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Jeannée gegen Brandstätter: Das ist Brutalität

15.12.2011 | 14:49 |   (DiePresse.com)

Die Mediaprint-Partner "Krone" und "Kurier" streiten wieder öffentlich. Auslöser: Die Sexschulen-Ente und die mangelhaft recherchierte Hundemord-Story.

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Nicht zum ersten Mal tragen die Mediaprint-Partner "Kronen Zeitung" und "Kurier" ihren Krach in aller Öffentlichkeit. Hintergrund für den redaktionellen Streit: Der Medienblog Kobuk.at berichtete über einen "Krone"-Bericht, der das Hundemord-Problem in der Ukraine aufgriff und dabei ein nicht aktuelles Foto eines toten Hundes aus einem anderen Land verwendete. Vice versa spottete die "Krone" über eine "Kurier"-Story über eine angebliche Sexschule in Wien. In der Donnerstagsausgabe der "Kronen Zeitung" meldete sich dazu Michael Jeannée in seiner Kolumne zu Wort. "Journalistisches Danebenhauen" adressierte er an "Kurier"-Chefredakteur Helmut Brandstätter. Guido Tartarotti sei ein "pseudo-intellektueller Kolumnist" und "ein bekennender Hundeverabscheuer".

Brandstätter konterte am Donnerstag: Ernst nehmen kann er Jeannee schon lange nicht mehr, aber er freut sich über die stetige Werbung. "Ich bin zufrieden, wenn der Name richtig geschrieben ist", kommentierte der "Kurier"-Chefredakteur. Über die angebliche Sexschule wurde mit aller nötigen Distanz geschrieben, betonte er.

Michael Jeannées Kolumne vom 15. Dezember:

(c) Krone, 15. Dezember 2011

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(APA/Red.)

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15 Kommentare
Gast: niamois
17.12.2011 17:18
0 0

nie

ja mediaprint, ihr grundsatz ist offenbar 'divide et impera' - denn es wollen sicher viele kurier-leser nie krone lesen

Gast: Betrachter
15.12.2011 20:07
0 0

Dichand versus Brandstätter

Wenn die Krone unsere Demokratie durch die Unterstützung eines überforderten Lokalpolitikers Werner F. etwas manipuliert, werfen die Kritiker dieses "der Krone" vor.
Die Krone dagegen wird persönlich. Sie greift nicht den "Kurier" an, sondern den "Brandstätter".
Würde der Kurier genau so untergriffig agieren, müsste er bei den vielen moralischen Verfehlungen der Krone andauern "Dichand", "Dichand" schreiben.
Fakt ist: Personen direkt anzugreifen ist nicht in Ordnung. Schließlich will der mächtigste Mann der Krone auch nicht dauern in anderen Zeitungen namentlich angegriffen werden. Wenngleich er viel mehr Macht als "Brandstätter" hat. Er also auch für viel mehr verantwortlich ist.

0 0

Who cares?

Wieso berichtet die Presse in letzter Zeit über jeden peinlichen Boulevardkleinkrieg? Das interessiert allerhöchstens die leicht erregbaren Leser dieser Blätter, aber doch sonst niemanden...

Antworten Gast: Betrachter
15.12.2011 20:12
1 0

Re: Who cares?

Failmann wäre ohne die "Krone" nie Kanzler geworden. Man denke noch an eindeutige Artikel vorm und am Wahltag.
Ergo ist die Krone nicht nur ein Boulevardblatt, sondern auch eine politische Größe.
Möglicherweise hat der Herausgeber der Krone mehr Macht als ein einfacher Minister.
Es ist also geradezu unumgänglich dass Qualitätszeitungen sich mit dieser Situation auseinander setzen.

Gast: Eulenspiele
15.12.2011 17:33
1 1

Die Rubens-OMA

Die Blamage (in Fortsetzung über mehrere Krone-Ausgaben) mit der sogenannten RubensOMA hat Herr Jeanne schon vergessen. ODER?
Zurückgenommen oder berichtigt wurde das journalistische "Danebenhauen" seitens der KRONE nie.

