich, wie das gesamte Jahr spannend werden dürfte: von der schrägen Comicverfilmung "Legion" bis zum Thema Porno in "The Deuce" - und der Rückkehr nach "Twin Peaks". 

Außerdem sind da noch die fantastischen Rückkehrer, darunter "Homeland" (läuft bereits), "The Americans" (März), "Fargo" (April), "Better Call Saul" (April), "House of Cards" (Mai), "American Horror Story" (September), "Vikings" (steht noch nicht fest) ... 

Text: Heide Rampetzreiter, Foto aus der Serie "American Gods", die im Mai startet

(c) © 2017 Starz Entertainment, LLC (Jan Thijs)

"24: Legacy"

Der Soldat Eric Carter (Corey Hawkins) ersetzt Jack Bauer (Kiefer Sutherland), der acht Staffeln und einen Film lange die Welt in Echtzeit gerettet hat. Dem Konzept bleibt auch die Ablegerserie treu. Der junge, verheiratete Afroamerikaner Carter muss einen Terroranschlag verhindern und dringt dabei in Welten vor, die Bauer verschlossen geblieben sind. Die Kritiker waren mäßig angetan von dem Reboot. Wer Action mag, dürfte mit der Serie aber allemal gut bedient sein.  

seit 7. Februar, Sky

"Legion"

"Legion" ist schräge Science-Fiction mit Sechziger-Jahre-Flair. Die Serie handelt von einem Mutanten aus Marvels "X-Men"-Universum, David Haller (Dan Stevens), der den Großteil seines Lebens in psychiatrischer Behandlung war. Was aber, wenn er nicht an paranoider Schizophrenie leidet, sondern ein mächtiger Telepath ist? "Legion" taucht immer wieder ein in Davids ungewöhliche Gedankenwelt, in der Erinnerung und Gegenwart, Realität und Illusion verschwimmen. Spannender Achtteiler mit Potential auf Fortsetzung. 

seit Februar auf Sky

(c) Sky

"Patriot"

Seit einigen Jahren lässt Amazon Pilotfolgen produzieren und die User darüber abstimmen, ob diese zur Fernsehserie ausgebaut werden. Die Pilotfolge von "Patriot" lief bereits 2015, aber erst jetzt folgen die restlichen neun Folgen. Im Zentrum steht Agent John Tavner, der einen Job in einer langweiligen Firma im Mittleren Westen der USA annehmen muss, um unerkannt zu bleiben. Außerdem spielt er gerne Folksongs. Hätten die Coen-Brüder einmal einen John Le Carré-Roman verfilmt, wäre vielleicht "Patriot" herausgekommen. 

seit Ende Februar, Amazon

(c) Amazon

"Z: The Beginning of Everything"

Eine reale historische Figur spielt Christina Ricci in "Z: The Beginning of Everything": Zelda Sayre war die Ehefrau des Autors F. Scott Fitzgerald und selbst Schriftstellerin. Das Leben der lebhaften Amerikanerin war wild, wie die Beziehung zu Fitzgerald, endete aber tragisch. Die Serie zeigt einen Einblick in die Goldenen Zwanziger, bleibt bei den Figuren - so urteilten Kritiker - aber leider eher an der Oberfläche. 

seit 3. März 2017, Amazon

(c) Amazon

"You Are Wanted"

Die erste deutsche Amazon-Serie wartet mit einem Staraufgebot auf: Matthias Schweighöfer spielt die Hauptrolle, Alexandra Maria Lara seine Ehefrau und Karoline Herfurth eine mysteriöse Aktivistin. Der Sechsteiler handelt von einem Familienvater, dessen persönlichen Daten gehackt werden und der daraufhin erpresst und in ein Komplott hineingezogen wird. "Die Presse"-Kritikerin war nicht überzeugt. 

ab 17. März 2017, Amazon

(c) Amazon

"Marvel's Iron Fist"

Netflix baut seine Marvel-Serien weiter aus: Nach "Jessica Jones" und "Luke Cage" sowie der zweiten "Daredevil"-Staffel im Vorjahr folgt im Frühjahr "Iron Fist": Finn Jones, der man als Loras Tyrell in "Game of Thrones" kennt, spielt den lange verschollenen Sohn einer reichen Unternehmerfamilie, Danny Rand, der plötzlich mit quasi mit übernatürlichen Fähigkeiten zurückkehrt. Erinnert an "Arrow"? Danny Rands Waffen sind seine Fäuste, Pfeil und Bogen nutzt er nicht. Die oben erwähnten Marvel-Vorgängerseiren haben die Latte hochgelegt, man darf also erwarten, dass auch die 13-teilige Serie "Iron Fist" ein eigenes "Look and Feel" bekommt. 

