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Wurde ein „Zeit im Bild“-Beitrag verhindert?

04.01.2012 | 19:40 |  Von Anna-Maria Wallner (DiePresse.com)

ORF-Intervention. Im September soll ein 50 Sekunden langer Bericht über Werner Faymanns angeblich bestellte Asfinag-Inserate aus der „ZiB“ gestrichen worden sein. ORF-Chefredakteur Fritz Dittlbacher dementiert.

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Der 24. September war in redaktioneller Hinsicht ein Samstag wie viele andere. Schon um acht Uhr früh verschickte das Nachrichtenmagazin „Profil" wie jeden Samstag eine Vorankündigung der brisantesten Geschichten aus dem aktuellen Heft. An diesem Tag war das unter anderem ein Bericht mit neuen Details zu jenen Inseraten, die Bundeskanzler Werner Faymann 2007 und 2008 als SPÖ-Infrastrukturminister bei der Asfinag bestellt haben soll.

Zeitungen griffen das Thema online und in ihren Sonntagsausgaben auf, die SPÖ-Parteizentrale reagierte innerhalb von zwei Stunden auf den „Profil"-Bericht in einer Aussendung und bezeichnete die Vorwürfe als „hochgespielt" und „aufgewärmt". Faymann tat die Vorwürfe als „Unsinn" ab, das Ministerium hätte nie Aufträge für Inserate an Asfinag oder ÖBB erteilt. Das Thema war gesetzt, auch die ORF-Radios berichteten zum Teil mit eigens recherchierten Details über die Neuigkeiten rund um die Inseratengeschichte. Wie „Die Presse" jetzt erfahren hat, wurde auch in der „Zeit im Bild"-Redaktion ein Beitrag zum Thema für die „ZiB" um 19.30 Uhr vorbereitet - nur ist dieser 50 Sekunden lange Beitrag nie auf Sendung gegangen, auf die aktuellen Vorwürfe wurde nur in einer Moderation eingegangen.

Dittlbacher: „Ich kann das ausschließen"

ORF-Chefredakteur Fritz Dittlbacher dementiert die Vorwürfe im Gespräch mit der „Presse": „Ich kann unter Garantie ausschließen, dass jemals eine fertige Geschichte nicht gebracht worden ist." Er könne sich an den Samstag sehr wohl erinnern, er sei selbst nicht in der Redaktion gewesen, sondern habe den anwesenden Chef vom Dienst gebeten, die Sache „journalistisch einzuordnen und, je nachdem, etwas darüber zu machen oder eben nicht". „ZiB"-Redakteurssprecher Dieter Bornemann bestätigt, dass es in der Redaktion eine Diskussion über den Beitrag gegeben habe und beschlossen wurde, nur eine 32-sekündige Moderation ohne Bild mit Hinweisen auf die neuen Vorwürfe in der Asfinag-Inseraten-Causa zu bringen.

Die Geschichte wird auch anders erzählt: Die SPÖ habe hier „wieder einmal" Druck gemacht, den Bericht nicht zu bringen. SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas soll an diesem Tag bis zu zehn Mal in der Redaktion angerufen und interveniert haben. Angeblich existiert im ORF-Redaktionssystem der Text zum 50-sekündigen Beitrag. Erst als später noch mehr belastendes Material gegen Faymann auftauchte und die SPÖ doch einem Untersuchungsausschuss zur Inseratenaffäre zustimmte, wurde wieder über das Thema berichtet, so wie einige Tage vor der „profil"-Geschichte SPÖ-Mediensprecher Josef Ostermayer in der „ZiB 2" sehr kritisch zum Thema interviewt wurde.

Dittlbacher, seit Oktober 2010 TV-Chefredakteur im ORF, sagt, in seiner 15-monatigen Amtszeit sei der politische Druck „immer gleich und immer gleich wenig" gewesen: „Es gibt keine politische Einflussnahme im ORF - dagegen würde ich mich auch massiv wehren." Die Angst der ORF-Redakteure, der Einfluss würde durch die Bestellung Niko Pelinkas größer werden, verstehe er nicht. Die ORF-Journalisten seien sowohl durch ihr Redaktionsstatut als auch durch das ORF-Gesetz vor jeglichem Einfluss aus der Politik geschützt.

