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ORF-Wahl: Nur 24 Prozent für Wrabetz-Wiederwahl

19.07.2011 | 14:32 |   (DiePresse.com)

In drei Wochen wird der ORF-General gewählt. Einer Umfrage zufolge sprechen sich 44 Prozent gegen eine zweite Amtszeit von Wrabetz aus.

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Drei Wochen vor der ORF-Wahl ist eine von der Programmzeitschrift tv-media in Auftrag gegebene Umfrage erschienen. Das Ergebnis: Nur knapp ein Viertel der Österreicher (24 Prozent) spricht sich für eine zweite Amtszeit von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz aus. 44 Prozent der Befragten sind gegen eine Wiederwahl von Wrabetz, einem Drittel ist eine zweite Amtsperiode des  ORF-Generals "egal".

Laut der Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Gallup gibt es offenbar keinen besseren Kandidaten: 26 Prozent der Befragten sehen keine Alternative für Wrabetz. Ebenso viele wünschen sich einen "internationalen Experten" für die ORF-Spitze. RTL-Chef Gerhard Zeiler, der als Kandidat gehandelt wurde, würde von 20 Prozent gewählt werden. Ebenso viele wären für Ingrid Thurnher als ORF-Generalin. Würde Elmar Oberhauser antreten, käme er auf elf Prozent, Karin Resetarits-Kraml auf neun und der Medienexperte Hans Mahr auf vier Prozent. Nicht allzu gut stehen die Chancen für ORF-Korrespondenten Christian Wehrschütz, der am 9. August tatsächlich antritt: Ein Prozent der Befragten würden ihn wählen.

Zeugnis für ORF-General: "Befriedigend"

Des weiteren sollten die Befragten die erste Amtszeit von Alexander Wrabetz nach Schulnoten beurteilen: Nur drei Prozent geben ihm im fünften Jahr seiner Amtszeit ein "sehr gut", immerhin 16 Prozent bewerten ihn mit "gut". Von 40 Prozent bekommt er ein "befriedigend", ein knappes Viertel benotet Wrabetz mit einem "genügend". Ein "nicht genügend" erhält er von sieben Prozent. Zehn Prozent der Befragten vergaben keine Noten.

Wünsche: Qualitätsfernsehen und Austro-Filme

Abschließend wurde nach den Programmwünschen der Österreicher gefragt: 58 Prozent wollen mehr Qualitäts-Fernsehen wie Dokumentationen und Kultur, 44 Prozent möchten mehr Austro-Filme und -Serien. 36 Prozent sprechen sich für ein ausgebautes Bundesländer-Angebot aus. 34 Prozent wünschen sich aber auch mehr US-Serien und Filme.

(APA)

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8 Kommentare
Gast: kathverärgert
20.07.2011 12:35
4 0

Postenschacher - gestern im ORF ...

In der ZiB wird "berichtet" dass SPÖ- Politiker -u.a. Verteidigungsminister Darabos- Personalentscheidungen der katholischen Kirche des Bischofs in Eisenstadt nicht goutieren.

Anscheinend ist man der Meinung auch in der Kirche den parteipolitischen Postenschacher -so wie überall und auch im ORF- im Sinne der linken Gesinnung ausüben zu müssen ...


Gast: Gast 2011
19.07.2011 23:01
3 0

rot bis in den Tod

schließlich wird wohl der heimliche Eigentümer des ORF, die SPÖ, den ORF-General im Alleingang bestimmen dürfen...

Gast: Plinius
19.07.2011 19:58
1 0

Was bringt es?

diese sogenannte Umfrage - gar nichts, denn der gegenwärtige ist auch der zukünftige "Chef". Es wäre sinnvoller eine Umfrage durchzuführen mit der Frage: Braucht man ein Grämium von Hampelmännern und- frauen, deren einzige Aufgabe ist, den Willen der Parteizentralen sklavisch umzusetzen? Fürwahr, wieder ein treffendes Beispiel von "parlamentarischer Demokratie"!

0 3

super eine ehrliche zeitung!

wenn dr. wrabetz und der ORF beschimpft wird,dann wird das geschrieben.
wenn aber die wahrheit über den schwarzfunk unter lindner ,mück und molterer schreibt wird das gelöscht!
es ist eine schande für eine zeitung wie die presse das sie solche politisch eingestellten mitarbeiter werken lässt!
die krone lässt grüßen!

Gast: UKW
19.07.2011 18:47
3 1

Unnötige Umfrage

Demokratie hat beim Rotfunk nichts zu suchen. Basta.

Gast: Eurrora
19.07.2011 16:20
5 1

Wabretz = ein Kotzbrocken der den ORF gegen die Wand fährt.


4 1

Re: Wabretz = ein Kotzbrocken der den ORF gegen die Wand fährt.

Rot bis in den Tod!
Abschaffung der Zwangsgebühren!!!

Antworten Gast: Vogel Strauss
19.07.2011 17:49
5 1

Re: Wabretz = ein Kotzbrocken der den ORF gegen die Wand fährt.

ORF ist doch wie ÖBB, egal was die treiben, die werden immer überleben (erhalten durch den Steuerzahler). Die können gar nicht 'gegen die Wand fahren' ...