Pelinka im ORF: Redakteure proben den Aufstand

27.12.2011 | 17:59 |  Von Anna-Maria Wallner  (DiePresse.com)

Der Redakteursrat prüft Maßnahmen gegen die Postenbesetzungen, und Niko Pelinka will seine Kritiker mit „harter Arbeit" überzeugen. Sein Posten wird nun aber erst einmal ausgeschrieben.

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Das hat sich Alexander Wrabetz etwas anders vorgestellt. Sein neu geschnürtes Personalpaket für die zweite Amtszeit ab 2012 gab er bewusst erst Freitagnachmittag, nur einen Tag vor dem Heiligen Abend, bekannt, weil er davon ausging, dass das halbe Land bereits im Weihnachtsurlaub weilen und die zu erwartende Empörung über die Feiertage abklingen würde.

Der ORF-Chef, selbst bis 2. Jänner auf Urlaub, hat aber nicht mit der Reaktion seiner Mitarbeiter gerechnet. Obwohl die ORF-Redaktionen am Dienstag ferienbedingt spärlich besetzt waren, wurde erneut gegen die Bestellung des SPÖ-Stiftungsrates Nikolaus Pelinka zum Büroleiter von ORF-Chef Wrabetz protestiert. Der Redakteursrat erklärte in einem internen Mail an alle ORF-Journalisten, man wolle der Geschäftsführung nicht die Freude machen, die „überaus fragwürdigen Personalvorhaben" in der „Feiertagsstimmung untergehen zu lassen". Man prüfe derzeit, welche rechtlichen Maßnahmen gegen die Personalbestellungen möglich sind.

Welche Aktionen infrage kommen, wollte Redakteursratsvorsitzender Fritz Wendl nicht sagen, um sich „Überraschungseffekte offenzulassen". An die ORF-Mitarbeiter appellierte er in seiner Mail gemeinsam mit Dieter Bornemann und Eva Ziegler, "auf Alleingänge zu verzichten".

Auslandskorrespondenten: "Glaubwürdigkeit erschüttert"

Auch die ORF-Auslandskorrespondenten äußerten in einem Schreiben Kritik an dem Personalrochaden: "Die Glaubwürdigkeit des öffentlichen-rechtlichen Senders wird erschüttert, wenn politische Funktionäre in die Chefetagen eines Rundfunk- und Fernsehunternehmens wechseln".

„Möglichst bald" will Redakteurssprecher Dieter Bornemann eine Redakteursversammlung einberufen. Sinnvoll sei das aber erst, wenn die Belegschaft wieder vollzählig aus den Weihnachtsferien zurückgekehrt ist, also ab dem 9. Jänner. Bis Dienstagmittag hatten bereits 100 Mitarbeiter aus der „ZiB"-Redaktion mit ihrer Unterschrift gegen die jüngsten Personalrochaden protestiert. „Wir werden sicher nicht die ,ZiB‘ ausfallen lassen, aber wir wollen ein deutliches Zeichen setzen, dass wir gegen parteipolitische Postenbesetzungen sind", sagte Redakteurssprecher Dieter Bornemann zur „Presse". Anlass zum Protest sei nicht nur die Pelinka-Bestellung, sondern auch die des bisherigen Online-Direktors Thomas Prantner zum Vize-Technik-Direktor sowie die für Niederösterreich-Redakteur Robert Ziegler neu geschaffene Dienststelle „Koordination Landesstudios" und die Bestellung des ÖVP-nahen Stiftungsrats Helmut Krieghofer zum Tiroler Landesdirektor. Wie empört die „ZiB"-Redaktion über das Personalpaket ist, zeigt auch ihre Berichterstattung: Am Freitag wurde in allen „Zeit im Bild"-Sendungen kurz, aber kritisch über die Bestellung Pelinkas zum Büroleiter berichtet.

Zentralbetriebsrat Gerhard Moser will den Vertrag von Pelinka mit dem ORF genau prüfen - bisher gibt es aber noch keinen Vertrag. So hieß es am späten Dienstagnachmittag, der Posten des Büroleiters werde gar erst ausgeschrieben, Pelinkas Besetzung sei daher nicht garantiert. Die Ausschreibung für den Posten soll am Mittwoch in der "Wiener Zeitung" abgedruckt werden.

