Burgstaller: "Pelinkas Bestellung schädigt den ORF"

30.12.2011 | 18:40 |   (DiePresse.com)

Die Salzburger Landeshauptfrau geht mit der Postenvergabe und ihrer eigenen Partei hart ins Gericht. Die SPÖ sollte derartige Aktionen nicht nötig haben, sagt Burgstaller.

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Scharfe Kritik an der geplanten Installierung von Nikolaus Pelinka als Büroleiter von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz kommt nun auch aus der SPÖ. Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller solidarisiert sich im Gespräch mit dem "Standard" mit den Protesten der ORF-Redakteure gegen die Bestellung des Vertrauten von SP-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas. In Richtung der eigenen Partei meint Burgstaller: "Wir sollten so etwas nicht nötig haben."

Die Qualifikation Pelinkas will die Landeshauptfrau zwar nicht bewerten, die Art seiner Nominierung (zunächst gab Wrabetz die Bestellung bekannt, erst danach erschien die öffentliche Ausschreibung) lehnt Burgstaller jedoch ab. Sie könne die Reaktion der Redakteure gut verstehen. Überhaupt mische die Politik im ORF zu viel mit: "Pelinkas Bestellung schädigt den ORF."

Das Interesse am Büroleiter-Job ist übrigens offenbar sehr groß. Laut "Standard" liegen hunderte Bewerbungen in der Post des Personalbüros.

Bundesrat abschaffen

Zu den Sparvorschlägen auf Bundesebene zeigte sich Burgstaller bei einer Pressekonferenz am Freitag gesprächsbereit – und brachte einen neuen ein: Der Bundesrat solle aufgewertet oder abgeschafft werden. Außerdem sprach sich die Landeshauptfrau für eine Schuldenbremse in der Verfassung aus: Sie appellierte vor allem an die Grünen, hier zuzustimmen. Sie hätten nun die Chance, Verantwortungsbewusstsein für eine Regierungsbeteiligung zu zeigen.

(APA)

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856 Kommentare

Sorry - FPÖ/BZÖ war mein Fehler


aber ehrlich - FPÖ & BZÖ sind doch, in der großen Waschmaschine Parteienlandschaft ein identer Bund Hadern äußerlich unterschiedlicher Colorierung aber innerlich olfaktorisch gleichen, originellen Odeurs.
Auch wenn sie an die Spitze einen Unternehmer wie Bucher gestellt haben, der in der Tat was her macht, die Wurzeln beider Genossen sind farbmäßig im Ton halt so gehalten wie Wurzeln eben sind. Und vor der nächsten Wahl werden sie sich zu einem Wurzelkneul vereinigt haben -jede Wette.

Petzners Stellungnahme zu der ORF Geschichte ist in jeder Zeitung zu finden wie:
http://derstandard.at/1324501198091/Pelinka-im-ORF-Armin-Wolf-Warum-nicht-gleich-Rudas

Re: Sorry - FPÖ/BZÖ war mein Fehler

tja, das kommt eben davon, wenn man eine linkische Seite wie "den Standard" liest !

Re: Re: Sorry - FPÖ/BZÖ war mein Fehler

Ich informiere mich umfassend und auch international.
Lese nicht nur jene Medien deren Ideologien mit meinen harmonieren. Alles andere würde zu ideologischer Verengung führen. Und in (fast) jeder Zeitschrift kann man Interessantes entdecken - es gibt eben kein schwarz/weiß, gut/böse

Re: Sorry - FPÖ/BZÖ war mein Fehler

Na, dann verhabern wir doch gleich die SPÖ mit der ÖVP und die GRünen holen wir auch ins Boot. Wenn sie die Unterschiede zwischen dem Parteiprogramm des BZÖ mit dem der FPÖ vergleichen, werden sie mehr Unterschiede feststellen müssen, als wenn sie die Parteiprogramme der anderen Parteien analysieren.

Parteiprogramm?

