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Redakteursrat: Postenvergabe verstößt gegen Gesetz

28.12.2011 | 12:45 |   (DiePresse.com)

In einem Schreiben an ORF-General Alexander Wrabetz wird kritisiert, dass Personalentscheidungen ohne Ausschreibungen verlautbart wurden.

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Am Mittwoch verschickte der ORF-Redakteursrat ein Schreiben an Generaldirektor Alexander Wrabetz. Darin äußern die Redakteursvertreter ihren Unmut über angekündigte Personalentscheidungen wie die Bestellung von Niko Pelinka als neuen Büroleiter des Generaldirektors: Diese seien rechtswidrig wiedersprechen zudem "den sozialpartnerschaftlichen Gepflogenheiten". Sowohl das ORF-Gesetz als auch das Arbeitsverfassungsgesetz würden dabei verletzt werden. Darüber hinaus empört sich der Rat, dass die Büroleiter-Stelle in der Generaldirektion als leitender Redakteur in der Verhandlungsgruppe 16 ausgeschrieben wurde.

Konkret verweist der Redakteursrat auf den Paragraf 27 im ORF-Gesetz. "Sämtliche Stellen im Österreichischen Rundfunk (...) sind neben der internen Ausschreibung durch Verlautbarung im 'Amtsblatt zur Wiener Zeitung' öffentlich auszuschreiben, soweit es sich nicht um untergeordnete Dienstleistungen handelt", heißt es dort wörtlich. Dass die ORF-Geschäftsführung am 23. Dezember zahlreiche Personalentscheidungen, wie eben jene des Büroleiters, ohne vorherige Ausschreibungen kundgetan hatte, verstoße demnach gegen das Gesetz, hieß es weiters.

In dem Schreiben werden auch jene "Postenbesetzungen" kritisiert, für die es noch gar keinen Posten gibt. Die Stellvertreterstelle für den Technischen Direktor etwa, die Thomas Prantner einnehmen soll, und die neue Dienststelle "Koordination Landesstudios", die Robert Ziegler, Betriebs- und Stiftungsrat, erhält: Beide Posten müssten erst geschaffen und dann ausgeschrieben werden.

Ziegler sei derzeit "per interner Mitteilung" bestellt, sagte Redakteursrat-Vorsitzender Fritz Wendl. Pelinkas Vorgänger Kurt Reisnegger soll künftig in der Generaldirektion die Aufgaben strategische Planung und medienübergreifende Programmprojekte wahrnehmen. Auch dies ist laut Wendl noch nicht ausgeschrieben, ebenso wenig wie die Büroleitung der neuen Programmdirektorin Kathrin Zechner, die laut ORF-Aussendung vergangener Woche Angelika Simma zugedacht ist.

Roland Weissmann sei zwar zum Leiter der Hauptabteilung "Produktionswirtschaft Fernsehen" bestellt worden, für die Ansiedlung dieser Agenden in der Kaufmännischen Direktion sei aber noch keine Organisationsänderung durchgeführt worden. Bei neuen Strukturen in der Betriebsorganisation hätte aber die Belegschaft laut Arbeitsverfassungsgesetz Mitwirkungsrechte, so die Redakteure. Soweit Journalistisches betroffen ist, sähe dies auch das ORF-Gesetz bzw. Redakteursstatut vor.

Abschließend formuliert der Redakteursrat ein Fazit: "Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass die ORF-JournalistInnen es nicht hinnehmen werden, wenn ihre gesetzlichen Rechte, sich um (Führungs-)Position zu bewerben und ihre gesetzlichen Mitwirkungsrechte bei Struktur- und Personalentscheidungen eingeschränkt werden."

Die Protestresolution der "Zeit im Bild"-Redaktion gegen den Wechsel von Pelinka in den ORF ist bislang von mehr als 100 Redakteuren unterschrieben worden (Stand Mittwoch).

Hier das Original-Schreiben an den ORF-Generaldirektor:

Sehr geehrter Herr Generaldirektor Dr. Wrabetz,

 

die am 23. 12. der Öffentlichkeit (und den ORF-MitarbeiterInnen) per OTS mitgeteilten „Postenbesetzungen“ haben über die (erwartbare) ORF-Imageschädigung hinaus einen weiteren groben Mangel: sie sind nicht mit gesetzlichen Bestimmungen und sozialpartnerschaftlichen Gepflogenheiten vereinbar. Die veröffentlichen Besetzungen betreffen nämlich zu einem beträchtlichen Teil Posten, die nicht einmal noch ausgeschrieben waren/das noch immer nicht sind bzw, die es überhaupt (noch) nicht gibt.

