
Diskussion: Politik und Medien - Wer gängelt wen?
Im Parlament diskutierten Medienvertreter mit SPÖ-Mann Josef Cap über den Zustand der österreichischen Medienbranche und die ORF-Causa. Vorschläge für eine ORF-Reform kamen von Karlheinz Kopf und Gerhard Moser.
Küberl: „Eindruck von Wahlgeschäften“ im ORF vermeiden
Der ORF-Redakteursrat legt den Klubobleuten der Parlamentsparteien ein „Sündenregister“ der Stiftungsräte vor – und Ideen für ein neues ORF-Gesetz. Der Stiftungsrat müsse „sich selbst erneuern“ und schrumpfen.
Nach dem Protest soll im ORF rasch Ruhe einkehren
Der Imageschaden für ORF und SPÖ ist da: 61 Prozent der Österreicher glauben, die SPÖ regiert den ORF, ermittelt das "Profil".
Franz Schuh: "Die Unabhängigkeit ist ein reiner Fetisch"
Der Essayist und Vielfernseher spricht über die "Tragödie", die die aktuellen ORF-Ereignisse für ihn sind, den Wandel der Sozialdemokratie und das hochgesteckte, aber unerreichbare Ideal der Unabhängigkeit.
Kuchenbrösel und die gelbe Karte für den ORF-Chef
Weniger Kritik als erwartet erntete Alexander Wrabetz von den Stiftungsräten - dafür erhielt er von den freien Redakteuren eine Protesttorte. Bis Juni müssen 540 Mitarbeiter umsiedeln.
„ORF-Debatte war wie Volksbegehren via Social Media“
Kommunikationsexperte Hannes Haas (Uni Wien) meint, der Stiftungsrat sollte kleiner, seine Arbeit transparenter werden.
Causa Pelinka: Wrabetz von Protesten "beeindruckt"
Der Generaldirektor glaubt nicht, dass der ORF durch die Büroleiter-Debatte Schaden genommen habe, im Gegenteil: Sie habe gezeigt, wie wichtig die Unabhängigkeit des ORF für viele ist.
Aktionismus: ORF-Freie schenken Wrabetz "Torte"
Die freien Mitarbeiter von Radio und Fernsehen begrüßten die Stiftungsräte mit einer Protestaktion. Eine Anstellungswelle sei "nicht möglich", sagte der ORF-Generaldirektor nach der Sitzung.
ORF-Causa: Pelinka erlöst den General
Nikolaus Pelinka will nun doch nicht Büroleiter von ORF-General Alexander Wrabetz werden. Dessen zögerliche Haltung in der Causa – und bei der Standortfrage – kostet das Unternehmen Ansehen.
Im Wortlaut: Der offene Brief der freien ORF-Mitarbeiter
Die freien Mitarbeiter des ORF fordern gerechte Entlohnung und soziale Absicherung. Die Honorare sollen um 100 Prozent erhöht werden.
Je lächerlicher der General, desto unabhängiger der ORF
Die ORF-Journalisten sehen durch das Ende der „Causa Pelinka“ die Unabhängigkeit des Unternehmens gestärkt. Unoriginell sind sie also nicht.
Faymann zur Causa ORF: "Mische mich nicht ein"
Mit der Beinahe-Besetzung von Niko Pelinka als Bürochef will der Kanzler nichts zu tun gehabt haben. Kritik kommt von Grünen und FPÖ.
Die Causa Pelinka ist beendet, die Personaldebatte nicht
Wrabetz hat nur die Hälfte der kritisierten Bestellungen rückgängig gemacht und behält seinen bisherigen Bürochef Reissnegger. Redakteure wollen „die Debatte weiter in Richtung Gesetzesänderung vorantreiben“.
ORF: Niko Pelinka zieht seine Bewerbung zurück
Der frühere rote Stiftungsrat will das "unwürdige Theater" beenden. ORF-Chef Wrabetz verteidigt Pelinka, zieht aber auch weitere Besetzungen zurück. Der Redakteursrat hofft auf eine Änderung des ORF-Gesetzes.
Im Wortlaut: Die Erklärung von Alexander Wrabetz
Nachdem Niko Pelinka bekannt machte, dass er seine Bewerbung als Büroleiter des Generaldirektors zurückzieht, meldete sich auch der ORF-Chef zu Wort.
Niko Pelinkas Erklärung im Wortlaut
Niko Pelinka hat am Donnerstag nach mehr als dreiwöchigen Protesten seine Bewerbung als Büroleiter für ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz zurückgezogen.
