Peter Pelinka wehrt sich im Gespräch mit der APA gegen „Sippenhaftung“: Die Berichterstattung im Wochenmagazin „News“ über die ORF-Causa Niko Pelinka sei nicht durch die familiäre Nähe zwischen dem Chefredakteur (Vater) und dem „Stein des Anstoßes“ (Sohn) beeinflusst. Die Redaktion könne „völlig frei“ und objektiv berichten. So schilderte die Donnerstagsausgabe von „News“ Niko Pelinkas Bestellung zum Büroleiter von Alexander Wrabetz und die folgende große Diskussion über die Unabhängigkeit des ORF ganz sachlich in einem zwei Absätze langen Informationsartikel.
Im Gastkommentar nennt indes Kommunikationswissenschaftler Fritz Hausjell die Berichterstattung zum Fall als unfair und interessengetrieben. „News“-Chefredaktionsmitglied Walter Pohl kommentiert den Text über die Affäre von Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek, rückt ihn in die Nähe des Nationalsozialismus und bezeichnet die Wortwahl als „widerlich und degoutant“. Chefredakteur Peter Pelinka findet diesen Beitrag „leider höchst emotional und persönlich“: Er habe ihn erst gesehen, als das Heft schon in Druck war. Im Editorial erklärt er, dass sein „in die Causa höchst involvierter Sohn“ seit acht Jahren „völlig eigenständig lebt, denkt und handelt“. Auch Nikos Onkel, Politikwissenschaftler Anton Pelinka, kommentierte am Donnerstag in der „Zeit“: Die ORF-Geschäftsführung habe sich bei der Bestellung „von einer atemberaubend dilettantischen Seite gezeigt“, doch wundere ihn die folgende „Welle der Erregung mitsamt moralisierendem Geraune“ – was sei neu daran, „dass Personen mit eindeutiger parteipolitischer Bindung in die Führungsetage des ORF gehievt werden?“
Causa Pelinka: Die Verwandtschaft meldet sich zu Wort
06.01.2012 | 17:52 | (Die Presse)
„News“-Chefredakteur Peter Pelinka weist eine Einflussnahme in der Berichterstattung zur ORF-Affäre um seinen Sohn Niko Pelinka von sich. Onkel und Politikwissenschaftler Anton Pelinka wettert in der „Zeit“.
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298 Kommentare
Hat
man nicht seinerzeit über die Buberlpartie Haiders Witze gerissen? Heute bauen sich die sogenannten "Großparteien" selbst solche Partien zusammen, mit dem Unterschied, dass auch das eine oder andere Mäderl dabei ist.Pelinka, Pelinka, Hausjell und Pohl zur Causa Pelinka
das nennt man Objektivität.Gastkommentatoren nächste Woche: Laura Rudas, Werner Feimann, Josef Cap.
immer das gleiche
Menschen, die sich von einer Parte (gleich welchen Coleurs) in die Höhe hieven lassen, sind sofort wehleidig, unsachlich und beleidigt, wenn man ihnen genau das zum Vorwurf macht.Was wären denn die Pelinkas ohne die SPÖ?
Niemande.
noch was: die Redaktion von News kann frei und unbeeinflusst berichten? Welch Verarschung. Das kann keine Redaktion in Ö, am ehesten unbeeinflusst sehe ich Profil, Presse und Standard.
Das Profil ist längst ein Endlager der Hinterbliebenen der Arbeiterzeitung
und ein Schatten seiner selbst. Es war rührend zu lesen, als der Gründer Oscar Bronner zum dreißigjährigen Jubiläum den noch-immer-Herausgeber Rainer zur Schnecke gemacht hat. Ganz nachsichtig, wie mit einem schwachsinnigen Kind.Die Zeitung berichtet längst nur mehr, was die Partei will.
