Redakteursrat: Postenvergabe verstößt gegen Gesetz

28.12.2011 | 12:45 |   (DiePresse.com)

In einem Schreiben an ORF-General Alexander Wrabetz wird kritisiert, dass Personalentscheidungen ohne Ausschreibungen verlautbart wurden.

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Am Mittwoch verschickte der ORF-Redakteursrat ein Schreiben an Generaldirektor Alexander Wrabetz. Darin äußern die Redakteursvertreter ihren Unmut über angekündigte Personalentscheidungen wie die Bestellung von Niko Pelinka als neuen Büroleiter des Generaldirektors: Diese seien rechtswidrig wiedersprechen zudem "den sozialpartnerschaftlichen Gepflogenheiten". Sowohl das ORF-Gesetz als auch das Arbeitsverfassungsgesetz würden dabei verletzt werden. Darüber hinaus empört sich der Rat, dass die Büroleiter-Stelle in der Generaldirektion als leitender Redakteur in der Verhandlungsgruppe 16 ausgeschrieben wurde.

Konkret verweist der Redakteursrat auf den Paragraf 27 im ORF-Gesetz. "Sämtliche Stellen im Österreichischen Rundfunk (...) sind neben der internen Ausschreibung durch Verlautbarung im 'Amtsblatt zur Wiener Zeitung' öffentlich auszuschreiben, soweit es sich nicht um untergeordnete Dienstleistungen handelt", heißt es dort wörtlich. Dass die ORF-Geschäftsführung am 23. Dezember zahlreiche Personalentscheidungen, wie eben jene des Büroleiters, ohne vorherige Ausschreibungen kundgetan hatte, verstoße demnach gegen das Gesetz, hieß es weiters.

In dem Schreiben werden auch jene "Postenbesetzungen" kritisiert, für die es noch gar keinen Posten gibt. Die Stellvertreterstelle für den Technischen Direktor etwa, die Thomas Prantner einnehmen soll, und die neue Dienststelle "Koordination Landesstudios", die Robert Ziegler, Betriebs- und Stiftungsrat, erhält: Beide Posten müssten erst geschaffen und dann ausgeschrieben werden.

Ziegler sei derzeit "per interner Mitteilung" bestellt, sagte Redakteursrat-Vorsitzender Fritz Wendl. Pelinkas Vorgänger Kurt Reisnegger soll künftig in der Generaldirektion die Aufgaben strategische Planung und medienübergreifende Programmprojekte wahrnehmen. Auch dies ist laut Wendl noch nicht ausgeschrieben, ebenso wenig wie die Büroleitung der neuen Programmdirektorin Kathrin Zechner, die laut ORF-Aussendung vergangener Woche Angelika Simma zugedacht ist.

Roland Weissmann sei zwar zum Leiter der Hauptabteilung "Produktionswirtschaft Fernsehen" bestellt worden, für die Ansiedlung dieser Agenden in der Kaufmännischen Direktion sei aber noch keine Organisationsänderung durchgeführt worden. Bei neuen Strukturen in der Betriebsorganisation hätte aber die Belegschaft laut Arbeitsverfassungsgesetz Mitwirkungsrechte, so die Redakteure. Soweit Journalistisches betroffen ist, sähe dies auch das ORF-Gesetz bzw. Redakteursstatut vor.

Abschließend formuliert der Redakteursrat ein Fazit: "Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass die ORF-JournalistInnen es nicht hinnehmen werden, wenn ihre gesetzlichen Rechte, sich um (Führungs-)Position zu bewerben und ihre gesetzlichen Mitwirkungsrechte bei Struktur- und Personalentscheidungen eingeschränkt werden."

Die Protestresolution der "Zeit im Bild"-Redaktion gegen den Wechsel von Pelinka in den ORF ist bislang von mehr als 100 Redakteuren unterschrieben worden (Stand Mittwoch).