Rudas: „Kommentiere das nicht"

Der kritisierte Nikolaus Pelinka urlaubt diese Woche in der Steiermark und gab sich am Dienstag auf Anfrage wenig überrascht von den negativen Reaktionen auf seine Bestellung. Diese seien zu erwarten gewesen. „Natürlich muss man die Sorgen der ORF-Mitarbeiter ernst nehmen. Ich werde in den nächsten Monaten alle meine Kritiker durch harte Arbeit überzeugen." Er sei in Zukunft nur einer Person verpflichtet: „Und das ist der Alexander Wrabetz." Er freue sich auf die Arbeit im ORF, weil ihm das Unternehmen gefalle und er Wrabetz sehr schätze. „Zu behaupten, dass die SPÖ in den ORF einmarschiert", hält er für absurd.

SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas will die Bestellung ihres guten Freundes und Vertrauten Pelinka zum ORF-Büroleiter nicht kommentieren. Sie habe sich schließlich zu „den vorherigen Büroleitern des Generaldirektors auch nicht geäußert".

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856 Kommentare
Gast: mow
30.12.2011 06:37
10

Zahlende Buerger

Als Zahlende und muendige Buerger duerfen wir solche Sachen auf keinen fall unseren Politgaunern durchgehen lassen.Ein jeder der Veraenderung zum guten moechte muss aktiv etwas dagegen unternehmen und nicht nur in diesen Foren seine Meinung aeussern.Also bitte Abgeor.ansprechen,Schreiben an Parteizentr.Schreiben an ORF usw.Nur diese Sprache verstehen unsere Politgauner.

Antworten Gast: nestbeschmutzer
30.12.2011 09:33
2

Re: Zahlende Buerger

"Nur diese Sprache verstehen unsere Politgauner..."
Leider NEIN! dieses Sprache verstehen sie nicht. Abwählen, das verstehen sie, Aber dazu haben die Ösis zu wenig Mumm in den Knochen! Lieber den Kopf in den Schrebergartensand, nix hören, nix sehen, aber Paddei wählen ohne nachzudenken... thats it!

Re: Zahlende Buerger

Gibt es eigentlich rechtlich gar nichts, was ein mündiger Bürger tun kann? Mir kommt dieses neue Gesetz, das jeden verpflichtet zur Zahlung, ob er nun ein Gerät hat oder nicht, menschenrechtswidrig vor. Das kann doch nicht rechtens sein. Das ist ja so, als müsste ich dem neu gebauten Supermarkt um die Ecke regelmäßig etwas zahlen, weil es sein kann, dass ich dort vielleicht mal als Ladendieb auftrete. So was gibt es in Rechtsstaaten nicht. Das kommt mir komisch vor.

Gast: Defender
30.12.2011 06:33
6

Zwangsgebühren für ein Konsumgut,

wie es das Fernsehen nun einmal ist,widersprechen der Idee und Praxis der freien Wirtschaft. Die moderne Technik ermöglicht problemlos die Auswahl bevorzugter Sender, die dem mündigen Bürger vorbehalten sein muß! Nach einer Abschaffung der Zwangsgebühren würde sich deutlich zeigen, wie viele Österreicher bereit sind, freiwillig für die Leistungen des ORF zu bezahlen!

10

Steuersenkung für alle redlichen Bürger


...weg mit der ORF Gebühr

eine anti orf demo wäre jetzt endlich angesagt



aber die satten zahler sind wohl nicht auf die strasse zu bekommen.

der orf müsste "top to bottom" entfilzt werden, es geht nicht das ein w da diktatorisch regiert.

und wir zwangszahlungen leisten.

Re: eine anti orf demo wäre jetzt endlich angesagt

Genau das passiert ja nun - entfilzen "top to bottom"!

Gerade deshalb ist ja der Niko als Politkommissar beim ORF angestellt worden.

Zwingt schwarz raus!

Gast: GASTi
30.12.2011 00:29
4

HUMBOLDT wird bald reich werden ...

neben dem integrationsstaatsekretär gibts nun anscheinend auch den büroleiter im eilzugstempo bei humbolt.

wie gewoht stellt sich in diesem zusammenhang die gehässige frage: IST MAN schon büroleiter wenn man sich zum kurs anmeldet, oder ...

Gast: Adam auf Sendung(Vertretung von oTTo)
29.12.2011 23:47
3

schon alleine WIE der Warbats.....

