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Redakteursrat: Postenvergabe verstößt gegen Gesetz

28.12.2011 | 12:45 |   (DiePresse.com)

In einem Schreiben an ORF-General Alexander Wrabetz wird kritisiert, dass Personalentscheidungen ohne Ausschreibungen verlautbart wurden.

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Am Mittwoch verschickte der ORF-Redakteursrat ein Schreiben an Generaldirektor Alexander Wrabetz. Darin äußern die Redakteursvertreter ihren Unmut über angekündigte Personalentscheidungen wie die Bestellung von Niko Pelinka als neuen Büroleiter des Generaldirektors: Diese seien rechtswidrig wiedersprechen zudem "den sozialpartnerschaftlichen Gepflogenheiten". Sowohl das ORF-Gesetz als auch das Arbeitsverfassungsgesetz würden dabei verletzt werden. Darüber hinaus empört sich der Rat, dass die Büroleiter-Stelle in der Generaldirektion als leitender Redakteur in der Verhandlungsgruppe 16 ausgeschrieben wurde.

Konkret verweist der Redakteursrat auf den Paragraf 27 im ORF-Gesetz. "Sämtliche Stellen im Österreichischen Rundfunk (...) sind neben der internen Ausschreibung durch Verlautbarung im 'Amtsblatt zur Wiener Zeitung' öffentlich auszuschreiben, soweit es sich nicht um untergeordnete Dienstleistungen handelt", heißt es dort wörtlich. Dass die ORF-Geschäftsführung am 23. Dezember zahlreiche Personalentscheidungen, wie eben jene des Büroleiters, ohne vorherige Ausschreibungen kundgetan hatte, verstoße demnach gegen das Gesetz, hieß es weiters.

In dem Schreiben werden auch jene "Postenbesetzungen" kritisiert, für die es noch gar keinen Posten gibt. Die Stellvertreterstelle für den Technischen Direktor etwa, die Thomas Prantner einnehmen soll, und die neue Dienststelle "Koordination Landesstudios", die Robert Ziegler, Betriebs- und Stiftungsrat, erhält: Beide Posten müssten erst geschaffen und dann ausgeschrieben werden.

Ziegler sei derzeit "per interner Mitteilung" bestellt, sagte Redakteursrat-Vorsitzender Fritz Wendl. Pelinkas Vorgänger Kurt Reisnegger soll künftig in der Generaldirektion die Aufgaben strategische Planung und medienübergreifende Programmprojekte wahrnehmen. Auch dies ist laut Wendl noch nicht ausgeschrieben, ebenso wenig wie die Büroleitung der neuen Programmdirektorin Kathrin Zechner, die laut ORF-Aussendung vergangener Woche Angelika Simma zugedacht ist.

Roland Weissmann sei zwar zum Leiter der Hauptabteilung "Produktionswirtschaft Fernsehen" bestellt worden, für die Ansiedlung dieser Agenden in der Kaufmännischen Direktion sei aber noch keine Organisationsänderung durchgeführt worden. Bei neuen Strukturen in der Betriebsorganisation hätte aber die Belegschaft laut Arbeitsverfassungsgesetz Mitwirkungsrechte, so die Redakteure. Soweit Journalistisches betroffen ist, sähe dies auch das ORF-Gesetz bzw. Redakteursstatut vor.

Abschließend formuliert der Redakteursrat ein Fazit: "Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass die ORF-JournalistInnen es nicht hinnehmen werden, wenn ihre gesetzlichen Rechte, sich um (Führungs-)Position zu bewerben und ihre gesetzlichen Mitwirkungsrechte bei Struktur- und Personalentscheidungen eingeschränkt werden."

Die Protestresolution der "Zeit im Bild"-Redaktion gegen den Wechsel von Pelinka in den ORF ist bislang von mehr als 100 Redakteuren unterschrieben worden (Stand Mittwoch).