 

ORF-Stellen sind lt § 27 ORF-G öffentlich auszuschreiben und „bei der Auswahl von Bewerbern um eine ausgeschriebene Stelle sowie bei der Beförderung von Dienstnehmern ist in erster Linie die fachliche Eignung zu berücksichtigen.“ Erfolgen Bestellungen ohne Ausschreibung oder stehen sie fest, bevor – mangels Ausschreibung – noch bekannt ist, wer sich bewirbt, wird also offenkundig gegen das ORF-G verstoßen. Wobei auch noch anzumerken ist, dass bekanntlich bei gleicher Qualifikation bei Besetzungen Frauen der Vorzug zu geben ist…

 

Wird die Betriebsorganisation geändert, sollen neue Strukturen geschaffen werden, sehen das Arbeitsverfassungsgesetz und (ist Journalistisches betroffen) das ORF-G/Redakteursstatut Mitwirkungsrechte vor. Und das entsprach bisher auch (auch im ORF) üblichen sozialpartnerschaftlichen Verhaltensweisen. Dh, die Besetzung von (Leitungs-)Funktionen zu verkünden, deren Schaffung (noch) keineswegs fixiert ist – und damit auch gar nicht ausgeschrieben werden konnte – ist ebenfalls mit einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen unvereinbar.

Wir machen sie darauf aufmerksam, dass die ORF-JournalistInnen es nicht hinnehmen werden, wenn ihre gesetzlichen Rechte sich um (Führungs-)Positionen zu bewerben und ihre gesetzlichen Mitwirkungsrechte bei Struktur- und Personalentscheidungen eingeschränkt werden.

PS: Besonders empört sind zahlreichen KollegInnen auch darüber, dass ein GD-Büroleiterposten als leitender Redakteur VG 16 ausgeschrieben wurde, während seit Jahren für Informationsbereiche zuständige RedaktionsleiterInnen nur in VG 15 ausgeschrieben werden und dass in Zeiten in denen Dienstposten in den Redaktionen in längst unerträglichem Ausmaß reduziert werden nun in der Verwaltung neue („Redakteurs“)-Posten geschaffen werden.


Mit besten Grüßen

Der Redakteursrat

(APA)

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856 Kommentare

Re: der FPÖ-nahe Prantner hält Pelinka für eine gute Besetzung

FPÖ + SPÖ haben ja im Prinzip die idente Klientel und Sichtweisen. Der Hauptunterschied besteht hauptsächlich betreffend der Zuwanderung.

Und das Grasen der FPÖ bei den eigenen Stammwählern macht die FPÖ für die SPÖ ja so unattraktiv, nur ist Ihnen bisher nichts anderes als Ausgrenzung eingefallen.

15 0

das Inseratenspiel läuft munter weiter als wäre alles bestens

Das Volk wird weiterhin für dämlich gehalten (teilweise ist es das auch), und Steuergelder werden munter und fröhlich weiterhin verteilt während man darüber nachdenkt, wie und wo man noch mehr Geld vom Bürger holen kann.

Dies nennt sich verhöhnenderweise dann sogar Sparpaket, und will in die Verfassung verankert werden ???

Gast: Waldläufer 05
28.12.2011 12:48
22 0

SOS-ORF: Die ehrenwerte linke Partie schweigt

Erinnert sich noch jemand an die ehrenwerte Gesellschaft von SOS-ORF?
Die hatte der Vorgängerin des Herrn Wrabetz u.a. Mißmanagement und zu viel politischen Einfluß vorgeworfen.
Heute redet jeder von Pelikan, kaum einer von Wrabetz. Obwohl er wie kein anderer für Missmanagement und Parteienübernahme steht.
Noch nie waren die Finanzen so schlecht, das Programm so mies und SPÖ/Grün in den Nachrichtenredaktionen so nachhaltig vertreten.
Und das angeblich überparteiliche SOS-ORF heute? Nicht zu hören? Weil es linke Gesinnungsfreunde sind, die jetzt werken?
Dazu der Link:
http://de.wikipedia.org/wiki/SOS-ORF
Übrigens: an vorderster Front kämpft damals Anton Pelinka bei SOS-ORF. Kein Namensvetter, sonder echter Onkel des jetzigen Aufsteigers.

