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Wurde ein „Zeit im Bild“-Beitrag verhindert?

04.01.2012 | 19:40 |  Von Anna-Maria Wallner (DiePresse.com)

ORF-Intervention. Im September soll ein 50 Sekunden langer Bericht über Werner Faymanns angeblich bestellte Asfinag-Inserate aus der „ZiB“ gestrichen worden sein. ORF-Chefredakteur Fritz Dittlbacher dementiert.

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Der 24. September war in redaktioneller Hinsicht ein Samstag wie viele andere. Schon um acht Uhr früh verschickte das Nachrichtenmagazin „Profil" wie jeden Samstag eine Vorankündigung der brisantesten Geschichten aus dem aktuellen Heft. An diesem Tag war das unter anderem ein Bericht mit neuen Details zu jenen Inseraten, die Bundeskanzler Werner Faymann 2007 und 2008 als SPÖ-Infrastrukturminister bei der Asfinag bestellt haben soll.

Zeitungen griffen das Thema online und in ihren Sonntagsausgaben auf, die SPÖ-Parteizentrale reagierte innerhalb von zwei Stunden auf den „Profil"-Bericht in einer Aussendung und bezeichnete die Vorwürfe als „hochgespielt" und „aufgewärmt". Faymann tat die Vorwürfe als „Unsinn" ab, das Ministerium hätte nie Aufträge für Inserate an Asfinag oder ÖBB erteilt. Das Thema war gesetzt, auch die ORF-Radios berichteten zum Teil mit eigens recherchierten Details über die Neuigkeiten rund um die Inseratengeschichte. Wie „Die Presse" jetzt erfahren hat, wurde auch in der „Zeit im Bild"-Redaktion ein Beitrag zum Thema für die „ZiB" um 19.30 Uhr vorbereitet - nur ist dieser 50 Sekunden lange Beitrag nie auf Sendung gegangen, auf die aktuellen Vorwürfe wurde nur in einer Moderation eingegangen.

Dittlbacher: „Ich kann das ausschließen"

ORF-Chefredakteur Fritz Dittlbacher dementiert die Vorwürfe im Gespräch mit der „Presse": „Ich kann unter Garantie ausschließen, dass jemals eine fertige Geschichte nicht gebracht worden ist." Er könne sich an den Samstag sehr wohl erinnern, er sei selbst nicht in der Redaktion gewesen, sondern habe den anwesenden Chef vom Dienst gebeten, die Sache „journalistisch einzuordnen und, je nachdem, etwas darüber zu machen oder eben nicht". „ZiB"-Redakteurssprecher Dieter Bornemann bestätigt, dass es in der Redaktion eine Diskussion über den Beitrag gegeben habe und beschlossen wurde, nur eine 32-sekündige Moderation ohne Bild mit Hinweisen auf die neuen Vorwürfe in der Asfinag-Inseraten-Causa zu bringen.

Die Geschichte wird auch anders erzählt: Die SPÖ habe hier „wieder einmal" Druck gemacht, den Bericht nicht zu bringen. SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas soll an diesem Tag bis zu zehn Mal in der Redaktion angerufen und interveniert haben. Angeblich existiert im ORF-Redaktionssystem der Text zum 50-sekündigen Beitrag. Erst als später noch mehr belastendes Material gegen Faymann auftauchte und die SPÖ doch einem Untersuchungsausschuss zur Inseratenaffäre zustimmte, wurde wieder über das Thema berichtet, so wie einige Tage vor der „profil"-Geschichte SPÖ-Mediensprecher Josef Ostermayer in der „ZiB 2" sehr kritisch zum Thema interviewt wurde.

Dittlbacher, seit Oktober 2010 TV-Chefredakteur im ORF, sagt, in seiner 15-monatigen Amtszeit sei der politische Druck „immer gleich und immer gleich wenig" gewesen: „Es gibt keine politische Einflussnahme im ORF - dagegen würde ich mich auch massiv wehren." Die Angst der ORF-Redakteure, der Einfluss würde durch die Bestellung Niko Pelinkas größer werden, verstehe er nicht. Die ORF-Journalisten seien sowohl durch ihr Redaktionsstatut als auch durch das ORF-Gesetz vor jeglichem Einfluss aus der Politik geschützt.