...wieder gewählt musste...schon dies alleine, ist an Demokratiefeindlichkeit nicht mehr zu überbitten, DACHTE ICH, jetzt hat er sogar dieses "Kunstwerk" geschafft.......eigentlich müsste er RÜCKWIRKEND abgesetzt werden, es handelt sich um eine der bodenlosesten Frechheiten, die es in einem mit 160 000 000 (HUNDERTSECHZIGMILLIONEN EURO)= über 2 Milliarden alte Schillingen Steuergelder geförderten Unternehmen gibt....OHNE ZWANGSGEBÜHREN, die sowieso eine mafiöse Struktur aufweisen, diese Geldeintreibung ähnelt den "Betrieben" in Kalabrien!

Gast: Poster
29.12.2011 23:41
4

man könnte glauben die spö betreibt jetzt wahlkampf für strache

also langsam gehe ich davon aus das man strache mit absicht alle wähler zutreiben will denn so BLÖD kann man nicht sein wie die agierenten in diesem fall.

postenschacher bei der spö wo man nur hinschaut!

Gast: thors kleiner bruder
29.12.2011 23:19
1

auch atv ist nicht unabhängig

Ein ehemaliger Chefredakteur der Arbeiter Zeitung hat die Nachrichten von ATV aufgebaut und mit ihm genehmen Redakteuren besetzt.
Zur Not hat die SPö also noch ATV.

Antworten Gast: international_
30.12.2011 09:13
0

Re: auch atv ist nicht unabhängig

aber atv muss ich nicht mit zwangsbeiträgen mitfinanzieren.


SP-Medienstaatssekretär Josef Ostermayer

wiegelt ab: Pelinka sei kein Partei-Adlatus, der die Berichterstattung im Sinne der SPÖ steuern soll. „Weder der Kanzler noch ich haben Pelinka dort hingeschickt.“

Dann war es halt sonst jemand aus der SPÖ Herr Ostermayer.

Ist toll zu sehen wie ganz offensichtlich die SPÖ über die Bürgerinnen und Bürger denkt.

Und bitte leben sie nicht in der hoffnung ich oder viele andere würden dies bis 2013 vergessen!

PS: Ich warte noch immer auf eine öffentliche Entschuldigung und rückzahlung von Steuergeldern bezüglich dem Inseratenskandal.

Re: SP-Medienstaatssekretär Josef Ostermayer

Sprachrohr!
Im Prinzip bin ich ganz bei Ihnen! Was mich an solchen Postings wie dem Ihren (und vielen anderen auch) mit der Aussage, man werde "2013 garantiert nicht mehr DIESE SPÖ wählen", verwundert ist freilich dies: Immer wieder werden in den Medien Umfrageergebnisse veröffentlicht, wonach die SPÖ noch immer gegenüber FPÖ und ÖVP mit zwei, drei Prozentpunkten mehr in Führung liegt. Wie paßt das zusammen? Aber vielleicht liegt es auch daran, daß die Menschen bereits derart resignieren, daß ihnen KEINE Partei mehr als brauchbare Alternative erscheint! Traurig, daß es so weit gekommen ist. Aber eine echte Alternative sehe ich ebenfalls keine...

Re: Re: SP-Medienstaatssekretär Josef Ostermayer

Umfrageergebnisse sind keine Wahlergebnisse.

Antworten Antworten Gast: little_brother_is_watching_you_too!
30.12.2011 01:55
2

Re: Re: SP-Medienstaatssekretär Josef Ostermayer

bei dem, was die spö wahlbetrugsmässig in wien schon aufgeführt hat, wundert einen gar nichts mehr - die umfrageergebnisse kann man im klo runter spühlen. die werden gemacht, damit der nächste wahlbetrug nicht allzu sehr auffällt.