Hier das Original-Schreiben an den ORF-Generaldirektor:

Sehr geehrter Herr Generaldirektor Dr. Wrabetz,

 

die am 23. 12. der Öffentlichkeit (und den ORF-MitarbeiterInnen) per OTS mitgeteilten „Postenbesetzungen“ haben über die (erwartbare) ORF-Imageschädigung hinaus einen weiteren groben Mangel: sie sind nicht mit gesetzlichen Bestimmungen und sozialpartnerschaftlichen Gepflogenheiten vereinbar. Die veröffentlichen Besetzungen betreffen nämlich zu einem beträchtlichen Teil Posten, die nicht einmal noch ausgeschrieben waren/das noch immer nicht sind bzw, die es überhaupt (noch) nicht gibt.

 

ORF-Stellen sind lt § 27 ORF-G öffentlich auszuschreiben und „bei der Auswahl von Bewerbern um eine ausgeschriebene Stelle sowie bei der Beförderung von Dienstnehmern ist in erster Linie die fachliche Eignung zu berücksichtigen.“ Erfolgen Bestellungen ohne Ausschreibung oder stehen sie fest, bevor – mangels Ausschreibung – noch bekannt ist, wer sich bewirbt, wird also offenkundig gegen das ORF-G verstoßen. Wobei auch noch anzumerken ist, dass bekanntlich bei gleicher Qualifikation bei Besetzungen Frauen der Vorzug zu geben ist…

 

Wird die Betriebsorganisation geändert, sollen neue Strukturen geschaffen werden, sehen das Arbeitsverfassungsgesetz und (ist Journalistisches betroffen) das ORF-G/Redakteursstatut Mitwirkungsrechte vor. Und das entsprach bisher auch (auch im ORF) üblichen sozialpartnerschaftlichen Verhaltensweisen. Dh, die Besetzung von (Leitungs-)Funktionen zu verkünden, deren Schaffung (noch) keineswegs fixiert ist – und damit auch gar nicht ausgeschrieben werden konnte – ist ebenfalls mit einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen unvereinbar.

Wir machen sie darauf aufmerksam, dass die ORF-JournalistInnen es nicht hinnehmen werden, wenn ihre gesetzlichen Rechte sich um (Führungs-)Positionen zu bewerben und ihre gesetzlichen Mitwirkungsrechte bei Struktur- und Personalentscheidungen eingeschränkt werden.

PS: Besonders empört sind zahlreichen KollegInnen auch darüber, dass ein GD-Büroleiterposten als leitender Redakteur VG 16 ausgeschrieben wurde, während seit Jahren für Informationsbereiche zuständige RedaktionsleiterInnen nur in VG 15 ausgeschrieben werden und dass in Zeiten in denen Dienstposten in den Redaktionen in längst unerträglichem Ausmaß reduziert werden nun in der Verwaltung neue („Redakteurs“)-Posten geschaffen werden.


Mit besten Grüßen

Der Redakteursrat

(APA)

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856 Kommentare

Re: Wir brauchen eine EU Regierung

@Garst: Mit der von Ihnen gewünschten EU-Regierung kämen wir vom Regen in die Traufe. Nicht nur in Wien herrscht die politische Korruption, nein auch in Brüssel und das nicht zu knapp. Wollen Sie wirklich, dass wir von Möchtegern-Politikern regiert werden, die man im eigenen Land haben will? Der Einfluss der EU-Granden ist heute schon zu groß und darf nicht noch mehr zunehmen. Was wir brauchen ist Ordnung im eigenen Land und das ist unsere Sache und nicht Sache der korrupten EU-Politiker.

Antworten Antworten Gast: Garst
29.12.2011 15:54
0 3

Re: Re: Wir brauchen eine EU Regierung

Aber irgendjemand muss uns doch helfen können! Hilfe!

Antworten Antworten Gast: Laus
29.12.2011 13:57
4 0

Re: Re: Wir brauchen eine EU Regierung

Dann schickt man den geschniegelten Trottel nach Brüssel,damit er sich in der Brüsseler Lawinenkomission wichtig machen kann.Gute Marie,keine Verantwortung und nix zu tun.Ein wahres
Pelinkhasen Paradies.Und die Laura R. gleich mit.

8 0

Re: Wir brauchen eine EU Regierung

Es bräuchte eigentlich nur die Justiz arbeiten. Das sind alles Tatbestände, die strafbar sind und von der Staatsanwaltschaft verfolgt werden müssten um die es hier geht.