Hier das Original-Schreiben an den ORF-Generaldirektor:

Sehr geehrter Herr Generaldirektor Dr. Wrabetz,

 

die am 23. 12. der Öffentlichkeit (und den ORF-MitarbeiterInnen) per OTS mitgeteilten „Postenbesetzungen“ haben über die (erwartbare) ORF-Imageschädigung hinaus einen weiteren groben Mangel: sie sind nicht mit gesetzlichen Bestimmungen und sozialpartnerschaftlichen Gepflogenheiten vereinbar. Die veröffentlichen Besetzungen betreffen nämlich zu einem beträchtlichen Teil Posten, die nicht einmal noch ausgeschrieben waren/das noch immer nicht sind bzw, die es überhaupt (noch) nicht gibt.

 

ORF-Stellen sind lt § 27 ORF-G öffentlich auszuschreiben und „bei der Auswahl von Bewerbern um eine ausgeschriebene Stelle sowie bei der Beförderung von Dienstnehmern ist in erster Linie die fachliche Eignung zu berücksichtigen.“ Erfolgen Bestellungen ohne Ausschreibung oder stehen sie fest, bevor – mangels Ausschreibung – noch bekannt ist, wer sich bewirbt, wird also offenkundig gegen das ORF-G verstoßen. Wobei auch noch anzumerken ist, dass bekanntlich bei gleicher Qualifikation bei Besetzungen Frauen der Vorzug zu geben ist…

 

Wird die Betriebsorganisation geändert, sollen neue Strukturen geschaffen werden, sehen das Arbeitsverfassungsgesetz und (ist Journalistisches betroffen) das ORF-G/Redakteursstatut Mitwirkungsrechte vor. Und das entsprach bisher auch (auch im ORF) üblichen sozialpartnerschaftlichen Verhaltensweisen. Dh, die Besetzung von (Leitungs-)Funktionen zu verkünden, deren Schaffung (noch) keineswegs fixiert ist – und damit auch gar nicht ausgeschrieben werden konnte – ist ebenfalls mit einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen unvereinbar.

Wir machen sie darauf aufmerksam, dass die ORF-JournalistInnen es nicht hinnehmen werden, wenn ihre gesetzlichen Rechte sich um (Führungs-)Positionen zu bewerben und ihre gesetzlichen Mitwirkungsrechte bei Struktur- und Personalentscheidungen eingeschränkt werden.

PS: Besonders empört sind zahlreichen KollegInnen auch darüber, dass ein GD-Büroleiterposten als leitender Redakteur VG 16 ausgeschrieben wurde, während seit Jahren für Informationsbereiche zuständige RedaktionsleiterInnen nur in VG 15 ausgeschrieben werden und dass in Zeiten in denen Dienstposten in den Redaktionen in längst unerträglichem Ausmaß reduziert werden nun in der Verwaltung neue („Redakteurs“)-Posten geschaffen werden.


Mit besten Grüßen

Der Redakteursrat

(APA)

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856 Kommentare

Das Nikofon hat sich dür die SPÖ eingesetzt und nicht für den ORF

aber für den Herrn Vrabetz war da ja noch nie ein Unterschied.

Gast: Zugfahrer
29.12.2011 03:01
9

Ekelhaft

Dieser Propaganda-Sender ist ein einziger Korruptionssumpf.

Eigentlich belügt und betrügt die SPÖ die Bürger am laufenden Band ...

Und wenn's dann wieder zu bunt wird, dann werden Inserate auf Steuergeldkosten in die Medien gegebn und man bekommt dafür wieder ein gutes Medienecho.

Und der ORF ist sowieso schon längst dunkelrot und grün.

Und das gaukelten uns die Sozen vor der Wahl vor, als ihre:

Neue Fairness braucht das Land.

Re: Eigentlich belügt und betrügt die SPÖ die Bürger am laufenden Band ...

Na ja!

Ihr BLAUER

KHG mit Fiona und Schwiegermutter

hat sich ja auch in eine Falle geritten oder doch?

Bin gespannt ober er mit seiner Schwieger-Mame im Casino-Velden zu Silvester wieder zocken wird??????

