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Taktik einer ORF-Wahl: Das rot-schwarze Paket

08.08.2011 | 21:45 |  von ISABELLA WALLNÖFER und ANNA-Maria Wallner (Die Presse)

Am Montag verhandelte die SPÖ mit der ÖVP noch über ORF-Posten im Austausch gegen ÖVP-Stimmen für Alexander Wrabetz. BZÖ und Grüne könnten leer ausgehen. „Gepackelt“ wurde bis zur letzten Sekunde.

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Der erste Gratulant meldete sich am Montag. Rund 24 Stunden bevor der Stiftungsrat daranging, den neuen ORF-Generaldirektor zu bestellen, meldete sich der nicht einmal zum Hearing zugelassene Kandidat Manfred Greisinger bei der „Presse“: „Morgen um diese Zeit ist's überstanden: Dann werden die ,völlig unabhängigen Stiftungsfreunde‘ im ORF-Polittheater der ,Küniglberger Parteiensommerspiele‘ ihren Kandidaten, Alex Wrabetz, wie seit Monaten gepackelt, fröhlich abgenickt haben“, schrieb der Coach und Autor in einem E-Mail. In einem Punkt muss man auf jeden Fall widersprechen: „Gepackelt“ wurde bis zur letzten Sekunde. Montagnachmittag saßen SPÖ und ÖVP noch an einem Tisch, um ein Personalpaket zu verhandeln, das es auch bürgerlichen Räten leicht machen sollte, den dort nicht recht gelittenen roten Kandidaten Alexander Wrabetz doch in eine zweite Amtszeit zu heben.

Bürgerliche Stiftungsräte für Wrabetz

Im "Freundeskreis" der zwölf ÖVP-Stiftungsräte gab es bei einem mehrstündigen Treffen eine offene Diskussion. Auch ÖVP-Generalsekretär Hannes Rauch war mit von der Partie. Innerhalb der Gruppe gebe es unterschiedliche Meinungen zu Wrabetz. Diese Meinungsvielfalt wird sich auch in einem unterschiedlichen Abstimmungsverhalten ausdrücken, sagte Franz Medwenitsch, der Leiter des "Freundeskreises".  Eine Mehrheit der bürgerliche Stiftungssräte werde wohl für Wrabetz stimmen, aber der ORF-Generaldirketor müsse auch mit Gegenstimmen rechnen, so Medwenitsch.  Dass sich die ÖVP schließlich dazu durchgerungen hat, Wrabetz trotz massiver Kritik im Vorfeld zu wählen, dürfte nicht zuletzt deutlichen Personalzugeständnissen zu verdanken sein.

Packeln bis auf Ebene der Sendungschefs

Als die Hardliner in der SPÖ – allen voran der Parteinachwuchs in Gestalt von Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas und Stiftungsrat Niko Pelinka – meinten, man könne ein Paket ohne die ÖVP schnüren, soll die ÖVP dem Koalitionspartner mit einer Blockade auf Regierungsebene gedroht haben. Am Montag ging es denn auch um das, was den Parteien im ORF am wichtigsten ist: Personalbesetzungen nach Parteifarbe – und zwar nicht nur auf Direktorenebene, sondern bis hinunter zu Ressort-, Abteilungsleitern sowie Sendungsverantwortlichen.

Aktuelle Nachricht von Wrabetz' Akquirierungsfront: Als Fernsehdirektorin waren am Montag nur noch Kathrin Zechner (Vereinigte Bühnen) und Verena Kulenkampff (WDR) im Rennen. Vor allem mit Kulenkampff könnte die ÖVP gut leben. Eine unabhängige Kandidatin aus Deutschland steht zumindest nicht im Verdacht einer politischen Schlagseite.

Nicht ganz sicher waren sich Beobachter allerdings, mit welchen Kompetenzen diese TV-Managerin ausgestattet werden soll. Die Verteilung der Geschäftsfelder im künftig auf vier Personen verkleinerten Direktorium war offenbar bis zuletzt Gegenstand von Verhandlungen: So könnte es sein, dass es doch wieder eine reine Programmdirektion geben wird – die Information hingegen als eigene Direktion erhalten bleibt. Den heiß begehrten Posten könnte sich die SPÖ unter den Nagel reißen – oder ihn gegen eine breite Zustimmung der ÖVP zur Wrabetz-Wahl als Gegenleistung den Bürgerlichen überlassen (zumal die SPÖ mit Fritz Dittlbacher ohnehin bereits ihren Wunschkandidaten auf dem Posten des TV-Chefredakteurs sitzen hat). Immer wieder als Kandidat für höhere Weihen genannt wird außerdem Radiochefredakteur Stefan Ströbitzer: Er hat einen guten Draht zu SPÖ-Staatssekretär Josef Ostermayer und SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann, als Sohn des langjährigen ehemaligen „NÖN“-ChefredakteursHans Ströbitzer gilt er aber auch als bürgerlich sozialisiert.