17. März 2017, Netflix

(c) Netflix

"Taboo"

Der Achtteiler "Taboo" führt seine Zuseher ins frühe 19. Jahrhundert. Und das ist, glaubt man der Serie, vor allem eines: düster. In der aufwendig gedrehten BBC-Großproduktion verkörpert Hardy den britischen Unternehmer James Delaney, der im Jahr 1814 nach zwölf Jahren Aufenthalt in Afrika zurück nach London kommt, um den Tod seines Vaters zu rächen. Tour-de-Force-Schauspieler Hardy ("The Revenant", "The Dark Knight Rises") passt seine Sprache an - im englischen Original ist er damit nur schwer verständlich.

ab 31. März, Amazon Prime

(c) Amazon

"13 Reasons Why" / "Tote Mädchen lügen nicht"

Heller, aber nicht unbedingt leichter, dürfte die Adaption des Jugendbuchs "Tote Mädchen lügen nicht" ausfallen. Darin hält die Schülerin Hannah Baker vor ihrem geplanten Suizid 13 Gründe für ihren Schritt fest. 13 Folgen hat auch die Serie, die von Sängerin und Schauspielerin Selena Gomez mitproduziert wurde. Katherine Langford spielt die Hauptrolle.  

Erstes Quartal 2017, Netflix

(c) Beth Dubber/Netflix (Beth Dubber/Netflix)

"Girlboss"

Die 13-teilige Serie spielt in der Modewelt: Die draufgängerische und unangepasste Sophia (Britt Robertson) entdeckt ihr Talent für Fashion - und muss sich bald als Businessfrau durchsetzen. Klingt ein wenig nach einer modisch interessanteren Version von "How to Make It in America" - die haben ja nur T-Shirts und Jeans produziert. Könnte Fans von "Girls" gefallen. 

April 2017, Netflix

(c) Netflix

"Dear White People"

Die Independent-Komödie "Dear White People" war vor drei Jahren ein Überraschungserfolg: Sie handelt vom Leben von schwarzen Studenten an einer US-Eliteuni. Der Titel bezieht sich auf die gleichnamige Radiosendung der Studentin Sam White (Tessa Thompson), die sich darin an ihre weißen MitstudentInnen richtet - und dabei Kontroversen auslöst. Die spielerische Auseinandersetzung mit dem Thema Rassismus in den USA führte bereits zu Debatten: Rechte protestierten gegen den ersten Trailer. "Dear White People" dürfte also vermutlich nicht die neue Lieblingsserie von US-Präsident Donald Trump werden. 

voraussichtlich Ende April, Netflix

(c) Netflix

"Big Little Lies"

Die Serie handelt von gelangweilten reichen Hausfrauen und ihren (psychischen) Abgründen. "Big Little Lies" ist also eine Art "Desperate Housewives", nur düsterer – und mit besseren Schauspielerinnen: Reese Witherspoon, Nicole Kidman, Laura Dern und Shailene Woodley. "Hervorragend gespielte Unterhaltung mit Tiefgang", urteilte die "Presse"-Kritikerin

seit 19. Februar auf Sky Ticket, ab 6. April auf Sky Atlantic HD

(c) Sky

"American Gods"

Die Vorlage zu "American Gods" stammt von Science-Fiction-Autor Neil Gaiman, der auch "Der Sternwanderer" schrieb. Zu den Serienmachern gehört Bryan Fuller ("Heroes", "Hannibal"). Und inhaltlich? Nach drei Jahren im Gefängnis wird ein Mann namens Shadow Moon (Ricky Whittle) nach dem unerwarteten Tod seiner Frau (Emily Browning) entlassen - und von einem Mann namens Wednesday (Ian McShane) als Bodyguard angestellt. Bei letzterem handelt es sich eigentlich um den Gott Odin. Nimmt man andere Serien des Produktionssenders Starz als Messlattte, dürfte es auch hier viel hochästhetische Action und Zeitlupen-Aufnahmen geben. 

ab 1. Mai, Amazon 

(c) 2017 Starz Entertainment, LLC (Jan Thijs)

"Twin Peaks"

Die Erwartungen sind groß: Am 3. Mai startet die am sehnsüchtigsten erwartete neue bzw. alte Serie des Jahres, "Twin Peaks". Regisseur David Lynch begibt sich wieder in das Örtchen Twin Peaks, wo vor über 20 Jahren die Schülerin Laura Palmer ermordet wurde. Kyle MacLachlan kehrt als FBI-Special-Agent Dale Cooper zurück. Das wird vermutlich wieder unheimlich, schräg und - auch das war die Originalserie von 1990 - soapig. 

ab 3. Mai, Sky

(c) Die Verwendung ist nur bei reda

"4 Blocks"

