Jelinek: "Die Sozialdemokratie ist tot"

02.01.2012 | 11:40 |   (DiePresse.com)

Der "kleine Niko" und die "kesse fesche Laura" sind die Totengräber der Sozialdemokratie, schreibt eine "zornige" Elfriede Jelinek auf ihrer Homepage.

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Elfriede Jelinek ist "zornig". Nach der parteipolitischen Bestellung des SPÖ-Manns Niko Pelinka zum ORF-Büroleiter rechnet die Literaturnobelpreisträgerin mit der Sozialdemokratie ab. Sie erklärt diese sogar für tot. "Das Ende der Sozialdemokratie, es ist jetzt gekommen",schreibt die 65-Jährige pünktlich zum Jahreswechsel auf ihrer Website. Und es trete mit einem "entwaffnenden Grinsen" als "sympathischer junger Mann" auf. "Grins grins grins, dagegen war die Sonne vom Wörthersee ein Kind von Traurigkeit...", schreibt Jelinek über ihren Protagonisten, Niko Pelinka.

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Ein Totengräber der Sozialdemokratie sei neben Niko dem "rotblonden, sympathischen jungen Mann" und „Kinderkönig" auch "seine Cousine im Geiste, die kesse fesche Lola, nein Laura, der Liebling der Nation". Gemeint ist Laura Rudas, SPÖ-Bundesgeschäftsführerin. Jelinek zieht her, über die Verschränkungen des ORF mit der SPÖ, über die "Sprößlinge, Parteikinder dieser Sozialdemokratie, welche nicht mehr gewählt wird, sondern selber wählt, sie wählt ihre Leute in die Positionen, die sie auch selber geschaffen hat".

Die Sozialdemokratie sei jedenfalls „zur Maßschneiderei für Karrieren" verkommen. Und "so endet sie, das ist wie sie endet", schreibt Jelinek. "Unter den Schuhen dieser Mädel und Buben geht die Welt der Sozialdemokratie, grinsend wie ein Hirschhornknopf, zugrunde, die einmal für Gerechtigkeit angetreten ist." Der Sozialdemokratie sei aber ihr eigenes Ableben entgangen, mutmaßt Jelinek: "Ich glaube sie weiß es wirklich nicht, wenn ich mir diese Gesichter so ansehe."

"Ein düsterer Schatten" kommt

Und was kommt nach der Sozialdemokratie. "Ich ahne schon was kommt", schreibt Jelinek in ihrer apokalyptischen Schrift. "Ein düsterer Schatten."

Jelinek hat sich immer wieder mit Wortmeldungen in die Innenpolitik eingeschaltet. Sie protestierte auch mehrmals gegen die schwarz-blaue Regierung bei den sogenannten Donnerstag-Demonstrationen.

(jst)

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348 Kommentare
 
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Jemand soll bitte den WRABETZ wegen Amtsmissbrauch bei der StA anzeigen!!!


Jemand soll bitte den WRABETZ wegen Amtsmissbrauch bei der StA anzeigen!!!


Dieser artikel ist aber erstaunlich schnell........

in der versenkung verschwunden - absicht?????

Gast: Die Tante Jolesch
03.01.2012 11:24
0

Wieso wird das zensuriert?

Lob für die unkonventionelle Fotoauswahl. Den "Joker" aus dem gleichnamigen Batman Film diesem Artikel voranzustellen, visualisiert hervorragend wie es um die SPÖ bestellt ist.

ORF ist ein mediales Fukushima

sowohl das programm wie die führung gehören in den sondermüll.

Er will bundespräsident werden. der papa wird scho richtn


"Die Sozialdemokratie ist tot"


wenn das stimmt, dann ist es a teure Leich...

Gast: ASVG-Sklave
03.01.2012 08:31
8

Österreichische Jobperspektiven

eine Verhöhung des Volkes: Parteibuch deklassiert Fleiß, Bildung und Recht.

Gast: total crash
03.01.2012 08:20
0

Du Politiker du,

oder du österreichischer Politiker du,
oder du SPÖ/ÖVP/FPÖ/Grüner Politiker du,
das Unwort der kommenden Jahrzehnte und,als (grauenvolle) persönliche Beleidigung in das Strafgesetzbuch aufnehmen,ist mit Strafen nicht unter 5 Jahren zu ahnden:) *g*rofl*

Gast: Waldläufer O5
03.01.2012 00:21
13

Beschäftigungspolitik a la SPÖ

Die ÖBB der Frau Minister Bures ließ verlautbaren, dass die Stelle von Herrn Pelinka nicht nachbesetzt wird.
Die Lücke, die Pelinka bei der ÖBB hinterlässt, kann also durch NICHTS ersetzt werden.
Weiter so Fräulein Rudas, zeigen sie Österreich, wie dringend es einen Strache zum Aufräumen braucht.