In welcher Welt leben Sie?
Parteiprogramm?
Meine Güte - das ist doch nur schriftliche Onanievorlage für den alleruntersten sozialen Bodensatz der Parteigänger.
Realpolitik ist was zählt, Realoplitik ist z.B. Pelinka

Re: Parteiprogramm?

Ein Parteiprogramm möge für sie eine Vorlage zur Selbstbefriedigung sein, für mich ist es eine Messlatte, mit der ich die Realpolitik einer Partei beurteilen kann. Ein Spiegel, der die Realpolitik an den niedergeschriebenen Ideen einer Partei misst. Danach richtet sich mein Wahlverhalten.
Wenn ich zum Beispiel den Abstand zwischen Realpolitik und fiktiven Wunschvorstellungen, die in den jeweiligen Programmen niedergeschrieben wurden, bei ÖVP oder SPÖ messe, komme ich mit einem Messband nicht mehr aus. Da braucht man schon einen Laserstrahl, damit man diese Distanzen in Zahlen fassen könnte.
Pelinka ist bestenfalls ein Mosaikstein am Rande, aber eben bezeichnend für die Falschheit und das korruptive Verhalten dieser Partei.

Re: Re: Parteiprogramm?

Ihr Beitrag kontakariert sich in sich selbst - ich bin mit dem ersten Absatz nicht einverstanden, unterschreibe aber ihren zweiten, der zu meiner Meinung völlig deckungsgleich ist. Mit dem Zusatz das dies, wie bei mir moniert, alle Parteiprogramme betrifft und nicht auf die von Ihnen genannten Parteien beschränkt ist.

Re: Re: Re: Parteiprogramm?

Warum ich SPÖ und ÖVP angeführt habe geht auf den Anlassfall (ORF, Pelinka) zurück.
Ich würde aber auch natürlich dasselbe über Grün, Orange oder Blau schreiben.
Trotzdem stehe ich auf dem Standpunkt, dass man immer von einer Wahrheitsannahme ausgehen sollte, auch wenn man schon 100 Mal eine negative Erfahrung gemacht hat.
Also nehme ich das Programm ernst, was mir unter die Nase gerieben wird.
Dementsprechend reagiere ich aber auch auf Abweichungen, die im Programm nicht aufscheinen, bzw. dem Geschriebenen diametral entgegen laufen. Pelinka ist so ein entlarvender Fall, wo auf der einen Seite Gerechtigkeit geschrieen wird, auf der anderen Seite erfolgen Stellenbesetzungen völlig dem Gesetz widersprechend ohne jede Ausschreibung und Anforderungsprofil, nur um einen Parteischnösel mit einem super dotierten Job zu versorgen. Da muss sich doch jeder Arbeiter, der unter 2000€ netto verdient ankotzen, wenn seine "Arbeiterpartei" ihr korruptives Verhalten derart tollpatschig öffentlich macht.
Ich persönlich ziehe daher meine Konsequenzen und schließe definitiv aus, diese Partei zu wählen. Um es nochmals zu sagen: der unterschied zwischen Realität und Fiktion ist einfach zu groß.
Wie groß er bei den anderen Parteien ist, das werde ich hoffentlich bis 2013 auch noch mit Hilfe derer Parteiprogramme herausfinden.

Einstein - nichts für ungut aber...

"Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten."
(Albert Einstein)

Re: Einstein - nichts für ungut aber...

Wahnsinn bei Individuen ist selten, aber in Gruppen, Nationen und Epochen die Regel.
(Friedrich Nietzsche)

Re: Danke Wrabez & Danke Pelinka - auch für die Demaskierung der FPÖ

Abgesehen davon, dass jede Partei - auch die FPÖ - in diesem Saustall direkt oder indirekt mitspielen, Stefan Petzner ist vom BZÖ und das ist bereits seit fast 10 Jahren im österreichischen Parlament, wenn auch nur in einer bescheidenen Rolle. Aber man sollte trotzdem bei der Wahrheit bleiben, meinen sie nicht?