Für Dittlbacher könnten die neuen Vorwürfe ein kleines Déjà-vu an das Jahr 1999 auslösen. Damals war bekannt geworden, dass aus einem „Zeit im Bild"-Beitrag über die Euroteam-Affäre acht Sekunden herausgeschnitten wurden, in denen der Name des Sohnes des damaligen Bundeskanzlers Viktor Klima genannt wurde. Für die Sendung verantwortlich waren der damalige Chefredakteur Robert Stoppacher und Redakteur Fritz Dittlbacher. Die sogenannte „Acht-Sekunden-Affäre" löste ein politisches Hickhack zwischen SPÖ und ÖVP aus, die sich gegenseitig als fleißige Intervenierer im ORF bezichtigten.

Sorge, dass der Politdruck größer wird

Dass die Sache mit dem angeblich gestrichenen „50-Sekünder" erst jetzt publik wird, hat auch mit der Sorge der ORF-Redakteure zu tun, dass der politische Druck aus der SPÖ durch die Bestellung Niko Pelinkas zum Büroleiter von ORF-Chef Wrabetz weiter zunimmt. Obwohl Laura Rudas gern darauf hinweist, sie brauche keinen Pelinka, um mit Alexander Wrabetz oder den einzelnen Redakteuren über Inhaltliches zu diskutieren. Dass der Druck vor allem auf die Politikredaktionen im ORF-Fernsehen besonders groß und größer als auf Zeitungen oder Radiostationen ist, erklären Politikexperten mit der einzigartigen Stellung des ORF als Medium, das die Polit-Themen im Land vorgibt.

Protest regt sich auf dem Küniglberg auch, weil Eingriffe wie die angebliche Verhinderung des Inseratenbeitrags von der „ZiB"-Redaktion bisher hingenommen worden seien. Erst die Pelinka-Geschichte habe nun alle aufgerüttelt - und vielleicht auch die deutsche Affäre rund um Bundespräsident Christian Wulff. Dieser hat bei der „Bild"-Zeitung interveniert, die die Geschichte über seine Immobilienfinanzierung aber trotzdem gebracht hat. Der Präsident steht nun massiv unter Druck. Auch wenn Bundeskanzler Werner Faymann so gut wie nie persönlich zum Hörer greift, so wie Wulff das getan hat, würden seine Wünsche hie und da erfüllt.

Dieter Bornemann schickte den Wortlaut des 32-sekündigen Moderationstextes:  

"Kommen wir nach Österreich: In der Inseratenaffäre verdichten sich jetzt die Hinweise, dass Bundeskanzler Werner Faymann in seinem früheren Amt als Verkehrsminister auch Einfluss auf Inseratenaktionen der ASFINAG genommen haben könnte. Ein Asfinag-Insider gibt gegenüber dem Ö1-Mittagsjournal Hinweise darauf, dass das Unternehmen oft erst NACH Schaltung der Inserate in den Medien davon Kenntnis bekommen habe - und dann auch die Rechnung zugestellt bekommen hat. Im Bundeskanzleramt als auch bei der ASFINAG weist man diese Vorwürfe heute zurück."

 

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206 Kommentare
Gast: TA
05.01.2012 12:35
0 0

Einer???


7 0

Wird die neue Parteizentrale der SPÖ

Nun auf den Küniglberg verlegt ?
Da hätten sie lieber warten sollen bis alles nach St.Marx übersiedelt ist .Und statt im ehemaligen Club 45 trifft man sich bei Karin Resetarits die dort schon seit 2010 ihr Lokal hat .
Auch einer der Zufälle in Wien das einer ein Lokal eröffnet bevor dort der ORF hinkommt.
Alles steht in den Sternen !!

Antworten Gast: fy4
05.01.2012 20:44
0 0

Re: Wird die neue Parteizentrale der SPÖ

rautenweg oder spittelau wäre angemessener

19 0

Wers glaubt...

wird selig, wer nicht auch :)

Dittlbacher: „Es gibt keine politische Einflussnahme im ORF - dagegen würde ich mich auch massiv wehren."