3 0

Re: SOS-ORF: Die ehrenwerte linke Partie schweigt

Hier kann man sich übrigens ein Interview vom August 2011 mit Hrn. Noll (Gründer von SOS ORF) durchlesen, wo er sich windet wie ein Aal. Grundtenor: So schlimm ist das jetzt unter der SPÖ alles nicht, deswegen gibt es auch keinen Grund, das SOS ORF wieder aktiv wird.

http://diepresse.com/home/kultur/news/683888/Ein-entpolitisierter-ORF-Das-waere-Chimaere

Es ging SOS ORF immer nur darum den ORF wieder fest in linken Händen zu verankern und das ist ihnen gelungen, deswegen sehen sie auch keinen Bedarf zum Eingreifen.

17 0

Skurril: Pelinkas Büroleiter-Job wird ausgeschrieben

ned aufregen
da warn halt noch ein paar Tausender aus dem Inseratenfond über
de muaß ma vorm 31.12. verbraten, sunst gibt´s nexts Joahr weniger....

Gast: fran789
28.12.2011 12:38
12 0

aus diesem fall kann man nur eine lehre ziehen

keine quoten für wen auch immer, denn sonst haben die personen aus unteren schichten überhaupt keine chance mehr auf einen sozialen aufstieg

die frauenquote der spö und grünen dient nicht der gleichberechtigung von mann und frau, sondern der freunderlwirtschaft

man muss ja nur nach deutschland schauen, da ist eine vollkommen unbedarfte exjournalisten und jetzige ehefrau des exbundeskanzlers schröder plötzlich in den aufsichtsrat eines großen unternehmens gerutscht

Re: jetzige ehefrau des exbundeskanzlers schröder plötzlich in den aufsichtsrat eines großen unternehmens gerutscht

Na ja, Gazprom vergibt halt, beraten vom SPD-Exbundeskanzler, viele Millionen an Aufträgen. Wer wird denn hier einen Zusammenhang vermuten?

Politkommissar

Diese ausschreibung ist doch eine unglaubliche Chuzpe, die in ihrer Arroganz und Präpotenz nicht zu überbieten ist.

Die Frage ist jetzt nur noch, wer letztlich zu entscheiden hat. Und was wäre, wenn sich tatsächlich jemand bewirbt, der/die rein objektiv die weit aus besseren Qualifikation hat. Gibt es Einspruchsmöglichkeiten oder ist alles sowieso ein abgekartertes Spiel der kleinen Laura und ihrer Handlanger.

Faymann zeigt einmal mehr sein wahres Gesicht. Begonnen als Hunderl vom seligen Onkel Hans, über die Insartenmillion an den Boulvard nun umverschämt direkt in den ORF.

Scheinbar ist ein Politkommissar in der Person des Herrn Pelinka notwendig, weil das Vertrauen in Wrabetz doch nicht unendlich ist.

Und das alles mit meinen ORF-Gebührungen und Steuermitteln.

Re: er/die rein objektiv die weit aus besseren Qualifikation hat.

Und wer sollte im ORF objektiv beurteilen?

Das man im allgemeinen Postenschacher einmal auf eine öffentliche Ausschreibung vergessen hat kann in der hektischen Vorweihnachtszeit schon mal vorkommen (ein kleiner Fauxpas des Hrn. Wrabetz). Ändert aber nichts am geschacherten Ergebnis.

Wetten? Um 1 Bier?

Antworten Gast: Hallalli
28.12.2011 12:37
8 0

Re: Politkommissar

Wieso unglaubliche Chuzpe? Um das Geld der abgezockten Zwangsgebührenzahler ist uns doch nichts zu blöd. Zeitungen müssen ja schließlich auch leben, also schalten wir halt ein Inseraterl, auch wenn wir das gar nicht schalten müssten. Eine Hand wäscht die andere. HabedieEhre.

22 0

Auf die Straßen Bürger,

es ist nicht mehr zum AUSHALTEN in dieser Bananenrepublik!

Re: Auf die Straßen Bürger,

nicht so schnell
zuerst feiern ma noch Sylvester, im Winter is es sowieso zu kalt auf da Goss´n
und überhaupt
findet der Aufmarsch erst am 1. Mai statt
da wird uns huldvoll zugewunken
was wollen´S mehr?