Man braucht nur jene der Staatsanwälte und Richter austauschen, die offenbar dazu nicht in der Lage sind und deswegen eigentlich selbst vor Gericht gehören.

Re: Wir brauchen eine EU Regierung

Wir brauchen einen Großmeister der Korruption, um die Lehrlinge derselben zu überwachen? Damit sie es weniger offensichtlich treiben, oder wie?

Kopf wies auf Unabhängigkeit, Objektivität und Integrität hin, die in jedem Medienunternehmens und ganz besonders in einem öffentlich rechtlichen Sender höchste Priorität hätten.


Da meldet sich der Richtige!

Gast: Elmar O
29.12.2011 11:39
7 0

Das ist offene

Korruption. Der Pelinka hilft dem Wrabetz GD zu werden und kriegt dafür einen Job. Der Götzhaber (Technischer Direktor) sitzt im Betriebsrat, hilft dem Wrabetz mit seiner Stimme GD zu werden und kriegt einen Job. Ist das alles legal? Anscheinend. Schwarz Blau war gar nicht das Ärgste, die Lindner nicht die schlimmste Generaldirektorin. Wrabetz ist ein korrupter, roter Totengräber, der den ORF und seine Stellung als unabhängiges Medienunternehmen diskreditiert. Und das diesmal ganz öffentlich! "Ich mache hier einen Sch... nach dem anderen und besetze Posten wie ich will, keiner kann und wird mich daran hindern!", scheint er zu sagen. Und so ist es auch. Was für ein erbärmliches Land mit einer noch erbärmlicheren Medienlandschaft!

Vielleicht wirr, aber ich stelle die These auf, daß es

ohne ORF oder KRONE keine gewichtige SPÖ mehr gebe...

8 0

Re: Vielleicht wirr, aber ich stelle die These auf, daß es

Ohne die beiden gäbe es keine _Illusion_ einer gewichtigen SPÖ mehr.

Gast: Zornbinkel
29.12.2011 11:27
14 0

ORF-Diktatur

Besonders zornig macht mich das Ganze im Hinblick darauf, dass man als ÖsterreicherIn kaum eine Chance hat, den ORF-Gebühren (legal) zu entgehen. Somit ist man gezwungen, Postenschacher und Freunderlwirtschaft des ORF mitzufinanzieren und kann nicht einmal - wie in der Privatwirtschaft - einfach die Geschäftsbeziehung aufkündigen. Daher werden solche ORF-Praktiken ja nicht einmal mehr versucht, zu verschleiern!! Ganz offen werden gutdotierte Jobs an Günstlinge vergeben. (Und Drahtzieher sowie Begünstigte lachen sich ins Fäustchen, weil sie wissen, dass niemand etwas dagegen unternehmen kann oder will.) Es ist zum Kotzen. Die Zustände bzw. das Gebaren der ORF-Führung erinnern manchmal wirklich sehr an diktatorische Regimes.

Antworten Gast: Schenko
29.12.2011 11:50
5 0

Re: ORF-Diktatur

Egal ob man Strom aufdreht, Wasser verbraucht, Eisenbahn- oder auf der Autobahn fährt, egal ob du geboren wirst oder stirbst, und alles was dazwischen liegt - irgend welche Parteigünstlinglinge auf ihren Versorgungsposten profitieren immer davon.

Gast: tc_t
29.12.2011 11:23
2 0

orf ist eben orf, und er ist so, ob wir wollen oder nicht...

der dank gebührt unserern "volksvertretern"

Unsere Politik ist ein einziger Sauhaufen ....

Ich weiss nicht, ob die "Schweine" am Trog früher besser waren. Aber so frech und rotzig angesichts der größten Polit- und Wirtschaftskrise seit drei Generationen waren sie nicht. Und dass die junge SPÖ solche Sumpfblüten und Lauras und Nicos produziert macht mich besonders traurig.

Gast: Republikbeobachter
29.12.2011 11:17
4 0

Eine Hand wäscht die andere

Hr. Pelinka hat zuerst dem Hrn. Wabretz die "Räuberleiter" nach oben gemacht (Wahlhelfer) - und somit steht im das Recht zu, dass ihn Hr. Wabretz, der es ja unter anderem dank der Pelinka'schen "Leiter" nach oben geschafft hat, diesen nun nachzieht.
So läuft das doch, oder?
HabedieEhre, schönen Tag noch...