Gast: Gutbürger
02.01.2012 22:43
1

Und WCStrache wurde mit irgendwelchen kleinen Posterln ruhig gestellt

UNWÄHLBAR !

Antworten Gast: Danke für die Wahlhilfe
03.01.2012 14:33
0

Stimmt! Und die roten Stricherl aus dem blauen Politbüro


zeigen die peinliche Situation nur noch deutlicher auf!
Aber der hc selbst ist wohl gerade "auf Ibiza" ...

Gast: hirschheißtdermann
02.01.2012 22:33
4

unerheblich

ist es nicht ziemlich unerheblich wer das bürohirschi vom herrn wrabetz wird so lange die fürchterliche dittelbacherin die zib 2 moderiert?

Antworten Gast: lola1234
04.01.2012 22:11
0

grausam

sie ist leider wirklich fürchterlich - gestern wieder mit dem strache .... sowohl inhaltlich, als auch grammatikalisch.

Gast: derletztemachtdaslichtaus
02.01.2012 22:02
0

kinder an die macht!

seid nicht so streng!
laura und niko sind hoffnungsträger.
endlich wird etwas gegen die überalterung unserer gesellschaft gemacht.
kinder an die macht!
was heißt hier untergang der spö?
mit uns zieht die neue zeit!
nur rentner die das kritisieren.
freundschaft!


Re: kinder an die macht!

Ich liebe "happy endings", daher schlage ich vor, die beiden Hoffnungsträger sollen heiraten und Kinder bekommen! Das wäre doch schön, oder?

Re: Re: kinder an die macht!

Genau! So wie Stefan Mross und Stefanie Hertel! Sowas lieben die Österreicher. *g*

Gast: Wetterhahn
02.01.2012 21:53
4

Ein paar Milliarden Schulden

sind mir lieber als 1 800 000 arbeitslose
"Gast" Arbeiter.

Laura Rudas ist viel besser...

... als dorfer, düringer, maschek und co.

http://youtu.be/rU_nqQFWm24


Re: Laura Rudas ist viel besser...

Fräulein Rudas weiß zu überzeugen, Freundschaft!!!

Re: Laura Rudas ist viel besser...

Das Gestottere von Laura ist eine Qual. Diese Peinlichkeit kann man sich gar nicht bis zum Ende anschauen.

Richtig! Wie sagte der Watschenmann?

Solchene Sachen lassen sich nicht erfinden, nichteinmal von unserem EtablissEment!

Re: Laura Rudas ist viel besser...


Laura sollte öfters Interviewt werden und eine eigene Sendung "LauraTalk" im ORF bekommen.
Die Performance dieser Dame ist derart inferior das sie als exemplarisches Beispiel für unser völlig gescheitertes Bildungssystem steht. Unglaublich was sich eine Partei die sich anmaßt Parteienförderung zu kassieren an, für jeden Laien sichtbaren, völlig unfähigem Personal mit extremen Kommunikationsstörungen in Spitzenfunktionen leistet.

Gast: UKW
02.01.2012 20:59
4

Irgendwann geht bei jedem der Knopf auf

Auch wenn sie Jahrzehntelang an ihrem Weltbild festgehalten haben und nicht glauben wollten, was ganz offensichtlich war.

Gast: 67 Jahre 2. Republik
02.01.2012 20:57
6

Geht alles den Bach runter? Humor hilft!:

Streiten sich ein Chirurg, ein Architekt und ein Politiker, welches der
älteste Beruf der Welt sei.
Chirurg: "Gott hat Adam eine Rippe entnommen und damit Eva erschaffen. Dies war die erste Operation. Also ist Chirurg der älteste Beruf."
Architekt: "Bevor Gott Adam geschaffen hat, hat er aus dem Chaos die Welt erschaffen. Also ist der älteste Beruf der des Architekten."
Daraufhin der Politiker lässig: "Und wer, glaubt Ihr, hat das Chaos geschaffen?!"

Gast: Gerd Nur El
02.01.2012 20:42
8

Spät kömmt Ihr drauf, jedoch ihr kömmt

Wenn sogar die in der Wolle gefärbte Rote Jelinek draufkommt, dass da etwas nicht in Ordnung ist im ORF. . . da muss es schon gewaltig stinken dort.

 
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