15 0

Nordkorea würde so eine Panne nicht passieren


die sind ehrlicher denn bei denen weiß man zumindest von vornherein wie man dran ist.

Beim ORF jetzt auch - es ist halt etwas peinlicher als in Nordkorea...

Re: etwas peinlicher als in Nordkorea... ?

Vielleicht für einen normal denkenden / fühlenden Menschen.

Für Wrabetz, Rudas und Konsorten ist alles in Ordnung. Wozu schämen, der ORF ist unser und der Rest kann uns mal.

0 1

Wir sollten jetzt eigentlich alle öffentlich weinen wie in Nordkorea....


Gast: waaaaaaage
28.12.2011 12:16
10 0

Das ist doch nicht skurril.

Es ist in Österreich gängige Praxis, dass man seine Posten an Freunderln vergibt und die Ausschreibungen samt Bewerbungsgesprächen macht man nur, weil man dazu verpflichtet ist. Wer die Stelle bekommt, steht schon vorher fest.

Manchmal werden wenigstens die Stellenprofile so eng gefasst, dass auch Naivlinge ihre Chancenlosigkeit erkennen und sich unnötige Bewerbungen und Vorstellungsgespräche (Zeit und Geld) ersparen.

15 0

Das ist .....

.... bei Postenvergaben im politischen Dunstkreis etwas vollkommen Normales. Um sich im Nachhinein Gerichtsverfahren zu ersparen, schreibt man solche Posten formhalber aus. Die Bewerbungen dazu wandern (ungelesen ?) ins Altpapier.

Was Herrn Pelinka auszeichnet ? Seine Freunde (Faymann, Rudas, ......), seine Familie (alter Parteiadel) und jede Menge Beziehungen. Er wird sich aber hervorragend mit dem Integrationsstaatsekretär Kurz verstehen. Zumindestens können sie sich wahrscheinlich über die unlängst (ggg) bestandene Matura unterhalten. Das alles zahlt ohnehin der Wähler und ORF-Gebührenzahler.

1 0

Der Unterschied ist nur,

dass die Vergabe am 23. verkündet wurde und die Ausschreibung HEUTE in der Wiener Zeitung steht.
Amtsblatt vom 28.12.:

Beim Österreichischen Rundfunk (ORF) werden folgende Dienstposten ausgeschrieben:
Redakteur/in (Leitung des Büros GD) (40 Wochenstunden)
in Verwendungsgruppe 16 (Gehalt mindestens € 5.270,65 (inkl. Sonderzahlungen und UDZ) mtl. brutto,
höheres Gehalt abhängig von Erfahrung und Ausbildung) für die Generaldirektion.

Einspruch beim Arbeitsgericht müsste halten.

Und schimpfen Sie nicht über Kurz. Der hat nie verheimlicht, dass sein Studium noch nicht fertig ist. Seine Arbeit ist auch genz gut, wie mittlerweile allgemein festgestellt wird.
Aber der Herr Pelinka jr. prahlt ja mit seinem Studium an der Donauuni. U.a. bei Doris Bures (lt offizieller Biographie HaSch und ausgebildete Zahnarzthelferin.)

pinky & brain

aber: wer ist wer?

14 0

Entlarvend

Sehr schön zu sehen, wie es um die SPÖ bestellt ist und wie innerhalb "gearbeitet" wird.

1 0

Re: Entlarvend

Wiens Obermacker hat ja erst kürzlich angekündigt das man mit allen Mittel gegen die unliebsame Partei (welche unzählige Stimmen ständig weiter für sich gewinnen wird) vorgehen wird; dies ist der Anfang vom Ende dieses Versuchs ;-)

19 0

Österreich IST ein Korruptionssumpf und die Justiz ein Witz. In D hätte ein Wrabetz seinen Posten am nächsten Tag räumen müssen und müsste sich bei der StA wegen KORRUPTION verantworten und dieser Pelinkawitz wäre de nächste an der Reihe!!


Antworten Gast: Austritt
28.12.2011 12:17
4 0

Re: Österreich IST ein Korruptionssumpf und die Justiz ein Witz. In D hätte ein Wrabetz seinen Posten am nächsten Tag räumen müssen und müsste sich bei der StA wegen KORRUPTION verantworten und dieser Pelinkawitz wäre de nächste an der Reihe!!