Re: Danke Wrabez & Danke Pelinka - auch für die Demaskierung der FPÖ

Aha

Das zeigt nicht nur die fatale und zerstörerische Wirkung von übermäßigem Besuch von Sonnenstudios auf das Zerebralnervensystem und Großhirnrinde sondern beweist auch eindeutig, das die FPÖ offensichtlich auch leichtfüßig und flott ein Stück am ORF Sautrog gegen ihre Grundsätze tauscht.

Ein Umstand an den man sich an der Wahlurne 2012 erinnern sollte!

Gast: SE54
29.12.2011 08:59
14

Ekelhaft

Hab diesen Pelinka öfters im Cafe Eiles in der Josefstadt gesehen. Ekelhaft geschniegelter Typ, dauernd am telefonieren, unfreundlich gegenüber Ober und anderen Gästen, um sich wieder mal ein nettes Pöstchen ohne Leistung zu organisiere. Aber bei dieser (Aus)Bildung - berufsbegleitend Pol. Kommunikation "studiert - wäre ja nur interessant, neben welchem Beruf er dieses "Studium" gemacht hat. Wahrlich ekelhaft diese sozialdemokratischen Totengräber.

Antworten Gast: Rufus_1
29.12.2011 10:31
4

Re: Ekelhaft

Kann ich bestätigen, der Typ ist meiner Erfahrung nach einfach nur primitiv und widerwärtig, ein lebendiger Sargnagel des Sozialismus.

Hutschenschleuderer

Ich kann aus sozialwissenschaftlicher Sicht bestätigen dass Pelinka im Auftreten dem Typus schmieriger Hutschenschleuderer entspricht.

Gast: Timeo
29.12.2011 08:54
3

Lüge der Linken über Gleichstellung der Frauen

Und wie steht es da mit der Gleichstellung von Frauen, liebe Genossinnen, WO ist da euer Aufschrei ?
Ihr werdet doch nicht glauben, dass eine Frau diesen Posten nicht besetzen kann ?

Re: Lüge der Linken über Gleichstellung der Frauen

Ja, zum Beispiel die Rudas. Da sind wir dann viel besser dran.

Gast: ogel
29.12.2011 08:49
4

Portier

Was macht der ORF- Portier, wenn am 2.1.2012
Herr P. erscheint, kann er ihn passieren lassen weil er ein Besucherticket hat - das gilt aber sicher nur für einen kleinen Bereich, darf Hr P. durch weil P. einen Dienstausweis als Stiftungsrat hat- den hätte er bis spätestens 31.12.2011 zurückgeben müssen oder zeigt Hr. P. eine persönliche Einladung des Genaldirektors vor?

Schwierige Situation für den Portier:
Entscheidung: Dienstvergehen oder Wegschauen.....

Wert jetzt noch GIS zahlt, sollte zum Psychiater.

Abmelden. Abmelden. Abmelden.

Das ist die einzige Reaktion die wirklich Druck macht.

Abmelden können sie nicht!


Das Parlament (sic!) hat gerade beschlossen das Jeder Österreichische Haushalt, Egel ob er eine Empfangsgerät hat oder nicht, egal ob er im ORF Empfangsbereich liegt oder nicht, an den ORF das Schutzgeld abliefern MUSS.

Re: Abmelden können sie nicht!

Wann hat es das beschlossen? Mein Letztstand ist, dass jeder, der im Empfangsbereich liegt, bezahlen muss.


Re: Abmelden können sie nicht!

Bitte, Boris, können Sie mir den link dazu mailen oder die Infoquelle? Danke.


Re: Re: Re: Abmelden können sie nicht!

Da steht nichts davon, dass jeder bezahlen müsse unabhängig davon, ob er im Empfangsbereich liegt. Da steht:

"Künftig müssen grundsätzlich alle Fernseh-Haushalte Gebühren zahlen, unabhängig davon, ob sie eine technische Einrichtung zum Empfang der ORF-Programme besitzen. "

Wer außerhalb des Empfangsbereichs liegt, zahlt demnach nach wie vor nicht.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: international_
29.12.2011 13:04
2

Re: Re: Re: Re: Abmelden können sie nicht!

viele dürften aber nicht außerhalb des empfangsbereiches liegen. selbst in den wenigen besiedelten bereichen, in denen dvb-t eventuell nicht funktioniert, gibt es die möglichkeit über sat zu empfangen.