Gast: franzl
29.12.2011 11:15
4 0

Ostermayer

Wenn Ostermayer den Mund aufmacht und etwas behauptet, muss man das genaue Gegenteil befürchten. Als stiller Strippenzieher im Hintergrund ist er der eigentliche Wolf im Schafpelz. Erfreulich, dass manche Medien die Methoder der SPÖ, vor Weihnachten vollendete Tatsachen zu schaffen, durchschaut haben und das Thema halbswegs am Kochen halten. Ostermayers Taktik wird dadurch unterlaufen. Danke

Antworten Gast: Franz von Asissy
29.12.2011 12:14
5 0

Re: Ostermayer

Ostermayer gehört der Zunft der Berufslügner an. Daher verwundert es überhaupt nicht, dass er gerade das Gegenteil von dem ankündigt, was er zu tun beabsichtigt.

Handeln und Reden ist bei diesen Politverbrechern immer konträr.

Gast: Dr. Peter Ramsauer
29.12.2011 11:09
8 0

Sehr geehrter Redakteursrat

Ihre Empörung ist verständlich und entspricht dem sittlichem Emfpinden eines durchschnittlichen Mitteleuropäers, leider aber nicht der höchstrichterlichen Rechtssprechung zur Frage der Gültigkeit von Verträgen ohne Ausschreibung.
Der "blosse Verstoss" gegen eine Ausschreibungsverpflichtung bedingt keine Nichtigkeit des Vertrages (OGH in 8 ObA 1/11x, zur Gültigkeit des Vertrags der Präsidentin der Salzburger Festspiele, der ohne Ausschreibung erfolgte).
Vor allem auch im Kunstbereich wird gegen die Verpflichtung weitgehend verstossen, bislang ohne Folgen.
Sie haben jahrelang den Mantel des medialen Schweigens darüber gedeckt, jetzt ernten Sie die Früchte.
mfg
Peter Ramsauer

Gast: Kim Jong II
29.12.2011 10:57
3 2

Antrag

Ich will in eurem schönen Land wiedergeboren werden. Bis bald in Regierung, OMV, ORF, Verbund, Telekom ... eh wurscht wo, passt mir alles super!

Nicht die Tat - die Art ist erschreckend!

Es ist in Ö. sicherlich nichts ungewöhnliches, wenn Posten nach politischem Gutdünken vergeben und besetzt werden.
Das ist den Ministerien, in der Verstaatlichten und eben auch im ORF so Sitte. Ebenso bei Schuldirektoren, leitenden Polizeiposten, etc.

was aber hier beim Büroschanijob zu recht aufregt, ist die Art, die Chuzpe, wie das gemcht wird!

In aller Offenheit wird zugegeben, dass der Nikki halt belohnt wird, dafür, dass er den Wrabetz überhaupt ermöglicht hat.
Und da schert der Wrabetz sich um nichts!
Keine Ausschreibungsrichtlinien, keine Qualifikationen, nicht einmal ein Scheinbewerb - nichts!
Der Nikki kriegt den job und aus, basta!

Diese ungenierte Chuzpe regt auf und zu Widerstand an!

10 0

Man sollte

den Korruptionsstadl ORF schließen bevor noch mehr Geld verbrannt wird. Dieser Sender ist eine Zumutung sondergleichen und man könnte fast meinen, wir würden in einem Land nach Muster DDR leben. Schluss, aus und vorbei wäre das Beste. Man würde sehr viel Geld sparen, Geld, das man anderwärtig dringend bräuchte. Der ORF ist ein öffentlich rechtliches Medium, das zur politischen Neutralität verpflichtet wäre, doch diese findet nicht statt. Statt dessen werden Parteisoldaten eingestellt, welche die Vorgaben der linken Politiker erfüllen müssen. Wie gesagt, der ORF mutiert zum Propagandamedium eines sozialistischen Diktats unterstützt von den grünen Multikulti-Fans. ORF - nein danke.

'schiefe Optik' sagt der ORF

Bitte beim wahren Namen nennen:
Linkssozialistische Realität!

14 0

Diese Lachnummer noch als "Schiefe Optik" zu bezeichnen ist die noch größere Frechheit des ORF!