Der aus Österreich stammende Regisseur Marvin Kren ("Blutgletscher"), bisher eher fürs Horrorfach bekannt, drehte eine sechsteilige Serie über eine kriminelle arabische Familie in Berlin Neukölln - teilweise mit echten Gangmitgliedern. Das Oberhaupt der Familie wird von Kida Khodr Ramadan verkörpert, auch Nachwuchsstar Frederick Lau spielt mit. Der Trailer verspricht eine breit angelegte Geschichte, die an Dominik Grafs Serie "Im Angesicht des Verbrechens" erinnert. Sicher nicht der schlechteste Einfluss. 

ab 8. Mai, TNT Serie via Sky

(c) TNT Serie

"Anne"

Auch für Fans von Historienserien wie "Downton Abbey" und Co ist heuer etwas dabei: Das vielgeliebte Kinderbuch "Anne auf Green Gables", zu dessen Fans auch Schriftstellerin Astrid Lindgren gehörte, wird zur Serie. Es spielt Ende des 19. Jahrhunderts in Kanada. Waisenkind Anne wird aufs Land geschickt, zu einem spröden Junggesellen und seiner Schwester - wo der Wildfang bald ihre Herzen erobert. Amybeth McNulty spielt die Titelrolle. 

noch kein Startdatum bekannt, möglicherweise noch im Mai

(c) Caitlin Cronenberg/Netflix

"The Last Tycoon"

Amazon hat auch die Pilotfolge von "The Last Tycoon" vorab veröffentlicht und die Zuseher abstimmen lassen, ob die Serie mehr als eine Folge verdient. Die Verfilmung von F. Scott Fitzgeralds letztem Roman ist starbesetzt mit Matt Bomer und Lily Collins. Im Zentrum steht der Filmproduzent Monroe Stahr (Bomer) im Hollywood der Dreißiger Jahre, der heftig mit seinem Boss (Kelsey Grammer) konkurriert. Beide wollen den perfekten Filmhit produzieren. 

Sommer 2017, Amazon

(c) Amazon

"The Tick"

Die Welt braucht keinen weiteren Superhelden. Oder doch? In "The Tick" spielt Peter Serafinowicz einen Buchhalter, der herausfindet, dass seine Stadt der Unterwelt gehört. Auch der Mangel an Superkräften kann ihn nicht davon abhalten, sich in ein Kostüm zu werfen, das an ein Rieseninsekt erinnert. Eine erste "The Tick"-Serie von 2002 scheiterte, nun hat Serienerfinder Ben Edlund eine zweite Chance bekommen. Diesmal dürfte die Comedy-Serie etwas düsterer ausfallen. 

Sommer 2017, Amazon

(c) Amazon

"Black-ish"

Ebenfalls im Sommer zeigt der ORF die Sitcom "Black-ish", die in den USA in dritter Staffel läuft. Anthony Anderson spielt darin einen Familienvater, der sich darüber Sorgen macht, dass seine Familie sich zu sehr an den bequemen Lebensstil der Vorort-Amerikaner angepasst hat und ihre (afro)amerikanischen Wurzeln vernachlässigt. Laurence Fishburn spielt den Großvater. 

voraussichtlich Sommer, Montags um 15:40, ORF eins

(c) ORF

"Switched at Birth"

Auch die ersten beiden Staffeln der harmonischen Jugendserie "Switched at Birth" sollen im Sommer zu sehen sein, immer Samstags ab 13.10 Uhr in ORF eins. Wie der Titel verrät, geht es darin um zwei Mädchen (Katie Leclerc, Vanessa Marano), die bei der Geburt vertauscht wurden - und in sehr unterschiedlichen Familien aufwachsen. So spielt Lea Thompson etwa die gehörlose Mutter eines der Mädchen. In den USA läuft bereits die fünfte Staffel. 

voraussichtlich Sommer, ORF

(c) ORF

"Hoff the Record"

Definitiv ein Tipp für eingefleischte Fans ist die die britische Comedy "Hoff the Record": David Hasselhoff reist in der Mockumentary nach Großbritannien, um seine nach "Baywatch" stagnierende Karriere wieder ins Rollen zu bringen. Klingt schräg. Es gibt sogar zwei Staffeln. 

Sommer 2017, Puls 4

(c) Puls 4

''Star Trek: Discovery''

Zuerst hieß es, die neue "Star Trek"-Serie käme im Mai 2017, doch dann wurde sie auf Spätsommer oder Frühherbst verschoben. Das Revival des Weltraumklassikers spielt zehn Jahre vor dem Original, "Raumschiff Enterprise". Mehr wurde noch nicht verraten. Wir rechnen mit vielen, vielen Weltraumabenteuern ...