Causa Niko Pelinka: Wer kontrolliert wen im Vogelkäfig ORF?
Der Ruf nach Änderung des ORF-Gesetzes ist eine Nebelgranate. Man könnte aber versuchen, bestehende Gesetze anzuwenden.
Bläst Wrabetz die Büroleiter-Suche ab?
Am Mittwoch wurde im Nationalrat über den Grünen-Antrag zur Erneuerung des ORF-Stiftungsrates diskutiert. Und es mehrten sich die Hinweise, Niko Pelinka werde doch nicht Büroleiter von Alexander Wrabetz.
Nationalrat: Öffentlich-Rechtlichen ohne Parteien "gibt es nicht"
Kanzler Faymann lehnt den "Dringlichen Antrag" der Grünen ab, die Regierung spricht sich aber für eine "Abkühlphase" zwischen Stiftungsrats- und ORF-Engagement aus.
ZiB-Video: "Ein schönes Stück Social-Media-Protest"
Das Protest-Video von 55 "Zeit im Bild"-Mitarbeitern wird zum YouTube-Hit, der auch im Ausland interessiert.
Stiftungsrat: Grüne fordern Reform
Die Grünen wollen den Stiftungsrat neu gründen. Casinos-Austria-Vorstand Dietmar Hoscher wird neuer SPÖ-Stiftungsrat.
ORF: Casinos Austria-Vorstand wird Pelinka-Nachfolger
Dietmar Hoscher zieht auf einem SPÖ-Ticket in den Stiftungsrat ein. Der 49-Jährige saß vormals im Bundes- und Nationalrat und im ÖGB. "Freundeskreis"-Leiter wird der ehemalige Nationalrat aber (noch) nicht.
ORF-Stiftungsrat steht nicht hinter Wrabetz: Vorsitzende für Neuausschreibung
Breiter Protest gegen die geplante Bestellung Niko Pelinkas zum Büroleiter von Alexander Wrabetz. Die „ZiB“-Redaktion stellt ein Protestvideo auf YouTube. Geschäftsführung verhalte sich „unternehmensschädigend“.
Protestvideo im Wortlaut: "Geschäftsführung in hohem Maße unternehmensschädigend"
Am Montag veröffentlichten ORF-Moderatoren und -Redakteure ein Video auf Youtube, in dem sich gegen geplante Postenvergaben protestieren.
Pelinka-Ersatz: Kirchberger leitet interimistisch SPÖ-Stiftungsräte
Josef Kirchberger übernimmt die Koordinierungsfunktion vorübergehend. Niko Pelinka war bei der Sitzung der Räte nicht dabei.
ORF-Redakteure verstärken auch Protest gegen Ziegler
Ziegler soll Bundesländer-Koordinator werden. Die Medienbehörde verurteilte ihn nun wegen einer "Sprachregelung". Der ORF-Redakteursrat dazu: "Er ist völlig ungeeignet. Das Urteil kommt zum richtigen Zeitpunkt."
„Im Interesse des ORF“: „ZiB“-Redakteure fordern Pelinka zum Verzicht auf
Zehn bis zwanzig Bewerber sollen zum Hearing geladen werden. Der offene Brief der „ZiB“-Redaktion sorgt für neuen Zündstoff. Sie fordern Pelinka auf, „im Interesse des ORF Ihre Bewerbung zurückzuziehen“.
ORF-Direktorium: Skepsis gegen Pelinka-Bestellung
Der neue ORF-Chef in Vorarlberg plant mehr und internationaleres Programm. Pelinka würde er nicht bestellen, sagt er. Bei Einflussnahme auf die Berichterstattung werde er seinen Mitarbeitern den Rücken stärken.
ORF: 1316 Mitarbeiter protestierten
Schon bald müssen 600 ORF-Mitarbeiter absiedeln. Das ORF-Zentrum am Küniglberg ist sanierungsbedürftig. Ab April soll mit den Instandhaltungsarbeiten begonnen werden.
ORF: Was hat das mit der SPÖ zu tun?
Kanzler Faymann und Bürgermeister Häupl halten sich offiziell aus der ORF-Causa heraus, und Nikolaus Pelinka lädt, obwohl nicht mehr Stiftungsrat, zur Sitzung in den SPÖ-Klub.
ORF-Journalisten fühlen sich „verhöhnt“
TV-Chefin Kathi Zechner nutzte die Redakteursversammlung zu einem gelungenen Einstand. Zentralbetriebsrat und „ZiB“-Redaktion fordern ihren Chef Alexander Wrabetz auf, seine Entscheidungen zu überdenken.