Für Dittlbacher könnten die neuen Vorwürfe ein kleines Déjà-vu an das Jahr 1999 auslösen. Damals war bekannt geworden, dass aus einem „Zeit im Bild"-Beitrag über die Euroteam-Affäre acht Sekunden herausgeschnitten wurden, in denen der Name des Sohnes des damaligen Bundeskanzlers Viktor Klima genannt wurde. Für die Sendung verantwortlich waren der damalige Chefredakteur Robert Stoppacher und Redakteur Fritz Dittlbacher. Die sogenannte „Acht-Sekunden-Affäre" löste ein politisches Hickhack zwischen SPÖ und ÖVP aus, die sich gegenseitig als fleißige Intervenierer im ORF bezichtigten.

Sorge, dass der Politdruck größer wird

Dass die Sache mit dem angeblich gestrichenen „50-Sekünder" erst jetzt publik wird, hat auch mit der Sorge der ORF-Redakteure zu tun, dass der politische Druck aus der SPÖ durch die Bestellung Niko Pelinkas zum Büroleiter von ORF-Chef Wrabetz weiter zunimmt. Obwohl Laura Rudas gern darauf hinweist, sie brauche keinen Pelinka, um mit Alexander Wrabetz oder den einzelnen Redakteuren über Inhaltliches zu diskutieren. Dass der Druck vor allem auf die Politikredaktionen im ORF-Fernsehen besonders groß und größer als auf Zeitungen oder Radiostationen ist, erklären Politikexperten mit der einzigartigen Stellung des ORF als Medium, das die Polit-Themen im Land vorgibt.

Protest regt sich auf dem Küniglberg auch, weil Eingriffe wie die angebliche Verhinderung des Inseratenbeitrags von der „ZiB"-Redaktion bisher hingenommen worden seien. Erst die Pelinka-Geschichte habe nun alle aufgerüttelt - und vielleicht auch die deutsche Affäre rund um Bundespräsident Christian Wulff. Dieser hat bei der „Bild"-Zeitung interveniert, die die Geschichte über seine Immobilienfinanzierung aber trotzdem gebracht hat. Der Präsident steht nun massiv unter Druck. Auch wenn Bundeskanzler Werner Faymann so gut wie nie persönlich zum Hörer greift, so wie Wulff das getan hat, würden seine Wünsche hie und da erfüllt.

Dieter Bornemann schickte den Wortlaut des 32-sekündigen Moderationstextes:  

"Kommen wir nach Österreich: In der Inseratenaffäre verdichten sich jetzt die Hinweise, dass Bundeskanzler Werner Faymann in seinem früheren Amt als Verkehrsminister auch Einfluss auf Inseratenaktionen der ASFINAG genommen haben könnte. Ein Asfinag-Insider gibt gegenüber dem Ö1-Mittagsjournal Hinweise darauf, dass das Unternehmen oft erst NACH Schaltung der Inserate in den Medien davon Kenntnis bekommen habe - und dann auch die Rechnung zugestellt bekommen hat. Im Bundeskanzleramt als auch bei der ASFINAG weist man diese Vorwürfe heute zurück."

 

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206 Kommentare
Gast: Gast 2011
04.01.2012 21:24
15 0

es gibt keine politische Einflußnahme im ORF

meint Dittlbacher, wir stehen ja ohnedies alle auf der Gehaltsliste der SPÖ, die uns immer brav eine Erhöhung der Zwangsgebühren ermöglicht....

Gast: waynewunderts
04.01.2012 21:23
10 1

na echt

der links linke rotfunk sendet nur links linke beiträge wow

Gast: Lukas
04.01.2012 21:20
16 1

die Pelinka-Geschichte wird den ORF niemals aufrütteln

dazu sind die Redaktionen zu knallrot eingefärbt. Aufrütteln kann den ORF nur ein Entzug der Zwangsgebühren durch Privatisierung des Parteisenders!