Antworten Antworten Gast: Gosos
30.12.2011 00:37
4

Re: Re: SP-Medienstaatssekretär Josef Ostermayer

@helmut
als heimischer beobachter der politszene hast du aber hoffentlich schon gekneist, dass die umfragen immer die FPÖ eher schlecht dastehen lassen und die roten und schwarzen eher als gut.

da sich mittlerweile der hang zur FPÖ und somit die stimmung in unserem land aufgrund der absoluten unfähigkeite von SPÖ und ÖVP selbst bei umfragen nicht mehr leugnen lassen kann, und die FPÖ hier schon gleichauf mit der SPÖ liegt (gerne würde ich mal eine umfrage sehen, welche sinngemäg FPÖ-lastig gefragt werden würde), werden sie sicherlich wissen, dass die FPÖ bei wahlen schon immer "überraschend" viel besser abschneidet als bei den sinnlosen dümmlichen lastigen umfragen.

als gelernter österreicher weiß man: dumme und nutzlose parteien wie sie mittlerweile SPÖ und ÖVP geworden sind "gewinnen" zwar geschönte umfragen, die FPÖ gewinnt aber immer mehr die wahlen.
traurig aber wahr ... aber bei DEM was die regierung seit jahren abliefert und herumwurschtelt darf man sich darüber aber weder wundern noch aufregen.

ÖVP und SPÖ sind seit jahren die besten wahlhelfer der FPÖ und merken es anscheinend noch immer nicht ;-)

Gast: Occupy GD Office
29.12.2011 22:52
20

ORF zerschlagen


27

Wann ist genug???

Die SPÖ ein Fass ohne Boden! Faymann, Darabos, Wrabez & Co. : AMTSMISSBRAUCH, UNTREUE, KORUPTION...

ÖSTERREICHER MACHT DIESEN GAUNERN EIN ENDE!!!!

Antworten Gast: Hemingway
30.12.2011 17:51
0

Re: Wann ist genug???

Ja, nasse Fetzen sind aber nicht genug.

Es müßten die Handschellen klicken - oder mehr....

Volksvermögen ist kein Selbstbedienungsladen für Politiker und Manager

cvrkalrobertmeinte am 29.12.2011 17:48 Wenn bei Postenbesetzungen eine Ausschreibung zwingend erforderlich ist und die Position bereits vorher vergeben wurde, so stellt dies Postenschacherei in übelster Weise dar. Liebe Politiker und Manager, der ORF gehört dem Volk und nicht der Regierung oder dem Management. Das Volk hat einen Anspruch auf faire Berichterstattung und wird wütend, wenn es so hintergangen wird.Wieder ein Beispiel wie notwendig ein Volke initierter, rechtlich verbindlicher Bürgerentscheid ist um die Politik einzubremsen 122 Leser sind auch dieser Meinung zustimmen

Gast: Demokratieverächter?
29.12.2011 21:53
21

Verachtenswert sind Rudas & Pelinka.

Das war's, Herr Ostermayer! Diese Partei kriegt von mir keine Stimme mehr, solange diese egotistischen Gören eine Funktion haben. Wer solchen Rotzlöffeln erlaubt, eine Partei in Geiiselhaft zu nehmen, verdient meine Stimme nicht. WER da WEN verachtet, kriegen Sie von mir bei der nächsten Wahl brühwarm, Sie Zyniker!

(Und nein, die "Freunde des Prantner" kriegen meine Stimme sicher nicht!)

Meine Stimme bekommen die nicht mehr

Schluss mit dem SPÖ Vernunft-wählen!

Antworten Antworten Gast: nestbeschmutzer
30.12.2011 09:52
0

Re: Meine Stimme bekommen die nicht mehr

OK; einverstanden. Aber zur Vernunft: Wen oder welche politische Gruppierung wählen sie denn dann? Vernunft?????? Wo bitte????????

Re: Meine Stimme bekommen die nicht mehr

SPÖ und Vernunft gehen schon lange getrennte wege

Gast: Lukas
29.12.2011 21:50
15

ORF und Unabhängigkeit

sind Begriffe die nicht zusammenpassen. Solange der Rotfunk durch exorbitante Zwangsgebühren der Bürger finanziert werden kann wird sich auch unser Inseratenkanzler an der "Unabhängigkeit des ORF" erfreuen und weitere Gebührenerhöungen ermöglichen!

ostermayer !

die zugehörigkeit zu einer partei wäre anundfürsich nichts schlechtes, wenn das nicht jetzt in zeiten wie diesen (das zitat kennen's sicher) nicht nur ohne jedes feingefühl zu einer fast lächerlicherlichen personalentscheidung führen würde und das unter dieser regierung!
- sparen ist angesagt nicht postenschacher.