Das Szenario mit Info- und Programmdirektor böte der SPÖ außerdem Gelegenheit, der ÖVP in einem anderen Punkt entgegenzukommen: Die Bürgerlichen fordern eine Ausweitung der Kompetenzen für die Kaufmännische Direktion unter dem von NÖ-Landeshauptmann Erwin Pröll favorisierten Richard Grasl. Der könnte sich zusätzlich die ORF-Technik einverleiben. Der Wunschkandidat der SPÖ für den Verbleib in der Radiodirektion, Karl Amon, wiederum könnte mit Zuteilung des Onlinebereichs aufgewertet werden. So wären beide Seiten zufrieden. Und: Gegen den zunächst als Technikdirektor gehandelten Stiftungs- und Betriebsrat Michael Götzhaber kamen zuletzt innerhalb der SPÖ massive Bedenken auf – in der ventilierten alternativen Ressortverteilung käme er gar nicht mehr vor.

Vermutlich nicht schon in der ersten Personalrunde wieder eingeführt werden dürfte der Posten des ORF-Generalsekretärs. Zwar schwirrt der Name Niko Pelinka hartnäckig in diesem Zusammenhang durch die Gänge des ORF-Zentrums auf dem Küniglberg – die Optik wäre aber fatal, nicht zuletzt wegen eines unglücklichen Interviews mit dem Magazin „Fleisch“, in dem Pelinka angeblich gesagt haben soll, Wrabetz würde sich mit ihm absprechen, wer bei „Im Zentrum“ auftreten soll. Seither steht Pelinka im Kreuzfeuer der Kritik. „Wär's so, dann wär's ein Skandal und eine grobe Verletzung des ORF-Gesetzes“, meinte der ORF-Redakteursrat am Montag in einer Aussendung. Mit dem Zusatz: „Es ist aber natürlich nicht so, denn ORF-Journalisten lassen sich selbstverständlich keine Eingriffe in ihre Eigenverantwortlichkeit und Unabhängigkeit gefallen.“

Pelinka: Bald Stiftungsratsvorsitzender?

Sollte allerdings die Stiftungsratsvorsitzende Brigitte Kulovits-Rupp (SPÖ) tatsächlich wie kolportiert burgenländische Landesdirektorin werden, könnte Pelinka an die Spitze des ORF-Aufsichtsgremiums vorrücken. Beobachter rechnen außerdem damit, dass Wrabetz spätestens im Wahljahr 2013 doch einen Generalsekretär einsetzen wird – und man darf sicher sein, dass die Roten diesen Posten für sich in Anspruch nehmen würden. Pelinka wäre also vermutlich Favorit.

Damit sind die Hoffnungen der Grünen dahin, den Generalsekretär aus ihren Reihen zu besetzen – die SPÖ wäre dem Vernehmen nach bereit gewesen, den Grünen dieses Zugeständnis zu machen, falls die Wrabetz-Wahl nur im rot-grün-orangen Alleingang möglich gewesen wäre. Im Falle eines Deals mit der ÖVP aber müssen sowohl die Grünen als auch das BZÖ damit rechnen, bei der Postenverteilung leer auszugehen. Die Grünen zeigten sich am Montag gespalten. Während ihr Stiftungsrat Wilfried Embacher ankündigte, für Wrabetz zu stimmen, bezeichnete der grüne Nationalratsabgeordnete Peter Pilz Wrabetz' Wiederwahl in seinem Internet-Tagebuch als „Zeichen für Parteibuchwirtschaft und Regierungsabhängigkeit“ und „das Schlechteste, was dem ORF im Moment passieren kann“.

Im Zuge der Einführung neuer Strukturen wird außerdem erwartet, dass Wrabetz das Channel-Management einführt: je einen Leiter für ORF1 und ORF2. Das ließe sich in großkoalitionärer Eintracht zwischen SPÖ und ÖVP aufteilen. Wie es in den Hierarchien darunter aussieht, darüber scheiden sich die Geister: Während die rote Reichshälfte auf das Ressortleiterprinzip setzt, soll in ÖVP-Kreisen das Modell von Sendungschefs favorisiert werden.