Wie der ORF einen „ZiB“-Beitrag kürzt
Der „Presse“ liegt der Originaltext für den gekürzten „ZiB“-Beitrag zu angeblich von Werner Faymann bestellten Asfinag-Inseraten vor.
Wrabetz: "Lasse mich nicht erpressen"
ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz bleibt hart. In Interviews mit der „Krone“ und der APA sagt er, es bleibe sein Wunsch, dass Niko Pelinka sein Büroleiter wird.
Turbulenzen um den ORF: Pelinka bot Rückzug an
Nikolaus Pelinka erklärt in der Sonntag-Ausgabe der "Kronen Zeitung", er habe Wrabetz angeboten, seine Bewerbung zurückzuziehen. "Die ORF-Spitze wird politisch erpresst", meint Armin Wolf.
Armin Wolf: "ORF-Spitze lässt sich politisch erpressen"
Heftige Kritik von "ZiB 2"-Moderator Armin Wolf an den Stiftungsräten. Unter Wrabetz herrsche aber ein "sehr viel größeres Maß an journalistischer Freiheit".
Causa Pelinka: Die Verwandtschaft meldet sich zu Wort
„News“-Chefredakteur Peter Pelinka weist eine Einflussnahme in der Berichterstattung zur ORF-Affäre um seinen Sohn Niko Pelinka von sich. Onkel und Politikwissenschaftler Anton Pelinka wettert in der „Zeit“.
Wurde ein „Zeit im Bild“-Beitrag verhindert?
ORF-Intervention. Im September soll ein 50 Sekunden langer Bericht über Werner Faymanns angeblich bestellte Asfinag-Inserate aus der „ZiB“ gestrichen worden sein. ORF-Chefredakteur Fritz Dittlbacher dementiert.
Causa Pelinka als Hetzpublizistik und Generationenkonflikt
Medienschau. Onkel Anton Pelinka und Vater Peter Pelinka melden sich zu Wort. Auch ein Interview von Niko Pelinka mit Laura Rudas ist aufgetaucht.
"Jetzt retten wir den ORF hardcore-juristisch"
Peter Huemer, Initiator der 2006 gegründeten Plattform „SOS ORF“, plant mit Ex-ORF-Intendant Gerd Bacher und André Heller eine neue Aktion für einen unabhängigen ORF: Sie wollen eine Seherbeschwerde einbringen.
"Der ORF ist kein Ministerium, aber er wird so geführt"
SP-Politiker sparen mit Kritik am Wrabetz-Büroleiter-Deal – der bleibt dabei. FP-Stiftungsrat Steger vergleicht den ORF mit einem Ministerium. Es gibt erste prominente Bewerber.
Wrabetz-Brief an die ORF-Mitarbeiter im Wortlaut
In einem Brief verteidigt ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz die geplante Bestellung von SPÖ-Stiftungsrat Niko Pelinka zum Büroleiter.
Elfriede Jelinek über Niko P.: „Da grinst dieser Lausbub“
In „Der kleine Niko“ behandelt die Schriftstellerin den Fall Pelinka. Der Text steht seit Montag auf Jelineks Homepage.
"Betriebsunfall" in der ORF-Chefetage
Alexander Wrabetz startet vorerst ohne Bürochef Niko Pelinka in seine zweite Amtszeit - dafür mit einer wütenden Belegschaft, die ihn mit allen Mitteln zur Rücknahme seiner Postenbesetzung zwingen will.
ORF-Chef Wrabetz: Des Generals neue Minister
Mit 1. Jänner beginnt die zweite Amtszeit von Alexander Wrabetz als ORF-Chef. Er regiert mit einem neuen - verkleinerten - Team, bekommt mehr Gebühren, die Kathrin Zechner für mehr Eigenproduktionen ausgeben soll.
Rudas: "Parteien haben keinen Einfluss auf Journalisten"
Für den ORF-Job ihres Parteifreundes Niko Pelinka sei nicht die SPÖ verantwortlich, sondern Generaldirektor Wrabetz, sagt SP- Geschäftsführerin Laura Rudas. An Neuwahlen 2012 glaubt sie nicht, an die Einführung der Erbschaftssteuer schon.
Redakteursrat: Postenvergabe verstößt gegen Gesetz
In einem Schreiben an ORF-General Alexander Wrabetz wird kritisiert, dass Personalentscheidungen ohne Ausschreibungen verlautbart wurden.














































