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Reaktionen: "Wrabetz möchte zweite Amtszeit zum bezahlten Urlaub machen"

30.07.2011 | 17:40 |   (DiePresse.com)

Der Präsident des Privatsenderverbands Klaus Schweighofer kritisiert die "gewagten Forderungen" in der 115-seitigen Bewerbung von Alexander Wrabetz. Der ÖVP-nahe Stiftungsrat Franz Medwenitsch übt auch Kritik.

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Klaus Schweighofer, Styria-Vorstand und Präsident des Verbands Österreichischer Privatsender (VÖP), hat sich das 115-seitige Bewerbungskonzept von Alexander Wrabetz genau durchgelesen und ist nicht sonderlich erfreut: "Es ist unerhört, mit welch gewagten Forderungen Dr. Wrabetz seine zweite Amtsperiode im Staatsfunk zum bezahlten Urlaub machen möchte: Gebührenerhöhung und noch dazu eine Erweiterung der Werbemoglichkeiten für den Staatsfunk vorzuschlagen zeugt von der Abgehobenheit des Monopolfunks", erklärt er der "Presse".

Das einzige Ziel für die kommenden Jahre müsse sein, "den ORF unabhängig zu machen, insbesondere auch von Werbung." Eine Gebührenerhöhung sei nur denkbar, "wenn gleichzeitig die fast grenzenlosen Werbemöglichkeiten eingeschränkt werden und mittelfristig der ORF werbefrei gestellt wird." Im Programm sei endlich das umzusetzen, was der gesetzliche Auftrag ist: "Nämlich Österreich in den Mittelpunkt zu stellen und der journalistischen Qualität im Haus deutlich mehr Sendeplatz einzuräumen. Das ist es, was ein verantwortungsvolles ORF-Management in den nächsten Jahren zu tun hätte", so Schweighofer.

Medwenitsch: "Kein gutes Signal"

Sichtlich enttäuscht ist Franz Medwenitsch, der Leiter des ÖVP-Freundeskreises im ORF-Stiftungrat, von der Ausbeute der insgesamt sieben Bewerber für das Amt des Generaldirektors. Er sagt zur "Presse": "Sehr wenige Bewerbungen, darunter eine lustige, eine die leider am Gesetz scheitert, einige Unbekannte, einige Bekannte und eben Wrabetz. Für das österreichische Leitmedium hätte ich mir mehr Interesse erwartet und erhofft. Kein gutes Signal."

(awa)

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134 Kommentare
 
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Nein zum ORF

ja zu parteiunabhängigen Medien

Gast: gute nacht
31.07.2011 11:20
3 1

der Orf Fördert

der Orf ist eine gute Einrichtung.
Er fördert das Lesen.
Er motiviert uns zum Kinogehen
laßt uns im Internet uns informieren
läßt uns gerne am abend ausgehen
Unterhaltung mit Freunden suchen
Sport machen statt schauen
das frühe Schlafengehen
....
alles das ist nur möglich weil der ORF
absichtlich ein SCHLECHTES Fernsehprogramm
macht.
Danke ORF
DANKE Wrabetz
Danke Hr. Fayman
danke SPÖ

Gast: werbistdu
31.07.2011 00:19
1 0

Früher gab es den Komödienstadel

im Fernsehen.
Heute ist der ORF der reinste Komödienstadel, und der Wrabetz der Oberkomödiant, und Hans-Wurst.
Wenn ich den Schund aus ORF 1 konsumieren würde, müßte mir der ORF die Gebühren als Schmerzensgeld zurückzahlen.

Gast: Walter g
30.07.2011 16:46
4 0

Wrabetz ist nur ein Schwätzer,

denn das das ORF Proramm für die Fisch ist übersieht er. Mit seinen Hollywood Käse liefert er brav die Tantiemen ab und auch die EU übersieht er ,aber keiner regt sich auf.
Kadavergehorsamer USAvertreter.

Antworten Gast: sowiesoundüerhaupt
30.07.2011 19:35
0 0

Re: Wrabetz ist nur ein Schwätzer,

Sicherlich , "USAvertreter" ... Männer mit seinen Leistungsmerkmalen und dem Sinn für Innovation haben sie jenseits des Teichs noch nichtmal zugelassen. Dort war das Volk von Anfang an so schlau zu wissen das ein staatlich geführter Rundfunksender nur Mittel zum Zweck ist. Was unsere Informationspolitik betrifft kann man nur froh sein das es Amerika gibt, siehe z.B. auch das Internet. Würde man sich Medientechnisch immer noch auf Fortschritte aus Europa verlassen wären wir wohl immer noch in der Zeit von Gutenberg zuhause.