Für wie deppert hält der die österr. Bevölkerung...ist doch der Spitzname des ORF schon lange "Rotfunk"...wobei mir die neuerdings manchmal aufgetauchte Variante "Regierungsfunk" auch sehr gut gefällt!

11 0

Warum gibt es dazu keine der unzähligen Demos ?

welche unter schwarz-blau die Regel waren ?

Weil die damaligen Initiatoren die gleichen waren welche nun selbst zu Recht im Rampenlicht stehen und allesamt abgesetzt gehörten ?!

Verstehs wer will, leben wir offensichtlich DOCH in KEINEM Rechtsstaat mehr sondern in einer sich eingeschichenen Diktatur.

Ist eigentlich die "Bild"-Zeitung in Deutschland in staatlicher Hand wie hier der Orf, oder darf der wenigstens wie "die Presse" noch freien Journalismus betreiben ?

Re: Warum gibt es dazu keine der unzähligen Demos ?

"Demokratur"?
Artikel 1 der Verfassung:"Alles Recht geht von den Parteien aus."

Antworten Gast: ant
05.01.2012 13:41
2 0

Re: Warum gibt es dazu keine der unzähligen Demos ?


weil sich die Bürgerlichen einerseits zu gut sind, um wegen solchen Themen auf die Strasse zu gehen, und andererseits nicht so organisiert sind, wie die Linken es sind.

hoffentlich ändert sich das bald


Antworten Antworten Gast: Till aus dem Haus der Freude
05.01.2012 13:55
6 0

Re: Re: Warum gibt es dazu keine der unzähligen Demos ?

Wir (Bürgerlichen) haben nur die Kaffepause zum posten, die Linken den ganzen Tag zum demonstrieren.

Antworten Gast: omg
05.01.2012 12:27
7 0

Re: Warum gibt es dazu keine der unzähligen Demos ?

Weil Sie nur vor dem PC sitzen, anstatt zu demonstrieren.

Die Berufsdemonstranten bleiben diesmal zu Hause, weil sie natürlich nicht gegen ihre Geldgeber agitieren.

17 0

NARRENFREIHEIT

Österreich gesteht Faymann, Rudas, Darabos & Co. Narrenfreiheit zu. Wie sonst könnte sich die SPÖ derartiger Korruption bedienen.

Dass zu diesem Thema ausgerechnet Fritz Dittlbacher befragt wurde, zeigt auch, wie sehr der ORF von der SPÖ dominiert wird. Fritz Dittlbacher ist wie Wrabetz ein treuer und jahrelanger Parteisoldat der SPÖ. Jeder Österreicher weiss dies, nur der ORF noch nicht.

Faymann & Co. sind an Korruption nicht zu überbieten. Ein Bundeskanzler, wo die Staatsanwaltschaft wegen Amtsmissbrauch und Untreue in mehreren Fällen ermittelt!!! Nicht nur die vermutlichen Verbrechen des Bundeskanzlers Faymann stinken zum Himmel, auch seine grenzenlose Unfähigkeit mach Österreich zum Gespött auf der ganzen Welt!!! Aber ausser der FPÖ ist keine Partei fähig, gegen diesen korrupten Bundeskanzler das Misstrauen auszusprechen.

Re: NARRENFREIHEIT

Es gilt selbstverständlich die Unschuldsvermutung.

4 0

Re: Österreich gesteht Faymann, Rudas, Darabos & Co. Narrenfreiheit zu. Wie sonst könnte sich die SPÖ derartiger Korruption bedienen.

unrichtig, denn das Volk (die Österreicher) haben leider darauf keinerlei Einfluss, und erfahren im Regelfall auch gar nichts darüber, wie im Aretikel ja treffend beschrieben wurde.

Deshalb versucht man weiterhin das zu tun, was man bisher ungescholten tun durfte und tat.

Gibt es eigentlich nicht auch eine Zib-Moderatorin mit dem gleichen Familiennamen "Dittelsbacher" ? WIe die wohl in diese Funktion gekommen sein mag...