Gast: Pfefferkorn
29.12.2011 10:46
7 0

Eigentlich ein Fall für den Korruptionsstaatsanwalt...

GD des Staatsbetriebs ORF verschafft Parteigünstling ohne entsprechende Qualifikation unter Umgehung des Ausschreibungsgesetzes einen hochdotierten Job.

Gast: Pudel Kern
29.12.2011 10:29
10 0

rechts oder links: das ist ein großer Unterschied

Man muss sich einmal vorstellen, wenn das mit einem freiheitlichen Hintergrund passiert wäre. Die Folge wäre vermutliche ein jahrelanger Rechtsstreit. Wenn es aber um die SPÖ geht, dann wird ein bisschen herumgeschimpft und alles gerät kurz drauf in Vergessenheit.

23 0

€ 5270,65

Jetzt kennen wir also den Preis, um den sich der Herr Pelinka zum Deppen der Nation macht: € 5270,65. Brutto versteht sich. Wahrscheinlich das Ende der Fahnenstange für 25 jährige Halbgebildete. Gott, was für ein erbärmliches Schauspiel.

Antworten Gast: januskopf
29.12.2011 11:26
13 0

Re: € 5270,65

Es geht hier um das Mindestgehalt für diese Position! Man darf davon ausgehen, dass der Herr DEUTLICH mehr verdienen wird!

9 0

Welch Wunder, jetzt werden die anderen Jobs auch ausgeschrieben

nachträglich ausgeschrieben. Wurde überhaupt ein Job beim ORF regulär ausgeschrieben.

Was macht der ORF, er „inszeniert“ wie gewohnt, diesmal eine Jobausschreibung.

26 0

Pelinkas Erfahrung?

Was mich bei der ganzen Berichterstattung rund um Nikolaus Pelinka am meisten stört: dass es dabei "nur" um seinen SPÖ-Hintergrund geht, aber außer acht gelassen wird, dass er mit erst 24 Jahren neben seinem Stiftungsratposten auch noch einen Public Affairs Manager-Job bei der ÖBB hat und davor auch noch Pressesprecher von Claudia Schmied gewesen ist.
Ich frage mich ernsthaft wie es möglich ist, dass ein damals vermutlich 22jähriger als Pressesprecher einer Ministerin genommen wird? Sollte es nicht so sein, dass Stellen mit denjenigen besetzt werden, die über die beste Ausbildung verfügen?

Man muss kein mathematisches Genie sein um sich ausrechnen zu können, dass ein Anfang 20jähriger ohne Studium solche hoch dotierten Jobs nicht aufgrund seines Wissens und seiner Erfahrung bekommen haben wird.

Was wird uns jungen ÖsterreicherInnen damit gezeigt: dass man nicht durch Fleiß und Können weiterkommt, sondern nur durch Protektion.

Re: Pelinkas Erfahrung? Der Papi ist Chefredakteur von News !!!

Also regt euch bitte nicht auf! Den Sohn des Chefredakteurs von News auf einen wohldotierten Posten zu hieven, ist doch viel billiger, als wöchentlich eine ganze Seite für eine Regierungsselbstbeweihräucherung zu buchen....

Und damit hat der Sparmeister Faymann gleich 2 Fliegen, nämlich News und den ORF auf einen Streich für sich gekauft!

Ist doch auch anzuerkennen, oder ??

Re: Pelinkas Erfahrung?

In einem Land, in dem Minister hart an der Schwachsinnsgrenze dahinschrammen, kann es auch 22-jährige Presseprecher und 25-jährige Staatssekretäre geben.

Kein Problem.

Gast: Grummelbart2
29.12.2011 10:05
6 0

Pelinka wird sich...

...schön in den Hausbrauch einfügen:

"Empört sind die ORF-Mitarbeiter auch über die zusätzlich ausgeschriebene Assistenzstelle für die Generaldirektion in Gehaltsstufe 13 (Gehalt mind. 4275,69 Euro monatl.), einen Posten, den es bisher nicht gab und für den Pelinka bereits eine Kandidatin vorgeschlagen hat"

Soso, eine Kandidatin. Na, ein Schelm, wer da an die von dieser Kandidatin erbrachten Gegenleistungen denkt.

