Apple schlägt Netflix und dreht Serie mit Aniston und Witherspoon

Auch Apple mischt bei den Streamingdiensten mit und sichert sich die Rechte an einer neuen Serie. Für Aniston ist es die erste Serienrolle seit "Friends".

Jennifer Aniston scheint als Garant für einen Serienerfolg zu gelten (im Bild: "Wo die Liebe hinfällt")
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Jennifer Aniston scheint als Garant für einen Serienerfolg zu gelten (im Bild: "Wo die Liebe hinfällt")
Jennifer Aniston scheint als Garant für einen Serienerfolg zu gelten (im – "Wo die Liebe hinfällt") / Bild: (c) Premiere

Der Technologieriese Apple streckt seinen Arm weiter ins Geschäft mit Unterhaltungsserien aus und hat sich die Rechte an einer Produktion mit den US-Schauspielerinnen Jennifer Aniston und Reese Witherspoon gesichert. Apple habe grünes Licht für die Produktion von zwei Staffeln mit insgesamt 20 Folgen für die noch namenlose Serie, sagte ein Sprecher am Mittwoch dem "Hollywood Reporter".

US-Medienberichten zufolge lieferten sich mehrere Fernsehanstalten ein Bieterwettrennen um die Dramaserie, in der es um ungeschminkte Einblicke in das Leben von Frühstücksfernsehmoderatorinnen gehen soll. Für Aniston ist es die erste Serienrolle seit der Comedy-Serie "Friends", die ihr in den 90er-Jahren zum Durchbruch verhalf; Witherspoon feierte in diesem Jahr bereits mit der Serie "Big Little Lies" im Bezahlsender HBO Erfolge.

Apple dreht auch neue Episoden von "Amazing Stories"

Es ist bereits das zweite Mal innerhalb weniger Wochen, dass Apple die Beteiligung an einer Serienproduktion bekannt gibt. Mitte Oktober hatte der Konzern eine Vereinbarung mit NBC Universal und der Produktionsfirma von Starregisseur Steven Spielberg verkündet, wonach zehn neue Episoden der 80er-Jahre-Erfolgsserie "Amazing Stories" (Unglaubliche Geschichten) gedreht werden sollen. Dafür vorgesehen ist offenbar ein üppiges Budget: Dem "Wall Street Journal" zufolge sind für jede Folge fünf Millionen Dollar eingeplant.

Apple verstärkt damit seine Ambitionen, auf dem Markt für Unterhaltungsinhalte mitzumischen. In zahlreichen Ländern wenden sich immer mehr Verbraucher Streamingdiensten wie Netflix und Amazon zu, die zunehmend auch mit Eigenproduktionen um Kunden werben. Im August kündigte auch der US-Medienkonzern Disney an, seine Inhalte künftig selbst über das Internet verkaufen zu wollen und beendete dafür seine Zusammenarbeit mit Netflix. Apple plant US-Medien zufolge insgesamt eine Milliarde Dollar (rund 860 Millionen Euro) ist die Programmproduktion zu investieren.

 

(APA/AFP)

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