Gast: SKM
05.01.2012 11:52
2 0

Bei CNN läuft es weniger elegant

Soldat mit Hirn und Reporterin, deren Hilfe suchenden Blicke gegen die Kamera nicht helfen das Ruder herumzureißen und dann CUT.

http://rt.com/usa/news/cnn-ron-paul-thorsen-207/

EPIC FAIL

Re: Bei CNN läuft es weniger elegant

Unglaublich!

Gleich drei Wunder auf einmal:

1. Ein Soldat - die traditionell den Hardlinern der Republikanern gut gesinnt sind - der für Frieden ist.

2. Ein Republikaner der für Frieden öffentlich eintritt.

3. Jemand mit Herz - das Tattoo am Hals - der sich nicht von der Propaganda blenden lässt und nicht darauf einsteigt instrumentalisiert zu werden.

Gast: Yvonne O
05.01.2012 11:49
22 0

In Deutschland ist ein Bundespräsident wegen einem völlig harmlosen Privatkredit rücktrittsreif, in Österreich ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den amtierenden Kanzler wegen "sieben Millionen für den Werner" Steuergeld-Veruntreuung - und die Medien schweigen!

Der Fisch beginnt beim Kopf zu stinken!

So lange unser Faymann ungestraft "sieben Millionen für den Werner" mutmaßlich veruntreuen darf wird man die Korruption in Österreich nicht eindämmen können.

Mit Faymann hat es der wiener Sumpf bis an die Spitze der Bundesregierung geschafft. Was bei Kreisky wortwörtlich noch heimlich "unter der Tuchent" passierte, was bei den blauen Ministern noch heimlich im Schmuddeleck passierte, Faymann hat es vor unserer Nase im Rampenlicht getan.

Und hat absolut kein schlechtes Gewissen dabei!

Ein wiener Sozi eben. Das Geld der Anderen ist ihm wurscht.

Und um dieses korrupte System am Laufen zu halten geht man auch medial über Leichen! Man muss sich vorstellen: die Justiz ermittelt gegen VIER amtierende SPÖ-Regierungsmitglieder - und der ORF schweigt dazu.

Nur durch die Aftergängigkeit der österreichischen Medien konnte eine in allen Belangen unterdurchschnittliche Gestalt an die Spitze einer jämmerlichen Partei und ganz Österreichs kommen

Antworten Gast: Na ja...
05.01.2012 15:28
0 0

Die letzte Wahl in Wien nicht vergessen!

Da waren die Leute noch so dumm, der SPÖ fast die Absolute zu geben.

Auf was hinauf bitte?!

Also stören korrupte Politiker die Masse offenbar gar nicht bzw. hat der Wählerimport aus Nahost doch geholfen.

Österreich ist nicht zu retten...

Re: In Deutschland ist ein Bundespräsident wegen einem völlig harmlosen Privatkredit rücktrittsreif, in Österreich ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den amtierenden Kanzler wegen "sieben Millionen für den Werner" Steuergeld-Veruntreuung - und die Medien schweigen!


werte yvonne,

sie schreiben "Das Geld der Anderen ist ihm wurscht." das glaube ich ganz und gar nicht, schließlich verwendet er dieses zum erhalt der partei und für sich und seinesgleichen...

ansonsten volle zustimmung.

lg, t.

Re: In Deutschland ist ein Bundespräsident wegen einem völlig harmlosen Privatkredit rücktrittsreif, in Österreich ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den amtierenden Kanzler wegen "sieben Millionen für den Werner" Steuergeld-Veruntreuung - und die Medien schweigen!

Welche Regierungsmitglieder sind das und was wird ihnen vorgeworfen?

Da ging anscheinend einiges an mir vorbei.....

Antworten Antworten Gast: Pfefferkorn
05.01.2012 12:13
2 0

Re: Re: In Deutschland ist ein Bundespräsident wegen einem völlig harmlosen Privatkredit rücktrittsreif, in Österreich ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den amtierenden Kanzler wegen "sieben Millionen für den Werner" Steuergeld-Veruntreuung - und die Medien schweigen!