12 0

Dittlbacher

"Die Angst der ORF-Redakteure, der Einfluss würde durch die Bestellung Niko Pelinkas größer werden, verstehe er nicht. Die ORF-Journalisten seien sowohl durch ihr Redaktionsstatut als auch durch das ORF-Gesetz vor jeglichem Einfluss aus der Politik geschützt."

Ach so? Und warum wurde dann so ein Riesenaufstand gemacht, als die Chefs noch Mück und Lindner hießen? Waren da die ORF-Journalisten nicht geschützt?

Dittlbacher ist ein in der Wolle gefärbter Roter, dass er kein Problem damit hat, wenn jetzt die SPÖ massive Einflußnahme ausübt verwundert also nicht. Er soll aber die Seher nicht für dumm verkaufen. Natürlich wurde interventiert und natürlich ist der ORF vor der SPÖ am Bauch gekrochen.

Re: Dittlbacher

"Die Angst der ORF-Redakteure, der Einfluss würde durch die Bestellung Niko Pelinkas größer werden, verstehe er nicht."
Eigentlich hat er eh recht, NOCH größer kann der Einfluss der SPÖ auf den ORF nämlich eh nicht mehr werden, Pelinka hin oder her.

Gast: not proud
04.01.2012 21:14
11 0

gestern ist heute

Jeder weiß es, viele schreiben es und doch verhindert es keiner.

Erinnert mich ein wenig an die braune Vergangenheit. Nur heute heißen die Propagandamenschen eben anders und haben auch eine andere Farbe...

Und wieder sieht das Volk tatenlos zu ...

18 0

Lob für Dittlbacher

Dieser Mann hat an seinem freien Wochenende den Chef vom dienst angerufen und ihm gesagt, er solle das tun, was er auch Intervention zu tun gehabt hätte - ein Schelm, wer dabei an Intervention denkt

Antworten Gast: Plach2
04.01.2012 21:17
13 0

Re: Lob für Dittlbacher

So funktioniert dieser "unabhängige" ORF.

Dieser Staatsfunk ist so unabhängig wie die Medien damals in der DDR.

Gast: TZTZTZ!
04.01.2012 21:01
4 0

"Wurde ein „Zeit im Bild“-Beitrag verhindert?"

die überschrift:absurder gehts nimmer.glaubt echt IRGENDWER in diesem "land" daß das der einzige und alleinige beitrag vom rf zum zeitgeschehen war,der von den "politruks" unterdrückt wurde??????

Gast: Pandah
04.01.2012 20:47
15 0

Was ich

Was ich fast noch schlimmer finde ist dass er seine unbegabte Frau, Lou Lorenz-Dittlbacher, in den Moderatorenstuhl gehoben hat.

Antworten Gast: Und wer ist Lou LORENZ' Vater
04.01.2012 23:21
0 0

Re: Was ich

Bitte mal googeln... Der arbeitet in einer ganz anderen Branche als seine hochbegabte, intelligente Tochter, in einem ganz anderen Unternehmen.

Antworten Gast: Mitzi9
04.01.2012 21:20
5 0

Re: Was ich

Es gibt genug Beispiele wie man übers Bett auch im Beruf vorwärts kommt.

Gast: thermastis
04.01.2012 20:43
21 0

Wieder einmal...

"[...] Laura Rudas soll an diesem Tag bis zu zehn Mal in der Redaktion angerufen und interveniert haben."
Das muss eine Lüge sein. L.R. interveniert doch niemals nirgendwo, und seinen Büroleiter sucht sich A. Wrabetz selbst aus. Verpflichtende Ausschreibung? Brauch´ ma net...Ernennung wird schon vorher bekanntgegeben...
Inserate? Hat es nie gegeben...und schon gar nicht auf Kosten des Steuerzahlers...
u.s.w.
Schön langsam erinnert mich das alles persönlich an ehemalige Staaten des "real existierenden Sozialismus", mit dem Unterschied, dass es dort damals nur eine einzige "wahre" Partei gab. Hier und heute bezeichnet sich die SPÖ allerdings als "demokratisch".
Sehr bedenklich.

Wir brauchen einen ORF-Untersuchungsausschuss

Wir brauchen dringend einen Untersuchungsausschuss über die Vorfälle im ORF. Alles zum Schutze der Demokratie und der Mitarbeiter im ORF.