Da die Büromieten immer teurer werden .....

... übersiedelt ein Teil des SPÖ-Parteisekretariats in der Löwelgasse auf den Küniglberg zu ORF = Rotfunk.

Das alles auf Kosten aller Steuer- und Zwangsgebühren-Zahler.

Das versteht Faymann unter Verwaltungsreform. Und damit die Kosten hereingespielt werden können, blechen diese Mehrkosten alle Fernseh- und Radiobesitzer über die saftige ORF-Erhöhung, die uns der Wrabetz für nächstes Jahr aufgebrummt hat.

Re: Da die Büromieten immer teurer werden .....

...und es hilft auch, dass Österreich noch viel SOZIAL GERECHTER wird!


Gast: wersolldasaushalten
29.12.2011 00:21
4

wer soll das aushalten

Also es gibt nun mehrere Möglichkeiten zur Erklärung, die entweder einzeln oder in Gemeinschaft Antwort geben auf die Frage, wie so etwas sein kann. Wrabetz steht hier übrigens nicht nur für den konkreten Fall als konkreter Name sondern auch symbolisch für die ganzen Verbrecher:

1. Wrabetz ist unzurechnungsfähig
2. Wrabetz ist böse

im konkreten Fall eine 3. Möglichkeit, die mir schon länger vorschwebt: Wrabetz ist erpressbar und wird erpresst! Irgendwas muss der Typ zu verbergen haben, dass er sich solche Aktionen erlaubt und allen von dieser roten Partie alles recht machen muss auf so abscheuliche und schiache Art und Weise. So dumm kann er ja nicht sein, dass er glaubt, sich derartige Schnetzer leisten zu können, ohne gewaltigen (Image-) Schaden???

Gast: globetrotterneu
28.12.2011 23:43
7

zeit für gerechtigkeit

niki,rudas,faymann,häupl der beweis für grauslicher politik.

Gast: Leberflegel
28.12.2011 23:16
2

Ich frage mich...

... ob die Angelika Sima mit der Ulricke Sima verwandt ist, ich hab gegoogelt und nichts gefunden. Weiß da jemand was, wenn geht mit Quelle...

Danke!!! Wir sind wütend!!!

Postenvergabe ohne Ausschreibung - Fall für den Staatsanwalt!

Wer hat den Posten ohne Ausschreibung vergeben? Der hat gegen geltende Gesetze verstoßen. Daraus folgt in einem Rechtsstaat: Der Staatsanwalt ermittelt.

In diesem versumpften System folgt die Farce: nachher wird ausgeschrieben.

Leute auf die Barrikaden, wo sind wir denn?

http://www.facebook.com/pages/Kann-diese-leere-Dose-mehr-Inhalt-als-die-reformunf%C3%A4hige-Regierung-haben/205010539582486

Jobzusage vor Ende der öffentlichen Ausschreibungsfrist!

Dazu Ausschreibungsinhalt: leer. Geht nur ums Geld!

Re: Postenvergabe ohne Ausschreibung - Fall für den Staatsanwalt!

Normalerweise ist das ein triftiger Grund, dass die gesamte Regierungsmannschaft der SPÖ den Hut zum nehmen hat ...

Gast: iso
28.12.2011 22:39
1

Zum Foto ...

... fällt mir nur ein bekanntes Lied von Arik Brauer ein.

Gast: Operettenland
28.12.2011 22:28
8

Solche Lümmel

Unter einer schiefen Optik verstehe ich etwas anderes, dass hier hat gar keine .... Optik. Es gibt zwar offene und beschränkte Ausschreibungen, aber eine nachträgliche Ausschreibung, sowas gibt es eigentlich gar nicht. Das ist am ehesten mit den Vorgängen rund um einen ehemaligen Finanzminister vergleichbar, der nächtens den Zaster in das Land hereinholt . Sowas gibt es eigentlich auch nicht ... wirklich.