@Dagobert: Steht doch alles da! Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den österr. Bundeskanzler wegen der sogenannten Inseratenaffäre. Wenn Ihnen das entgangen ist, bemühen Sie eine Internetsuchmaschine oder gehen Sie ganz altmodisch in die Österr. Nationalibliothek und schauen sich die Presseberichte an.

Gast: Pressefreiheit
05.01.2012 11:45
12 0

Ähnlich wie Wulff

Wer die Pressefreiheit derart mißachtet, ist als Kanzler untragbar.

Faymann sollte daher auf sein Amt verzichten und die Laura und seinen Busenfreund Ostermayer an die Hand nehmen.

Gedanken

Wie es so aussieht, wird es immer wichtiger, dass eine Partei oder Idee auftritt, welche in keinster Weise von diesen derzeit agierenden Parteien infiltriert ist. Ich bin überzeugt, dass ein wirklicher Saubermann, welcher auch finanziell unabhängig ist, einen sehr starken Zulauf zu so einer neuen Partei hat. Aber wer traut sich so etwas anzugehen. Irgendwie ist jeder und jede vom System abhängig.

Gast: OWO
05.01.2012 11:36
9 0

Unmöglich

Laut der sehr intelligenten Frau Rudasch ist das ja gar nicht möglich, weil die Journalisten ja unabhängig sind.
Es ist wahrscheinlich auch so, dass in den Parteikadern unabhängige und hochqualifizierte Spezialisten für die Spitzenpositionen im Öffentlich Rechtlichen ausgebildet werden, mit denen man sich dann seitens der Partei über das Wetter und Freizeitaktivitäten unterhält.

Abgesehen davon ist es wirklich interessant die Kronenzeiten hinsichtlich Inserate zu durchforsten. Man findet nahezu täglich ganzseitige Inserate von unseren staatsnahen Betrieben wie Asfinag, Verbund, Telekom, ÖBB. Das wäre eine interessante Diplomarbeit hier Korrelationen mit wohlgefälliger Berichterstattung über bestimmte Personnen und mit gewissen Kampagnen zu suchen.
Man könnte hier meinen, dass das Blatt des kleinen Mannes die Seiten gewechselt hat.

Neue Verfassung in Ungarn

In unserem Nachbarland geht die Demokratie seinem Ende zu. Der rechts-konservative Ministerpräsident ... bla bla bla

Ein großes Problem unserer Tage sind diese teilweise völlig verbloedeten "Journalisten" und deren Meinungsmachertum.

Re: Neue Verfassung in Ungarn

Kein Wort von den österreichischen Problemen bei Wirtschaft, Sozialem und Staat.

Gast: roteroktober
05.01.2012 11:14
11 0

alte Zeiten

da ist es ja in der ehemaligen Prawda noch transparenter als im heutigen Rotfunk abgelaufen.

Re: alte Zeiten

SPORF

Wenn man Androsch schon kurioserweise einen Ausschuß zugesteht:

Dann sollte auch gleich ein parlamentarischer Ausschuß bestellt werden, der sich mit den parteipolitischen Ungeheuerlichkeiten im ORF befasst.

Denn die geschahen in erster Linie aus parteipolitischer Motivation. Vor allem sollte im Ausschuß befunden werden, ob Faymann für die Republik noch tragbar ist.

Aber bitte dabei keinen roter oder grüner Obmann zu diesem Ausschuß bestellen.

2 0

Re: Wenn man Androsch schon kurioserweise einen Ausschuß zugesteht:

ich würde einen Fiedler oder Adamovic dafür vorschlagen, denn beide sind standfest und bleiben bei ihrer ungeschminkten Meinung !

ABER, wird man die denn auch zulassen ?!

Zufall, dass Dittelbacher hier genannt wird?

Dittelbacher ist einer der wenigen Journalisten des Nachrichtenbereichs, welcher sich nicht der Kritik an der Pelinka-Bestellung angeschlossen hat. Dass er einer der zwei Redakteure bei der Unterdrückung des Beitrags war, kann bezeichnend sein....

Gast: TT1
05.01.2012 10:04
9 0

Pelinka, Zensur

Die Roten machen es möglich: UNGARN WIR KOMMEN!

Ein ORFchen

der sich von Laura dreinreden lässt, ist nur eine öffentlich rechtliche Lachnummer.

