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"Heute" trennt sich von Chefredakteur Richard Schmitt

14.02.2011 | 16:19 |   (DiePresse.com)

Die Gratiszeitung "Heute" bekommt überraschend einen neuen Chefredakteur: Wolfgang Ainetter, der Josef F. für die "Bild" interviewte, wird das Blatt leiten.

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Die Gratiszeitung "Heute" trennt sich nach sechs Jahren von ihrem Chefredakteur Richard Schmitt. Das gab Herausgeberin Eva Dichand am Montag bekannt. Gründe wurden nicht angegeben. "Wir freuen uns auf einen neuen Schwung und weitere Reichweitenzuwächse in den kommenden Jahren", so die Herausgeberin.

Nachfolger wird ab März Wolfgang Ainetter, der bisher das Ressort Nachrichten in der deutschen Boulevardzeitung "Bild" leitete. Der 40-Jährige hatte im vergangenen Jahr für Schlagzeilen gesorgt, als er sich in die Justizhaftanstalt Stein einschlich und den Inzesttäter Josef F. interviewte. Das hatte sogar eine Anzeige zur Folge.

Schmitt war umstritten

Die Entscheidung dürfte kurzfristig gefallen sein, auch die Redaktion hat nach Presse.com-Informationen erst am Montagnachmittag davon erfahren.

Ganz überraschend kommt der Schritt aber nicht: Unter den Mitarbeitern war Schmitt wegen seines rauen Umgangstons umstritten. Vor zwei Monaten soll er deswegen von der Geschäftsführung bereits verwarnt worden sein.

Online, iPhone, iPad

Ainetter wird die Gratiszeitung ab Anfang März 2011 gemeinsam mit seinen Stellvertretern Peter Lattinger und Thomas Staisch leiten. Er soll auch sein Know-How im Onlinebereich und bei iPad- und iPhone-Applikationen einbringen, so "Heute". Hier soll ein Schwerpunkt des Verlages in der Zukunft liegen.

Sein Engagement gilt auch als Coup von "Heute"-Chefin Dichand gegen Konkurrenten Wolfgang Fellner, der mit Ainetter immer wieder zusammengearbeitet hatte.

Der 40-Jährige studierte in Innsbruck Germanistik und Philosophie, begann seine journalistische Karriere in der Lehrredaktion von Alfred Worm und war von 1996 bis 2005 bei "News" tätig. 2005 wechselte Ainetter zur "Bild".

 

(her/APA)

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8 Kommentare
Gast: gast
15.02.2011 07:04
1 1

jööö

jetzt sind beide gratis-Zeitungen (Ö. und heute) inhaltlich an der deutschen Bild orientiert.

gehts noch tiefer und primitiver?

Zeitungen wie der Presse kanns nur recht sein, wenn der Boulevard absackt - dann brauchen Qualitätszeitungen nur ihr Niveau halten und haben damit automatisch ihre Distanz zum bedruckten Fischeinwickelpapier vergrößert.

Gast: UKW
14.02.2011 19:36
0 1

Wetten der Häupl besorgt ihm einen Versorgungsjob beim Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien?

Aus Dankbarkeit für langjährige Dienste sind sich die beiden das Schuldig.

An der Arbeit vom Schmitt würde sich kaum etwas ändern, er könnte wie bisher SPÖ-Propaganda machen.

Gast: freindalwirtschaft
14.02.2011 19:03
2 0

tief - tiever - niveaulos


LUPO
14.02.2011 18:16
3 0

Gratis - Politikwerbung

Bezahlt von der Politik aus dem Steuergelder. Für sowas greifen die Damen und Herren schon gern mal in den Steuertopf.

Da wird einem auf bunte Weise vorgehalten wo die Steuern landen, für etwas versteckte Politikwerbung.

Antworten Austriak
14.02.2011 18:21
2 0

Re: Gratis - Politikwerbung

richtig , darum nehmen die anderen auch eine PRESSEFÖRDERUNG.Oder was glaubst was das hier ist................??

1 0

Re: Re: Gratis - Politikwerbung

Zwischen der offiziellen Presseförderung und Inseraten die von der Regierung zur eigenen Verherrlichung in Auftrag gegeben werden und die der Steuerzahler berappt ist ein kleiner Unterschied. Dass durch diese Inserate eine der Regierung gefällige Berichterstattung gekauft wird ist wohl auch klar.

Gast: Jellinak
14.02.2011 17:19
3 5

Kein Drama

Keiner weint diesem SPÖ Zombie eine Träne nach. Das Gratiswegwerfblattl das von den Jubelmeldungen der SPÖ lebt wird sich aber auch mit einem neuen Chefredakteur nicht bessern.

FREUNDSCHAFT!

Gast: gast
14.02.2011 16:48
0 1

ausgehend von den personnagen..



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