Eher könnte das als ein Nachruf auf eine Stelle interpretiert werden, weil man halt im Inserieren geübt ist und die Wiener Zeitung gerne unterstützt.

Es ist schlimm für ein demokratisches Land, wenn man die Nachrichten des aus Gebühren vom Bürger finanzierten öffentlich rechtlichen Rundfunks als selektiert, manipulierend und propagierend voraussetzen muss.

Gast: Mich hat die Holec-Verteidigung damals sehr gewundert......aber jetzt schliesst sich der Kreis!
28.12.2011 22:27
5


Gast: bergziege
28.12.2011 22:16
10

Versorgungsverein - ORF

Man muss bloß Nikolaus Pelinka heißen und der rote Teppich wird gerollt. Peinlich, peinlich. Egal, ob der junge Herr von Wrabetz als Büroleiter vorgesehen ist oder nicht, sollten sich so viel als möglich Bewerber dafür finden. Wrabetz wird sich kaum irritieren lassen. Das macht nichts. Der Öffentlichkeit würde jedoch wieder einmal perfekt demonstriert werden welche Willkür im rundfunkgebührengespeisten ORF waltet. Herr Wrabetz erklärt dafür bei jeder sich bietenden Gelegenheit wie sorgfältig, gewissenhaft und ökonomisch die Versorgungsanstalt (sprich öffentlicher Rundfunk) für SPÖ-Sympathisanten geführt wird.
Ist doch ein Anlass zur Freude?

Gast: Hemingway
28.12.2011 22:01
13

Wo bleibt eigentlich die Staatsanwaltschaft ?

Die Damen und Herren Staatsanwälte können und haben auch selbständig bei Verd von strafbaren Handlungen, speziell bei Korruption, einzuschreiten und brauchen nicht auf die Anzeige der Polizei zu warten.....

Re: Wo bleibt eigentlich die Staatsanwaltschaft ?

Wo glauben Sie denn, dass wir sind? Die Staatsanwaltschaft ist schon mit der Evidenzhaltung der Verjährungsfristen ausgelastet für längst anzuklagende Korruptionsfälle in der Regierung. Was sollen die den noch alles machen?

Gast: Hemingway
28.12.2011 21:58
19

Nicht ärgern, nicht wundern - korrupten, dummen und kriminellen Typen die finanzielle Grundlage entziehen.

Weder für kriminelle, dumme undn korrupte Politiker, noch für den manipulativen Politfunk Gelder irgendwelcher Art bezahlen.

Keine Gelder mehr für ARbeiterkammer, keine Kohle für die Gewerkschaften, keine Zwangsgebühren für den ORF etc.

Diese Leute beziehen höchste Gehälter - aber keine entsprechende Leistung(en).

Wir werden nur noch manipuliert, verarscht und ausgelacht - und das Volk darf zahlen...

Gratisabmeldeformulare für z.B. ORF gibt es in jedem Post- u Gemeindeamt, in Raiffeisenkassen u zum Herunterladen.

Amtlich aussehende GIS Schreiben nicht einmal ignorieren, sich von diesen Geldeintreibern nicht einschüchtern lassen, Anzeige bei Verd. d versuchten Nötigung bei Polizei erstatten.

Wenn sich die Menschen in diesem Land einig sind, wird den Abzockerherrschaften das schmierige Lachen noch vergehen...

Gast: Nikolaus „Niki“ Pelinka
28.12.2011 21:45
16

Das „Studium“ des Nikolaus Pelinka

Vielernorts ist zu lesen, daß der SPÖ-Zögling Nikolaus „Niki“ Pelinka, schon mit 23 Jahren (Anm.: Jahrgang 1986) sein „Studium“, und das neben diversen politischen Spitzenfunktionen, absolviert habe. Doch was der Sohn von Ex-Arbeiterzeitung-, News- und ORF-Journalist Peter Pelinka genau studiert hat oder gar ein Lebenslauf des SPÖ-Spitzenfunktionärs ist kaum zu finden...