Wrabetz ist mit seiner planwirtschaftlichen Copy & Paste Politik allenfalls ein Synonym für die nicht vorhandene mediale und personelle Perestroika im ORF - ein Verhinderer mit millionemschwerem Budget aus dem er nix macht um Rudas & Co. Zucker einzublasen...

Gast: Traunsee
30.07.2011 15:35
2 0

Schwarzsehen

SPÖ Parteifunktionär wird ORF Chef und ruiniert Programm und wirtschaftlichen Erfolg. Ein verantwortungsvoller Eigentümer (der Bundeskanzler samt Regierung) müsste diesen Mann sofort seines Postens entheben. Da aber ZIB 1 und ZIB 2 inzwischen zu Belangsendungen der SPÖ verkommen sind darf er bleiben. Am wichtigsten ist noch immer was de Partei nützt, und nicht das, was gut für Österreich ist.
Also werde ich weiterhin KEINE Gebühren zahlen. Ich habe damals schließlich auch nie für die Arbeiter Zeitung gezahlt.

Die Zwangsgebühren sind absolut nicht einzusehen,

die angepeilte Haushaltsabgabe noch weniger. Wie komme ich dazu ORF Gebühren zu zahlen, wenn ich diesen Rotfunk gar nicht sehen will! Verschlüsselung, und wer ÖRF will soll bezahlen. Natürlich hat der ÖRF davor Angst, denn damit würden die ohnehin bereits niedrigen Quoten weiter in den Keller fallen.
Wrabetz möchte einfach nicht einsehen, dass ein gr. Teil der Österreicher den Parteifunk, samt der Indoktrinierung, ablehnt. Die Berichterstattung des ÖRF ist zu einer rotgrünen Meinungsdiktatur verkommen! ABMELDEN!

Antworten Gast: Jaja
08.08.2011 10:39
1 0

Re: Die Zwangsgebühren sind absolut nicht einzusehen,

Vollkommen richtig, dazu möchte ich noch hinzufügen:
Warum sollte ich eine Haushaltsabgabe bezahlen, wenn ich seit Jahren keinen Fernseher oder Radio zuhause habe?

Antworten Gast: gastenhuber
30.07.2011 17:58
1 0

Re: Die Zwangsgebühren sind absolut nicht einzusehen,

gut gesprochen, absolut richtig!

Der hat sein Handwerk in der verstaatlichten Industrie ..

... gerlernt und denkt seither, das Handaufhalten für öffentliche Unterstützungen ist ein Merkmal erfolgreichen Managements.

Gast: kinderlein
30.07.2011 13:17
12 0

Linke Fieberträume

Alexander Wrabetz fordert mehr Geld und mehr Werbezeiten für seine zweite Amtszeit.

Sowas nennt man gemeinhin Chutzpe.

Der ORF, dieser linxgrüne Propagandasender, will also mehr Geld (sprich: die ohnehin schon hohen Rundfunkgebühren sollen weiter hinaufgesetzt werden) und mehr Werbung (sprich: wir sollen noch mehr durch Werbung genervt werden, obwohl wir ja schon gezahlt haben).

Das kann sich sonst höchstens ein Propagandasender einer Diktatur vorstellen. Allen westlichen Medien sind derartige Fieberträume fremd.

Abschaffung des ORF!

Sollte ich jemals so ein programm.......

bei meiner agentur vorlegen - bin ich umgehend gefeuert..................

Das ist doch wohl das Letzte, oder?

Mehr Werbung
mehr Gebühren

weniger Programm
weniger Kreativität
weniger Information?

Muss es wirklich sein, dass Freitag Abend mit einer DOPPELFOLGE vom Frauenschläger Charlie Sheen vollgepflastert wird?

Muss es wirklich sein, dass die interessanten Berichterstattungen, die wenigstens einen Hauch Bildung in sich tragen, erst ab 22:00 Uhr ausgestrahlt werden?

Muss es wirklich sein, dass der Chefposten beim Staatsfernsehen politisch besetzt wird?

Muss es wirklich sein, dass dabei nicht auf Qualität (Kompetenz), sondern aufs Parteibuch geachtet wird?

Langsam aber sicher kommt mir das K O T Z E N in diesem Land!