Wie ein politischer ORF-Deal ausschauen kann, sickerte aus dem Reich des NÖ-Landeshauptmanns Erwin Pröll durch. Er soll drei Bedingungen für die Wiederwahl von Wrabetz gestellt haben: einen Fünfjahresvertrag für die Liveübertragung vom Musikfestival in Grafenegg, mehr Kompetenzen für Direktor Grasl und die Beförderung von Lisa Totzauer zur „ZiB1“-Chefin. Bedingung eins wurde schon erfüllt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.08.2011)

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42 Kommentare
 
12
Gast: NN
09.08.2011 17:01
1 0

Der ganz normale Wahnsinn

Wenn man diesen Artikel liest, könnte man - je nach Stimmungslage - schreien, kotzen oder ab sofort keine ORF-Gebühren zahlen. Unter einem öffentlich-rechtlichen, unabhängigen Sender stelle jedenfalls ich mir etwas Anderes vor!
Ein zumindest witziger Blog-Eintrag zu den politischen Zuständen des ORF:
http://tinyurl.com/3vn2fgj

Gast: jajajajajaja
09.08.2011 14:17
3 0

parteifernsehen mit zwangsgebuehren

wie entkommt man diesem sumpf, bzw. was kann man dagegen als oesterreichischer buerger tun?

ich gaub ich wohn in der ddr oder im alten ostblock.

Gast: Ein trauriger Österreicher
09.08.2011 11:10
3 0

Wo bleibt die Korruptions-Staatsanwaltschaft?

. . . was da abläuft, ist schließlich reinste Korruption

Da werden wohl einige neidisch

über den Brenner schaun. Was dort viel Geld kostet gibt es bei uns für ein Parteibuch.

Gast: Plach2
09.08.2011 10:28
2 0

Wozu braucht man dazu einen Stiftungsrat?

Die Entscheidungen treffen ja ohnehin die Parteisekretariate von SPÖ+ÖVP. Ohne Parteibuch von SPÖ+ÖVP ist in Österreich niemand qualifiziert.

Das nennen sie dann unabhängiger ORF.

Auch die Ausschreibung der 4 Direktoren (zufällig wieder durch zwei teilbar) erfolgt nach dem gleichen Prinzip. Nur wer das richtige Parteibuch hat, wird bestellt...

Gast: joseph
09.08.2011 10:07
2 0

die stiftungsraete

und die politiker werden die wiederwahl einen kompromiss nennen, dabei ist es aber eine der groessten schiebungen.

scheuchs untaten sind dagegen harmlos.

Geht´s noch tiefer..

Unqualifiziert, korrupt und ohne die geringste Verantwortung den Zwangsgebührenzahlern gegenüber!
Von wegen Berlusconi und Konsorten....Österreich ist eine Demokratur von "Parteibüchl - Schmarotzern" sondergleichen.
Anstandslos und vom geringsten Anschein einer Ehre im Leib schon gar keine Rede.

Antworten Gast: Plach2
09.08.2011 10:24
2 0

Wir verdienen nichts anderes!

Wir wählen immer wieder SPÖ+ÖVP.

Wer Veränderungen will, muss auch Veränderungen wählen, sonst ändert sich nichts. Immer weider bis sich etwas ändert.

In Österreich ist man ohne Parteibuch von SPÖ oder ÖVP nicht "qualifiziert"! So etwas gab es vor mehr als 20 Jahren in der DDR, Albanien oder Rumänien...

Geht´s noch tiefer

Unqualifiziert, korrupt und ohne die geringste Verantwortung den Zwangsgebührenzahlern gegenüber!
Von wegen Berlusconi und Konsorten....Österreich ist eine Demokratur von "Parteibüchl - Schmarotzern" sondergleichengworden.
Anstandslos und vom geringsten Anschein einer Ehre im Leib gar keine Rede.

Wieso...

...kann man aus der Kirche austreten, aber zum ORF zahlen sind wir verdammt?
Wie offen hier gebackelt und geschoben, gepusht, und befreunelwirtschaftet wird lässt den zahlenden Bürger sprachlos zurück. SPÖ und ÖVP genieren sich nicht einmal mehr dafür.

Gast: verblüfft
09.08.2011 08:50
5 0

Nur ziemlich Beschwipste können vielleicht glauben, daß das dargestellte Paket ein halbwegs guter Deal für die ÖVP sei!


Also Rotfunk pur, mit stellenweise kleinen schwarzen Pünktchen.

Verwunderlich die Strategie des Spindelegger-Kopf-Duetts, den ORF dem roten Musikantenstadel zum Zinken und Manipulieren der öffentlichen Meinung nur recht selten zugunsten der schwarzen Schafe zu überlassen!?

Und das soll klug sein?

Geahnt haben wir das natürlich längst

Dass die Roten und die Schwarzen heftig packeln, ist nicht so überraschend. Allerdings ist das Ausmaß noch viel schlimmer als man sich das je vorstellen hat können. Da geht es wirklich ganz unfassbar primitiv zu.