Sollte man machen, wie bei anderen Institutionen, die von vorgestern sind. Geschlossen austreten...

Neofeudalismus

Wäre ja noch schöner, wenn das ausgeplünderte Volk über die Bestellung der Frongrafen entscheiden könnte ...

16 0

hmmm...

Da haben sich die Roten nicht genau abgesprochen.

Wahrscheinlich, sollte Pelinka erst nach dem Inserat "als der Beste" hervorgegangen sein.

Tja - die Rote Packelei nimmt kein Ende - auch wenn das Land vor die Hunde geht...

Posten sind eben mehr Wert als das eigene Land...

Qualifikation

Da hätte ich dann aber schon gerne die Qualifikation von Hr. NP gesehen. Was ihn jetzt so herausragend qualifiziert

1 0

Re: Qualifikation

"Akademische" Ausbildung:
http://realkanal.wordpress.com/2010/06/19/nikolaus-pelinka/
(u.a. bei Doris Bures, HaSch und Zahnarzthelferin lt. offz. Biografie)

Berufliche Vorerfahrung (Beurteilung durch ÖBB):
Die ÖBB streuten ihrem ehemaligen Mitarbeiter in der Public Affairs-Abteilung, Niko Pelinka, zum Abgang Rosen: "Wir bedanken uns für seinen wertvollen Einsatz und wünschen ihm viel Glück", hieß es.

Hätte jemand so einen Satz in mein Dienstzeugnis geschrieben, wäre ich zum Arbeitsgericht gegangen.

Bedeutet: Wir sind richtig froh, dass der Wichtigtuer gegangen ist und hoffen, dass er nie wieder kommt.

Gast: international_
28.12.2011 11:56
10 0

schildbürger leben

wozu noch eine ausschreibung?
frau rudas hat doch ohnehin schon einen zuverlässigen herrn mit langjähriger routine in vergleichbaren positionen namhaft gemacht.

5 0

Re: schildbürger leben

Na, die Formen müssen schon gewahrt werden, Österreich ist ja ein Rechtsstaat....

Gast: ORF-Gebührenzahler
28.12.2011 11:39
14 0

Früher,

Tja, früher sagte man:
Wenn du nix kannst, dann geht’s zur Post oder Bundesbahn.

Nachdem die Post durch die verehrende Politik der zuständigen Manager den Bach runter geht, bliebe da nur noch die Bahn.

Aber nachdem dort auch ein falsches Management (Es gilt die Unschuldsvermutung) dort nur linke gemacht haben, und nun die "DORLI" politisch dort leiser treten muss, bleibt halt nur noch der ORF übrig.

Ein Versorgungsposten für den 25ig jährigen der ja "Soooooo" begabt ist, ist fraglich -> Begabt oder doch nur eine Spielfigur in der Welt der Politiker?

Ich möchte und darf diese Bezeichnung hier nicht verwenden - Aber Sie liebe Leser kennen diesen Begriff sicherlich.

WRABETZ wäre gut beraten (Aber von wen?), wenn der sofort die Notbremse zieht.

Auch dieser Sesselkleber der sich nur mit seinen Politikerfreunden dort hält, ist um nichts besser.

Wenn die Politik noch irgendwie eine Erleuchtung heuer bekommt, sollte sie sich von WRABETZ & PELINKA mit Anfang 2012 wegen „GESCHÄFTSSCHÄDIGENDEN VERHALTEN“ verabschieden.

Man(n)/Frau schämt sich schon für diese Politik bzw. deren Führung. Ein Abgang Hand in Hand mit den zwei ORF-Dummys wäre das Beste.

EIN WUTBÜRGER (Wahltag = Zahltag)!

Re: Früher,

Ach ja? Wie wollen sie denn die Politiker am Wahltag zahlen lassen? Sie allein? Und der Großteil derer die noch wählen gehen sind weiterhin so dumm, die Lügenzuckerl zu glauben. Dann regieren die halt mit 10% der Stimmen. Wir müssen auf die Straße gehen und sichtbare Zeichen setzen. Jetzt! Ich erkundige mich eben beim Magistrat, wie man eine Unterschriftenaktion startet und vorsichtshalber auch mal gleich wegen einer Demo. Bin auf der Suche nach Verbündeten und Mitstreitern jeden Coleurs. Keine Parteipolitik, sondern Bürgerwehr!