Gast: elmar o
29.12.2011 21:46
9

das ist doch ganz leicht

zu lösen, dieses problem pelinka.auch wenn eierköpfe wie ein herr ostermaier alle die sich über die unverschämtheit und das selbstverständnis der spö und der orf-elite als demokratiefeindlich bezeichnet,gibt es einen weg: wenn sich armin wolf nicht auf den moderatorentisch legt,um irgendeinen facebooktrend zu featuren,so könnten sich die moderatoren der zibs, wenn es sie denn so stört, dass sie alle wie marionetten behandelt werden, dich einfach weigern zu moderieren, bis die herren pelinka,wrabetz und co aufhören den orf wie ein russisches medienunternehmen für ihre zwecke zu missbrauchen. nach spätestens der zweiten zib mit einem schweigenden herrn leitner oder wolf tritt pelinka sicher zurück und sucht such a andere hakn.bei der news zb. macht mal etwas,das auch was bringt!zeigt unabhängigkeit!sonst wird diese farce einfach wieder nur ein pausenfüller.und davon gibts doch eh schon genug.

10

Kommt jetzt eine Familienaufstellung

wer wem beim ORF untergebracht hat.

Plötzlich ist das Ansehen des ORF, sprich der Familie gefährdet. Sonst haben sie meist kein Problem damit Österreich lächerlich zu machen. (siehe Liechtenstein)

Gast: UKW
29.12.2011 21:31
5

Den protestierenden ORF-Mitarbeitern geht es doch einzig und alleine darum, den Kritikern aus dem Printbereich den Wind aus den Segeln zu nehmen

Sie fürchten um Ihr Schlaraafenland, in dem die Zwangsbeitragzahler seit Jahren die Zeche zahlen für deren hochdotierte Selbstverwirklichung. Viele davon sind selbst Mitglied einer Partei und verdanken einzig und alleine diesem Umstand ihren Job.

Um Enspannung in die Sache reinzubringen fordern sie halt ein "Bekenntnis zur Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks". Vielleicht startet sogar jemand aus dem ORF-Umfeld ein diesbezügliches Volksbegehren um ein echtes Volksbegehren zur ersatzlosen Abschaffung der Zwangsgebühren im Keim zu ersticken.

Außerdem dürfte selbst der SPÖ und den beiden anderen roten Pelinkas, Peter und Anton, klar sein, dass der Status Quo des mit rotgrünen Genossen durchsetzten ORF besser ist, als mit aller Gewaalt den Nikolaus durchzudrücken.

Re: Den protestierenden ORF-Mitarbeitern geht es doch einzig und alleine darum, den Kritikern aus dem Printbereich den Wind aus den Segeln zu nehmen

Sie fürchten wohl mehr, dass die Genossen bald nichts mehr zu sagen haben. Jetzt möchte der Haufen einen sich selbst erneuernden Stiftungsrat, damit der Trog gesichert ist.

Antworten Antworten Gast: UKW
29.12.2011 23:23
0

Re: Re: Den protestierenden ORF-Mitarbeitern geht es doch einzig und alleine darum, den Kritikern aus dem Printbereich den Wind aus den Segeln zu nehmen

Nein, ich bleibe dabei. Das Hemd ist den Küniglbergern näher als der Rock. Primär geht es denen darum, dass die Zwangsgebühren erhalten bleiben, damit in weiterer Folge die üppigen Gehälter leistbar bleiben. Erst danach steht das Partei-Interesse und damit die Kontrolle der SPÖ über den ORF.

Gast: Occupy GD Office
29.12.2011 21:22
30

GIS Verweigerung

Wir zahlen Eure Schweinereien nicht mehr!

Gast: Büroputze
29.12.2011 21:16
14

Schon seltsam

der Xandi
Welcher normale Mensch setzt sich einen gegelten hässlichen Vogel ins Vorzimmer?

Ob Ostermayer den Schwachsinn, den er verzapft, selber glaubt?

Oder hat er eine eigene Definition von Demokratie?


die Grünen und der ORF

den Herrn Strobl haben's schon vergessen?

ORF

der ehemalige Reichssender Wien

24

Der Ostermayer tickt auch nicht mehr ganz richtig

Da geht ein Sturm durch Österreich ob der gezeigten Parteibuchpostenbesetzung. Die Österreicher fordern Transparenz, erkennen den Widersinn der Ausschreibung.
Und er bezeichnet sie "demokratieverachtend"?