Exakt


deswegen wurde diese schwammige Formulierung gewählt. Es obliegt nicht dem Kunden festzustellen ob er ORF Empfang hat sondern die Löwelstrasse, vertreten durch den ORF sagt es ihnen.
Vielleicht ist der ORF Empfang etwas schwierig in Salzbergwerken ab dem fünften Stollen oder im Tauerntunnel ab Kilometer 3 (weil die repeater noch nicht angebracht wurden - ab dann schon). Aber ansonst ist das ein Orchideenproblem - das die GIS gerne bei Ihnen per Mahnungszuschlag und angedrohter Pfändung löst...

Antworten Antworten Gast: Kriko
29.12.2011 09:31
2

Re: Abmelden können sie nicht!

Regierung abwählen mit Misstrauensvotum,aber rasch!

Gast: Johan Meltini
29.12.2011 08:13
14

Familiendynastien

scheinen die oranisationale Struktur der SPÖ zu sein. Ich dachte immer, die ÖVP sei in dieser Hinsicht unschlagbar.
Die Kinder und Enkerl haben da quasi Anspruch auf Erbfolge.

Gast: total crash
29.12.2011 07:57
9

Warum regt ihr euch alle so auf ?

Wer`s noch nicht kapiert hat,alles was in Österreich mit (ganz/teilweise)öffentlichen Staatsbetrieben und der damit verbundenen Postenvergabe/besetzung zu tun hat ,ist halt gelebte korrumpierte Haberer-Freunderl-Familieninterna -Parteibonzen Tradition.

Des ham ma scho imma so gmocht,und des mochma no imma so,und es bleibt so.

Gewöhnt euch daran,da ändert sich nichts mehr,außer schnell a Spende an die Baddei und a Baddeibüchl kaufen und ewiges Speichellecken & Kriechen schwören,dann klappt`s auch mit an Post`n.

Gast: Hemingway
29.12.2011 07:35
10

Als Zeichen des ersten Widerstandes:

Verblödungssender abmelden und keine Zwangsgebühren mehr bezahlen.

So wird nicht nur den manipulativen Herrschaften in diesem Selbstbedienungsladen sondern auch der SPÖ gezeigt, wer der Souverän in diesem Land ist.

Diese Leute haben schon genug Schaden zum Nachteil des Volkes angerichtet.

Re: Als Zeichen des ersten Widerstandes:

Sie wissen aber schon, dass die Zwangsgebühr am Gerät und nicht am Empfang liegt, oder?

Re: Re: Als Zeichen des ersten Widerstandes:

Die Frage ist, was unternommen wird, wenn jemand nicht bezahlt.
Klage? Pfändung?

Antworten Antworten Antworten Gast: lb
29.12.2011 10:30
0

Re: Re: Re: Als Zeichen des ersten Widerstandes:

§ 6 Abs 3 RGG - GIS kann Rückstandsausweise ausstellen und diese im exekutiven Weg eintreiben. Wird auch regelmäßig gemacht.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Hemingway
29.12.2011 14:07
1

Re: Re: Re: Re: Als Zeichen des ersten Widerstandes:

Wenn sich das Volk - der Souverän - einig ist, können sich ORF und GIS brausen gehen.

Schon einmal vom Arabischen Frühling gehört ?

Wir sind das Volk - nicht der ORF und die dummen, korrupten u kriminellen Politiker !

Leute, wehrt Euch, meldet diesen manipulativen Selbstbedienungsladen ab und sieht andere Programme.

Wenn das Hundertausende machen, wird diesen Abzockern und Manipulieren das schmierige Lachen vergehen.

Biedermann

"Das war schon immer so" ist ein wunderbares Beispiel für unfreiwillige Selbstkarikatur im ORF. Herr Biedermann, danke für diesen Offenbarungseid.