Lauter falsche Fufz'ger

Die "unabhängigen" Redakteuer begehren auf - dass ich nicht lache! Die haben doch alle selber ihre Posten auf die eine oder andere Weise "der Partei" zu verdanken. Aber zumindest versuchen sie noch, den edlen Schein zu wahren.

"Die Glaubwürdigkeit des öffentlichen-rechtlichen Senders wird erschüttert, wenn politische Funktionäre in die Chefetagen eines Rundfunk- und Fernsehunternehmens wechseln".

der herr krieghofer in tirol ist nicht övp-nahe, sondern kommt dirket aus der övp-parteizentrale. er war parteisekretär der landes-övp und abgeordneter zum tiroler landtag, ehe ihn die partei mit dem landesdirektor der uniqa entsorgte.

zuerst wechselte krieghofer als tirol-heute moderator mit den vollen orf-abfertigungen zur tiroler övp.

der orf ist am ende. die zwangsgebühren von 600 millionen im jahr in wahrheit gegen die menschenrechte.

der orf ist eine parteipolitische rundfunkanstalt mit einem desaströsen programm (auf-und-abgetagelte-opernball-regie). den brauchen wir eigentlich nicht!

10 0

Er sei in Zukunft nur einer Person verpflichtet: „Und das ist der Alexander Wrabetz."

WIE BITTE?

Unabhängig vom Aufstand der Zwerge, ist Hr. Pelinka jetzt Angestellter von Hrn. Wrabetz persönlich? Und wird von diesem auch persönlich bezahlt?

Wohl eher NEIN!?
Dann sollte er sich, wenn er sich schon offiziell äußert, dem ORF und nicht Hrn. Wrabetz, verpflichtet fühlen!?

Oder sind wir schon bei über Steuern und Zwangsabgaben finanzierten Zuständen wie bei Ludwig XIV, "der Staat bin ich"? Wundern würde es bei derartiger Unverfrorenheit wahrscheinlich auch nicht mehr viele.

Werte Gebührenzahler,

setzen Sie ein Zeichen und melden Sie den ÖRF ab - ziviler Widerstand!
Die Ausschreibungskriterien sind ad absurdum geführt, und darum braucht der souveräne Bürger wohl auch keine Rücksicht nehmen - ABMELDEN!!

1 0

Re: Werte Gebührenzahler,

ich kenne viele die gar nicht angemeldet sind oder sich längst abgemeldet hatten, weshalb man ja nun eine neue Verordnung beschlossen hat, dass JEDER egal ob der den Korruptistadl empfangen kann oder nicht, bezahlen wird müssen.

Künftig muss somit JEDER (wie auch für diese ominöse Datenvorratsdatenspeicherung 19.- pro Jahr) bezahlen, damit niemand auskommt und in dieser Diktatur gefangen bleibt !


Gast: GIS
28.12.2011 11:05
7 0

Frage

Kann man sein Fernsehgerät auch direkt in der SPÖ-Zentrale abmelden?

Re: Kann man sein Fernsehgerät auch direkt in der SPÖ-Zentrale abmelden?


Ja. aber nur gegen eine unterschriebene Zwangsverpflichtung, bis an sein Lebensende SPÖ zu wählen.

Gast: Erwin Pröll II.
28.12.2011 11:04
12 0

übelster Postenschacher

Was sich Faymann über die Laura hier leistet, ist mehr als unverfroren.

Das gibt es ja nicht einmal in NÖ.

Der Werner hat wirklich überhaupt keinen Genierer. Trotz Aufdeckung des gekauften Selbstlobes in der Kronenzeitung, "HEUTE" und in "Österreich" macht er beim ORF weiter, als ob nichts geschehen wäre.

So viel Unverfrorenheit und Ignoranz muss man einmal haben.

4 0

Re: übelster Postenschacher

Dafür hat er ja heute in der Krone wieder eine Doppelseite geschenkt bekommen. Sozusagen als Christkindl. Bin schon auf sein Gesicht gespannt, wenn ihn die WählerInnen 2013 genauso davonjagen, wie sie es bei Klima und Gusenbauer getan haben

Re: So viel Unverfrorenheit und Ignoranz muss man einmal haben.


Eher unwahrscheinlich das er diese Eigenschaften besitzt. Viel wahrscheinlicher erscheint es, dass er (und andere in der Partei) diese Zusammenhänge gar nicht sieht und versteht.