Wie abgehoben ist der denn???

Re: Der Ostermayer tickt auch nicht mehr ganz richtig

Was???

Die "Paddei-Buch" Mentalität ist demokratieverachtend!!!

Ist der typ so hirngewaschen???

Re: Der Ostermayer tickt auch nicht mehr ganz richtig

ein Parteibonze,der nur durch ,die Partei was geworden ist, oder.

„Ich werde jetzt einfach meine eigene – unabhängige – Unterschriftenliste auflegen. Wer seinen Job behalten will, unterschreibt einfach :).“

Wir GIS Zahler verstehen seinen Humor einfach nicht. Es ist das Niveau hier einfach unfassbar!!!

Was sagt das ORF-Gesetz dazu?

Wie ist so eine Komödie möglich?!

Der Image-Schaden ist enorm, als hätte der ORF nicht genug Probleme!!!

Gast: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein
29.12.2011 20:03
0

seid nicht so streng

gebt der jugend eine chance!
im verhältnis zum geil o mobil kurz sind die 4000 euro für den wrabetz niko eine mezzie. und der kurz sebastian gehört mittlerweile ja auch zu den beliebtesten politikern des landes.

"und der kurz sebastian gehört mittlerweile ja auch zu den beliebtesten politikern des landes"

Bei seinen drei Geilofans.

Antworten Gast: Steuerfahnder
29.12.2011 20:14
21

Re: seid nicht so streng

Mit dem Kommentar wurde ein Auftrag der SPÖ erledigt.
Da haben Sie sich wieder was dazuverdient - schön für Sie.

Vergessen Sie nicht die entsprechende Einkommensteuererklärung.

Gast: ausser dir braucht den niemand
29.12.2011 20:03
1

also die schwarzen müssen ganz still sein

der schüsel hat das doch zur perfektion gebracht

Re: also die schwarzen müssen ganz still sein

http://de.wikipedia.org/wiki/Club_45

Antworten Gast: nicht mehr Aufgeregter
30.12.2011 10:33
0

Re: also die schwarzen müssen ganz still sein

An alle "so Aufgeregten".
Jahrelang haben wir der Achse Schüssel, Grasser, Kohl usw. zugeschaut, wie sie die Korruption in Österreich salonfähig gemacht haben.
Wir haben jetzt das Resultat und es wird noch schlimmer kommen..........

Antworten Gast: Steuereintreiber
29.12.2011 20:14
6

Re: also die schwarzen müssen ganz still sein

Mit dem Kommentar wurde ein Auftrag der SPÖ erledigt.
Da haben Sie sich wieder was dazuverdient - schön für Sie.

Vergessen Sie nicht die entsprechende Einkommensteuererklärung.

Antworten Antworten Gast: ausser dir braucht den niemand
29.12.2011 20:40
0

Re: Re: also die schwarzen müssen ganz still sein

scheinst in einer sehr einfachen welt zu leben das ist part of the game bei allen parteien aber schüsssel hat die korruption zur kunst erhoben

Antworten Antworten Antworten Gast: auch ein Gast
29.12.2011 21:54
6

Re: Re: Re: also die schwarzen müssen ganz still sein

man muß schon sehr dicke rote Scheuklappen tragen, wenn man nicht erkennen kann, daß Österreichs Korruptionskaiser vorwiegend in der SPÖ anzutreffen sind.

gepostet am 29.12.2011, um 02,33, standard

eines tages, als ihm dieser tranrige geruch eines haargels wieder unangenehm in die nase stieg, hatte wrabetz diese sozusagen voll.
er wusste, noch bevor laura dreimal anrufen würde, musste er nico loswerden.
und so leitete er die listige intrige ein.
er verkündete, der blonde mit der grossen zukunft würde bald zu seiner rechten sitzen.
kaum hatte sich der allgemeine jubel - in der löwelstrasse klirrten die fensterscheiben ob des applauses - gelegt, gab er den auftrag zur ausschreibung des postens.
der sturm der entrüstung und hunderte bewerbungen würden ihm nur den ausweg lassen, nico pelinka höflichst - aber im interesse des öffentlichen und unparteiischen orf - um rückzug zu bitten.
papa und onkel würden schon was passendes finden. oder faymann benötigt einen jausenholer.

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