Weiterführende Infos unter diesen Link
http://realkanal.wordpress.com/2010/06/19/nikolaus-pelinka/

Re: Das „Studium“ des Nikolaus Pelinka

Angeblich hat er auf der Donauuni Krems studiert - berufsbegleitend versteht sich. Kosten: 15.000 €.
Und wenn ich das richtig verstanden habe, handelt es sich dabei um ein Postgraduate Studium, das er also ohne abgeschlossenes Studium gar nicht machen hätte dürfen.

Antworten Antworten Gast: Roter Pelikan
28.12.2011 22:58
2

Re: Re: Das „Studium“ des Nikolaus Pelinka

Das stimmt so nicht ganz, denn bei vielen dieser MAS-, MSc- etc. Studien braucht man entweder ein abgeschlossenes Studium oder eine bestimmte, einschlägige Berufserfahrung. Meist sind das drei Jahre. Also, das "Studium" hat er sicherlich machen dürfen - das ändert aber am sonstigen Sittenbild nichts.

Re: Re: Re: Das „Studium“ des Nikolaus Pelinka

Wahrscheinlich war's eines dieser MBA Programme. Die sind ja sehr beliebt geworden.

Keine Aufregung

das passiert in den Ministerien schon seit Jahren, das zuerst die Person gesucht wird und dann erst die Ausschreibung für den Arbeitsplatz gemacht wird.
Die Ausschreibung wird auf die Person dann zugeschnitten, das er der bestgereihter ist.
Mit dieser Aktion jetzt, hat man nur mehr deutlich gemacht für die Naiversten unter den Naiven die noch an objektiven Ausschreibungen geglaubt haben.
Das dürften Sie jetzt geschafft haben.

Wie habe ich den Bruno Kreisky verflucht ...

weil er anscheinend von jedem Minister und jedem an der Spitze eines Staats-Betriebes oder Organisation ein "Blanco"-Rücktrittsformular unterschrieben in der Schublade hatte. Ich fand das unwürdig.

Heute verstehe ich ihn. Wie wichtig wäre so ein Papierl vom Wrabetz, von Vorständen des Flughafen Wien ... und da fielen mir noch ein paar ein.

Das Papierl würde Wunder wirken, wetten?

Gast: Dr. Peter Ramsauer
28.12.2011 21:11
6

Sehr geehrter Herr Dr. Mazal,

Ihre Rechtsansicht wird vom OGH nicht geteilt: der "blosse Verstoss" gegen das Gebot der Ausschreibung führt zu keiner Nichtigkeit des Vertrages. So der OGH in 8 ObA 1/11x, zur Bestellung der Präsidentin der Salzburger Festspiele ohne Ausschreibung.
mfg
Peter Ramsauer

Zitat, BP Heinz Fischer, Rede zum Nationalfeiertag 2011

" ... ich bin absolut dafür, das Leistung belohnt wird - nämlich ECHTE Leistung ..."

"Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich höre oft Klagen über politisches Unbehagen und Frust über Politik. Vor allem auch im Kreise jüngerer Menschen. Zunächst eine Feststellung: das ist nicht nur ein Phänomen der Jahre 2010 und 2011 - und auch kein ausschließlich Österreichisches.... DENNOCH müssen wir dieses Problem ganz besonders ernst nehmen. Faktum ist das es die perfekte Demokratie nicht gibt. Faktum ist auch das Politik immer unvollendet und kontroversiell sein wird. Aber umsomehr sind wir dazu verpflichtet wertorientiert zu handeln..."

"Es geht um Sauberkeit im öffentlichen Leben..."

"Der Wahrheit in's Gesicht zu schauen und sich um ein möglichst objektives Bild zu bemühen, ist unsere Aufgabe...."

Danke - Herr Bundespräsident! Für diese Aufschlußreichen Worte!