Antworten Gast: empört euch!
29.12.2011 10:46
11 0

Re: Pelinka wird sich...

aus dem Standard Forum übernommen...

BOMBE: Auch Pelinka Freundin wird befördert

Nicht nur, das SPÖ Stiftungsrat und Laura Rudas-Intimus Niko Pelinka Wrabetz Büroleiter wird, auch dessen Freundin macht durch SPÖ Fädenzüge Karriere. Noch vor einem Jahr war Gudrun Bolech noch einfache Praktikantin, aber mit 1.1. wird diese gleich Vorstandsassistentin vom „roten“ Vorstand Ettl. Da waren ja unter Grasser die Postenbesetzungen noch transparenter!

14 0

SPÖ und Studium...

SPÖ kämpft gegen Studiengebühren (wahrscheinlci weiß sie, dass man nichts damit anfangen wird können)

Pelinka kauft sich einen Titlel für viel Geld (ohne Partei und gekauften Titel bin ich nichts)

Fayman studierte gratis, ohne nebenbei zu arbeiten, unf hat dieses nach kürze aufgegeben.

was gibt es da noch zu sagen?

Gast: rotzbua
29.12.2011 09:36
10 0

keine wunder

Biedermann, der Name spricht für sich...
Dass der GI vor so einem Präpotenzbürscherl in die Knie geht, ist ein Armutszeugnis sondergleichen... alles Gute den Widerstandskämpfern in den Reihen des Orf, denen wird es der blonde Kriecher nicht leicht machen!

Wenn's nicht so traurig wäre, könnte man sich schieflachen

Wenn diese halbseidenen Pseudo-Komiker Österreich nicht gerade ruinieren würden, könnte man sich schieflachen.

Da wird in die Kameras von "eiserenem Sparen" deklamiert - und gleichzeitig mit einer historisch einmaligen Präpotenz und Ungeniertheit die Geldbörse des Bürgers zum Selbstbedienungsladen erklärt, dass man nur mehr fassungslos den Kopf schüttelt.

Während der ORF eine Gebührenerhöhung bekommt, wird in der Chefetage die Bürokratie ausgeweitet, dass sich die Balken biegen - während das Programm zu neuen Qualtätstiefpunkten schreitet. Um die 17. Wiederholung von "Stirb Langsam" anzusetzen, braucht man einen GI, der mehr verdient, als der Bundeskanzler ?

Wer soll diese charakterlosen Null-Kompetenzler an der Spitze von Staat und Staatsbetrieben noch ernst nehmen, die als Hauptaufgabe sehen, Staatsvermögen mit vollen Händen an Freunderl zu verteilen - während sie Österreich in den Ruin chauffieren ?


Gast: Minimaximus
29.12.2011 09:30
24 0

Na Gottseidank

...werden mir und meinen Kollegen, als Top-Absolventen ihres jeweiligen Fachs an der Universität, stolze 1800€ brutto gezahlt, um Forschen und unterrichten "zu dürfen".

Da sieht man mal wieder, wo die Prioritäten in diesem versumperten Staat liegen.

Antworten Gast: Erich-len
29.12.2011 10:27
9 0

Re: Na Gottseidank

Ein wahres Wort, aber solchen Nichtskönneern und wahrlichen Protektionskindern wird ab der "Matura" dank SPÖ-Papa alles Hinten und Vorne reingeschoben!

In diesem Staat rennt so vieles so offensichtlich falsch, und es hat für mich den Anschein, als gäbe es außer radikalen Lösungen (Aufstand oder Auswandern) keinen Ausweg aus dieser Geiselhaft des "Politadels".

So sicher wie das Amen im Gebet werden sich wieder genug Pensionisten, Geblendete, Transferleistungsnettoempfänger, etc. 2013 einfinden, um der SPÖ wieder einen Platz an der Sonne zu sichern.

Damit mal was passiert muss es wohl wirklich mal so richtig "krachen" in diesem Staat, und ich hoffe auf ein politisches Erdbeben der Stärke 10,0!

Und jetzt wird mir auch klar, warum wir die Neue Mittelschule so dringend brauchen:

Damit sich diese armen Genossensprösslinge bis zur Matura auch nicht mehr anstrengen brauchen!!!

