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Regierungsinserate: "Das Jammern ist lächerlich"

28.10.2011 | 10:45 |   (DiePresse.com)

Für "Österreich"-Herausgeber Fellner wird mit der Debatte um die Vergabe von Regierungsinseraten die Werbebranche "ganz bewusst" kaputt gemacht.

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Der Herausgeber der Tageszeitung "Österreich", Wolfgang Fellner, kann die Debatte um die Vergabe von Regierungsinseraten nicht nachvollziehen. "Da wird von einigen in der Branche ganz bewusst die Werbebranche kaputt gemacht", sagte er im Interview mit der Branchenzeitschrift "Horizont". "Prinzipiell halte ich dieses Herumjammern um Inserate in Konkurrenz-Zeitungen für lächerlich. Die Werbebranche ist da zu Recht verärgert und fordert ein Ende dieser schädlichen Diskussion."

Mit Verlusten im Zuge der geplanten Gesetzgebung für Transparenz bei den Vergaben von Inseraten durch Regierung und staatsnahe Unternehmen rechnet Fellner nicht, wie er sagte. "Ich glaube, dass eine transparente Vergabe der Inserate in Zukunft sogar den drei reichweitenstarken Medien Zuwächse bringen wird." Der parlamentarische Untersuchungsausschuss, der sich unter anderem mit der öffentlichen Inseratenvergabe unter SP-geführten Ministerien beschäftigt, werde außerdem zeigen, "wie absurd einseitig etwa die Inseratenvergabe bei einigen ÖVP-geführten Ministerien war", zeigte sich Fellner überzeugt.

Bei "Österreich" sei bei weitem nicht so viel inseriert worden "wie bei der Familie Dichand" (gemeint sind "Kronen Zeitung" und "Heute", Anm.). Außerdem attackiert Fellner erneut die Presseförderung: "Wenn man staatliche Inserate hinterfragt, dann sollte man bitte vor allem einmal die völlig absurde Zeitungsförderung hinterfragen."

Auch der Geschäftsführer der Mediengruppe Österreich, Oliver Voigt, glaubt nicht, dass die Diskussion um die Medientransparenz Zeitungen wie "Österreich" schaden werde. "Uns als reichweitenstarkes Medium wird dieses Gesetz viel weniger treffen als die vielen kleineren Publikationen", sagte er. Die "ohne Not" geführte Diskussion werde außerdem Arbeitsplätze kosten, argumentierte er im "Horizont".

Zahlreiche Verleger hatten in den vergangenen Monaten die Vergabepraxis von öffentlichen Inseraten kritisiert. Laut Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) wurden im Jahr 2010 um die 100 Millionen Euro von Regierungsstellen, Ministerien, Staatsbetrieben und öffentlichen Institutionen für Werbung in Printmedien ausgegeben - "zumeist freihändig und zum Teil ohne zielgruppenspezifische Überlegungen", so die Verlegerkritik. Die mangelnde Transparenz dieser Geldflüsse an der Schnittstelle zwischen Politik und Medien stelle wesentliche Grundwerte der freien Presse infrage.

Laut der Agentur Media Focus Research profitieren vor allem "Heute", "Österreich" sowie die "Kronen Zeitung" in besonderem Maße von den Werbeumsätzen der politischen Parteien, öffentlichen Institutionen und polit-nahen Unternehmen.

(Ag.)

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46 Kommentare
 
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Gast: otsoma
30.10.2011 11:35
4 0

Fellner - Österreich

Seine Aussagen haben die gleiche Qualität wie die seiner Zeitung, nämlich NULL.

Er und Faymann sind ein kongeniales Paar kurz gesagt unsympathisch, inkompetent, der Wahrheit entfernt.

Gast: Der Troll
29.10.2011 14:34
2 0

Gleich und gleich

Irgendwie passen dieser Typ und der BK wunderbar zusammen. Würde von beiden keinen Gebrauchtwagen kaufen.

Hier werden Steuergelder für parteipolitische Zwecke missbraucht

Und das ist er Unterschied!!!

Abgesehen, dass mit dem flächendeckend überschwemnden linken Gratiszeitungen auf Steuergeldkosten eine ökologische Sauerei vom Zaun gebrochen wurde.

38 Mio € aus Steuergeldern für ein Werbe-Imperium für die SPÖ.

Faymann sollte sofort zurücktreten und der Missbrauch gerichtlich verfolgt.


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Re: Hier werden Steuergelder für parteipolitische Zwecke missbraucht

Nur Faymann?

Bei den Roten und Schwarzen muß jeweils viel Dreck am Stecken nach all den vielen Jahren in der Regierung vermutet werden.

Hier schreit der Bock

Haltet den Gärtner

Ha Ha Ha .....


Gast: Niederösterreicher5
29.10.2011 05:58
1 2

Die Bezirksnachrichten bekommt man sogar nach Hause geschickt!

Was für die SPÖ "Heute" und "Österreich" ist, ist für die ÖVP-NÖ "Bezirksnachrichten" und "NÖN"!