Diese SPÖ wird doch immer unverschämter!

18 0

Steuersenkung für alle redlichen Bürger...


...weg mit der ORF-Zwangsgebühr !!!

Gast: reki
04.01.2012 20:26
10 0

und diese gestalten regen sich über berlusconi auf? gäbe es bei uns mehr anstand als in italien, würden pelinka und wrabetz ebenso ihre büros räumen wie faymann und rudas. aber an den futtertrögen der macht gibt es keinen anstand. dort gibt es nur gier.

Antworten Gast: micky maus
05.01.2012 00:46
4 0

Re: Berlusconi ..

ich dachte immer, in Griechenland gäbe es noch schlimmere Zustände als in Italien - ich habe mich geirrt, Österreich IST noch schlimmer und es ist den Leuten, die am Futtertrog sitzen nicht mal peinlich, die sehen das nicht mal mehr als Unverschämtheit, für die ist das normal... man möchte auswandern...

Gast: schreker
04.01.2012 20:24
6 0

neu?

Als ob beim ORF nicht jeden Tag politisch unerwünschte Beiträge zensiert werden (wers nicht glaubt, möge mal die regelmäßig sehr interessanten Radionachrichten am frühesten Morgen hören, wenn die Zensurbehörden noch schlafen). Also, wieso wird da jetzt auf einmal so ein Tamtam veranstaltet? Ist das vielleicht ein Ablenkungsmanöver von den wahren Zuständen?

Soso, er kann ausschließen, daß eine FERTIGE ....

Ist denn niemand im ORF in der Lager, zu überprüfen, ob eine UNFERTIGE Geschichte nicht fertiggestellt wurde?

Gast: UKW
04.01.2012 20:13
12 0

„Ich kann unter Garantie ausschließen, dass jemals eine fertige Geschichte nicht gebracht worden ist."

Na klar, es hatte damals noch der letzte Schliff gefehlt, darum war er noch nicht fertig und darum ist meine Aussage auch keine Lüüge.

Solche Schmähs kennen wir doch alle aus dem Kindergarten.

Gast: franz93
04.01.2012 20:12
17 0

roter orf

ich fordere das ende der orf zwangsgebühr ! ich will diesen roten verein nicht mehr mitfinanzieren !

Gast: der_mann
04.01.2012 20:05
11 0

unglaublich!

die sozis führen sich auf wie die kaiser!

INKOMPETENT, ÜBERHEBLICH und ohne SPARWILLE!

wahrscheinlich wird dieser kommentar auch zensuriert!?!

Gast: Ausguck
04.01.2012 20:03
12 0

ORF-Intervention von der SPÖ - wundert das jemand?!

Darum weg mit der GIS - SOFORT!

bravo

gegen die rote bande ist ja sogar die mafia ein spitzbuberlverein. danke und freundschaft genossinnen.

Gast: CL
04.01.2012 19:54
10 0

Der ORF wird in nächster Zeit noch eine ganze Menge Schwierigkeiten bekommen!


Gast: Faygofon
04.01.2012 19:49
14 0

Da sieht man den Unterschied

der arme Wulff muß sich noch selber herstellen.Bei uns lässt der Fayge seine Wasserträger und Lakaien das Intervenieren für ihn erledigen. Der wird sich doch nicht seine roten Patsch Handerln dirty machen.

Kollektive Zwangsgebührenverweigerung - sofort bitte!


Gast: Gasti
04.01.2012 19:41
13 0

Gebt dem Buerger seine GIS-Gebuehren zurueck!

Der ORF hat jede Glaubwuerdigkeit als unabhaengiges Medium verspielt.

der Wulff

ruft noch persönlich an.
Faymann hat das nicht nötig, er hat seine Figuren schon an den richtigen Positionen sitzen.

Gegen Faymanns "Geschäfte" sind die Vergehen des deutschen Bundespräsidenten kleine Fische.

3 3

Re: der Wulff

wulff ist gelinde gesagt ein gentleman

Gast: Sat satt
04.01.2012 19:29
9 0

Gegen den ORF L... Sender

ist Al Jazeera ja schon ein Ausbund an Glaubwürdigkeit. Und das will was heissen.