Posse???

Die Presse nennt diesen Angriff gegen die Meinungsfreiheit und den Gleichheitsgrundsatz - Grundpfeiler einer jeden Demokratie - eine Posse???
Das ist wohl mehr als nur eine Verniedlichung eines Verbrechens gegen die Demokratie und fast schon ekelhaft.

Re: Posse???

Und wann tun Sie etwas dagegen?

Re: Re: Posse???

Jeden Tag, jede Stunde und jede Minute. Mein Dienstort ist momentan die Türkei und ich zahle daher auch keine Beiträge an den ORF, so wie sie es tun (müsen), nehme ich an.

Antworten Antworten Gast: So long Joe
29.12.2011 09:45
1 2

Re: Re: Posse???

Als Vertreter des selbsternannten urbanen Bildungsbürgertums aller Wahrscheinlichkeit nach Grün wählen.

Gast: Bürger1
29.12.2011 09:22
11 0

Übel

Die SPÖ hat mit der rechtswidrigen Installation ihres Politrucks wieder einmal demonstriert, dass sie gar nicht im Sinn hat, sich an geltendes Recht zu halten. Politik übelster Sorte.

Aber wenigstens ist jetzt im ORF vollkommen klar, dass Apparatschnik Pelinka hier Sorge dafür tragen wird, dass alles, was nicht vollkommen SPÖ-konform ist, im ORF eliminiert werden wird. Wird dann wohl als "sozial gerecht" gegen die bösen Neoliberalen oder den bösen Kommerz dargestellt werden.

Re: Übel

Sie nennen sich Bürger1. Wann tun Sie etwas dagegen?

Pelinka

1 dümlich lächelnder Laufbursche der SPÖ Zentrale, nicht mehr oder weniger. Müssen wir halt noch einen Hofnarren mehr durchfüttern, auf den einen kommt es auch nicht mehr an.

Re: Pelinka

Wow - Sie sind zum zentralistischen Staatsdümmler geboren.

Re: Re: Pelinka

Tut mir leid aber der Posten ist bereits an Ihren großen Bruder Faymann vergeben.

Gast: leberflegel
29.12.2011 09:17
1 0

Ist eigentlich...

... die Ang*elika Si*ma mit der Ulr*icke S*ima verwandt? Das wäre interessant. Ich habe ge*googelt und nichts gefunden...

0 15

Danke Wrabez & Danke Pelinka - auch für die Demaskierung der FPÖ


Die war nicht weiter erstaunlich, denn das der ORF eine reine SPÖ Orgel ist, und die ÖVP manchmal Ausflüsse ihrer Granden beim Portier und Häuslfrau abgeben darf war ja allseits bekannt.

Was neu ist und bitte nicht (!) übersehen werden darf ist, das der Mediensprecher der FPÖ Stefan Petzer den Vorgang der Bestellung eines Pelikans als völlig normal ansieht und entrüstet die mediale Aufregung nicht versteht.

Re: Danke Wrabez & Danke Pelinka - auch für die Demaskierung der FPÖ


Sie meinen STEFAN PETZNER ?

Der gehört aber zum BZÖ !!

Übrigens, bitte um Quellenangabe wo St. Petzner die Vorgangsweise als völlig normal bezeichnet.

0 8

Sorry - FPÖ/BZÖ war mein Fehler


aber ehrlich - FPÖ & BZÖ sind doch, in der großen Waschmaschine Parteienlandschaft ein identer Bund Hadern äußerlich unterschiedlicher Colorierung aber innerlich olfaktorisch gleichen, originellen Odeurs.
Auch wenn sie an die Spitze einen Unternehmer wie Bucher gestellt haben, der in der Tat was her macht, die Wurzeln beider Genossen sind farbmäßig im Ton halt so gehalten wie Wurzeln eben sind. Und vor der nächsten Wahl werden sie sich zu einem Wurzelkneul vereinigt haben -jede Wette.

Petzners Stellungnahme zu der ORF Geschichte ist in jeder Zeitung zu finden wie:
http://derstandard.at/1324501198091/Pelinka-im-ORF-Armin-Wolf-Warum-nicht-gleich-Rudas