Spätsommer oder Frühherbst, Netflix

(c) Netflix

''Marvel's The Defenders''

Im September kommen die Marvel-Superhelden, die auf Netflix in den vergangenen Jahren debütiert haben, dann alle zusammen: Daredevil, Jessica Jones, Luke Cage und Iron Fist. Zu viele Superhelden für eine Serie? Die "Avengers" und "Guardians of the Galaxy" waren doch auch ein Erfolg. Außerdem: Krankenschwester Claire Temple (die wunderbare Rosario Dawson) ist wieder mit von der Partie. Und der Trailer ist mit Nirvanas "Come as You Are" untermalt. Das klingt schon vielversprechend. 

voraussichtlich September, Netflix 

im Bild: Mike Colter als Luke Cage und Rosario Dawson als Claire Temple

(c) Netflix

"Training Day"

In Antoine Fuquas Film von 2001 ging Ethan Hawke als junger Polizist beim korrupten älteren Kollegen (Denzel Washington) in die Lehre. In der Serie, die heuer in den USA auf die Bildschirme kam, übernahm Bill Paxton Washingtons Part und Justin Cornwell den Nachwuchs-Cop. Eine mögliche zweite Staffel muss ohne Paxton auskommen: Der Schauspieler starb im Alter von nur 61 Jahren nach Komplikationen bei einer Operation

Herbst 2017, Puls 4

(c) Puls 4

"The Punisher"

In der im Vergleich zur ersten schwächeren zweiten Staffel der Superhelden-Serie "Daredevil" stach Jon Bernthal als Frank Castle alias Punisher heraus. An ihm wurde die moralische Frage nach den Mitteln, die der Zweck heiligt, abgehandelt: Darf man Bösewichte ungestraft töten? Düstere Moralfragen, das kennt Bernthal schon aus "The Walking Dead". Übrigens: Für 2018 ist eine dritte "Daredevil"-Staffel geplant. 

voraussichtlich November 2017, Netflix

 

 


Marvel's 
Netflix

(c) Netflix

"Time After Time"

Die Serie bezieht sich nicht auf Cyndi Laupers gleichnamigen Achtziger-Jahre-Hit, sondern handelt von dem jungen H.G. Wells (Freddie Stroma) und seiner Zeitmaschine. Er jagt seinem besten Freund mit der Zeitmaschine hinterher - denn er glaubt, dass dieser Jack the Ripper sei. Die Mischung aus Science Fiction, Action und Historienserie wird derzeit in den USA ausgestrahlt. 

Winter 2017, Puls 4

(c) Puls 4

"Feud"

Jessica Lange und Susan Sarandon spielen Joan Crawford und Bette Davis bei den Dreharbeiten zum gemeinsamen Film "Was geschah wirklich mit Baby Jane?". Dass sich Crawford und Davis bei den Dreharbeiten bis aufs Blut bekriegten, ist historisch verbürgt. Mit zwei tollen Schauspielerinnen wie Lange und Sarandon ist diese Fehde in acht Teilen sicher höchst vergnüglich. Eine zweite Staffel ist bereits bestellt - die wird dann den Titel "Charles and Diana" tragen ... 

Österreich-Start ungewiss, in den USA seit Anfang März

(c) FX

"The Handmaid's Tale"

"Mad Men"-Star Elisabeth Moss spielt eine Frau namens Offred, die entführt und als Konkubine und Dienerin eines Diktators gefangen gehalten wird. Die Handlung basiert auf einem dystopischen Roman von Margaret Atwood, der auf Detusch unter dem Titel "Der Report der Magd" erschienen ist. Diesen hat Volker Schlöndorff bereits einmal verfilmt. Zum Cast gehören auch Alexis Bledel ("Gilmore Girls"), Joseph Fiennes ("Shakespeare in Love") und Samira Wiley ("Orange is the New Black"). 

in den USA ab 26. April 

(c) Hulu

"Culpa – Niemand ist ohne Schuld"

In der deutschen Serie verkörpert Stipe Erceg einen Pfarrer, dem Verbrechen gebeichtet werden, bevor sie begangen werden. Wegen des Beichtgeheimnisses kann er sie freilich nicht bei der Polizei melden, also versucht er selbst, die Verbrechen zu verhindern. Auch Mehmet Kurtulus und Alina Levshin haben Rollen in der Miniserie übernommen. 

Sendetermin offen, Sky

(c) 13th Street Eigenptoduktion

"The Deuce"

"The Deuce", auch "James Francos Pornoserie" genannt. Wie der Beiname verrät, spielt sie in der boomenden Pornobranche der Siebziger in New York und James Franco ist darin zu sehen. Allzu skeptisch muss man aber nicht sein: Zu den Serienmachern gehört neben "The Wire"-Produzent George Pelecanos auch "The Wire"-Autor David Simon, beide Garanten für hochklassigen Serienstoff. Zum Cast gehören auch Maggie Gyllenhaal und Zoe Kazan (im Bild).

