Erst 1960 bekam die Österreichische Rundfunk GesmbH nach dem Krieg ihren ersten Generalintendanten: Josef Scheidl. Bereits 1955 aber war das „Österreichische Rundfunkwesen“ gestartet– ein regelmäßiges TV-Versuchsprogramm. Im Herbst 1955 startete die „Zeit im Bild“ nach dem Vorbild der „Nine O'Clock News“ der BBC. Thaddäus Podgorski, damals freier Mitarbeiter, hatte die Idee für den Namen: „Es ist zwar net besonders g'scheit, aber wie wär's mit ,Zeit im Bild‘?“, schlug er vor. Gesendet wurde aus Schönbrunn – das Studio befand sich im heutigen Affenhaus des Tierparks. 1958 wurde erstmals TV-Gebühr eingehoben: 50 Schilling pro Monat; 1959 lief die erste Fernsehwerbung. 1961 startete der ORF unter Scheidl einen zweiten Versuchskanal. Erst 1970 ging ORF2 täglich auf Sendung.
Im Bild: Thaddäus Podgorski
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