Zum Artikel: Causa Pelinka als Hetzpublizistik und Generationenkonflikt
Österreicher
haben von Natur aus eine grausame Ader. Wenn das Volk erst mit dem Pelinka Buben fertig ist, greift ihn vermutlich keiner mehr mit der Kohlenzange an. Karriereende. Dabei hätte alles so einfach und schön sein können.Irgendwie finde ich
es genial das der Anton Pelinka sehr genau beschreibt wo das Problem liegt. Seine Schlussfolgerung ist aber leider falsch. Denn "weils immer so war" und "das ist ja eh klar dass das es politisch motiviert ist" sind keine Lösungsvorschläge dieses natürlich größeren Problems der politisch motivierten Postenbesetzung im Lande. Was will er uns also damit sagen??Nicht Vergessen!
Nicht vergessen sollte man, dass herr wrabetz zurücktreten müsste! er ist es, der auf die unverschämte idee kam, schon vor der ausschreibung eines jobs zu verkünden, wer den job bekommen würde. in meinen augen müsste man ihn zum rücktritt zwingen, wenn das rechtlch möglich ist! herr n.pelinka ist mir im persönlichen gespräch schon sehr unangenehm durch selbstüberschätzung aufgefallen: er wollte mir weismachen, dass sein pressesprecherjob bei frau schmid mit 4 personen nachbesetzt werden musste! kann ein journalist bitte recherchieren, was seine leistung bei frau schmid und auch bis vor kurzem bei der öbb war? es würde die emotionalen attacken, die m.m. nach hr. wrabetz gehören, rechtfertigen oder eben nicht!Wir zeigen`s dem ORF!
Bei jeder Bewerberin muss der ORF gemäß Selbstverpflichtung ein Hearing durchführen. Dieses beansprucht nach internen Informationen pro Kandidatin ca. zwei Stunden, sodass bei fünf Damen zumindest ein ORF „Arbeitstag“ vergeudet sein müsste.
Unter Zuhilfenahme div. Klagsmöglichkeiten usw. könnte das ganze unwürdige Verfahren um 100 Jahre hinausgezögert werden, sodass sich nach Ende des Projektes der arme Niko gleich in die Pension verabschieden könnte.
Das müsste doch erreichbar sein!
MUSTERBEWERBUNG
Personalabteilung des ORF
Würzburggasse 30
1132 Wien
personal@orf.at
Ihr Name
ADRESSE
Telefon
08. Jänner 2012
Betr.: Ausschreibung in der „Wiener Zeitung“
Vom 28. Dezember 2011
Sehr geehrte Damen und Herren !
Varianten: „Liebe Töchtersöhne!“
„Grüße Sie Genossinnen!“
Binnen offener Frist darf ich Ihnen hiermit meine Bewerbung für die Postion der „Redakteurin“ für die Leitung des Büros des Generaldirektors übersenden.
Ich darf betonen, dass ich aufgrund meiner Ausbildung und Berufserfahrung genau den in der Ausschreibung gestellten Anforderungen entspreche!
Als Frau ersuche ich im Sinne der ORF Selbstverpflichtung unbedingt um Einladung zum Hearing.
Anlässlich dieses Gespräches werde ich alle weiteren Unterlagen vorlegen. Variante: In der Anlage finden Sie meinen Lebenslauf
Mit dem Ersuchen um Erledigung
verbleibe ich mit
freundlichen Grüßen
Ihr Name
Hätt ich diese Mischpoch, würd ich auswandern. Nach Neuseeland, weil am weitesten entfernt...
von keines Gedankens Blässe angekränkelt
Glaub ich nicht, dass das Knäblein seit es 16 ist auf eigenen Beinen steht.Re: von keines Gedankens Blässe angekränkelt
Klingt irgendwie so als ob der Vatti froh wär, dass er den Lackl los is. Ich glaub ihm!also, ich bin auch verwandt...
also, ich bin auch verwandt mit nico pelinka. und kann nur das beste über ihn berichten!er ist zu jung, zu erfolgreich und zu schön für dieses land. und diesen kontinent...