Um so größer ist natürlich die Schadenfreude über die Konkurrenz.

Aber wer nimmt schon die Lokalteile der Blätter besonders ernst?


0 0

Re: Die Rubens-OMA

welcher intelligenter mensch liest generell diese zeitungen, die ich nicht einmal als klopapier verwenden möchte!

Sprachrohr
15.12.2011 16:26
5 1

Ach

Jeannée kommt mir manchmal vor als hätte er als Kind zu wenig liebe bekommen.

http://diepresse.com/home/kultur/medien/710743/Krone_GeorgeMichaelKonzertkritik-trotz-Absage

Mehr ist zu diesem wertlosen Papier wo mein Klopapier mehr Informationsgehalt bietet nicht zu sagen.

Antworten Sprachrohr
15.12.2011 16:30
2 0

Re: Ach

Hat die Krone eigentlich schon das Steuerbudget vom Infrastrukturministerium zurück gezahlt?

Herr Jeannée kehrens bitte vor die eigene Haustür bevor sie andere Medien selbstgerecht kritisieren.

Gast: Doggy
15.12.2011 16:19
7 4

Hundefreund

Lieber ein Hundeverabscheuer als Hr. Jeannee.
Sah Ihn vor kurzem am Graben,wo sein Hund nicht gerade wenig neben die Pestsäule sch.... Er legte ein kleines Papierstückchen drauf und torkelte weiter.
Der nächste chinesische Tourist stieg natürlich voll hinein, wird ein gutes Bild unserer Stadt mitgenommen haben, der "neue " Belag des Graben ist nicht nur völlig verdreckt durch Ölflecken der Zulieferautos, sondern auch versch... von unseren Hundefreunden.

2 1

Der olmuetzer...

schreibt ueber "journalistisches ethos". Da musste der vorher "googeln", um zu wissen, was das ist.

Pilatus
15.12.2011 15:57
5 0

Der "Kurier"

wurde kurz nach dem Krieg als Boulevardzeitung gegründet und die Krone war auch eine solche von Anfang an. Da liegen sich also zwei Blätter in den Haaren, die man so oder so nicht ernst nehmen kann. Seriöse Qualitätszeitungen sind sie keine, sowohl die eine als auch die andere. Ihre Ziele sind jene Konsumenten, die nur die Überschriften lesen, dann zum Sport wechseln und anschließend das Papier in den dazu bestimmten Korb werfen. Unabhängiger Qualitätsjournalismus sieht anders aus. Schade um jeden Cent, den man für diese Blätter ausgibt.

9 3

Tiefstes Niveau

... ein unglaublich primitiver Tr....., dieser Jeannee. Passt halt ganz zum Niveau der Krone.

Biene78
15.12.2011 14:58
3 2

Raiffeisen-Söldner

Ohne das Giebelkreuz wäre der Kurier schon längst bankrott. Eigentlich sollte der Kurier "Konrad" heißen.

Antworten Zappelzapp
15.12.2011 15:57
2 0

Eher trifft das auf das ehemalige Aufdeckermagazin Profil zu

das in den vergangenen Jahren zum Endlager für die Hinterbliebenen der Arbeiter Zeitung geworden ist: Rainer, Lackner, Ostenhof. Um nur die Prominentesten zu nennen.

Der letzte Unabhängige war der Yvon. Der wurde hinaus geschmissen, obwohl er Betriebsrat war.

Antworten shylock
15.12.2011 15:20
4 0

Re: Raiffeisen-Söldner

das kann schon sein - aber ohne Dichand wäre die KRONE doch auch nichts, oder?

Und wenn ich wählen muss zwischen dem Naheverhältnis zum Giebelkreuz oder dem Kreuzrittertum für die Boulevardisierung der deutschen Sprache, dann ist mir der Kurier noch allemal lieber - trotz aller Distanz zur politischen Ecke des Herrn Konrad!