Ungarn

ist schon längst bei uns angekommen.

Re: Ungarn

Dort hat das Volk eine 2/3 Mehrheit gewählt, bei uns diktieren 1/3 Parteien.

Re: Re: Ungarn

also sind die Ungarn doppelt so bescheuert.

Gast: ehschowurscht
04.01.2012 19:23
1 0

verhindert

Eines wurde heute im ORF nicht verhindert "Doppelsieg für Österreich auf dem Berg Isel" - live mit dabei Andy "Schnupf" Goldi!

Verkehrte Welt!

eine fertige Geschichte

dass eine nicht fertiggestellte - also schon in statu nascendi abgeschossene - "Geschichte" "nicht gebracht würde", hat er sinnigerweise nicht ausgeschlossen

Bezeichnend:
"Begründet .... dass die im „profil" erhobenen Vorwürfe zu dünn für einen Bericht gewesen seien, um daraus einen eigenen Bildbeitrag zu machen."

Auf die Idee, mal selber was zu recherchieren, kommt dort anscheinend keiner mehr, die zitieren ja nur mehr Überschriften anderer Medien

Ein ungewolltes Geständnis?

"„Ich kann unter Garantie ausschließen, dass jemals eine fertige Geschichte nicht gebracht worden ist."
Leg die Betonung auf "fertig" und stell dir eine 97% fertige geschichte vor , und dann ruft die laura an, die ja zugegeben hat beim orf anzurufen wenn sie ein anliegen hat ....

http://diepresse.com/home/kultur/medien/720496/Rudas_Parteien-haben-keinen-Einfluss-auf-Journalisten


7 0

Re: Ein ungewolltes Geständnis?

Es steht eh auch in diesem Artikel, dass Rudas kein Problem hat, über Inhaltliches mit Wrabetz oder der Redaktion zu diskutieren.

Ein Journalist diskutiert nicht mit jemandem Inhaltliches, der Gegenstand der Berichterstattung ist.

Gast: Frank Oberhauser
04.01.2012 19:13
16 0

Fritz Dittlbacher dementiert

Wenn der rote Herr Dittlbacher dementiert, dann kann es ja wohl keine Zweifel mehr geben. Oder?

Gast: Hans W. Schoitl
04.01.2012 19:13
17 0

Der ORF gehört abgeschafft

Der ORF ist durch und durch verlogen.

„Ich kann unter Garantie ausschließen, dass jemals eine fertige Geschichte nicht gebracht worden ist."

Na klass. Keine "fertige Geschichte" ist also unterdrückt worden. Was nicht ausschliesst, dass unfertige Geschichten zuhauf unterdrückt werden. Die Redakteure sind alle politisach völlig gleich ausgerichtet: linxgrün. Da sind Interventionen von aussen garnicht nötig: es geschieht nur das, was die Linxgrünen wollen, alle anderen Denkrichtungen sind nicht existent. Wenn in einer solchen Atmosphäre ein Beitrag unterdrückt wird, weil er nicht linxgrün sondern nur linx oder nur grün oder eben nicht genug linxgrün ist, dann muss er schon sehr arg sein, dass sich überhaupt Gegenwehr regt. Wer sollte sich aufregen? Sind doch alle einer Meinung, nämlich der linxgrünen.

Ich kann das Gerede der ORF-Journalisten über ihre ach so gefährdete Unabhängigkeit schon nicht mehr hören: erstens haben sie es alle so gewollt, weil sie so zu ihrer hochbezahlten klassen Hacke gekommen sind. Na und jetzt wollen die Politiker halt, dass sie parieren, dass sie weiterhin völlig stur Parteilinie schreiben - selber denken ist nicht vorgesehen! Wo tät ma denn da hinkommen, wenn die Koffer auch noch selbst zu denken anfingen?

All das hat mit Berichterstattung, mit Wahrheit, mit Anständigkeit aber auch schon GAR NICHTS zu tun. Pfui Teufel!

Gast: rabe1
04.01.2012 19:11
17 0

Dittelbacher...