Gast: das mädchen aus dem song
30.07.2011 12:40
0 0

Mehr Werbung und mehr Gebühren

kühn !
man muss bei gebührenfreien sendern die werbung "aushalten", aber dafür heben diese auch keine gebühren ein !

der ORF wird mit steuergeld subventioniert, spielt - was die qualität angeht - in der untersten liga mit und hebt ohnehin schon enorme gebühren ein !
die geplante zwangsverpflichtung, sich eine neue ORF-sim-karte kaufen zu müssen, ist ein guter zeitpunkt, diesem sender endgültig adieu zu sagen und die zahlungen einzustellen !


2 0

bildungsauftrag!!!

Wo und wie melde ich mich von diesem Verblödungsverein ab?

Gast: Wrabetzovic
30.07.2011 12:02
11 1

Ich trete an!

Mein Programm für den dann ehemaligen Rotfunk:

1.) Sofortiger Privatisierung von ORF 1, ORF 2 zu einem vollständig österreichischen Sender ohne Werbung machen, keine Konkurrenz mit Privatfernsehen auf Gebührenzahlers Kosten fahren.

2.) Sofortige Durchforstung des Personals auf überbezahlte Müßiggänger, Reduzierung des Personalstandes um 50%

3.) Durchforstung des Personalstandes auf Verwandtschaft und Verschwägerung --> Kompetenztest und ggf. Beförderungsstop oder Kündigung.

4.) Sofortige Eliminierung von ideologisch durchgefärbten Redakteuren (Löw, Moschitz,...) aus dem Informationsbereich --> können bei Universum weiterarbeiten

5.) Direkte oder getarnte Meinungsäußerungen zu politischen Themen unter dem Deckmantel der Information führen über eine Verwarnung zur Suspendierung --> können beim Musikantenstadel weiterarbeiten

6.) Kontakt zu Parteisekretariaten und ähnlichem --> fristlose Entlassung.

7.) Kostenstruktur durch Personalabbau massiv senken

Wer wählt mich?

"Sofortige Eliminierung von ideologisch durchgefärbten Redakteuren"

Die Sprache des norw. Mörders ...

Re: "Sofortige Eliminierung von ideologisch durchgefärbten Redakteuren"

Er sprach deutsch?

Antworten Antworten Gast: check
30.07.2011 15:17
1 1

Die Sprache des norw. Mörders ...

DAS ist die Sprache des norw. Mörders!

0 0

Re: Ich trete an!

Die, die da zu entscheiden haben, leider nicht. Dann würden sie ja ihr Propaganda Kommunikationstool verlieren...

Re: Ich trete an!

ich, und hoffentlich viele andere!!!

Gast: qaywsx
30.07.2011 12:01
2 0

"Zeit für Gerechtigkeit"

den orf braucht kein mensch ich sage nein danke.

na, das ist mal

ein konzept, hut ab! zum glück sehe ich nicht mehr fern...

Gast: Bürger01
30.07.2011 11:37
1 0

kein alternativloser Versager .....

Es wird Zeit , das sich der ORF reformiert -
ein Striptease der Gehälter , der Betriebsräte , der Parteienstatthalter , usw... einfach ein ORF neu , der selbsterhaltungsfähig ist und trotzdem ein gutes Programm macht . Aber das geht ja nicht !

Von 0:00

bis 19:30 Uhr könnte man den ORF komplett abdrehen, denn alles was bis dahin geboten wird, dient einzig zur Verblödung der Massen und unterscheidet sich in keiner Weise von RTL oder ProSieben. Stumpfsinnige amerikanische Serien, Kinderprogramm bis mittags, dann Kochshows etc. entsprechen nicht dem sog. Bildungsauftrag, so wie ca. 95% der vom ORF gesendeten Programme.
Auch nach 19:30 ist der Großteil der zugekauften Sendungen auf oben genannten Niveau; bis auf vereinzelte Ausnahmen sind auch ORF-eigene Formate hochgradig ungenießbar und unnütz.
Für effektiv 1h gehaltvolles Fernsehen täglich zahlen Herr und Frau Österreicher jährlich wie viel Millionen???

Gast: Gast: Leser
30.07.2011 11:18
10 0

Gebühren

Das einzig gerechte System wäre es, wenn der ORF ganz einfach ein Bezahlsender wird: wer ihn sehen will, kauft sich einen Decoder und zahlt eine jährliche/monatliche Gebühr, wer nicht zahlt, kann ihn auch nicht empfangen. Das würde auch das (tatsächliche oder angebliche) Problem der "Schwarzseher" lösen. Dass der ORF dies aber nicht einmal andenken will, sondern im Gegenteil, sogar alle (auch die Nichtfernseher) zur Zahlung verpflichten will, zeigt wohl, wie unattraktiv er selbst wohl sein Programm einschätzt und daher jedwelche Konkurrenz mit anderen Sendern scheut.

 
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