Sendetermin offen, Sky

(c) HBO

Das Motto des heurigen Serienjahres lautet "Winter is coming" - aber bevor der Juli und mit ihm "Game of Thrones" da ist, kommt erst einmal der Frühling. Er bringt einige vielversprechende Neustarts mit sich, wie das gesamte Jahr spannend werden dürfte: von der schrägen Comicverfilmung "Legion" bis zum Thema Porno in "The Deuce" - und der Rückkehr nach "Twin Peaks". 

Außerdem sind da noch die fantastischen Rückkehrer, darunter "Homeland" (läuft bereits), "The Americans" (März), "Fargo" (April), "Better Call Saul" (April), "House of Cards" (Mai), "American Horror Story" (September), "Vikings" (steht noch nicht fest) ... 

Text: Heide Rampetzreiter, Foto aus der Serie "American Gods", die im Mai startet

(c) © 2017 Starz Entertainment, LLC (Jan Thijs)

"24: Legacy"

Der Soldat Eric Carter (Corey Hawkins) ersetzt Jack Bauer (Kiefer Sutherland), der acht Staffeln und einen Film lange die Welt in Echtzeit gerettet hat. Dem Konzept bleibt auch die Ablegerserie treu. Der junge, verheiratete Afroamerikaner Carter muss einen Terroranschlag verhindern und dringt dabei in Welten vor, die Bauer verschlossen geblieben sind. Die Kritiker waren mäßig angetan von dem Reboot. Wer Action mag, dürfte mit der Serie aber allemal gut bedient sein.  

seit 7. Februar, Sky

"Legion"

"Legion" ist schräge Science-Fiction mit Sechziger-Jahre-Flair. Die Serie handelt von einem Mutanten aus Marvels "X-Men"-Universum, David Haller (Dan Stevens), der den Großteil seines Lebens in psychiatrischer Behandlung war. Was aber, wenn er nicht an paranoider Schizophrenie leidet, sondern ein mächtiger Telepath ist? "Legion" taucht immer wieder ein in Davids ungewöhliche Gedankenwelt, in der Erinnerung und Gegenwart, Realität und Illusion verschwimmen. Spannender Achtteiler mit Potential auf Fortsetzung. 

seit Februar auf Sky

(c) Sky

"Patriot"

Seit einigen Jahren lässt Amazon Pilotfolgen produzieren und die User darüber abstimmen, ob diese zur Fernsehserie ausgebaut werden. Die Pilotfolge von "Patriot" lief bereits 2015, aber erst jetzt folgen die restlichen neun Folgen. Im Zentrum steht Agent John Tavner, der einen Job in einer langweiligen Firma im Mittleren Westen der USA annehmen muss, um unerkannt zu bleiben. Außerdem spielt er gerne Folksongs. Hätten die Coen-Brüder einmal einen John Le Carré-Roman verfilmt, wäre vielleicht "Patriot" herausgekommen. 

seit Ende Februar, Amazon

(c) Amazon

"Z: The Beginning of Everything"

Eine reale historische Figur spielt Christina Ricci in "Z: The Beginning of Everything": Zelda Sayre war die Ehefrau des Autors F. Scott Fitzgerald und selbst Schriftstellerin. Das Leben der lebhaften Amerikanerin war wild, wie die Beziehung zu Fitzgerald, endete aber tragisch. Die Serie zeigt einen Einblick in die Goldenen Zwanziger, bleibt bei den Figuren - so urteilten Kritiker - aber leider eher an der Oberfläche. 

seit 3. März 2017, Amazon

(c) Amazon

"You Are Wanted"

Die erste deutsche Amazon-Serie wartet mit einem Staraufgebot auf: Matthias Schweighöfer spielt die Hauptrolle, Alexandra Maria Lara seine Ehefrau und Karoline Herfurth eine mysteriöse Aktivistin. Der Sechsteiler handelt von einem Familienvater, dessen persönlichen Daten gehackt werden und der daraufhin erpresst und in ein Komplott hineingezogen wird. "Die Presse"-Kritikerin war nicht überzeugt. 

ab 17. März 2017, Amazon

(c) Amazon

"Marvel's Iron Fist"

Netflix baut seine Marvel-Serien weiter aus: Nach "Jessica Jones" und "Luke Cage" sowie der zweiten "Daredevil"-Staffel im Vorjahr folgt im Frühjahr "Iron Fist": Finn Jones, der man als Loras Tyrell in "Game of Thrones" kennt, spielt den lange verschollenen Sohn einer reichen Unternehmerfamilie, Danny Rand, der plötzlich mit quasi mit übernatürlichen Fähigkeiten zurückkehrt. Erinnert an "Arrow"? Danny Rands Waffen sind seine Fäuste, Pfeil und Bogen nutzt er nicht. Die oben erwähnten Marvel-Vorgängerseiren haben die Latte hochgelegt, man darf also erwarten, dass auch die 13-teilige Serie "Iron Fist" ein eigenes "Look and Feel" bekommt. 