Gast: globetrotterneu
29.10.2011 00:26
4 0

schmierblatt österreich zeitung

jämmerlich dieser mann wenn man seine wort meldungen so liest weiss man nicht ob man weinen oder lachen soll.bitte herr fellner österreich braucht sie nicht ob sie es glauben oder nicht.

Gast: check
28.10.2011 20:22
5 0

Dieser Mann hat Österreich mehr schaden zugefügt als alle Grassers, Strassers, Scheuchs und Konsorten!


Mit Fellner ist die beiderseitige Politiker- und Medienkorruption vom Schmuddeleck in die First Class aufgestiegen.

Es ist genau diese Verhaberung zwischen skrupellosen, korrupten Abzockern wie Fellner und skrupellosen korrupten Abzockern wie Faymann, welche unser Land zur Bananenrepublik macht.

6 0

Jämmerlich

Da charakterisiert Herr Fellner sich selbst.

Gast: Gast 2011
28.10.2011 17:52
5 0

die vom Steuerzahler finanzierte Arbeiterzeitung

nennt sich Österreich und Heute. Die SPÖ ist so klug, daß sie diese nicht mehr selbst finanzieren und damit pleite gehen. Faymannn & Co spannen einfach den Steuerzahler für die SPÖ-Werbung ein.

6 0

Wovor hat er denn Angst,

der Fellner?

Gast: alatheus
28.10.2011 16:05
8 0

Kein Wunder, dass Fellner so reagiert.

Ohne die Quersubventionierung durch diverse Ministerien wäre seine Zeitung ein Konkursfall.

Gast: Mitzi9
28.10.2011 14:51
7 0

Früher gab es die Arbeiterzeitung

Heute: "Österrerich" und "Heute".


Antworten Gast: Failmann
28.10.2011 15:25
0 6

Re: Früher gab es die Arbeiterzeitung

Geh Schottermitzi, kümmer dich lieber um die Finance!

Gast: Plach2
28.10.2011 14:50
11 0

Was Fellner verschweigt:

Um wieviel Mio bekam Fellner Werbeieinschaltungen vom Bundeskanzler (Steuerzahler)

Gast: Fotograf
28.10.2011 14:40
4 0

Bruder von Witzigmann?

Ist das nicht der Bruder vom Koch?
Der hat nämlich auch keine Ahnung!

Es geht hierum einen Kriminalfall - Schaden in Millionenhöhe


Herr Fellner wird vermutlich dabei nicht ungeschoren aussteigen.

Es sei denn, der Fall wird von der Justizministerin abgewürgt, was allerdings selbst ein strafbarer Rechtsbruch ist.

Antworten Gast: Gasti
28.10.2011 21:19
2 1

Re: Es geht hierum einen Kriminalfall - Schaden in Millionenhöhe

"Es sei denn, der Fall wird von der Justizministerin abgewürgt, was allerdings selbst ein strafbarer Rechtsbruch ist."

Leider ist das in Oesterreich durchaus wahrscheinlich. Neben der Politik ist auch die Justiz in keinem guten Zustand - sie muesste am besten entsozifiziert werden. Aber nachhaltig.

Gast: Nyn
28.10.2011 14:00
11 0

Tageszeitung "Österreich"

Was sich heute schon alles Tageszeitung nennen darf...

4 0

Re: Tageszeitung "Österreich"

Die ist ja nicht einmal als WCpapier zu verwenden da außer dem Inhalt die Papierqualität genauso mies ist.

Er hat schon recht.

Sobald Inserate transparent nach Reichweiten und Zielgruppen vergeben werden, wird für Presse, Standard und die anderen Miniblättchen noch weniger abfallen.

Re: Er hat schon recht.

Dass Österreich, Heute und die Krone mehr Geld durch Inserate kassieren werden als die Blätter mit geringerer Reichweite ist schon klar.
Ob sie aber mehr oder weniger als derzeit bekommen könnte man nur beurteilen, wenn man wüßte wie die Verteilung derzeit aussieht. Wissen Sie das?

Vor allem ist der Punkt: Wenn man mal offen legen muss was die Inserate so kosten werden die nicht nur anders verteilt, sondern vermutlich generell weniger werden. Was auch den auflagenstarken Medien nicht besonders gut tun wird.

Gast: Wo er Recht hat, hat er Recht!
28.10.2011 13:50
11 0

Bitte beides abschaffen! Und den staatlichen Rundfunk gleich mit!

"Wenn man staatliche Inserate hinterfragt, dann sollte man bitte vor allem einmal die völlig absurde Zeitungsförderung hinterfragen."

10 0

Österreich und Heute

Auf wirken der SPÖ durch den Steuerzahler hoch subventioniert,

damit fast jeder Österreicher schon am frühen morgen dass dämliche Gesicht des Kanzlers am Teller hat.

Gast: klopp
28.10.2011 13:12
7 0

vonwegen "GRATIS"

Sauerei und solche wollen über Korruption anderer berichten!


 
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