4 0

Re: Ein ORFchen

und eine Laura welche dies sogar noch öffentlich zugibt, eine weit grössere und wohl schlimmere Gefahr für die (indirekte) Demokratie in unserem einst (vor derartigen Zirkus) schönen Land !

Maximal ein JAhr bis zu Wahlen; hoffentlich erinnern sich dann ALLE an diese Zustände noch !

Gast: Joes World
05.01.2012 09:27
20 1

Haben diese Redakteure inzwischen jegliches Berufsethos abgelegt, nur um ihre gut bezahlten Posten nicht zu gefährden? Können sie sich selber in der Früh noch im Spiegel sehen?

Wenn in diesem Artikel darüber spekuliert wird, ob ein Beitrag auf Grund von SPÖ-Druck wieder aus der ZIB geflogen ist, wird auf eine noch viel wichtigere Frage vergessen:
Wieso ist es bei diesen Anschuldigungen nicht selbstverständlich, dass sofort ein Bericht darüber in allen ZIBs gebracht wird?
Nicht „Ein runder Tisch“ einberufen wird?
Nicht eine Diskussion „Im Zentrum“ darüber abgehalten wird?
Nicht sofort Journalisten des „Reports“ ausschwärmen um hart Fakten zu recherchieren?
Immerhin geht es hier um nicht mehr und nicht weniger als den Verdacht der Korruption durch einen amtierenden Bundeskanzler.
Ein ORF der hier schweigt, hat den Anspruch eines öffentlich-rechtlichen Fernsehens aufgegeben. Und alle Gebührenforderungen sind somit obsolet.
Das so eine Mannschaft nicht mehr als Journalisten zu bezeichnen ist, versteht sich von selbst.

"Ein ORF der hier schweigt,..."

Damit ist offensichtlich, dass Du den Artikel nicht gelesen hast.

Gast: b754
05.01.2012 09:25
20 0

"Es gibt keine politische Einflussnahme im ORF"

Für wie blöd halten die ORFler eigentlich die Österreicher?

Gast: DieBevölkerung
05.01.2012 09:20
16 0

Bestellung

ORF leaks bitte, mit Texten, Mitschnitten der Telefonanrufe von Laura Rudas etc.

Danke.

Ich hab null Motivation die SPÖ nur ansatzweise zu verteidigen.

Aber wer nur 10 Jahre zurückdenkt wird sich erinnern, dass die Telefone der Nachrichtenredaktionen auch schon von Khol und Westenthaler zum Glühen gebracht worden sind...

Re: Ich hab null Motivation die SPÖ nur ansatzweise zu verteidigen.

Ja, aber der Unterschied war, dass diese Versuche damals beim Rotfunk natürlich abgeprallt sind!

Antworten Antworten Gast: Jungunternehmerin
05.01.2012 11:28
3 0

Re: Ich hab null Motivation die SPÖ nur ansatzweise zu verteidigen.

Warum machen Sie es dann?

Re: auch schon von Khol und Westenthaler

Und das ist die Begründung für "macht weiter so"?

Also so ähnlich wie "der hat gestohlen, also warum regst Du Dich auf, wenn ich auch stehle". Entspricht wahrscheinlich sagar in etwa der Kurzbeschreibung österreischer Politik und Politik-Intelligenz!?

16 2

Eigentlich gibt Herr Dittelbacher den Sachverhalt indirekt zu!

Er sagt: „Ich kann unter Garantie ausschließen, dass jemals eine fertige Geschichte nicht gebracht worden ist."

Das heißt, unfertige Geschichten wurden schon öfters abgedreht.
Wahrscheinlich war der Beitrag noch nicht ganz fertig geschnitten, als LAura angerufen hat. Dass sie das öfters tut und keinen Niko dazu braucht, hat sie ja schon öffentlich erklärt.

Noch Fragen?

Unfassbar.

Re: Eigentlich gibt Herr Dittelbacher den Sachverhalt indirekt zu!

Eine Gesichichte ist halt erst dann "fertig", wenn sie von der Rudas abgesegnet worden ist.