19 1

Der ORF wird nun endgültig nach nordkoreanischem Muster auf Rotfunk getrimmt

Die Frage wird von Mal zu Mal drängender: Entspricht es wirklich der österreichischen Rechtsordnung, dass ich für den Dreck noch zahlen muss, den der ORF produziert, auch wenn ich ihn gar nicht konsumiere und fast ausschließlich nur ausländische Sender schaue?

Sogar das wird man sich abgewöhnen müssen, um nicht Gefahr zu laufen, sich parteipolitisch indoktrinieren zu lassen und sich selbst freiwillig einer Gehirnwäsche zu unterziehen, seit der ORF in den letzten Tagen nach nordkoreanischem Muster alle seine Mitarbeiter auf roten Kurs gebracht hat.

Ungern gebe ich dem H.C. Strache recht, aber in einem Punkt muss man ihm ganz bestimmt beipflichten: Der Rotfunk, vor dem er nun schon seit Jahren warnte, ist nun in einer Perfektion Wirklichkeit geworden, die die größten Befürchtungen übertroffen hat. Der Knebelung der öffentlichen Meinung durch die rote Brut im ORF steht nun nichts mehr im Wege.

Man wird nun ernsthaft überlegen müssen, ob man sich mit den Positionen Straches nicht seriöser auseinandersetzen sollte. Denn den Roten, vor allen aber ihrer derzeitigen Führungscrew, ist nicht mehr zu trauen. Die belügen uns nicht nur, wie sie das bei der Pelinka-Bestellung getan haben, sondern opfern auch noch den jämmerlichen Rest an Glaubwürdigkeit, den der ORF noch hat, um einen ihrer Jungspunds in eine lukrative Position zu hieven. Pfui Teufel!

Antworten Gast: vorsichthundekacke
28.12.2011 11:48
1 6

Re: nanana

diese spö geschichte ist eine sauerei ohne ende, aber deswegen muss man nicht mit bumsti liebäugeln.

hc hat keine positionen, das ist nur ein opportunistisches plappermaul.

2 0

Re: Re: nanana

und wie lautet ihre werte Alternative ? Glawischnigg ? Buchner ?

Antworten Gast: lollilol
28.12.2011 11:30
0 4

Re: Der ORF wird nun endgültig nach nordkoreanischem Muster auf Rotfunk getrimmt

Parteiposter.

22 1

ORF

Österreichischer ROT Funk

warum sollten wir für Propaganda und Werbung eigentlich GIS Gebühren bezahlen ??

GIS my Ass

Re: warum sollten wir für Propaganda und Werbung eigentlich GIS Gebühren bezahlen ??

Weil Sozialisten ihre "harte Arbeit für das Gemeinwohl" immer nur in geschützten Bereichen durchführen und diese "Aufopferung" von den "Bearbeiteten" gefälligst fürstlich zu bezahlen ist?

Ob die "Bearbeiteten" bearbeitet werden wollen oder nicht, spielt dabei jedoch keine Rolle. Ausschlaggebend ist offensichtlich nur, dass sich die Anzahl der zwangsfinanzierten Arbeitsplätze an der Anzahl der zu versorgenden "Bearbeiter" zu orientieren haben, nicht umgekehrt.

7 0

Von Partei und Familie nach oben gehievt, jedoch ...


... sympathisches Auftreten kann man nicht pushen und das freut die Anna schon sehr.

Gast: Johan C.
28.12.2011 10:48
20 1

Was für eine Schießbudenfigur...

Unter der Führung von so einem Burli wird der ORF sicher wieder Weltsender werden...

Gast: gast45
28.12.2011 10:47
13 2

na wenn das so ist ..

dann wäre ich für die laura rudas als bundeskanzler und die eva dichand als vizekanzlerin ...
schlieszlich hat sie auch nicht mehr ahnung als der werner, und die eva macht die regierungswerbung wenn sie selber drinnen sitzt sicher gratis..

"und die eva macht die regierungswerbung wenn sie selber drinnen sitzt sicher gratis"

Wo denken Sie hin? Da nimmt man dann vertrauenswürdige Consultants, am besten blutsverwandt, die offiziell die Werbung machen, läßt ihnen einen Anteil ("wos woa mei Leistung"), und bezahlt sich via Kickback selbst, zusätzlich zum arbeitslosen Politikereinkommen.