Re: Zitat, BP Heinz Fischer, Rede zum Nationalfeiertag 2011

Haben sie von UHBP was anderes erwartet? Salbungsvolle Worte zu gewissen Anlässen machen sich gut und kosten nichts. Und die Massen werden dadurch ruhig gehalten. Auch wenn das Gegenteil behauptet wird, gehört dieser Herr nach wie vor der linken Reichshälfte an.

Echte Leistung also, so das Ausharren auf der Toilette bis ....

die schwierigen Entscheidungen ohne ihn getroffen sind und er vom Lokus geradewegs auf den Balkon laufen kann.

Das ist der "Rote Heinzi", sonst nichts.

Re: Zitat, BP Heinz Fischer, Rede zum Nationalfeiertag 2011

Unser Heinzi ist doch selbst so einer, was soll man von dem erwarte?

Re: Re: Zitat, BP Heinz Fischer, Rede zum Nationalfeiertag 2011

Seine Peinlichkeit hat doch sein ganzes Leben lang von der SPÖ gelebt......

Er ist der Prototyp eines marxistischen Apparatschik!!!!

Gast: Roter Pelikan
28.12.2011 20:55
9

Was mich stört


Im Inserat der Wr. Zeitung steht, dass "mind." (!) diese Gage bezahlt wird und nachdem es ein Redakteursposten ist, gibt es wahrscheinlich auch die kollektivvertraglichen 15 Monatsgehälter ...

Spannend wird sein, wann er seinen Job antritt, denn die Bewerbungsfrist läuft ja immerhin bis zum 9. Jänner ...

Gast: UKW
28.12.2011 20:50
24

Das ist ja wirklich das Sahnehäubchen

Jetzt geht der Wrabetz doch tatsächlich her und macht um das Geld der Zwangsbeitragszahler in der Wiener Zeitung (noch dazu bei der Faymann-Marionette Göweil) eine pseudo-Ausschreibung.

Vorher wurden hochbezahlten ORF-Mitarbeitern Golden Handshakes um das Geld der Zwangsbeitragszahler nachgeworfen, damit sie in Pension gehen und sich dort von den Zwangsbeitragszahlern erhalten lassen. Und jetzt werden diese Posten mit roten Partei-Mitgliedern nachbesetzt, obwohl sie kein Mensch braucht.

Wie lange dauert es noch bis die Zwangsbeitragszahler mit Heugabeln, Teppich-Klooopfern und Rammböcken zum Sturm auf den Küniglberg blasen und die rote Bruuut vertreiben?

Weg mit den Zwangsgebühren! Freiheit für das Volk! Die Bewohner der Sowjetunion haben sich damals auch ihrer Machthaber entledigen können. Warum schaffen das die Österreicher nicht?

12

Auschreibung

Eine österreichweite Ausschreibung in der Wiener Zeitung, eigenartig!!! Als Bewerber ist man verpfichtet, dieses "rote Schmierblatt" zu lesen? Wenn ich richtig verstanden habe, handelt es sich hier nicht um das Landesstudio Wien, oder?
GIS-Zwangsgebühren, Faymann Inserate, Facebook... Kann die SPÖ nur mehr gesetzeswidrig handeln?

Österreicher, wann steht ihr auf???

Am Besten, es werden alle ORF Jobs neu ausgeschrieben

da dürften so einige Jobs nicht ausgeschrieben worden sein.

Ps: 2/3 kann man wahrscheinlich streichen

Gast: Gerne nur Gast
28.12.2011 20:23
23

Das ist keine "Posse"



Das sind schlicht und einfach MAFIAMETHODEN.


Gast: HC Strach.e
28.12.2011 20:21
24

Danke Herr Wrabetz!

Jetzt habe ich mit einem Schlag wieder 10000 Wähler mehr.

freundlichst

Ihr

HC

Antworten Gast: L.m.a.ORF
28.12.2011 21:58
7

Re: Danke Herr Wrabetz!

jetzt sinds 10001.

Gast: mysterium
28.12.2011 20:09
7

Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht.


Re: Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht.


Schatzi, den hätt's schon zig mal z'fetzen müssen - der is leida von Tupper ...