Re: Eigentlich gibt Herr Dittelbacher den Sachverhalt indirekt zu!

Oh doch, ich habe noch Fragen: Ist Faymann rücktrittsreif?

Re: Ist Faymann rücktrittsreif?

Das wäre er, ausgenommen in Österreich, schon lange. Fr. Rudas hat sich bereits ebenfalls auf eine solche Rücktrittsliste eingetragen.

Da sich in Österreich Politiker aber nicht als gewählte Vertreter der Bürger verstehen, sondern als (auf Zeit?) gewählte Herrscher der Republik und Eigentümer öffentlicher Einrichtungen, ist das hier bisher selten bis nie passiert. Und wird, bedauerlicherweise, weiter nicht passieren.

17 0

Druck der Seher

Die Gebührenzahler wären hier aufgefordert, massiven Druck auf den ORF und damit die Politik auszuüben.

Dazu gäbe es zwei Ansätze:

1) Abmelden beio der GIS
2) Einzahlen der GIS-Gebühr auf ein Treuhandkonto.

Nur in Foren jammern wird nichts bringen.

>> SPÖVP abwählen

Re: Druck der Seher

Als ich noch Gebühren gezahlt habe, hat es nicht sehr lange gedauert und mir ist bei dieser hetzerischen und tendenziösen Berichterstattung der Kragen geplatzt.
Das Ergebnis war dann ein eingeschriebener Brief an den Rotfunk, dass ich seine Männerfeindlichkeit satt habe und ich den Dauerauftrag an die GIS storniere. Sollte mir auch nur noch ein einziger Cent vom Konto abgebucht werden, werde ich juristische Schritte gegen ihn einleiten. Selbstverständlich habe ich in meiner Wohnung keinerlei Rundfunkgerät aufgestellt.
Das ist jetzt schon Jahre her und ich kann wieder gut schlafen.
Vor allem Personen in Gemeindebauten sollten aber mit solchen Aktionen vorsichtig sein, denn die sind den Kontrolleuren ausgelieferter als private Eigentumswohnungsinhaber.

1 6

SPÖVP abwählen.

Einverstanden. Aber was ist die Alternative?

Was vorgestern in der ZiB2 und gestern im Mittagsjournal der HC gestammelt hat - geht auf keine Kuhhaut! Ich erspare mir, aus dem Gedächtnis zu zitieren, siehe Kurier:
http://kurier.at/kultur/4479964-im-bild-jetzt-in-der-zukunft.php

Eines von mehreren:
Auch, was das Festlegen eines Zeitpunktes betrifft, unterscheidet sich die Politikersprache merklich von dem, was die Menschen verstehen wollen. Lorenz-Dittlbacher: "In der Zukunft. Aber jetzt? Wir reden von jetzt." Worauf der Slalomläufer einen Stemmbogen machte und erwiderte: "Jetzt in der Zukunft."

0 0

Herzlichen Dank an die Rotstrichler (bisher 6).

Sie drücken damit klar aus, dass ihnen das Gestammel eines HC gefällt und sie verstehen, was er damit sagt.

Also "Jetzt in der Zukunft!"

(Ist ja schon eine Verbesserung. Bisher hat er ja noch in der Vergangenheit Paintball gespielt und drei Bier bestellt.)

Re: SPÖVP abwählen.

Oh doch - es gibt Alternativen:

- Privatisierung des ORF's

- Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft beim ORF

- Ersatzlose Streichung aller öffentlicher Subventionen an den ORF

Und alle drei Punkte würden in die Strategie "Beitrag zur Schuldenbremse" exzellent passen.

Re: Re: SPÖVP abwählen.

Du kannst aber nicht ernsthaft meinen, dass Nachrichtensendungen der Privatsender bestehend aus Promi-News, Chronikmeldungen und 15 Sekunden-Politikzusammenfassung würdige Informationsquellen sind.

Ich zahle GIS-Gebühr und möchte bspw. Ö1 niemals missen!!

Re: Re: Re: SPÖVP abwählen.

Zumindest sind diese Sendungen nicht nicht durch und durch rot-grün infiltriert und werden über Zwangsgebühren und öffentlichen Subventionen finanziert.