Gast: fj
29.12.2011 07:28
16

Leiter

Wenn sich Wrabeitz eine neue Büroleiter einbildet, warum nicht. Ich habe mir erst unlängst eine Aluleiter zugelegt - ganz ohne Ausschreibung. Allerdings würde ich - und das unterscheidet mich von Wrabetz - Niko Pelinka nicht besteigen wollen.
http://gedaunknsplitta.blog.de

Gang und gäbe

Die Praxis, sich gegenseitig Posten zuzuschachern und sie nur zum Schein auszuschreiben (weil man halt muss) ist in vielen Betrieben gang und gäbe.

In einem großen, österreichischen Telekommunikationsunternehmen erkannte man daran, dass die Bewerbungsfrist lediglich 14 Tage betrug, dass man sich auf den ausgeschriebenen Job gar nicht mehr zu bewerben braucht, weil er in Wahrheit eh schon vergeben ist. Das war ein offenes Geheimnis.

ich verstehs nicht

Ich verstehe es nicht: hunderte von zu recht empörten postings - und NIEMAND verklagt die beim Arbeitsgericht, niemand tut etwas außer matschgern usw. Das wissen die. Darum benehmen sie sich auch wie Berlusconi.
Wir sind selbst schuld, dass wir den ORF noch so haben, wie er sich gebärdet. Wir sollen entweder aufhören uns zu empören oder anfangen Schritte als mündige Bürger zu setzen. Gemeinsam. Können wir uns nicht organisieren über Parteigrenzen hinweg?
Welchen Abgeordneten habt ihr schon geschrieben und sie aufgefordert, etwas zu tun? Habt ihr euch schon bei der AK erkundigt, ob das rechtens ist? Habt ihr schon begonnen Unterschriften zu sammeln? Nichts habt ihr. Dann hört auf, denn ihr seid Teil eurer Aufregung. Nix als viel heiße Luft. Wie der Herr, so's Gscher.

Re: ich verstehs nicht

na dann versuch mal dagegen zu klagen; da landest wahrscheinlich schneller beim Salzamt oder in der Klapsmühle wegen Unzurechnungsfähigkeit oder auf der Strasse weil DU nach dem Prozessgang Mittellos (die Verfahrenskosten werden auch Dir gehören) dastehen wirst !

Das wissen die Oberen ja auch, weshalb sie tun und lassen was sie wollen; dank Gesetzmanipulation wie und wo immer es nötig erscheint-


Re: ich verstehs nicht

Ich kann ihnen sagen warum da niemand etwas unternimmt, es ist die Angst!
Da vergibt man einen gut dotierten Posten an ein Bürscherl und auf der anderen Seite werden Leute, die schon 10 Jahre und länger in prekariaten Arbeitsverhältnissen als Leiharbeiter, mit Kurzzeitverträgen, als freie Mitarbeiter nach Bedarf, als Volontäre usw arbeiten nicht angestellt und ihnen die Möglichkeit einer vernünftigen Lebensplanung genommen. Alles unter dem Motto es muß gespart werden. Aber das ist ja leicht durchschaubar, unter solchen Bedingungen traut sich KEINER den Mund aufzumachen sonst ist er seine Arbeit überhaupt los! Das alles stört eine Partei die einmal für die Arbeiter gekämpft hat überhaupt nicht. Im Gegenteil verdiente SPÖ-Funktionäre (solche gibt es auch!) lassen sich gefallen, daß diesem Grünschnabel der rote Teppich in den ORF gelegt wird und nicht einmal in der Löwelstraße findet eine kleine Palastrevolution statt!


Re: unter solchen Bedingungen traut sich KEINER den Mund aufzumachen sonst ist er seine Arbeit überhaupt los!

nicht nur Arbeit, sondern sogar die ganze Existenz kann leider dabei draufgehen, da man als Einzelperson leider nicht gegen diesen Propoiz ankommt, wie Klagen gegen Wr WOhnen wegen überhöhter Abrechnungen (Meiten, Betriebskosten...) eindrucksvoll beweisen !