Gast: radius
28.12.2011 19:59
24

Frau Clinton, nicht nur an Ungarn denken, wir bitten um einen Brief an unseren Bundespräsidenten.

Der soll zu dieser Schweinerei endlich Stellung beziehen. Oder ist er vielleicht in Nordkorea und heult mit den Eulen?

Gast: Till aus dem Haus der Freude
28.12.2011 19:55
22

Ich seh' rot bei Rot

- Gekaufte Medien und Lobhudeleien
- getürkte Facebook-Freunde
- Panik vor mehr direkter Demokratie (Kräuter)
- ein BP als strammer Parteisoldat, der schweigt
- ein Verteidigungsminister der gegen seinen eigenen General intrigiert
- eine ORF-"Ausschreibung" die jeder Regel spottet
- dreiste Freunderlwirtschaft in staatsnahen Betrieben
- ein Verfassungs-widriger Vorschlag (Akademiker-Steuer)
- grob fahrlässiger Umgang mit Steuergeld (Finanzstadträtin/Wien)
- Pensionsprivilegien für ÖBBler und Gemeindebedienstete (Wien)
- lückenhafter CV des Kanzler-Derivats...

2013 ist nix davon vergessen.
Versprochen.


GIS-Gebühren => Parteispende

Wie will der ORF nach der Causa Pelinka eigentlich noch die GIS-Gebühren rechtfertigen?


Re: GIS-Gebühren => Parteispende

Einfach abmelden, geht ganz einfach

Re: Re: GIS-Gebühren => Parteispende

Grundsätzlich gerne, gibt aber zwei Probleme dabei:
1. Jeder Haushalt mit Fernseher, Radio, Computer - und wenn ich mich nicht irre, sogar theoretisch mit Handy - (egal, ob technisch ausgerüstet, um den ORF empfangen zu können oder nicht) ist gesetzlich zur Anmeldung verpflichtet.
2. Selbst wenn die Zwangsgebührenzahler dem ORF davonlaufen oder die Gebühren irgendwie umgehen - dann wird dem ORF eben einfach mit Steuergeld ausgeholfen. Zahler sind, so oder so, die Bürger.

Gast: Lupenrein&
28.12.2011 19:36
13

Supersauber?

Das ist sozialistische Gerechtigkeit und Transparenz, ganz wie in Nordkorea.

Es lebe Kim Jong Pelinka, denn nur er kann als "großer Nachfolger" bereits vor einer öffentlichen, transparenten Ausschreibung wissen, dass er die Zusage bekommt.

Ausschreibung für Büroleiter-Job beim ORF

Voraussetzungen?

1) Der Vorname sollte mit "Ni" und der Nachname mit "Pe" anfangen

2) Der Bewerber soll einschlägige Erfahrung mit dem Aufgabenbereichs Parteisekretariats nachweisen und ein SPÖ-Parteibuch besitzen


Antworten Gast: b754
28.12.2011 20:23
0

Re: Ausschreibung für Büroleiter-Job beim ORF

sclecter als du als redakteur kann er auch nicht sein

Re: Re: Ausschreibung für Büroleiter-Job beim ORF

Dreimal dürfen's raten, wer den Posten bekommt!

Jobzuschlag vor Ende der Bewerbungsfrist?

Ungesetzlich? Sowas. Wir machen das immer so.

Gast: JA
28.12.2011 19:00
8

Schmu - Politik und Medien in Österreich

Man bekommt nur noch Ohnmachtsgefühle bei dieser ganzen mafiosen Partie. Vielleicht geht jetzt bei vielen endlich das Fass über.
Wenn man noch wirklich etwas kritisches über die SPÖ hören möchte, dann muss man zum deutschen Fernsehen gehen:

"Schmu - Politik und Medien in Österreich"
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/media/freunderl101.html

Ich denke die nächste Nationratswahl wird zeigen, ob man vielleicht wirklich noch gezwungen wird dieses Land zu verlassen.



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