Die mittlerweile 37. Auflage der österreichweiten Spendenaktion "Licht ins Dunkel" des ORF ist am Mittwoch offiziell gestartet. Bundespräsident Heinz Fischer lud in die Präsidentschaftskanzlei in der Wiener Hofburg, um gemeinsam mit ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz die diesjährige Kampagne zugunsten behinderter und notleidender Menschen zu eröffnen. Gerade in wirtschaftlich schweren Zeiten habe die Dringlichkeit zugenommen, sich für das Anliegen einzusetzen, für das die Aktion stehe, sagte das Staatsoberhaupt.
Das Leitmotiv von "Licht ins Dunkel" sei die Nächstenliebe. Dies bedeute, Mitmenschen als Brüder und Schwestern zu sehen, denen man helfen möchte. In Zeiten der Krise würden die sozialen Probleme größer, betonte Fischer.
Public Value in Reinform
Wrabetz bezeichnete die Initiative als "Public Value in Reinform". Hierbei handle es sich um eine Aktivität, die nur ein starker öffentlich-rechtlicher Rundfunk zustande bringen könne. Es gehe bei "Licht ins Dunkel" nicht nur um finanzielle Unterstützung, sondern zudem um die Thematisierung besonderer Bedürfnisse, so der Generaldirektor. Dies soll unter anderem am 23. November im Rahmen eines Schwerpunkttages in allen ORF-Medien passieren. Am Heiligen Abend wird es wieder die traditionelle "Licht ins Dunkel"-Sendung im Fernsehen geben.
Im Vorjahr konnten zehn Millionen Euro erlöst werden. Mit diesem Betrag wurden 434 Behinderten- und Sozialhilfeprojekte in ganz Österreich unterstützt. Insgesamt wurden für "Licht ins Dunkel" seit der Gründung im Jahr 1973 mehr als 183 Millionen Euro gespendet. Die heurige Kampagne steht unter dem Motto "Jeder Euro zählt". Die diesjährige Spendentelefonnummer lautet 0800 24 12 09. Im Internet kann man die Aktion unter http://lichtinsdunkel.orf.at unterstützen.
(APA)

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