25.05.2012 09:06 | Meine Presse Merkliste 0

ORF: Fußball-WM rettet vor Quotentief

02.08.2010 | 16:14 |   (DiePresse.com)

Mit 34,9 Prozent Marktanteil bei den Kabel- und Satellitenhaushalten lag der heurige Juli knapp über dem Vergleichsmonat des Vorjahres. Die beste Quote hatte die WM, erst auf Platz vier folgt "Bundesland heute".

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Die Fußball-WM hat das ORF-Fernsehen im Juli aus dem Quotentief herausbefördert. Mit 34,9 Prozent Marktanteil bei den Kabel- und Satellitenhaushalten (KaSat) lag der heurige Juli knapp über dem Vergleichsmonat des Vorjahres. Der Juli 2009 hatte mit 34 Prozent im KaSat-Markt den historischen Tiefststand für diesen Monat markiert.

Quotengewinner im heurigen Juli war demnach auch wenig überraschend die Fußball-WM: Auf Platz eins liegt das Finale am 11. Juli mit 1,726 Millionen Zuschauern, gefolgt vom Spiel Deutschland-Spanien am 7. Juli (1,488 Mio. Zuschauer) und dem Match Niederlande gegen Uruguay am 6. Juli (1,252 Mio. Zuschauer). Erst auf Platz vier folgt die "Bundesland heute" Sendung 29. Juli mit 1,136 Mio. Zuschauern. Die "Zeit im Bild" vom 25. Juli erreichte 1,058 Millionen Zuseher. Bis auf Elizabeth T. Spiras "Liebesg'schichten und Heiratssachen" (1,039 Millionen Zuschauer am 26. Juli) finden sich in den restlichen Quoten-Top Ten ausschließlich Fußball-WM-Spiele.

Deutlich mehr Zuschauer als im Vorjahr hatte folgerichtig ORF 1, wo die WM gezeigt wurde. Der Sender erreichte im Juli einen KaSat-Anteil von 13,3 Prozent, im Vorjahr waren es 11,6 Prozent gewesen. ORF 2 erreichte einen Anteil von 21,6 Prozent im KaSat-Markt, etwas weniger als im Juli 2009 (22,4 Prozent).

Verschärfte Konkurrenzsituation

Einmal mehr verwies der ORF am Montag auf die verschärfte Konkurrenzsituation durch die gestiegene Anzahl empfangbarere Sender in den heimischen Haushalten. Insgesamt verfügen 93 Prozent der Österreicher über Kabel- oder Satellitenempfang, betonte man seitens des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. KaSat-Haushalte in Österreich können durchschnittlich 92 Sender empfangen (67 davon deutschsprachig), Digi-Sat-Haushalte 131 (davon 90 deutschsprachig).

ATV hat im Juli einen nationalen Markanteil von 3,2 Prozent in der Gruppe ab zwölf erreicht. Puls 4 erreichte im selben Segment 2,6 Prozent.

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)


Mit dem Absenden Ihres Kommentares erklären Sie sich mit den Forenregeln einverstanden.

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

2 Kommentare
Gast: Alberto Zomba
03.08.2010 11:21
0 0

Na servus,

das heisst ohne Fussball-WM waere FS1 im Juli vollkommen abgestürzt.

Das kann auf Dauer eben nicht gutgehen, wenn die ORF-Mittarbeiter in nordkoreanischer Manier arbeiten und berichten, im Gegensatz zu Nordkorea aber auch andere Programme mittlerweile (nach jahrzehtnelangem Abwehrkampf) auch in Oesterreich empfangen werden koennen.

Darum muss die SPOE wegen der anstehenden Wienwahl derzeit ja auch so viele Millionen Euro in die Zeitungen pumpen, weil ihr einstiges Propagandaflaggschiff - der ORF - zunehmend unter Ausschluss der Oeffentlichkeit (insbesondere bei den unter 20jaehrigen) sendet.

Irgendwann werden auch die Genossen an einer eine Kosten-Nutzen-Rechnung nicht mehr vorbeikommen.

Wieviel Millionen (Milliarden) an Zwangsbebuehren in Richtung ORF fliessen und was letztendlich die SPOE davon hat (mittlerweile bedient der ORF ja nur noch die Pensionisten und die waehlen deshalb auch noch brav die Roten) aber sonst schaut's nimmer gut aus.

Gast: poldine
03.08.2010 09:50
0 0

lieber orf ...


... bitte nehmt die brille ab und sucht nicht immer nach ausreden!

der orf hatte (ich betone auf hatte!) gute nachrichten, diese werden leider immer schlechter; von den ausgestrahlten filmen ganz zu schweigen; dies stellt nur mein persönliches empfinden dar.

eine ausrede zu haben, dass der kabel- bzw. satellitenempfang daran schuld sei ist vielleicht ein klein wenig naiv.

bitte bedenken sie
- die organisation ist zu gross,
- die politischen parteien haben zu viel einfluss,
- die wahl des orf-rates
dies sind "punkte", die sich die österreicher merken und vergleichen

PREIS zu LEISTUNG

die 2monatlichen zahlungen sind dafür einfach zu viel!

mfg