Re: Re: ich verstehs nicht

Ich denke schon die ganze Zeit darüber nach und gebe Ihnen Recht. Wahrscheinlich ist es auch die Unwissenheit - wir Bürger wissen über so viel nicht wirklich Bescheid. Und das machen die sich zunutze. Aber trotzdem - wird es nicht Zeit, zum Mutbürger zu werden?
Spannend ist auch, wie leise die Opposition in dieser Sache ist. Hat man die schon mundtot gemacht (wie geht das bei einem Pilz) oder naschen sie mit am Postenschacherkuchen, diese Feiglinge.

Antworten Antworten Antworten Gast: werpu
29.12.2011 10:22
1

Re: Re: Re: ich verstehs nicht

Es ist ja nicht nur der Pelinka, für die EFFEN wurde extra ein neuer Posten geschaffen, für die ÖVP wurde der Landesdirektor Tirol mit einem Haberer besetzt. Auch bei den Grünen gabs da einiges in der Vergangenheit. Jeder der da jetzt den Mund aufmacht ist schnellstens blossgestellt. Da wird keine Kritik kommen.
Der ORF ist ein Augiasstall.

Gast: gissie
29.12.2011 07:13
1

einfach pervers

was machen die mit unserem Geld?

Gast: Hemingway
29.12.2011 07:12
3

Politikern u dem manipulativen Rotfunk die finanziellen Mittel entziehen !

Nicht ärgern , nicht wundern - ORF abmelden.

Keine Zwangsgebühren für diesen roten Verblödungssender, auf intelligente, seriöse in- und ausländische Sender ausweichen und sich von der privaten Geldeintreibungsfirma namens GIS nicht einschüchtern lassen, amtlich aussehende Schreiben nicht einmal ignorieren.

Die Menschen in diesem Land werden nur noch verarscht, abgezockt, manipuliert und belogen . Und unsere dummen u korrupten Politiker lachen in Symbiose mit dem Werkzeug ORF die anständigen Menschen in diesem Land nur noch aus.

Als erste Antwort sollte die ORF abmeldung sein.

Politik, Gewerkschaft, Kammern, ORF etc haben sich bereits verselbständigt.

Schön langsam befinden wir uns in einer Diktatur - und das Volk darf für diese schmierig lächelnden Leute nur noch zahlen.....

Wer hat denn das Volk durch Lügen u falsche Versprechungen in diese verhängnisvolle Europäische Union gelockt ?

Es waren die Politiker in Symbiose mit dem ORF u anderen Medien !

Und keine Spur von seriöser Berichterstattung. Bei Politikerinterviews - wie gestern - werden die Menschen nur noch manipuliert - zum Vorteil der SPÖ - zum Nachteil der Oppositionspartei(en).

Gast: nabumsti
29.12.2011 07:01
7

VERHÖHNUNG

"Arbeitsrechtsexperte Wolfgang Mazal von der Universität Wien. Die nachträgliche Ausschreibung nach der Bekanntgabe, wer den Posten bekommt, nennt er „eine Verhöhnung des Instruments“.

Drückt er das nicht ein bißchen milde aus ?? kommen wir durch ein derartiges vorgehen nicht schon in die nähe eines tatbestandes nach dem strafgesetzbuch ??

Der Wrabetz

ist sogar zu blöd für primitiven Postenschacher!

Gast: rxj
29.12.2011 06:37
7

Die

sind sogar zum Postenschachern zu blöd.

Gast: biersauer
29.12.2011 04:21
5

Muss eh der Unterhaltungsgeile bezahlen!

Wegen der allgemeinen Volksverblödung bereits schon lang abgemeldet.
Aber wer schimpft der kauft, das weiß die rote Parteiführung.
Die tägliche politically correctness hat da den Ursprung, indem der Große Bruder Bildschirm
darüber wache und die Mehrheitsbeschaffer bei der Stange hält, so wie früher die Kirchengeher Pflicht, als der Pfarrer die Politik bestimmt hat.

Das Nikofon hat sich dür die SPÖ eingesetzt und nicht für den ORF

aber für den Herrn Vrabetz war da ja noch nie ein Unterschied.

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