17. März 2017, Netflix

(c) Netflix

"Taboo"

Der Achtteiler "Taboo" führt seine Zuseher ins frühe 19. Jahrhundert. Und das ist, glaubt man der Serie, vor allem eines: düster. In der aufwendig gedrehten BBC-Großproduktion verkörpert Hardy den britischen Unternehmer James Delaney, der im Jahr 1814 nach zwölf Jahren Aufenthalt in Afrika zurück nach London kommt, um den Tod seines Vaters zu rächen. Tour-de-Force-Schauspieler Hardy ("The Revenant", "The Dark Knight Rises") passt seine Sprache an - im englischen Original ist er damit nur schwer verständlich.

ab 31. März, Amazon Prime

(c) Amazon

"13 Reasons Why" / "Tote Mädchen lügen nicht"

Heller, aber nicht unbedingt leichter, dürfte die Adaption des Jugendbuchs "Tote Mädchen lügen nicht" ausfallen. Darin hält die Schülerin Hannah Baker vor ihrem geplanten Suizid 13 Gründe für ihren Schritt fest. 13 Folgen hat auch die Serie, die von Sängerin und Schauspielerin Selena Gomez mitproduziert wurde. Katherine Langford spielt die Hauptrolle.  

Erstes Quartal 2017, Netflix

(c) Beth Dubber/Netflix (Beth Dubber/Netflix)

"Girlboss"

Die 13-teilige Serie spielt in der Modewelt: Die draufgängerische und unangepasste Sophia (Britt Robertson) entdeckt ihr Talent für Fashion - und muss sich bald als Businessfrau durchsetzen. Klingt ein wenig nach einer modisch interessanteren Version von "How to Make It in America" - die haben ja nur T-Shirts und Jeans produziert. Könnte Fans von "Girls" gefallen. 

April 2017, Netflix

(c) Netflix

"Dear White People"

Die Independent-Komödie "Dear White People" war vor drei Jahren ein Überraschungserfolg: Sie handelt vom Leben von schwarzen Studenten an einer US-Eliteuni. Der Titel bezieht sich auf die gleichnamige Radiosendung der Studentin Sam White (Tessa Thompson), die sich darin an ihre weißen MitstudentInnen richtet - und dabei Kontroversen auslöst. Die spielerische Auseinandersetzung mit dem Thema Rassismus in den USA führte bereits zu Debatten: Rechte protestierten gegen den ersten Trailer. "Dear White People" dürfte also vermutlich nicht die neue Lieblingsserie von US-Präsident Donald Trump werden. 

voraussichtlich Ende April, Netflix

(c) Netflix

"Big Little Lies"

Die Serie handelt von gelangweilten reichen Hausfrauen und ihren (psychischen) Abgründen. "Big Little Lies" ist also eine Art "Desperate Housewives", nur düsterer – und mit besseren Schauspielerinnen: Reese Witherspoon, Nicole Kidman, Laura Dern und Shailene Woodley. "Hervorragend gespielte Unterhaltung mit Tiefgang", urteilte die "Presse"-Kritikerin

seit 19. Februar auf Sky Ticket, ab 6. April auf Sky Atlantic HD

(c) Sky

"American Gods"

Die Vorlage zu "American Gods" stammt von Science-Fiction-Autor Neil Gaiman, der auch "Der Sternwanderer" schrieb. Zu den Serienmachern gehört Bryan Fuller ("Heroes", "Hannibal"). Und inhaltlich? Nach drei Jahren im Gefängnis wird ein Mann namens Shadow Moon (Ricky Whittle) nach dem unerwarteten Tod seiner Frau (Emily Browning) entlassen - und von einem Mann namens Wednesday (Ian McShane) als Bodyguard angestellt. Bei letzterem handelt es sich eigentlich um den Gott Odin. Nimmt man andere Serien des Produktionssenders Starz als Messlattte, dürfte es auch hier viel hochästhetische Action und Zeitlupen-Aufnahmen geben. 

ab 1. Mai, Amazon 

(c) 2017 Starz Entertainment, LLC (Jan Thijs)

"Twin Peaks"

Die Erwartungen sind groß: Am 3. Mai startet die am sehnsüchtigsten erwartete neue bzw. alte Serie des Jahres, "Twin Peaks". Regisseur David Lynch begibt sich wieder in das Örtchen Twin Peaks, wo vor über 20 Jahren die Schülerin Laura Palmer ermordet wurde. Kyle MacLachlan kehrt als FBI-Special-Agent Dale Cooper zurück. Das wird vermutlich wieder unheimlich, schräg und - auch das war die Originalserie von 1990 - soapig. 

ab 3. Mai, Sky

(c) Die Verwendung ist nur bei reda

"4 Blocks"