Was man aber auch versteht an der Sache, ist, dass die Journalisten das schon lange bis ins kleinste Detail wissen. Die Frage ist, weshalb sie jetzt erst auspacken? Weil die Grünen diesmal leer ausgegangen sind?

Österr. ist ein einziger Sumpf!

Re: Geahnt haben wir das natürlich längst

Frau Lotte, wissen Sie wer die Mehrheit der SPÖVP Wähler stellt?

Wählerinnen!!!

Gast: Kopfschüttler
09.08.2011 08:08
3 0

ÖVP am Ende angekommen

Anscheinend ist sich die ÖVP noch immer nicht bewußt, dass sie mit Wrabetz den eigenen Schlächter wählt. Hauptsache Pröll ist zufrieden. Jämmerlicher kann diese Partei nicht mehr agieren. Das ist das (mediale) Ende der ehemaligen konservativ-bürgerlichen Partei. Österreich wird medial nun mehr ausschließlich von den Linken beherrscht. Schade um Österreich und diejenigen die das Land aufgebaut haben. Ade ÖVP !
Freundschaft !

Frage an Verfassungsrechtexperten

kann man wirklich eine mehr oder minder private Institution dadurch finanzieren, dass man dem Volk PER GESETZ vorschreibt, Zwangsbeiträge zahlen zu MÜSSEN?

Kann man dagegen nicht beim EuGH klagen? Das ist ja unlauterer Wettbewerb!

Dem ORF gehört das Handwerk gelegt!

Medienpolitik ...

... und Medienverständnis wie in der ehemaligen DDR. Noch ein paar Gründe mehr, um eine GIS-Abmeldung ernsthaft zu überlegen.

4 0

In Wirklichkeit...

passt es schon so. Der ORF bekommt (auch weiterhin) ein Spiegelbild dieser Regierung als Chef. Wie der Herr, so das Gescherr....

Re: In Wirklichkeit...

Drumm gibt's auch kein gescheites Programm....

Wärs so, dann wärs ein Skandal

aber es wär doch nicht so, weils ja verboten wäre. Denn, so schließt der Redakteursrat messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf.

Dafür muss man Verständnis haben. Sich die Feindschaft des kommenden starken Mannes Nikofon zuziehen, das würde im ORF unbedingt tödlich enden.

Die SPÖ wird mit ihrer Buberlpartie bestimmt noch so viel Freude haben wie die FPÖ mit der ihren hatte.

absoluter wahnsinn

wir leben doch wirklich in einer bananenrepublik... und keiner tut etwas dagegen.
was dieses burscherl als stiftungsratsvorsitzenden qualifizieren soll, außer der herr papa, entzieht sich sowieso meiner kenntnis...

Re: absoluter wahnsinn

welche Qualifikation hatte der Vater, außer sein Parteibuch?

Gast: Gast 2011
08.08.2011 22:12
4 0

das Zentralkomitee der KPSPÖVP

hat beschlossen Alexander den Großen der SPÖ wieder in seinem Amt zu bestätigen. Die nächste Zwangs-Gebührenerhöhung ist bereits gesichert. Einzig die ÖVP scheint nicht zu merken welchen kapitalen Bock sie schießt. Naja, von dem armseligen Team der ÖVP darf man wohl nicht mehr erwarten...

Ziemlich arg

Ziemlich arg, dieser Artikel!
Einer der besten der Presse, so wie ich es mir von der Presse eigentlich erwarten würde....

Irgendwie läuft da ein ganz seltsames Game, ganz fern von den Bürgern - durchaus etwas im Dunkeln - irgendein Deal.... So, wie es sich die Bürger nicht wünschen....

Aber, es ist ihnen ent-gangen, ....

Gast: Franz9
08.08.2011 21:46
3 1

Wieder einmal bestimmt Erwin Pröll

was in der ÖVP zu geschehen hat!

Spindelegger darf danach Ja oder Ja sagen.

Gast: Plach2
08.08.2011 21:38
7 1

SPÖ+ÖVP verhalten sich so, als ob ihnen der ORF gehören würde!

Ohne einem "richtigen" Parteibuch ist niemand im ORF qualifiziert????

Zustände wie vor mehr als 20 Jahren in der DDR.

Mögen noch so viele Leute mit dem Programmen des ORF unzufrieden sein, mit ihren Zwangsbeiträgen finanzieren sie diese Parteigünstlinge. Sie nennen sich auch noch "unabhägiger ORF"!


Re: SPÖ+ÖVP verhalten sich so, als ob ihnen der ORF gehören würde!

Mit dem ORF untertreibst ein bisschen, die verhalten sich als gehöre Ihnen ganz Österreich!!!

 
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