Eine Schande, dass solche "Begabungen" wie der Herr Dittelbacher nicht einen adäquaten Job in der Privatwirtschaft ausfüllen dürfen, wo sie wirklich frei von SPÖ-Vereinnahmng sind. Etwa Kanalräumer oder Holzkäferentferner in einer Baumschule. Eine weitere Schande ist, dass man diese inzestöse Vorfeldorganisation der SPÖ, ergänzt um eine Handvoll nichts leistender aber saftig kassierender Versorgungspostenempfänger anderer Parteien, mit Zwangsbeiträgen füttern muss. Die einzige Lösung ist: Ziviler Ungehorsam in Form von GIS-Gebührenverweigerung. Gerät abmelden und den auftauchenden GIS-Kontrollor bei der Türe bestimmt auf einen Tag vertrösten, an dem man bestimmt nicht zu hause ist. Falls die GIS nach vmtl etwa 5 Jahren dann mit einem Magistratsbeamten mit Zutrittberechtigung im Schlepptau auftauchen, einfach den Fernseher in einen Kasten stellen; Durchsuchungsrecht hat nämlich der Magistratsbeamte auch nicht.

Gast: keterum kenseo
04.01.2012 19:10
12 0

Aber sich fest das Maul

über Ungarn zerreißen!

wen der beitrag nicht gestrichen wurde

stellt sich die frage warum er nicht auf der liste der zu streichenden beiträge stand?

sonst wer er ja sicher gestrichen worden, oder nicht?

es ist halt sehr kompliziert im öffentlich sozialdemokratischen rot funk

i kenn mi nimma aus

Re: wen der beitrag nicht gestrichen wurde

Logik ist nicht gerade Ihre Stärke...

Wenn der Beitrag nicht gestrichen wurde, dann steht er nicht auf der Liste der zu streichenden Beiträge, weil er nicht gestrichen wurde.

In jedem Faymann steckt ein kleiner Wulff

Oder - ein Wulff im Faymannpelz? Macht aber sicher nichts, unser Kanzler orientiert sich halt gerne an den Großen in der EU - und außerdem ist ja wohl die Laura der DrahtzieherIn... ;-)

Gast: esdika
04.01.2012 18:55
12 0

Einfach im Urlaubsmonat den Fernseher verschenken und

abmelden! Das ist die einzige Möglichkeit den ORF zu dem zu machen, was er zu sein hat: Ein Sender der Kunden, da diese den ORF bezahlen und er weder Werner Faymann, Niko Pelinka, Laura Rudas, Fritz Dittelbacher, noch einem Wrabetz gehört!

Intervention ...

... alleine ein Anruf eines politischen Vertreters ist als Intervention zu verstehen (siehe Definition Wikipedia).
Es gehört generell verboten das Politiker irgend eine Intervention starten, egal welcher Art!

Wunschvorstellung: Die Redaktionen rufen an, wenn es für Ihren Beitrag von nutzen, der Recherche und der Wahrheit dient.

Gast: squwec
04.01.2012 18:45
13 0

Schafft endlich den ORF ab!


Gast: Gast 14
04.01.2012 18:39
26 0

Dreigestirn

http://mein.salzburg.com/blog/standpunkt/2011/12/wie-der-orf-endgultig-ruiniert.html

Ausschnitt aus diesem Bericht der Salzburger Nachrichten:

". Nur zur Erinnerung: Wrabetz war Vorsitzender der sozialistischen Studenten. Pelinka ist der engste Vertraute von SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas. Und Fritz Dittlbacher, der Chefredakteur des ORF-Fernsehens, war Journalist beim SPÖ-Parteiblatt „Arbeiterzeitung". Noch irgendwelche Fragen?

Ein echtes Dreigestirn.

9 0

Re: Dreigestirn

Peter Pelinka war vorher Chefredakteur der Arbeiterzeitung, seither beim inoffiziellen SPÖ-Parteiblatt News.

Gast: aeqed
04.01.2012 18:35
11 0

Freundschaft

Der Dittlbacher hätte sich aus der Affäre ziehen können, wenn er sich den anderen ORF-Redakteuren angeschlossen, hätte was die Causa Pelinka betrifft. So bleibt er weiter unglaubwürdig.