Netflix hebt die Preise an

Kunden in den USA müssen künftig zehn Prozent mehr für das gängige Abo-Modell zahlen. Auch ist Österreich betroffen.

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APA/AFP/JOHN MACDOUGALL

Der Internet-Videodienst Netflix erhöht seine Preise. Das kalifornische Unternehmen bestätigte am Donnerstag Medienberichte, wonach Kunden in den USA künftig etwa zehn Prozent mehr für das gängigste Abo-Modell zahlen müssen. Bei Börsianern kam das gut an, die Aktie legte um über fünf Prozent zu. Auch in Österreich sollen die Preise steigen.

Laut einem Online-Bericht des "Standard" werden auch in Österreich die Preise erhöht. Demnach sollen für das Standard-Abo in Österreich künftig monatlich 10,99 Euro fällig werden - ein Euro mehr als bisher. Das Premium-Paket, mit dem auf vier Geräten zeitgleich in Ultra-HD geschaut werden kann, soll sich von 11,99 auf 13,99 Euro verteiern. Der Basis-Tarif, der nur einen einzigen Stream, zudem mit geringerer Bildqualität liefert, soll unverändert 7,99 Euro kosten.

"Von Zeit zu Zeit werden die Netflix-Tarife und -Preise angepasst", erklärte das Unternehmen. Dafür werde das Angebot aber auch um exklusive TV-Serien und Filme erweitert. Netflix hatte nach eigenen Angaben zuletzt über 104 Millionen Nutzer in mehr als 190 Ländern.

(APA/dpa)

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