Der aus Österreich stammende Regisseur Marvin Kren ("Blutgletscher"), bisher eher fürs Horrorfach bekannt, drehte eine sechsteilige Serie über eine kriminelle arabische Familie in Berlin Neukölln - teilweise mit echten Gangmitgliedern. Das Oberhaupt der Familie wird von Kida Khodr Ramadan verkörpert, auch Nachwuchsstar Frederick Lau spielt mit. Der Trailer verspricht eine breit angelegte Geschichte, die an Dominik Grafs Serie "Im Angesicht des Verbrechens" erinnert. Sicher nicht der schlechteste Einfluss. 

ab 8. Mai, TNT Serie via Sky

(c) TNT Serie

"Anne"

Auch für Fans von Historienserien wie "Downton Abbey" und Co ist heuer etwas dabei: Das vielgeliebte Kinderbuch "Anne auf Green Gables", zu dessen Fans auch Schriftstellerin Astrid Lindgren gehörte, wird zur Serie. Es spielt Ende des 19. Jahrhunderts in Kanada. Waisenkind Anne wird aufs Land geschickt, zu einem spröden Junggesellen und seiner Schwester - wo der Wildfang bald ihre Herzen erobert. Amybeth McNulty spielt die Titelrolle. 

noch kein Startdatum bekannt, möglicherweise noch im Mai

(c) Caitlin Cronenberg/Netflix

"The Last Tycoon"

Amazon hat auch die Pilotfolge von "The Last Tycoon" vorab veröffentlicht und die Zuseher abstimmen lassen, ob die Serie mehr als eine Folge verdient. Die Verfilmung von F. Scott Fitzgeralds letztem Roman ist starbesetzt mit Matt Bomer und Lily Collins. Im Zentrum steht der Filmproduzent Monroe Stahr (Bomer) im Hollywood der Dreißiger Jahre, der heftig mit seinem Boss (Kelsey Grammer) konkurriert. Beide wollen den perfekten Filmhit produzieren. 

Sommer 2017, Amazon

(c) Amazon

"The Tick"

Die Welt braucht keinen weiteren Superhelden. Oder doch? In "The Tick" spielt Peter Serafinowicz einen Buchhalter, der herausfindet, dass seine Stadt der Unterwelt gehört. Auch der Mangel an Superkräften kann ihn nicht davon abhalten, sich in ein Kostüm zu werfen, das an ein Rieseninsekt erinnert. Eine erste "The Tick"-Serie von 2002 scheiterte, nun hat Serienerfinder Ben Edlund eine zweite Chance bekommen. Diesmal dürfte die Comedy-Serie etwas düsterer ausfallen. 

Sommer 2017, Amazon

(c) Amazon

"Black-ish"

Ebenfalls im Sommer zeigt der ORF die Sitcom "Black-ish", die in den USA in dritter Staffel läuft. Anthony Anderson spielt darin einen Familienvater, der sich darüber Sorgen macht, dass seine Familie sich zu sehr an den bequemen Lebensstil der Vorort-Amerikaner angepasst hat und ihre (afro)amerikanischen Wurzeln vernachlässigt. Laurence Fishburn spielt den Großvater. 

voraussichtlich Sommer, Montags um 15:40, ORF eins

(c) ORF

"Switched at Birth"

Auch die ersten beiden Staffeln der harmonischen Jugendserie "Switched at Birth" sollen im Sommer zu sehen sein, immer Samstags ab 13.10 Uhr in ORF eins. Wie der Titel verrät, geht es darin um zwei Mädchen (Katie Leclerc, Vanessa Marano), die bei der Geburt vertauscht wurden - und in sehr unterschiedlichen Familien aufwachsen. So spielt Lea Thompson etwa die gehörlose Mutter eines der Mädchen. In den USA läuft bereits die fünfte Staffel. 

voraussichtlich Sommer, ORF

(c) ORF

"Hoff the Record"

Definitiv ein Tipp für eingefleischte Fans ist die die britische Comedy "Hoff the Record": David Hasselhoff reist in der Mockumentary nach Großbritannien, um seine nach "Baywatch" stagnierende Karriere wieder ins Rollen zu bringen. Klingt schräg. Es gibt sogar zwei Staffeln. 

Sommer 2017, Puls 4

(c) Puls 4

''Star Trek: Discovery''

Zuerst hieß es, die neue "Star Trek"-Serie käme im Mai 2017, doch dann wurde sie auf Spätsommer oder Frühherbst verschoben. Das Revival des Weltraumklassikers spielt zehn Jahre vor dem Original, "Raumschiff Enterprise". Mehr wurde noch nicht verraten. Wir rechnen mit vielen, vielen Weltraumabenteuern ...