wie wäre es gleich mal mit einer Professur an der Donau-Uni für den Niko
,wenn er so tüchtig ist!Re: wie wäre es gleich mal mit einer Professur an der Donau-Uni für den Niko
Seine Berufserfahrung rechnet man sicher als Doktor der Wissenschaften!Re: Re: wie wäre es gleich mal mit einer Professur an der Donau-Uni für den Niko
immer schön zu sehen das es ein paar Leute gibt die wissen wie viel Wert die Donau Uni im Vergleich zu richtigen Unis hat! Die Ironie in den Kommentaren ist nämlich leider sehr Nah an der Wahrheit.in der Causa Pelinka....
...sollte die ganze Pelinka-Sippe endlich den MUNDhalten!
Re: in der Causa Pelinka....
Nur in DIESER Causa?
Das Erfreulichste an diesem Skandal ist die Reaktion der Bevölkerung
Vor Jahren wäre sowas noch als Gott gegeben hingenommen worden, oder gar nicht an die Öffentlichkeit gekommen (vielleicht irgendwann nach ein paar Jahren, wenn niemand mehr etwas machen kann). Heute erzeugt diese Padeiernennung einen Aufschrei in den Medien (außer in den SPÖ-kontrollierten!) und in der Bevölkerung.Natürlich war es schon immer so, daß Posten politisch besetzt wurden, aber vielleicht können wir etwas daran ändern.
Der Druck auf die Padeien muß stärker werden!
Re: Das Erfreulichste an diesem Skandal ist die Reaktion der Bevölkerung
Stimmt genau!Der „arme“ Niko kann nichts für sein jetziges Pech – er wollte nur einen Super Job. Aber die „Mächtigen“ müssen endlich realisieren, dass die Zeit der Selbstherrlichkeit vorbei ist. Die Bürger wehren sich und lassen sich nicht mehr „vorführen“ und für deppert halten sollte man sie schon gar nicht!
Causa Pelinka: Die Verwandtschaft meldet sich zu Wort
News, das Parteiorgan der Sozialistischen Partei Österreichs (SPÖ) meldet sich zu Wort. Es ist billiger "Heute" oder "Österreich" zu lesen als sich dieses Parteischmierenblatt zu kaufen.NEWS
Nicht Ein Wort StimmtWarum bekommt man eigentlich in der 1. Klasse der ÖBB NEWS immer gratis?
Weil am News sonst nichts erstklassig wäre
zumal die Berichterstattung letztklassig ist.Das wird wohl das Ende von NEWS
und der Reputation des Onkel Pelinka sein.Jedes weitere (Regierungs)Inserat in dieser Postille, jeder weitere bezahlte Kommentar, jedes ORF Statement des Onkels wird in Hinkunft klar als Dankeschön der roten Sippschaft gedeutet werden.
Ich werde jedenfalls bei jeder Gelegenhait darauf hinweisen.
Hoffentlich montiert sich bald die nächste "systemrelevante" Familie derart ab!
Re: Das wird wohl das Ende von NEWS
Das Ende wird es leider nicht sein. Jeder der News aufmerksam gelesen hat, hat schon immer die rote Handschrift gesehen.Aber noch eine kleine Hilfe - der "unabhängige" Aufdecker Kurt Kuch (Newsaushängeschild und Korruptionsbekämpfer), ein echter burgenländischer roter Politadel aus dem schönen Oberwart. Sein Vater hatte dort auch ein nettes öffentliches Amt.
Damit nicht immer die gleichen Namen genannt werden müssen.
Re: Das wird wohl das Ende von NEWS
Österreich ist eine Republik der Spitzbuben!Für jede andere Bezeichnung würde vorerst die Unschuldsvermutung gelten.
Spätestens 2013 sollte man mit einem innenpolitischen Erdbeben rechnen.
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