Auch im Oktober gab es Quoteneinbußen für das öffentlich-rechtliche Fernsehen. Die beiden Sender des ORF kamen in den Kabel- und Satellitenhaushalten auf einen Marktanteil von 35,9 Prozent.
Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das ein Minus von 3,4 Prozent. Der Rückgang geht vor allem auf das Konto von ORF 2, in dem im Vorjahr der Tod des Kärntner Landeshauptmanns Jörg Haider für rekordverdächtige Quoten sorgte.
Quotenbringer "Bundesland heute"
Trotz Quotenrückgang konnten die ORF-Programme "ihre Toppositionen klar in allen Zielgruppen behaupten", teilte der Sender in einer Aussendung mit. ORF 1 kam auf 12,71 und ORF 2 auf 23,15 Prozent KaSat-Marktanteil, gegenüber 13,3 und 26 Prozent im Vorjahr.
Zu den meistgesehenen Sendungen zählten neben dem traditionell reichweitenstarken "Bundesland heute", das am 14. Oktober 1,2 Millionen Zuseher erreichte. Bei der "Zeit im Bild" sahen am 11. Oktober - Haiders erstem Todestag - 1,17 Millionen Menschen zu. Die "Liebesg'schichten und Heiratssachen"-Bilanz ziehen ebenfalls positive Bilanz: Hier saßen am 15. Oktober 988.000 Österreicher vor den Bildschirmen.
Zuwächse für Private
Mit Ausnahme von Super RTL und Sat.1 konnten die Privaten im Oktober zulegen, allen voran die Österreicher ATV (3,6) und Puls 4 (1,9) mit je plus 0,8 Prozentpunkten. Austria 9 wuchs auf geringen Niveau um 0,3 Prozentpunkte.
Die deutschen öffentlich-rechtlichen Sender verloren österreichische Zuseher. ARD ging von 3,8 auf 3,6 Prozent zurück. Dasas ZDF erreichte 4,3 Prozent (Vorjahr: 4,8 Prozent).

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