Spätsommer oder Frühherbst, Netflix

(c) Netflix

''Marvel's The Defenders''

Im September kommen die Marvel-Superhelden, die auf Netflix in den vergangenen Jahren debütiert haben, dann alle zusammen: Daredevil, Jessica Jones, Luke Cage und Iron Fist. Zu viele Superhelden für eine Serie? Die "Avengers" und "Guardians of the Galaxy" waren doch auch ein Erfolg. Außerdem: Krankenschwester Claire Temple (die wunderbare Rosario Dawson) ist wieder mit von der Partie. Und der Trailer ist mit Nirvanas "Come as You Are" untermalt. Das klingt schon vielversprechend. 

voraussichtlich September, Netflix 

im Bild: Mike Colter als Luke Cage und Rosario Dawson als Claire Temple

(c) Netflix

"Training Day"

In Antoine Fuquas Film von 2001 ging Ethan Hawke als junger Polizist beim korrupten älteren Kollegen (Denzel Washington) in die Lehre. In der Serie, die heuer in den USA auf die Bildschirme kam, übernahm Bill Paxton Washingtons Part und Justin Cornwell den Nachwuchs-Cop. Eine mögliche zweite Staffel muss ohne Paxton auskommen: Der Schauspieler starb im Alter von nur 61 Jahren nach Komplikationen bei einer Operation

Herbst 2017, Puls 4

(c) Puls 4

"The Punisher"

In der im Vergleich zur ersten schwächeren zweiten Staffel der Superhelden-Serie "Daredevil" stach Jon Bernthal als Frank Castle alias Punisher heraus. An ihm wurde die moralische Frage nach den Mitteln, die der Zweck heiligt, abgehandelt: Darf man Bösewichte ungestraft töten? Düstere Moralfragen, das kennt Bernthal schon aus "The Walking Dead". Übrigens: Für 2018 ist eine dritte "Daredevil"-Staffel geplant. 

voraussichtlich November 2017, Netflix

 

 


Marvel's 
Netflix

(c) Netflix

"Time After Time"

Die Serie bezieht sich nicht auf Cyndi Laupers gleichnamigen Achtziger-Jahre-Hit, sondern handelt von dem jungen H.G. Wells (Freddie Stroma) und seiner Zeitmaschine. Er jagt seinem besten Freund mit der Zeitmaschine hinterher - denn er glaubt, dass dieser Jack the Ripper sei. Die Mischung aus Science Fiction, Action und Historienserie wird derzeit in den USA ausgestrahlt. 

Winter 2017, Puls 4

(c) Puls 4

"Feud"

Jessica Lange und Susan Sarandon spielen Joan Crawford und Bette Davis bei den Dreharbeiten zum gemeinsamen Film "Was geschah wirklich mit Baby Jane?". Dass sich Crawford und Davis bei den Dreharbeiten bis aufs Blut bekriegten, ist historisch verbürgt. Mit zwei tollen Schauspielerinnen wie Lange und Sarandon ist diese Fehde in acht Teilen sicher höchst vergnüglich. Eine zweite Staffel ist bereits bestellt - die wird dann den Titel "Charles and Diana" tragen ... 

Österreich-Start ungewiss, in den USA seit Anfang März

(c) FX

"The Handmaid's Tale"

"Mad Men"-Star Elisabeth Moss spielt eine Frau namens Offred, die entführt und als Konkubine und Dienerin eines Diktators gefangen gehalten wird. Die Handlung basiert auf einem dystopischen Roman von Margaret Atwood, der auf Detusch unter dem Titel "Der Report der Magd" erschienen ist. Diesen hat Volker Schlöndorff bereits einmal verfilmt. Zum Cast gehören auch Alexis Bledel ("Gilmore Girls"), Joseph Fiennes ("Shakespeare in Love") und Samira Wiley ("Orange is the New Black"). 

in den USA ab 26. April 

(c) Hulu

"Culpa – Niemand ist ohne Schuld"

In der deutschen Serie verkörpert Stipe Erceg einen Pfarrer, dem Verbrechen gebeichtet werden, bevor sie begangen werden. Wegen des Beichtgeheimnisses kann er sie freilich nicht bei der Polizei melden, also versucht er selbst, die Verbrechen zu verhindern. Auch Mehmet Kurtulus und Alina Levshin haben Rollen in der Miniserie übernommen. 

Sendetermin offen, Sky

(c) 13th Street Eigenptoduktion

"The Deuce"

"The Deuce", auch "James Francos Pornoserie" genannt. Wie der Beiname verrät, spielt sie in der boomenden Pornobranche der Siebziger in New York und James Franco ist darin zu sehen. Allzu skeptisch muss man aber nicht sein: Zu den Serienmachern gehört neben "The Wire"-Produzent George Pelecanos auch "The Wire"-Autor David Simon, beide Garanten für hochklassigen Serienstoff. Zum Cast gehören auch Maggie Gyllenhaal und Zoe Kazan (im Bild).

Sendetermin offen, Sky

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